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Der Risikostrukturausgleich - Funktion und Berechnungen

Título: Der Risikostrukturausgleich - Funktion und Berechnungen

Presentación (Redacción) , 2007 , 18 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Sadik Altindal (Autor)

Economía de las empresas - Otros
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Diese Arbeit beschäftigt sich zunächst mit dem Status quo des Risikostrukturausgleichs.
Dabei wird näher auf die wesentlichen Punkte zur
Berechnung, Beitragsbedarf, Finanzkraft und Risikopool eingegangen.
Im dritten Kapitel wird der Morbi-RSA beschrieben und mit dem derzeitigen
RSA gegenübergestellt. Außerdem werden vornehmlich Berechnungsbeispiele
im heutigen bzw. im künftigen Morbi-RSA dargestellt,
die im Klassenverbund bearbeitet werden. Die Berechnungsbögen sind
im Anhang dieser Ausarbeitung beigefügt.

[...]

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Struktur und die Funktion des RSA

2.1 Grundlegende Darstellung und Ziele des RSA

2.2 Wirkungsweise des RSA

2.2.1 Der Beitragsbedarf

2.2.2 Finanzkraft

2.2.3 Transferleistungen

2.2.4 Risikopool

3. Der morbiditätsorientierter Risikostrukturausgleich

3.1 Gegenüberstellung alter RSA und Morbi RSA

3.2 Vorstellung des Klassifikationsmodells

3.3 Berechnung des Beitragsbedarfs im Morbi RSA

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert den Status quo des Risikostrukturausgleichs (RSA) in der gesetzlichen Krankenversicherung und erläutert dessen grundlegende Funktionsweise sowie die Berechnung von Beitragsbedarf, Finanzkraft und Risikopool. Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der Untersuchung des neuen morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs (Morbi-RSA) und dessen Klassifikationsmodell im Vergleich zum bisherigen System.

  • Funktionsweise und Ziele des Risikostrukturausgleichs
  • Bestimmung von Beitragsbedarf und Finanzkraft
  • Wirkungsweise und Mechanismus des Risikopools
  • Übergang vom internen zum externen RSA
  • Methodik des morbiditätsorientierten Modells (RXGroups+IPHCC)

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Der Beitragsbedarf

„ Der Beitragsbedarf wird ermittelt aus den Kassenindividuellen Versicherungszeiten (taggenau) multipliziert mit den GKV einheitlichen standardisierten Leistungsausgaben (Normkosten).“ (siehe § 10 RSAV) Um den Beitragsbedarf zu ermitteln, werden die Versicherten der GKV entsprechend der auszugleichenden Merkmale in Versichertengruppen eingeteilt.5 Die Gruppen werden unterschieden nach:

1.) Geschlecht (männlich/weiblich)

2.) Alter

=>für alle Versicherten ohne BU / EU Rentenbezug

- jährliche Differenzierung von 0 bis 89 Jahre

- 90 Jahre und älter

=>für Versicherte mit BU / EU Rentnenbezug

- 35 Jahre und jünger

- jährliche Differenzierung von 36 bis 65 Jahre

3.) Gruppen 1, 2 und 3

Versicherte ohne Rentenbezug wegen verminderter Erwerbsfähigkeit

1.) Anspruch auf Krankengeld (allgemeiner Beitragssatz)

2.) Sofortiger Anspruch auf KG (erhöhter Beitragssatz)

3.) Ohne Anspruch auf KG (z. B. Familienangehörige, Rentner)

4.) Gruppen 4, 5 und 6

die o. g. Gruppen für Versicherte mit Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit (BU-/EU-Rentner) (vgl. § 2 RSAV)

Bei der Unterscheidung der Gruppen wird zudem auf die Teilnahme an Disease-Management-Programmen geachtet. Hier findet eine erneute Unterteilung in vier Pragrammen statt, und zwar: Diabetes mellitus Typ 1 oder Typ 2, Brustkrebs und koronare Herzkrankheiten

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung gibt einen Überblick über die historische Entwicklung und die Umverteilungswirkung des Risikostrukturausgleichs seit seiner Einführung im Jahr 1995.

