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Der Einfluss der Familie auf die vorberufliche Sozialisation von Auszubildenden

Titre: Der Einfluss der Familie auf die vorberufliche Sozialisation von Auszubildenden

Dossier / Travail de Séminaire , 2019 , 35 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Moustafa Abbas (Auteur)

Sociologie - Travail, Education, Organisation
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Die Berufswahlreife ist eng an die Persönlichkeitsentwicklung der Jugendlichen gekoppelt, die wiederum durch verschiedene Interaktions- und Kommunikationsprozesse (Sozialisationsprozesse) in der Familie beeinflusst wird. Fraglich ist in diesem Zusammenhang, inwieweit die Realisierung der beruflichen Ziele der Jugendlichen beim Übergang von der Schule in die Berufswelt von familialen Sozialisationsprozessen beeinflusst wird und welche möglichen Störfaktoren dabei auftreten. Dementsprechend soll die vorliegende Arbeit die Fragestellung untersuchen, welchen Einfluss die Familie auf die vorberufliche Sozialisation von Auszubildenden hat.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Methodische Vorgehensweise

2 Die vorberufliche Sozialisation von Auszubildenden

2.1 Zum Begriff der Sozialisation

2.2 Die drei Phasen der Sozialisation

2.3 Die drei Sozialisationsinstanzen

3 Der Berufswahlprozess

4 Der Einfluss der Familie auf die vorberufliche Sozialisation von Auszubildenden

5 Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss familialer Sozialisationsprozesse auf die vorberufliche Sozialisation und die anschließende Berufswahlentscheidung von Auszubildenden. Dabei wird analysiert, wie Eltern durch Erziehungsstile, Vorbildfunktion und Ressourcenbereitstellung den Berufswahlprozess ihrer Kinder maßgeblich mitgestalten.

  • Grundlagen der Sozialisation und ihrer Phasen
  • Die Rolle der Familie als primäre Sozialisationsinstanz
  • Theoretische Ansätze und Phasenmodelle des Berufswahlprozesses
  • Einflussfaktoren wie Erziehungsstile, soziale Schichtung und Geschlecht
  • Bedeutung der elterlichen Einbindung für den Übergang in die Ausbildung

Auszug aus dem Buch

Die drei Sozialisationsinstanzen

Im nachfolgenden Abschnitt werden die zentralen Sozialisationsinstanzen Familie und Schule hinsichtlich ihre sozialisatorischen Funktionen beleuchtet. Die tertiären Sozialisationsinstanzen werden im Rahmen dieses Abschnitts nicht näher betrachtet. Diese Instanzen fokussieren sich hauptsächlich auf den Lebensabschnitt der Berufs- und Erwerbsfähigkeit, welcher für die Beantwortung der zugrunde liegenden Forschungsfrage nicht von Relevanz ist (vgl. Elbe 2016, S. 68). Sozialisationsinstanzen sind, wie bereits in Abschnitt 2.1 erläutert, alle Personen und Institutionen, die den Sozialisationsprozess der Sozialisanden durch die Vermittlung gesellschaftlicher Werthaltungen, Normen, Einstellungen sowie Rollen beeinflussen (vgl. Süss 2004, S. 25). Zu den wichtigsten Instanzen gelten demnach die Familie sowie die Schule. Die herausragende Bedeutung der Familie als Ort der primären Sozialisation des Kindes ist in allen Theorien und wissenschaftlichen Forschungen unbestritten (vgl. Niederbacher & Zimmermann 2011, S. 71). Fraglich ist in diesem Kontext, was unter dem Familienbegriff verstanden wird. Der Versuch, den Familienbegriff einheitlich zu definieren, gestaltet sich schwierig. In Anlehnung an Niederbacher & Zimmermann (2011, S. 72) existiert weder in der alltäglichen noch in der wissenschaftlichen Diskussion eine allgemein anerkannte Definition dieses Begriffes. Hettlage (1998, S. 20) hingegen betrachtet die Familie im Allgemeinen als eine „biologische, wirtschaftliche und geistig-seelische Lebensgemeinschaft der Eheleute und ihre Kinder.“.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz des dualen Ausbildungssystems und problematisiert die steigenden Vertragslösungsquoten als Indiz für mangelnde Passung beim Berufseinstieg.

