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Und wieder Euthanasie in Deutschland…?

Aktive Sterbehilfe vs. Palliative Care

Titre: Und wieder Euthanasie in Deutschland…?

Dossier / Travail , 2006 , 21 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Franziska Misch (Auteur)

Sciences infirmières - Gestion des soins infirmiers
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Résumé Extrait Résumé des informations

Inhaltlich habe ich mich in der vorliegenden Arbeit mit Formen der Sterbehilfe beschäftigt und in
diesem Kontext dargestellt, wie die rechtliche Situation um Sterbehilfe in der BRD und in den
uns benachbarten Ländern ist. Es ermöglicht meines Erachtens eine gehaltvollere und
gewinnbringendere Auseinandersetzung jedes Einzelnen mit dem Thema Sterbehilfe. Darüber
hinaus habe ich einen kurzen Abriss über die historische Entwicklung von „Euthanasie“
dargestellt. Ich denke, in der Auseinandersetzung mit einem Thema solcher Brisanz und
Aktualität, das aber auch schon vielen Generationen vor uns zum Nachdenken und Umdenken
angeregt hat, sollten die grundlegendsten historischen Aspekte bekannt sein. Mir hat es geholfen
zu verstehen, warum die Diskussion um Aktive Sterbehilfe nicht abzubrechen scheint und immer
wieder öffentlich diskutiert wird. Des Weiteren fällt es mir mittels des Wissens um die
historischen Hintergründe leichter, die aktuelle Rechtslage politisch einzuordnen. Es gibt mir die
Chance, die scheinbare Zurückhaltung in der Legalisierung von „Euthanasie“ nachzuvollziehen.
Analyse und Auseinandersetzung mit dem von mir gewählten Thema „Und wieder Euthanasie in
Deutschland…?“ erfolgte mittels intensiver Recherche in verschiedenen Publikationen unter den
Stichworten „Sterbehilfe“, „Aktive Sterbehilfe“, „Euthanasie“. Sterbehilfe wird im historischen
Kontext vorgestellt, die Diskussion um Aktive Sterbehilfe in der aktuellen Lage in Deutschland
betrachtet und analysiert, wie die Rechtslage in den Niederlanden und der Schweiz ist. Darüber
hinaus habe ich mein Wissen mittels Internetrecherchen vertieft. Zum Teil bin ich durch die
Lektüre selbst auf bestimmte Seiten hingewiesen worden, andere fand ich mittels der
Suchmaschine Google unter den Stichworten „Euthanasie“, „Aktive Sterbehilfe“.

[...]

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zum Begriff Sterbehilfe

2.1. Aktive Sterbehilfe

2.1.1. Indirekte (Aktive) Sterbehilfe

2.1.2. Direkte (Aktive) Sterbehilfe

2.2. Passive Sterbehilfe

3. Einblick in die historische Entwicklung von „Euthanasie“

4. „Euthanasie“ im modernen Zeitalter

4. 1. Rechtliche Situation in Deutschland

4.2. Rechtliche Situation in den Niederlanden

4.3. Rechtliche Situation in der Schweiz

4.3.1. Kritische Würdigung der Sterbehilfeorganisation DIGNITAS

5. Ethisch-moralische Aspekte Aktiver Sterbehilfe

5.1. Aktive Sterbehilfe vs. Medizinethik

5.2. „Euthanasie“ und der Eid des Hippokrates

6. Diskussion/ Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die ethischen und rechtlichen Rahmenbedingungen der Sterbehilfe in Deutschland unter Berücksichtigung historischer Aspekte und internationaler Vergleiche, mit dem Ziel, eine fundierte Auseinandersetzung mit der Legalisierung der Aktiven Sterbehilfe anzuregen.

  • Definition und Abgrenzung verschiedener Formen der Sterbehilfe.
  • Historische Entwicklung des Euthanasie-Begriffs und dessen Bedeutung für heutige Debatten.
  • Vergleich der Rechtslage in Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz.
  • Analyse medizinethischer Positionen, insbesondere des ärztlichen Berufsethos.
  • Kritische Würdigung von Sterbehilfeorganisationen wie DIGNITAS.

Auszug aus dem Buch

3. Einblick in die historische Entwicklung von „Euthanasie“

Im Folgenden gehe ich kurz auf die historische Entwicklung des Phänomens „Euthanasie“ (euthanasia = Hilfe bei einem guten Tod) (Frewer und Eickhoff 2000, S. 13) ein. Es soll zu einem tieferen Verständnis führen, wie sich Menschen der Generationen vor uns mit Fragen des Sterbens oder Tötens auf Verlangen auseinandergesetzt haben. Ich denke, es gibt uns die Chance, realistisch über „Euthanasie“ als aktive Unterstützung zum Sterben im modernen Zeitalter nachzudenken.

