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Scheidungsfamilien - Das gemeinsame Sorgerecht

Titre: Scheidungsfamilien - Das gemeinsame Sorgerecht

Dossier / Travail , 2005 , 18 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Linda Brüggemann (Auteur)

Pédagogie - Education de la famille
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Bringt das gemeinsame Sorgerecht der geschiedenen Eltern auch Vorteile für das Kind? Ist das gemeinsame Sorgerecht tatsächlich ein Faktor, der den von Scheidung betroffenen Kindern die Anpassung an die neue Familien- und Lebenssituation erleichtern kann?
Diesen Fragen will ich in der folgenden Arbeit nachgehen. Dazu soll zunächst ein Überblick zu den allgemeinen Folgen einer Scheidung für die Kinder im Hinblick auf das Alter, das Geschlecht der Kinder und im Hinblick auf den sozioökonomischen Status gegeben werden. Anschließend soll der Forschungsstand zu der Frage, ob das gemeinsame Sorgerecht geschiedener Eltern die Anpassung der Kinder an die Scheidung erleichtern kann, dargestellt werden. Schließlich soll die Lebenssituation von Kindern, deren Eltern nach einer Trennung das gemeinsame Sorgerecht ausüben und die Auswirkung der Scheidung auf die psychische Verfassung und das Verhalten dieser Kinder erläutert werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Reaktion der Kinder auf die Scheidung

2.1 Im Hinblick auf das Alter

2.2 Im Hinblick auf das Geschlecht

2.3 Im Hinblick auf den sozioökonomischen Status

3. Das gemeinsame Sorgerecht

3.1 Die verschiedenen Modelle des gemeinsamen Sorgerechts

4. Schluss

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht die psychischen Auswirkungen einer Scheidung auf Kinder und analysiert, inwieweit das Modell des gemeinsamen Sorgerechts als förderliche Variable zur Bewältigung dieser Lebensveränderung dienen kann.

  • Psychologische Reaktionen von Kindern auf elterliche Trennung in Abhängigkeit vom Alter
  • Einfluss des Geschlechts auf das Erleben und Verarbeiten der Scheidung
  • Bedeutung des sozioökonomischen Status für die Anpassungsfähigkeit
  • Vorteile und Voraussetzungen für die gelungene Ausübung des gemeinsamen Sorgerechts
  • Vorstellung verschiedener Betreuungsmodelle nach der Trennung

Auszug aus dem Buch

3. Das gemeinsame Sorgerecht von geschiedenen Eltern

Um den Kindern bei der Bewältigung der Scheidung der Eltern zu helfen, ist das gemeinsame Sorgerecht beider geschiedener Elternteile das geeignetste Mittel. Die Frage ist nun, ob die Ausübung des gemeinsamen Sorgerechts nach einer Ehescheidung den Kindern wirklich helfen kann, dieses Ereignis so problemlos wie möglich zu überstehen? Erleben Kinder, deren Eltern nach ihrer Scheidung das gemeinsame Sorgerecht ausüben, die Scheidung ihrer Eltern weniger traumatisch und weisen weniger Störungen auf als Kinder, die in der alleinigen Fürsorge eines Elternteils sind? Es ist nun wichtig diese Fragen zu klären, um fest zu stellen, ob das Modell des gemeinsamen Sorgerechts wirklich das Beste für das Kind ist.

Das Ziel des gemeinsamen Sorgerechts ist es, dass beide Elternteile dem Kind weiterhin als Eltern dienen. Die Eltern lassen sich zwar voneinander scheiden, jedoch nicht von ihrem Kind. Das heißt, dass die Familie nicht auseinander bricht und zerstört wird, sondern nur umorganisiert wird. Die Scheidung und das gemeinsame Sorgerecht ist somit eine Entwicklungsform der Familie, welche die Familie nicht auflöst, sondern sie lediglich verändert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Scheidungsfolgen ein und stellt die zentrale Forschungsfrage, ob das gemeinsame Sorgerecht zur besseren Anpassung der betroffenen Kinder beitragen kann.

2. Reaktion der Kinder auf die Scheidung: Dieses Kapitel erläutert die psychischen Belastungen und Verhaltensänderungen, die Kinder infolge einer Scheidung erleben.

2.1 Im Hinblick auf das Alter: Hier wird differenziert dargelegt, wie sich die Auswirkungen der Scheidung je nach Entwicklungsphase des Kindes, vom Vorschulalter bis hin zur Adoleszenz, unterscheiden.

