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Ressourcenorientierte Unternehmensführung

Titre: Ressourcenorientierte Unternehmensführung

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2004 , 12 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Dipl.-Ing. Reinhold Kohler (Auteur)

Gestion d'entreprise - Direction d'entreprise, Management, Organisation
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Résumé Extrait Résumé des informations

Der ressourcenorientierte Ansatz (resource-based view) wird als einer der wichtigsten theoretischen Ansätze in der strategischen Planung und Weiter-entwicklung von Unternehmen bezeichnet. Veredelt wurde dieser Ansatz durch die Diskussion um die so genannten Kernkompetenzen des Unternehmens (competence-based view). Das Ziel dieser Arbeit besteht darin, auf Grundlage der Darstellung des resource-based view, die Hauptaufgaben und Entwicklungstendenzen des weiterführenden Kompetenzmanagements dar-zulegen, abzugrenzen und zu vergleichen. In der vorliegenden Seminararbeit wird im zweiten Kapitel die theoretische Grundposition des resource-based view dargestellt. Dabei werden erstens die Grundannahmen des resource-based view, zweitens die Entwicklung des competence-based view aus dem resource-based view und drittens die Einordnung des competence-based view in die strategische Analyse dargestellt.
Im dritten Kapitel werden die Aufgaben des competence-based view beschrieben. Es findet dabei eine Abgrenzung zwischen Entwicklung, Nutzung, Outsourcen bzw. Abbau und Transfer der Kompetenzen statt.
Das vierte Kapitel stellt eine Verbindung des Kompetenzmanagements mit anderen Ansätzen, im Wesentlichen mit dem industrieökonomischen Ansatz, her.
Mit dem letzten Kapitel werden die Kernaussagen der Seminararbeit zusammengefasst sowie ein Fazit gezogen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundposition des resource-based view

2.1 Grundannahmen des Ansatzes

2.2 Entwicklung des competence-based view aus dem resource-based View

2.3 Einordnung des competence-based view in die strategische Analyse

3. Aufgaben des competence-based view

3.1 Entwicklung von Kompetenzen

3.2 Nutzen von Kompetenzen

3.3 Outsourcen bzw. Abbau von Kompetenzen

3.4 Transfer von Kompetenzen

4. Verbindung des Kompetenzmanagements mit anderen Ansätzen

5. Zusammenfassung/Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert den ressourcenorientierten Ansatz (resource-based view) und dessen Weiterentwicklung zum competence-based view, um die Kernaufgaben und Entwicklungstendenzen des strategischen Kompetenzmanagements systematisch darzulegen und abzugrenzen.

  • Grundlagen des ressourcenorientierten Ansatzes nach Penrose
  • Entwicklung und Abgrenzung des competence-based view
  • Methoden und Aufgaben des Kompetenzmanagements (Entwicklung, Nutzung, Transfer, Abbau)
  • Interdependenzen zwischen Kompetenzmanagement und industrieökonomischen Ansätzen

Auszug aus dem Buch

2.1 Grundannahmen des resource-based view

Als Grundannahme des resource-based view nach Penrose (1959), die mit ihrem Werk als Vorreiterin für diesen Ansatz bezeichnet werden kann, ist die Unternehmung keine administrative Einheit, sondern stellt eine Ansammlung von Ressourcen dar. Das Unternehmen ist im Hinblick auf die Ausstattung mit Ressourcen heterogen aufgebaut, das bedeutet, dass unternehmensspezifische Ressourcen, welche Effizienzvorteile haben, zu Wettbewerbsvorteilen bzw. höheren Erträgen führen.

Der resource-based view stellt also die Relevanz der einzigartigen Ressourcenausstattung des jeweiligen Unternehmens heraus. Durch die Herausarbeitung von Isolationsmechanismen soll dabei eine Handlungsempfehlung abgegeben werden, wie sich das Unternehmen im Hinblick auf die Erfolgserzielung verhalten soll, und diese nachhaltig und langfristig zu gestalten.

Wie Freiling (2002) in seinem Aufsatz Terminologische Grundlagen des resource-based view darstellt, lassen sich in der Literatur verschiedene Ressourcendefinitionsansätze finden, welche er in inhaltslose, enumerative, prozessbezogene, strukturorientierte, wirkungsbezogene sowie kombinierte Begriffsansätze kategorisiert. Dabei stellt er fest, dass in der Terminologie eine gewisse inhaltliche Unschärfe sowie Uneinheitlichkeit besteht.