Außerdem erscheint es mir notwendig, um den gesellschaftlichen Wandel der letzten Jahrzehnte zu verstehen, denn wer hätte zum Beispiel 1949 geglaubt, dass es 50 Jahre nach der Euthanasie durch die Nationalsozialisten eine legalisierte Form der Aktiven Sterbehilfe, die Indirekte Aktive Sterbehilfe, geben könnte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Autorin begründet die Relevanz der Thematik anhand aktueller Fälle und formuliert ihren Wunsch nach einer offenen gesellschaftlichen Debatte über Sterbehilfe.

2. Zum Begriff Sterbehilfe: Es werden verschiedene Definitionen der Sterbehilfe vorgestellt, um eine Basis für die Abgrenzung von aktiven und passiven Formen zu schaffen.

3. Einblick in die historische Entwicklung von „Euthanasie“: Dieses Kapitel zeichnet den Wandel der Euthanasie-Auffassungen von der Antike über das Christentum bis zum Nationalsozialismus nach.

4. „Euthanasie“ im modernen Zeitalter: Eine Untersuchung der aktuellen Rechtslage in Deutschland sowie ein Vergleich mit den liberaleren Regelungen in den Niederlanden und der Schweiz.

5. Ethisch-moralische Aspekte Aktiver Sterbehilfe: Die Autorin beleuchtet die medizinethischen Konflikte und die Vereinbarkeit von Sterbehilfe mit dem ärztlichen Ethos.

6. Diskussion/ Fazit: Die Autorin reflektiert ihre Ergebnisse und appelliert an eine Fortführung des Diskurses über das Recht auf ein selbstbestimmtes Lebensende.

Schlüsselwörter

Sterbehilfe, Euthanasie, Aktive Sterbehilfe, Passive Sterbehilfe, Medizinethik, Recht auf Leben, Selbstbestimmung, Sterbebegleitung, DIGNITAS, Eid des Hippokrates, Tötung auf Verlangen, Patientenwille, Sterben, Ethik, Rechtslage

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den inhaltlichen, ethischen und juristischen Dimensionen der Sterbehilfe im aktuellen deutschen Kontext.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder umfassen die Definition von Sterbehilfe, die historische Einordnung, internationale Rechtsvergleiche und medizinethische Grundsatzfragen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die aktuelle Zurückhaltung der Politik in Deutschland zu hinterfragen und Denkanstöße für eine Legalisierung unter Wahrung der Selbstbestimmung zu liefern.

Welche wissenschaftliche Methode wurde gewählt?

Die Arbeit basiert auf einer intensiven Literaturrecherche und einer Analyse bestehender Rechtsvorschriften sowie ethischer Standpunkte.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsklärung, die historische Herleitung des Begriffs „Euthanasie“ und die Gegenüberstellung der Rechtslage in Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am stärksten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Sterbehilfe, Euthanasie, Selbstbestimmung und medizinethische Verantwortung geprägt.

Wie unterscheidet sich die indirekte von der direkten aktiven Sterbehilfe?

Während die indirekte Sterbehilfe als in Kauf genommene Lebensverkürzung bei schmerzlindernder Therapie legal ist, zielt die direkte aktive Sterbehilfe explizit auf die Tötung ab und ist strafbar.

Warum wird die Sterbehilfeorganisation DIGNITAS kritisch betrachtet?

Die Kritik entzündet sich an der befürchteten Kommerzialisierung sowie an der ärztlichen Ablehnung des organisierten Freitods durch die Bundesärztekammer.

Fin de l'extrait de 21 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Und wieder Euthanasie in Deutschland…?
Sous-titre
Aktive Sterbehilfe vs. Palliative Care
Université
Alice Salomon University of Applied Sciences Berlin AS
Cours
Sozial- und gesundheitswissenschaftliche Grundlagen in der Pflege
Note
1,0
Auteur
Franziska Misch (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
21
N° de catalogue
V114543
ISBN (ebook)
9783640153121
ISBN (Livre)
9783640156078
Langue
allemand
mots-clé
Euthanasie Deutschland… Sozial- Grundlagen Pflege
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Franziska Misch (Auteur), 2006, Und wieder Euthanasie in Deutschland…?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/114543
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Extrait de  21  pages
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