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Ursachen und Maßnahmen von Unterrichtstörungen

Titre: Ursachen und Maßnahmen von Unterrichtstörungen

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2020 , 14 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie pour écoles
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die Professionalisierungsaufgabe beschäftigt sich mit der Frage, was Unterrichtsstörungen sind und welche Ursachen ihnen zu Grunde liegen können. Anschließend werden Unterrichtsstörungen vorgestellt, welche während des Praktikums häufig beobachtet werden konnten.

Daran anknüpfend werden passende Gegenmaßnahmen aufgezeigt, mit denen Unterrichtsstörungen entgegengewirkt werden können. Dabei werden Maßnahmen vorgestellt, welche bereits erfolgreich Anwendung in der Praxis fanden und Maßnahmen, welche die Literatur empfiehlt. Abschließend wird der eigene Umgang mit Unterrichtsstörungen vorgestellt und ein Fazit daraus gezogen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition Unterrichtsstörung

3. Ursachen

3.1 Gesellschaftliche Ursachen

3.2 Psychische Ursachen

3.3 Institutionelle Ursachen

4. Beobachtungen und Gegenmaßnahmen

4.1 „In die Klasse rufen“

4.2 Reden im Unterricht

4.3 Unselbstständigkeit

4.4 Klagen und Streitereien

5. Eigene Erfahrungen im Umgang mit Unterrichtsstörungen

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, ein tieferes Verständnis für die Natur und die Ursachen von Unterrichtsstörungen zu entwickeln und praxisnahe Strategien sowie Präventionstechniken für einen gelingenden Unterricht zu identifizieren und zu reflektieren.

  • Definition und Klassifizierung von Unterrichtsstörungen
  • Analyse der gesellschaftlichen, psychischen und institutionellen Ursachen
  • Beobachtung und Evaluation praktischer Gegenmaßnahmen bei konkreten Störungsbildern
  • Reflexion der eigenen Rolle als Lehrkraft im Klassenmanagement
  • Integration von theoretischen Ansätzen in die Schulpraxis

Auszug aus dem Buch

4.1 „In die Klasse rufen“

Das Reinrufen in die Klasse stellt ein alltägliches Problem im Klassenzimmer dar. Die Schüler teilen ihre Aussage mit, ohne sich vorher zu melden. Sie antworten anstelle eines anderen Schülers, den die Lehrperson ursprünglich aufgerufen hatte. Sie äußern sich unaufgefordert oder fallen der Lehrkraft und anderen Schülern ins Wort. Die Absichten können sehr unterschiedlich sein. Meistens passiert dies unbewusst, allerdings können Zwischenrufe auch provokativ sein.

Im Unterricht haben sich mehrere Möglichkeiten gegen das Reinrufen bewährt. Die bekannteste Regel, die Zwischenrufe unterbinden soll ist das „Melden“. Dieser Regel zufolge darf ein Schüler seine Antwort/Meinung erst nach aufrufen der Lehrkraft kundgeben. Oft wird auch auf positive Verstärkung wie zum Beispiel „Ich rufe XY jetzt auf, da sie sich so ruhig gemeldet hat“ gesetzt. Ebenfalls bewährt hat sich das Ignorieren des Schülers, der reingerufen hat, auch dann, wenn dessen Antwort richtig war. Eine weitere Methode, welche häufig eingesetzt wurde, ist das „Verwarnen“. Bei dieser Methode erhält der Schüler ein oder zwei Verwarnungen, bevor eine Konsequenz droht. Die Verwarnung kann dabei auf verschiedene Weise erfolgen. Zum Beispiel mündlich oder schriftlich, in dem der Name des Schülers an die Tafel geschrieben wird. Bei erneutem Stören erhält der Schüler einen Strich. Bei einem zweiten Strich folgt eine zuvor festgelegte Konsequenz (zum Beispiel Nachsitzen oder Strafarbeit).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Autorin begründet die Relevanz des Themas für ihre professionelle Entwicklung und erläutert die Zielsetzung der Arbeit, die aus praktischen Erfahrungen während des Semesters resultiert.

