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Systematische Urteilsverzerrungen in der Personalauswahl. Auswirkungen und Möglichkeiten zur Reduzierung

Title: Systematische Urteilsverzerrungen in der Personalauswahl. Auswirkungen und Möglichkeiten zur Reduzierung

Term Paper , 2021 , 17 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Anonym (Author)

Leadership and Human Resources - Leadership
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Welche Auswirkungen haben systematische Urteilsverzerrungen auf die Personalauswahl und welche Lösungsansätze können herausgearbeitet werden, um diesen Verzerrungen entgegenzuwirken?

Zum Einstieg der Arbeit wird auf die Grundlagen von Wahrnehmungsfehlern eingegangen sowie anhand von Praxisbeispielen erläutert, in welchen Situationen diese Verzerrungen in der Personalauswahl auftreten können. Danach werden Lösungsansätze herausgearbeitet, um die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Verzerrungen zu verringern. In Kapitel 4 werden die in der Praxis am häufigsten verwendeten Instrumente zur Personalauswahl untersucht und Handlungsempfehlungen zur Herstellung einer Objektivität erarbeitet. Im Fazit werden die wichtigsten Ergebnisse der Arbeit zusammengefasst und ein Ausblick hinsichtlich Forschung und Praxis gegeben.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Wahrnehmungsfehler in der Personalauswahl

2.1 Halo-Effekt

2.2 Attraktivitäts-Effekt

2.3 Erwartungseffekt

2.4 Stereotype

3 Lösungsansätze

3.1 Standardisierte Kriterien

3.2 Anforderungsanalyse und -profil

3.3 Personaldiagnostische Verfahren

4 Diskussion gängiger Auswahlinstrumente aus der Praxis

4.1 Objektivierung der Sichtung von Bewerbungsunterlagen

4.2 Objektivierung von Bewerbungsgesprächen

5 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen systematischer Urteilsverzerrungen auf den Personalauswahlprozess in Unternehmen. Das primäre Ziel besteht darin, darzulegen, wie subjektive Wahrnehmungsfehler zu Fehlentscheidungen führen und welche wissenschaftlich fundierten Lösungsansätze sowie Instrumente existieren, um durch Standardisierung und Objektivierung eine höhere Qualität in der Personalauswahl zu erreichen.

  • Systematische Wahrnehmungsfehler (z. B. Halo-Effekt, Attraktivitäts-Effekt)
  • Die Bedeutung der DIN-Norm 33430 für die Eignungsdiagnostik
  • Methoden der Anforderungsanalyse und Profilerstellung
  • Eignungsdiagnostische Verfahren (konstrukt-, simulations- und biografieorientiert)
  • Objektivierung der Sichtung von Bewerbungsunterlagen und Vorstellungsgesprächen

Auszug aus dem Buch

2.1 Halo-Effekt

Wenn eine Person beurteilt werden soll, neigen Menschen dazu, die Komplexität extrem zu reduzieren, indem ein einzelnes Merkmal die jeweilige Person wie ein Heiligenschein (Thorndike, 1920, zitiert nach Kanning, 2015, S. 138) überstrahlt.

In der Personalauswahl lässt sich dieser Effekt anhand von bestimmten Informationen aus den Bewerbungsunterlagen erklären. Angenommen, eine sich bewerbende Person hat ihr Studium an einer Eliteuniversität mit besonders guten Noten abgeschlossen. In diesem Moment neigen Personaler dazu, Bewerbende positiv zu bewerten, obwohl bislang nichts über seine Persönlichkeit oder seine sozialen und beruflichen Kompetenzen bekannt ist. Andersherum verhält es sich auch mit negativen Informationen über Personen. Erweist sich im Lebenslauf eines Bewerbers z. B. eine größere Lücke, so erscheint dieser weniger fachkompetent.

Es entsteht also ein negatives Bild von dem Bewerbenden, ohne dass mögliche andere positive Kompetenzen Berücksichtigung finden. In der Personalauswahl steht der Halo-Effekt daher im direkten Widerspruch zur Notwendigkeit, Bewerbende differenziert zu beurteilen (Kanning, 2015, S. 139).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Personalauswahl ein und erläutert, wie durch mangelnde Strukturierung Urteilsverzerrungen entstehen, die Fehlentscheidungen begünstigen.