2 Die Struktur und die Funktion des RSA: Dieses Kapitel erläutert die Ziele des RSA, die zugrunde liegenden Risikofaktoren und die technischen Mechanismen zur Berechnung des finanziellen Ausgleichs zwischen den Krankenkassen.

3. Der morbiditätsorientierter Risikostrukturausgleich: Hier wird die Transformation zum Morbi-RSA beschrieben, das neue Klassifikationsmodell mittels „RXGroups+IPHCC“ vorgestellt und die konkrete Berechnung anhand von Fallbeispielen verdeutlicht.

Schlüsselwörter

Risikostrukturausgleich, RSA, Morbi-RSA, Gesetzliche Krankenversicherung, GKV, Morbidität, Beitragsbedarf, Finanzkraft, Risikopool, Klassifikationsmodell, Gesundheitsfonds, Leistungsausgaben, Risikoselektion, Versichertengruppen, Solidaritätsprinzip

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Funktionsweise des Risikostrukturausgleichs (RSA) in der deutschen gesetzlichen Krankenversicherung und beleuchtet insbesondere die Reformen hin zum morbiditätsorientierten RSA.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Umverteilung zwischen Krankenkassen, die Bestimmung des Beitragsbedarfs, die Funktion des Risikopools sowie die Einführung krankheitsspezifischer Zuweisungen durch den Gesundheitsfonds.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Status quo des RSA darzustellen und aufzuzeigen, wie das neue Morbi-RSA-Modell die Zuweisungen basierend auf dem Gesundheitszustand der Versicherten präziser steuert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der deskriptiven Darstellung von Berechnungsmodellen und Zuschlagsmethodiken (insbesondere des US-amerikanischen Modells RxGroups+IPHCC).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die Bestandteile Beitragsbedarf, Finanzkraft, Transferleistungen und Risikopool sowie den Umstieg auf das morbiditätsorientierte System ab 2009.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Risikostrukturausgleich, Morbi-RSA, Morbidität, GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz, Leistungsausgaben und Klassifikationsmodell.

Wie unterscheidet sich der Morbi-RSA vom alten Modell?

Während der alte RSA vor allem demografische Merkmale zur Umverteilung nutzte, berücksichtigt der Morbi-RSA direkt den Gesundheitszustand, etwa durch Krankenhausdiagnosen und Arzneimittelverordnungen.

Was ist die Funktion des Risikopools?

Der Risikopool dient dazu, extrem hohe Ausgaben für einzelne Versicherte (oberhalb eines Schwellenwertes) teilweise kollektiv zu finanzieren, um Kassen mit hohem Risikoanteil zu entlasten.

Warum wird das RXGroups+IPHCC-Modell verwendet?

Es wird als Zuschlagsmodell genutzt, da es durch die Kombination von Arzneimitteldaten und Krankenhausdiagnosen eine bessere Schätzgüte für die benötigten Leistungsausgaben bietet.

Wie verändert sich die Finanzierung durch den Gesundheitsfonds?

Mit der Einführung des Gesundheitsfonds entfällt der direkte Finanzkraftausgleich zwischen den Kassen, da Beiträge nun zentral an den Fonds fließen und die Kassen riskoadjustierte Zuweisungen erhalten.

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Detalles

Título
Der Risikostrukturausgleich - Funktion und Berechnungen
Universidad
University of Applied Sciences Braunschweig / Wolfenbüttel
Curso
Die Finanzwirtschaft in der Gesetzlichen Krankenversicherung
Calificación
2,0
Autor
Sadik Altindal (Autor)
Año de publicación
2007
Páginas
18
No. de catálogo
V114717
ISBN (Ebook)
9783640236084
ISBN (Libro)
9783640238132
Idioma
Alemán
Etiqueta
Risikostrukturausgleich Funktion Berechnungen Finanzwirtschaft Gesetzlichen Krankenversicherung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Sadik Altindal (Autor), 2007, Der Risikostrukturausgleich - Funktion und Berechnungen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/114717
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