2.2 Im Hinblick auf das Geschlecht: Dieser Abschnitt thematisiert die geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Verarbeitung der Trennung und die Auswirkungen auf die Eltern-Kind-Beziehung.

2.3 Im Hinblick auf den sozioökonomischen Status: Dieses Kapitel untersucht, wie sich finanzielle Einschränkungen und Veränderungen der Lebensumstände nach der Scheidung auf das Kindeswohl auswirken.

3. Das gemeinsame Sorgerecht: Hier erfolgt eine theoretische Einordnung und kritische Diskussion des gemeinsamen Sorgerechts als Modell zur Entlastung der Kinder.

3.1 Die verschiedenen Modelle des gemeinsamen Sorgerechts: Dieser Abschnitt stellt konkrete Umsetzungsformen wie das Nestmodell, das Pendelmodell und das Residenzmodell vor.

4. Schluss: Die Autorin resümiert ihre Ergebnisse und formuliert ein persönliches Plädoyer für das gemeinsame Sorgerecht als unterstützende Lösung für Kinder nach der elterlichen Trennung.

Schlüsselwörter

Scheidung, gemeinsames Sorgerecht, Kinder, Familienbeziehungen, Anpassungsprobleme, Loyalitätskonflikt, Residenzmodell, Nestmodell, Pendelmodell, elterliche Verantwortung, psychische Auswirkungen, Kindeswohl, Trennung, Elternrolle.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Hausarbeit untersucht die psychischen Auswirkungen elterlicher Scheidungen auf Kinder und bewertet das gemeinsame Sorgerecht als Instrument zur Erleichterung dieser Lebenssituation.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die kindliche Reaktion auf Trennung, die Einflussfaktoren Alter, Geschlecht und sozioökonomischer Status sowie die Ausgestaltung des gemeinsamen Sorgerechts.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Klärung, ob das gemeinsame Sorgerecht tatsächlich eine stabilisierende Variable ist, die Kindern die Anpassung an die neue Familiensituation erleichtert.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung und Auswertung existierender kinderpsychologischer Studien und Fachliteratur zum Thema Scheidungsfolgen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse kindlicher Symptome nach der Scheidung sowie eine kritische Auseinandersetzung mit verschiedenen Modellen der gemeinsamen Erziehung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Scheidung, gemeinsames Sorgerecht, Loyalitätskonflikte, Anpassung, Kindeswohl und Familienmodelle beschreiben.

Wie beeinflusst das Alter des Kindes die Scheidungsfolgen?

Jüngere Kinder (Vorschulalter) zeigen oft regressive Verhaltensweisen und Schuldgefühle, während ältere Kinder in der Latenzphase eher zu Loyalitätskonflikten und schulischen Leistungseinbußen neigen.

Welche Modelle des gemeinsamen Sorgerechts werden unterschieden?

Unterschieden werden das Nestmodell (Kind bleibt, Eltern ziehen), das Pendelmodell (Kind wechselt zwischen Haushalten) und das Residenzmodell (Kind lebt bei einem Elternteil, enger Kontakt zum anderen).

Warum ist das gemeinsame Sorgerecht keine Garantie für das Kindeswohl?

Laut Arbeit bietet das Modell lediglich einen rechtlichen Rahmen; bei weiterhin bestehenden, hochgradigen Konflikten zwischen den Eltern kann es das Kind sogar zusätzlich belasten.

Unter welchen Bedingungen ist das gemeinsame Sorgerecht laut Autorin am sinnvollsten?

Es erfordert die Kooperationsfähigkeit der Eltern, deren räumliche Nähe zueinander sowie den beidseitigen Willen, das Kindeswohl unabhängig von eigenen verletzten Gefühlen in den Mittelpunkt zu stellen.

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Résumé des informations

Titre
Scheidungsfamilien - Das gemeinsame Sorgerecht
Université
University of Paderborn  (Universität Paderborn)
Cours
Seminar: Familienbeziehungen
Note
2,0
Auteur
Linda Brüggemann (Auteur)
Année de publication
2005
Pages
18
N° de catalogue
V114508
ISBN (ebook)
9783640153039
Langue
allemand
mots-clé
Scheidungsfamilien Sorgerecht Seminar Familienbeziehungen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Linda Brüggemann (Auteur), 2005, Scheidungsfamilien - Das gemeinsame Sorgerecht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/114508
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Extrait de  18  pages
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