Auf Grund dieser Bandbreite an Begriffsansätzen verstehen wir also in der Folge unter resource-based view das Phänomen, dass ein Inputgut durch Veredelungsprozesse mit unternehmenseigenen Merkmalen versehen wird und hierdurch anhaltende Wettbewerbsvorteile generiert werden, sowie die Möglichkeit besteht, Rivalen von der Nutzung dieser Ressource nachhaltig auszuschließen. Um anhaltende Wettbewerbsvorteile gewährleisten zu können bzw. auszubauen, müssen neben den Kriterien Ressourcen-Heterogenität und Ressourcen-Immobilität unternehmensspezifische Ressourcen sowie Ressourcenkombinationen begrenzt verfügbar sein. Weiterhin müssen die Ressourcen im Hinblick auf den Wettbewerbsvorteil über einen wertschöpfenden Charakter verfügen, d.h., die Befriedigung der Interessen und Bedürfnisse der Kunden muss sich in der tatsächlichen Befriedigung von möglichen und aktuellen Kundenbedürfnissen manifestieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in den ressourcenorientierten Ansatz ein und definiert das Ziel der Arbeit, die Aufgaben und Entwicklungstendenzen des Kompetenzmanagements zu untersuchen.

2. Theoretische Grundposition des resource-based view: Das Kapitel erläutert die theoretischen Fundamente des Ansatzes nach Penrose, die Evolution zum competence-based view sowie dessen Einordnung in die strategische Analyse.

3. Aufgaben des competence-based view: Hier werden die operativen Hauptaufgaben des Kompetenzmanagements beschrieben, insbesondere die Phasen der Entwicklung, Nutzung, des Abbaus und Transfers von Kernkompetenzen.

4. Verbindung des Kompetenzmanagements mit anderen Ansätzen: Dieses Kapitel verknüpft das Kompetenzmanagement mit dem industrieökonomischen Ansatz, insbesondere dem Structure-Conduct-Performance-Modell, und stellt die komplementären Erklärungsbeiträge gegenüber.

5. Zusammenfassung/Fazit: Das abschließende Fazit bewertet den Ansatz kritisch hinsichtlich der subjektiven Unschärfen bei der Kompetenzidentifikation und unterstreicht dessen Bedeutung als Instrument zur Erzielung nachhaltiger Wettbewerbsvorteile.

Schlüsselwörter

Ressourcenorientierter Ansatz, resource-based view, Kompetenzmanagement, Kernkompetenzen, Wettbewerbsvorteile, Unternehmensführung, Strategische Planung, Ressourcen-Heterogenität, Ressourcen-Immobilität, Marktattraktivität, Kompetenzstärke, Wissensmanagement, Wertschöpfung, Unternehmensanalyse, Industrieökonomischer Ansatz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der ressourcenorientierten Unternehmensführung und der Bedeutung des competence-based view für die strategische Ausrichtung von Unternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die theoretischen Grundlagen des resource-based view, die Identifikation und das Management von Kernkompetenzen sowie die Verknüpfung mit industrieökonomischen Ansätzen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, auf Basis des resource-based view die wesentlichen Aufgaben und Entwicklungstendenzen des weiterführenden Kompetenzmanagements darzulegen und kritisch zu würdigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt einen theoretisch-analytischen Ansatz unter Verwendung von Portfolio-Modellen zur Strukturierung der Kompetenzmanagement-Aufgaben sowie einen Literaturvergleich.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die Beschreibung der vier Hauptaufgaben des Kompetenzmanagements (Entwicklung, Nutzen, Outsourcen/Abbau, Transfer) sowie die Integration mit anderen strategischen Theorien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Kernkompetenzen, Wettbewerbsvorteile, Ressourcen-Heterogenität und die strategische Analyse von Marktattraktivität gegenüber Kompetenzstärke.

Wie unterscheidet der Autor zwischen tangiblen und intangiblen Ressourcen?

Tangible Ressourcen sind materielle Vermögenswerte, während intangible Ressourcen immaterieller Art sind (z. B. Unternehmenskultur), die nicht abgenutzt werden, sondern durch Interaktion an Wert gewinnen.

Warum wird die Anwendung von Portfolio-Methoden im Fazit kritisch betrachtet?

Kritik wird daran geübt, dass die Identifikation von Kompetenzen auf subjektiven Einschätzungen beruhen kann, was zu Unschärfen bei der Bestimmung von Schwellenwerten in der Portfolio-Analyse führt.

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Résumé des informations

Titre
Ressourcenorientierte Unternehmensführung
Université
University of Hagen
Note
2,0
Auteur
Dipl.-Ing. Reinhold Kohler (Auteur)
Année de publication
2004
Pages
12
N° de catalogue
V114628
ISBN (ebook)
9783640153480
ISBN (Livre)
9783640155217
Langue
allemand
mots-clé
Ressourcenorientierte Unternehmensführung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Dipl.-Ing. Reinhold Kohler (Auteur), 2004, Ressourcenorientierte Unternehmensführung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/114628
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Extrait de  12  pages
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