2 Wahrnehmungsfehler in der Personalauswahl: Dieses Kapitel definiert soziale Wahrnehmung und analysiert spezifische systematische Urteilsverzerrungen wie den Halo-Effekt, den Attraktivitäts-Effekt, den Erwartungseffekt und Stereotype.

3 Lösungsansätze: Hier werden wissenschaftliche Standards wie die DIN-Norm 33430 sowie die Bedeutung von Anforderungsanalysen und verschiedenen diagnostischen Verfahren zur Fehlerreduktion vorgestellt.

4 Diskussion gängiger Auswahlinstrumente aus der Praxis: Dieses Kapitel untersucht kritisch die Praxis der Sichtung von Bewerbungsunterlagen und Bewerbungsgesprächen und zeigt Wege zur Objektivierung dieser Instrumente auf.

5 Fazit und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit eines verstärkten Austauschs zwischen Wissenschaft und Praxis zur Verbesserung der Eignungsdiagnostik.

Schlüsselwörter

Personalauswahl, Wahrnehmungsfehler, Halo-Effekt, Urteilsverzerrung, Eignungsdiagnostik, DIN-Norm 33430, Anforderungsanalyse, Objektivität, Reliabilität, Validität, Interviewführung, Personalpsychologie, Fehlentscheidungen, Bewerberauswahl, strukturiertes Interview.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den negativen Einflüssen von Wahrnehmungsfehlern bei der Auswahl von neuem Personal und bietet Ansätze zur Professionalisierung dieses Prozesses.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Kernbereichen zählen die Identifikation psychologischer Beurteilungsfehler sowie die Anwendung wissenschaftlicher Methoden zur Steigerung der Objektivität in der Personalauswahl.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Erarbeitung von Lösungsansätzen, um die Anfälligkeit für Urteilsverzerrungen zu verringern und eine valide, qualitätsgesicherte Auswahlentscheidung zu ermöglichen.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zur Anwendung?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse eignungsdiagnostischer Standards und empirischer Studien, insbesondere im Kontext der DIN-Norm 33430.

Welche Inhalte werden im Hauptteil fokussiert?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Analyse von Wahrnehmungsfehlern, die methodischen Voraussetzungen der Anforderungsanalyse und eine kritische Diskussion praktischer Auswahlinstrumente.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Personalauswahl, Wahrnehmungsverzerrung, Eignungsdiagnostik, Objektivität und Validität.

Warum ist das Anschreiben als Entscheidungsgrundlage laut Autor problematisch?

Aufgrund geringer prognostischer Validität und der Anfälligkeit für den Erwartungseffekt ist das Anschreiben aus diagnostischer Sicht als Entscheidungsgrundlage kritisch zu betrachten.

Welche Rolle spielt die DIN-Norm 33430?

Sie dient als Qualitätsinstrument, um die Anforderungen an eine berufsbezogene Eignungsdiagnostik zu definieren und so Fehlentscheidungen in der Praxis zu vermeiden.

Was versteht man in diesem Kontext unter dem trimodalen Ansatz?

Der trimodale Ansatz empfiehlt eine Kombination aus konstruktorientierten, simulationsorientierten und biografieorientierten Verfahren, um ein breites Spektrum an relevanten Merkmalsbereichen abzubilden.

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Details

Title
Systematische Urteilsverzerrungen in der Personalauswahl. Auswirkungen und Möglichkeiten zur Reduzierung
College
University of Applied Sciences Hamburg
Grade
1,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2021
Pages
17
Catalog Number
V1145356
ISBN (eBook)
9783346523167
ISBN (Book)
9783346523174
Language
German
Tags
systematische urteilsverzerrungen personalauswahl auswirkungen möglichkeiten reduzierung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2021, Systematische Urteilsverzerrungen in der Personalauswahl. Auswirkungen und Möglichkeiten zur Reduzierung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1145356
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