2 Die vorberufliche Sozialisation von Auszubildenden: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der Sozialisation, unterteilt in primäre, sekundäre und tertiäre Phasen, sowie die prägende Rolle von Familie und Schule.

3 Der Berufswahlprozess: Hier werden der Begriff der Berufswahl definiert und verschiedene theoretische Erklärungsmodelle sowie Phasenkonzepte für den Berufswahlprozess vorgestellt.

4 Der Einfluss der Familie auf die vorberufliche Sozialisation von Auszubildenden: Dieses Hauptkapitel analysiert spezifisch die Wirkung elterlicher Faktoren wie Erziehungsstile, soziale Herkunft und Bildungsstand auf die Berufswahlentscheidung der Jugendlichen.

5 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit, Eltern als heterogene Zielgruppe bei Beratungsangeboten zum Berufswahlprozess stärker zu berücksichtigen.

Schlüsselwörter

Vorberufliche Sozialisation, Auszubildende, Duales System, Berufswahlprozess, Familie, Sozialisationsinstanzen, Elterliche Erziehungsstile, Berufsorientierung, Sozialisationstheorie, Berufswahlreife, Soziale Schichtung, Rollenbilder, Übergang Schule-Beruf, Ausbildungsabbruch, Identitätsentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit dem Einfluss der Familie auf die Sozialisation von Jugendlichen vor deren Eintritt in das duale Ausbildungssystem.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Sozialisationstheorien, die Rolle der Familie und Schule als Instanzen, Berufswahltheorien und die Auswirkungen elterlicher Erziehung auf die Berufswahl.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Einfluss der Familie als primäre Sozialisationsinstanz auf die Berufswahlentscheidung von Jugendlichen zu untersuchen und Handlungsbedarfe aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven theoretischen Aufarbeitung sowie einer analytischen Untersuchung der verschiedenen Einflussfaktoren auf Basis wissenschaftlicher Literatur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden theoretische Grundlagen zur Sozialisation, Modelle des Berufswahlprozesses und die spezifischen Einflussfaktoren wie Erziehungsstile und soziale Schicht analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie vorberufliche Sozialisation, Berufswahlprozess, elterliche Erziehung, Sozialisationsinstanzen und Berufsorientierung charakterisiert.

Welche Rolle spielen verschiedene Erziehungsstile für die Berufswahl?

Autortitative Erziehungsstile fördern laut der Arbeit eine intensive Auseinandersetzung mit der Berufswahl, während permissive oder verwöhnende Stile oft zu geringerer Selbstständigkeit führen.

Warum ist die elterliche Einbindung kritisch zu betrachten?

Da Eltern eine heterogene Gruppe bilden, erfordert eine erfolgreiche Einbindung in den Berufswahlprozess passgenaue und milieuspezifische Beratungsangebote.

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Résumé des informations

Titre
Der Einfluss der Familie auf die vorberufliche Sozialisation von Auszubildenden
Université
Carl von Ossietzky University of Oldenburg  (Berufs- und Wirtschaftspädagogik)
Note
2,0
Auteur
Moustafa Abbas (Auteur)
Année de publication
2019
Pages
35
N° de catalogue
V1144710
ISBN (ebook)
9783346521736
ISBN (Livre)
9783346521743
Langue
allemand
mots-clé
einfluss familie sozialisation auszubildenden
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Moustafa Abbas (Auteur), 2019, Der Einfluss der Familie auf die vorberufliche Sozialisation von Auszubildenden, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1144710
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Extrait de  35  pages
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