2. Definition Unterrichtsstörung: Es erfolgt eine begriffliche Einordnung, wobei Unterrichtsstörungen als Ereignisse definiert werden, die den Lehr-Lern-Prozess unterbrechen oder beeinträchtigen, unterteilt in aktive und passive Störungen.

3. Ursachen: Dieses Kapitel differenziert zwischen gesellschaftlichen, psychischen und institutionellen Faktoren, die als mögliche Auslöser für Störungen im Unterricht fungieren können.

4. Beobachtungen und Gegenmaßnahmen: Basierend auf Hospitationserfahrungen werden typische Störungen wie das Reinrufen, Reden, Unselbstständigkeit sowie Streitereien analysiert und erprobte Interventionsmöglichkeiten vorgestellt.

5. Eigene Erfahrungen im Umgang mit Unterrichtsstörungen: Die Autorin reflektiert ihre persönliche Umsetzung von Methoden des Klassenmanagements und bewertet ihre Wirksamkeit im Kontext ihres eigenen Unterrichts.

6. Fazit: Das Fazit fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und betont die Bedeutung klarer Strukturen sowie die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Auseinandersetzung mit der Thematik im Studium.

Schlüsselwörter

Unterrichtsstörung, Klassenmanagement, Lehr-Lern-Interaktion, Disziplinprobleme, Präventionstechnik, Lehrer-Schüler-Beziehung, Lernatmosphäre, Unterrichtspraxis, Intervention, Selbstreflexion, Schulalltag, Pädagogik, Schülerverhalten, Allgegenwärtigkeit, Störquelle.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das Phänomen der Unterrichtsstörungen im schulischen Alltag und untersucht Möglichkeiten, wie Lehrkräfte diesen professionell begegnen können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen die Definition und Ursachenforschung von Störungen sowie die Analyse konkreter Gegenmaßnahmen bei Disziplinproblemen und die Reflexion von Klassenmanagement-Strategien.

Welches Ziel verfolgt die Professionalisierungsaufgabe?

Das primäre Ziel ist es, das eigene Handeln als angehende Lehrkraft durch theoretische Fundierung und praxisnahe Strategien bei der Bewältigung von Unterrichtsstörungen zu verbessern.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer Kombination aus Literaturanalyse zu pädagogischen Theorien und der qualitativen Beobachtung von Unterrichtssituationen während eines Integrierten Semesterpraktikums.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl theoretische Ursachen von Störungen (gesellschaftlich, psychisch, institutionell) dargelegt als auch beobachtete Störungsphänomene aus der Praxis inklusive der jeweils erprobten Gegenmaßnahmen detailliert analysiert.

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Klassenmanagement, Unterrichtsstörung, Lehrer-Schüler-Beziehung, Interventionsmethoden und pädagogische Reflexion charakterisiert.

Wie unterscheidet die Autorin verschiedene Arten von Unterrichtsstörungen?

Die Autorin unterteilt Unterrichtsstörungen in aktive Störungen (Disziplinprobleme), passive Störungen (mangelnde Mitarbeit) und Störungen durch die Schüler-Schüler-Interaktion (z. B. Mobbing).

Welche Rolle spielt die "Allgegenwärtigkeit" bei der Klassenführung?

Die Allgegenwärtigkeit, ein Konzept von Kounin, bezeichnet die Fähigkeit der Lehrkraft, das Geschehen im Raum jederzeit zu überblicken und durch gezielte Bewegung im Klassenraum Störungen proaktiv entgegenzuwirken.

Warum wird die strukturierte Anweisung als besonders wichtig hervorgehoben?

Die Selbstreflexion ergab, dass viele Störungen entstehen, weil Schüler Aufgabenstellungen nicht klar erfassen oder Bearbeitungszeiten unklar bleiben, was durch explizite Anweisungen minimiert werden kann.

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Résumé des informations

Titre
Ursachen und Maßnahmen von Unterrichtstörungen
Université
University of Education Heidelberg
Note
1,0
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2020
Pages
14
N° de catalogue
V1146709
ISBN (ebook)
9783346532084
ISBN (Livre)
9783346532091
Langue
allemand
mots-clé
ursachen maßnahmen unterrichtstörungen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2020, Ursachen und Maßnahmen von Unterrichtstörungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1146709
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Extrait de  14  pages
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