Diese Seminararbeit aus dem Fachbereich der neueren Geschichte gibt eine gute Einführung in die Methoden der Demographie anhand des Beispiels der innerehelichen Fruchtbarkeit im Westeuropa des 18. Jahrhunderts.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung: Der Zusammenhang zwischen Heiratsalter und innerehelicher Fruchtbarkeit im Westeuropa des 18. Jahrhunderts
- 2. Allgemeine Darstellung
- 2.1. Faktoren, von denen das Heiratsalter abhängig ist
- 2.2. Faktoren, die die innereheliche Fruchtbarkeit beeinflussen
- 3. Heiratsalter und eheliche Fruchtbarkeit in Nord- und Südwestfrankreich im 18. Jahrhundert
- 4. Schlußfolgerung: Einfluß des Heiratsalters auf die innereheliche Fruchtbarkeit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen dem Heiratsalter und der innerenhelichen Fruchtbarkeit im Westeuropa des 18. Jahrhunderts. Sie analysiert die Faktoren, die das Heiratsalter beeinflussen, sowie die Faktoren, die die innereheliche Fruchtbarkeit bestimmen. Die Arbeit zielt darauf ab, zu zeigen, wie sich das Heiratsalter auf die innereheliche Fruchtbarkeit in Nord- und Südwestfrankreich im 18. Jahrhundert auswirkt.
- Die Auswirkungen von wirtschaftlichen Faktoren auf das Heiratsalter im 18. Jahrhundert
- Die Rolle der Kirche, der Familie und des Staates bei der Regulierung von Eheschließungen
- Die Faktoren, die die innereheliche Fruchtbarkeit beeinflussen, wie z. B. Gesundheit, Ernährung und Lebensbedingungen
- Der Vergleich von Heiratsalter und Fruchtbarkeit in Nord- und Südwestfrankreich im 18. Jahrhundert
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung der Arbeit stellt den Zusammenhang zwischen Heiratsalter und innererhelicher Fruchtbarkeit im Westeuropa des 18. Jahrhunderts dar. Sie betont, dass ein spätes Heiratsalter die fruchtbare Lebensspanne der Frauen verkürzt und die Zahl der Kinder verringert. Die Arbeit untersucht die Faktoren, die das Heiratsalter beeinflussen, wie z. B. wirtschaftliche Bedingungen, soziale Normen und staatliche Vorschriften. Anschließend werden die Faktoren untersucht, die die innereheliche Fruchtbarkeit beeinflussen, wie z. B. Gesundheit, Ernährung und Lebensbedingungen. Im dritten Kapitel werden das Heiratsalter und die eheliche Fruchtbarkeit in Nord- und Südwestfrankreich im 18. Jahrhundert im Detail analysiert. Die Schlußfolgerung fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und zieht Schlussfolgerungen über den Einfluss des Heiratsalters auf die innereheliche Fruchtbarkeit.
Schlüsselwörter
Heiratsalter, innereheliche Fruchtbarkeit, Westeuropa, 18. Jahrhundert, Frankreich, Wirtschaft, Sozialstruktur, Demographie, historische Demographie.
Häufig gestellte Fragen
Wie beeinflusste das Heiratsalter die Fruchtbarkeit im 18. Jahrhundert?
Ein spätes Heiratsalter verkürzte die fruchtbare Lebensspanne der Frauen erheblich, was direkt zu einer geringeren Anzahl an Kindern pro Ehe führte.
Welche Faktoren bestimmten das Heiratsalter in Westeuropa?
Wirtschaftliche Bedingungen (z. B. Verfügbarkeit von Land), soziale Normen, kirchliche Vorschriften und familiäre Strategien waren entscheidend für den Zeitpunkt der Eheschließung.
Gab es regionale Unterschiede in der Fruchtbarkeit?
Ja, die Arbeit vergleicht insbesondere Nord- und Südwestfrankreich, wo unterschiedliche sozioökonomische Strukturen zu variierenden Heiratsmustern und Geburtenraten führten.
Welche Rolle spielte die Kirche bei der Regulierung von Ehen?
Die Kirche legte moralische Standards fest und überwachte die Einhaltung des Eherechts, was indirekt die demographische Entwicklung beeinflusste.
Warum ist die historische Demographie für dieses Thema wichtig?
Sie nutzt Methoden wie die Familienrekonstruktion, um Zusammenhänge zwischen Lebensbedingungen, Ernährung, Heiratsalter und Fruchtbarkeit wissenschaftlich belegen zu können.
- Quote paper
- Simone Ernst (Author), 1995, Der Zusammenhang zwischen Heiratsalter und innerehelicher Fruchtbarkeit im Westeuropa des 18. Jahrhunderts, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/11463