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Faktizität in Stanley Kubricks „The Shining“

Titel: Faktizität in Stanley Kubricks „The Shining“

Essay , 2015 , 5 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Filmwissenschaft
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Wie wird Faktizität in Stanley Kubricks "The Shining" geschaffen?

Besonders Horrorfilme spielen mit der Angst der Zuschauer. Aber warum kann uns ein Film dazu bringen, zitternd im Kinosesseln zu sitzen? Wenn der Film vorbei ist und wir uns im dichten Gedränge nach Draußen wagen, warum bleibt da dieses ungute Gefühl zurück? Beide Fragen lassen sich damit beantworten, dass der Film in dem Maße glaubhaft ist, dass wir damit rechnen, es könnte uns jederzeit selber treffen. Einfach, weil sich der fiktionale Film auf unsere Wirklichkeit ganz leicht übertragen lässt. Das kann dadurch geschehen, dass er vielleicht Elemente, Schauplätze oder Gegebenheiten zeigt, die uns aus unserer Wirklichkeit nur zu gut bekannt sind.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die filmischen Strategien, mit denen Stanley Kubrick in „The Shining“ ein Gefühl von Faktizität und Realität beim Zuschauer erzeugt, um die Wirkung des Horror-Genres zu maximieren.

  • Analyse von realhistorischen und kulturellen Referenzen im Film
  • Untersuchung der Identifikationspunkte durch lebensnahe Charakterzeichnung
  • Die Rolle des Overlook Hotels als historisch fundierter Schauplatz
  • Bedeutung von Markenplatzierungen und visuellen Alltagsobjekten für die Authentizität
  • Mediale Verschachtelungen als Werkzeug zur Verschmelzung von Fiktion und Wirklichkeit

Auszug aus dem Buch

Die Rolle von Markenprodukten bei der Schaffung von Faktizität

Ein weiteres Mittel, das der Film benutzt um Faktizität zu schaffen, ist die geschickte Platzierung von Markenprodukten. Darunter fallen vor allem Produkte wie Heinz Ketchup, Kellogs Packungen, Oreo Kekse oder auch Jack Daniels Whiskey. Auch die Adler Schreibmaschine würde ich zu dieser Gruppe zählen, auch wenn sie kein Genussmittel sondern ein Gebrauchsgegenstand ist. Vor allem aber der Heinz Ketchup ist in einigen Szenen, z.B. in den Vorratskammer-Szenen, sehr dominant und bildet sozusagen den Hintergrund im Bild.

Auch die Oreo-Kekse, Kellogs-Packungen und einige andere Markenprodukte befinden sich dort, so dass der Eindruck vermittelt wird, man befände sich in derselben „Realität“, in der auch das Geschehen im Film abläuft. Kubrick hätte ja auch einfach No-Name-Produkte oder erfundene Labels verwenden können, aber so schafft der Film mehr Faktizität beim Betrachter, da auch hier die Identifikation mit unserer Wirklichkeit naheliegt. Auch wenn die Produkte nicht erkannt werden, schafft die Bildkomposition des Hintergrunds eine gewisse Vertrautheit, denn schon die Formen der Produkte sind uns nur allzu bekannt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Fragestellung ein, wie Filme durch Übertragbarkeit auf die eigene Wirklichkeit Ängste erzeugen und stellt die zentrale Forschungsfrage zur Faktizität in „The Shining“.

2. Hauptteil: Der Hauptteil erläutert die verschiedenen filmischen und narrativen Ebenen, durch die Kubrick eine authentische Atmosphäre schafft, von der Nutzung realer historischer Orte bis hin zur subtilen Integration von Markenprodukten und medienhistorischen Referenzen.

Schlüsselwörter

Stanley Kubrick, The Shining, Faktizität, Realitätsstrategie, Horrorfilm, Authentizität, Identifikationspunkte, Markenplatzierung, Fiktionalität, Filmgeschichte, Donner-Pass, Overlook Hotel, Medien im Film, Wirklichkeitsschaffung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie Stanley Kubrick durch spezifische filmische Mittel das Gefühl von Wirklichkeit (Faktizität) in seinem Horrorfilm „The Shining“ erzeugt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zu den Schwerpunkten zählen die Nutzung realhistorischer Ereignisse, die Platzierung bekannter Markenprodukte, die psychologische Tiefe der Charaktere und die Einbettung realer Medieninhalte in die Fiktion.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie Kubrick die Grenzen zwischen der fiktionalen Filmwelt und der realen Welt des Zuschauers verschwimmen lässt, um eine tiefere Wirkung des Films zu erzielen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine filmwissenschaftliche Analyse, die verschiedene Bezugspunkte im Film auf ihre Herkunft aus der Realität (Ebene 1) und ihre Funktion in der Filmwelt (Ebene 2) prüft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Authentizität des Schauplatzes, die Bedeutung von Alltagskultur und Patriotismus sowie die Wirkung von bewussten Marken- und Medienreferenzen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Faktizität, Realitätsstrategie, Authentizität, Fiktionalität, Identifikationspunkte und filmhistorische Verweise.

Welche Bedeutung hat das Overlook Hotel für die Faktizität?

Das Hotel dient als reales Vorbild (The Stanley Hotel), dessen historische Existenz und übernatürlicher Ruf eine direkte Brücke zur realen Welt schlägt und den Beglaubigungseffekt verstärkt.

Wie beeinflusst das Vorwissen des Zuschauers die Wirkung des Films?

Die Arbeit stellt fest, dass die Wirkung von Faktizität stark von den Vorkenntnissen des Publikums abhängt, etwa ob ein Zuschauer historische Verweise wie die „Donner-Gruppe“ oder ikonische TV-Nachrichten erkennt.

Ende der Leseprobe aus 5 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Faktizität in Stanley Kubricks „The Shining“
Hochschule
Universität des Saarlandes  (Philosophische Fakultät)
Veranstaltung
Stanley Kubrick
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
5
Katalognummer
V1146485
ISBN (eBook)
9783346529008
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Stanley Kubrick Kubrick Faktizität Horrorfilme Shining
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2015, Faktizität in Stanley Kubricks „The Shining“, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1146485
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Leseprobe aus  5  Seiten
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