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Ist die Nutzung von Gruppenarbeit hilfreich in der Arbeit mit Kindern psychisch kranker Eltern?

Titel: Ist die Nutzung von Gruppenarbeit hilfreich in der Arbeit mit Kindern psychisch kranker Eltern?

Hausarbeit , 2021 , 16 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Beronice Neumann (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Hausarbeit möchte ich die Frage beantworten, ob Gruppenarbeit für Kinder psychisch kranker Eltern oder mit psychisch krankem Elternteil nützlich ist. Hierfür beginne ich mit einer Definition der psychischen Erkrankung und kläre, wie anfällig die Kinder solcher Erkrankter selbst für eine psychische Erkrankung sind. Die Gruppenangebote richten
sich an Kinder und Jugendliche, wobei beide in getrennten Altersgruppen stattfinden und ich mich in dieser Hausarbeit mit den Kindergruppen beschäftige.

Ich werde die Ziele der Gruppenarbeit, sowie auch das Konzept dieser vorstellen. Wichtig ist es, die Arbeitsphasen der Gruppenarbeit zu erläutern, wobei die Psychoedukation der wichtigste Bestandteil ist. Durch diese Phasen, gefolgt von einem spannenden Interview, lässt sich ein aussagekräftiges Fazit bilden, inwiefern die Gruppenarbeit Kindern psychisch kranker Eltern helfen kann. Leider kann ich nicht über alles Gelesene und Gehörte schreiben, versuche jedoch, alles gut auf den Punkt zu bringen. Wichtig ist noch zu sagen, dass in den Arbeitsphasen der Gruppenarbeit mit sehr vielen Übungen gearbeitet wird, welche ich aufgrund der Kürze aber leider nicht alle ansprechen kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Gruppenarbeit für Kinder psychisch kranker Eltern

2.1 Psychische Erkrankung

2.2 Anfälligkeit als Kind eines/ einer Erkrankten

2.2.1 Risikofaktoren

2.2.2 Schutzfaktoren

2.3 Ziele der Gruppenarbeit

2.4 Die Kindergruppen

2.5 Konzept und Arbeitsphasen der Gruppenarbeit

2.5.1 Phase 1 – Gruppenbildung

2.5.2 Phase 2- Gefühle

2.5.3 Phase 3 – Psychoedukation

2.5.4 Phase 4 – Familienbilder

2.5.5 Phase 5 – Abschied aus Gruppe

2.6 Interview

3 Reflexion/ Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Wirksamkeit und Nützlichkeit von Gruppenangeboten für Kinder, die mit einem psychisch erkrankten Elternteil zusammenleben. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch psychoedukative Ansätze und soziale Unterstützung innerhalb einer Gruppe die Resilienz gestärkt sowie das Verständnis für die Erkrankung des Elternteils gefördert werden kann, um eine gesunde psychische Entwicklung der Kinder trotz familiärer Belastungen zu ermöglichen.

  • Psychische Erkrankungen im familiären Kontext und deren Auswirkungen auf Kinder
  • Risiko- und Schutzfaktoren für die kindliche Entwicklung
  • Struktur und methodische Arbeitsphasen der Gruppenarbeit
  • Bedeutung der Psychoedukation als zentrales Element der Unterstützung
  • Erfahrungsberichte und Expertenmeinungen zur Wirksamkeit von Interventionsprogrammen

Auszug aus dem Buch

2.5.3 Phase 3 – Psychoedukation

Die Psychoedukation ist der bedeutendste Teil der Gruppenarbeit und beinhaltet die Erläuterung der verschiedenen Störungsbilder. Sie stellt einen wichtigen Schutzfaktor dar. Hier wird den Kindern die Möglichkeit gegeben, Fragen zu den psychischen Erkrankungen zu stellen. Auch können die Kinder über eigene Erfahrungen sprechen und sich austauschen. Gemeinsam wird gebrainstormt, was die Kinder über die Erkrankungen wissen, wobei schnell sichtbar wird, ob sich die Kinder gut auskennen, oder noch große Lücken oder Hemmungen haben. Meist sprechen die Eltern mit ihrem Kind nicht über die Erkrankung, um sie zu schonen, dies fühlt sich für die Kinder jedoch nicht gut an. Deshalb können sie in dieser Phase einen Blick auf die Erkrankung der Mama/ des Papas machen, was unterschiedlich aufgenommen wird. Manche Kinder verspüren hierbei ein ängstiges und lästiges oder auch bedrängendes, aber notwendiges Gefühl. Jedes der Kinder weiß, dass menschliche Gefühle sehr verletzlich sind. Um die Vorstellung zu der Verletzlichkeit zu vereinfachen, hilft die Assoziation zu Luftballons, welche ebenfalls leicht zerstörbar und verletzlich sind.

Die Luftballons, welche symbolisch für die menschliche Seele stehen, in Balance zu halten, hilft den Kindern zu verstehen, wie sensibel die Seele reagieren kann. Hiermit werden die psychischen Erkrankungen der Eltern erst sehr anschaulich dargestellt, um eine Basis für aufbauende Inhalte zu setzen. Die Kinder erleben einen Einstieg in die Seele, beschäftigen sich mit ihren eigenen Gefühlen und können die Erkrankungsformen anschauen und wenn sie wollen auch gemeinsam vergleichen. Auch ist es von Bedeutung, dass die Kinder erfahren, wie eine psychisch gesunde Seele aussieht, zwar deutlich vereinfacht und wieder symbolisch, aber trotzdem treffend veranschaulichend, dass alle Gefühle in einer gesunden Balance stehen. Die Kinder werden lernen, dass zu einer gesunden Seele auch einmal schlechte Gefühle gehören können, aber dass es wichtig ist, dass diese nicht überwiegen. Auch lernen sie, was die Erkrankung konkret im Alltag bedeutet, wobei sich viele Kinder sicherlich wiederfinden, und verstanden fühlen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung begründet die Relevanz des Themas und definiert die Forschungsfrage, ob Gruppenangebote für Kinder psychisch kranker Eltern eine nützliche Unterstützung darstellen.

2 Gruppenarbeit für Kinder psychisch kranker Eltern: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Hintergründe, inklusive der Auswirkungen psychischer Erkrankungen und der spezifischen Belastungen für Kinder, sowie die detaillierte methodische Konzeption der Gruppenphasen.

3 Reflexion/ Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit, solche Präventionsangebote stärker in der Gesellschaft zu verankern und finanziell abzusichern.

Schlüsselwörter

Gruppenarbeit, Kinder psychisch kranker Eltern, Psychoedukation, Resilienz, Risikofaktoren, Schutzfaktoren, psychische Erkrankung, Sozialarbeit, Förderung, emotionale Stabilität, Familiensystem, Entwicklung, Unterstützung, Prävention, Kindergruppen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit primär?

Die Arbeit befasst sich mit der Frage, inwiefern Gruppenangebote eine wirksame Unterstützungsform für Kinder darstellen, deren Eltern psychisch erkrankt sind.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die psychische Belastung betroffener Kinder, die Identifikation von Risiko- und Schutzfaktoren sowie die pädagogische Gestaltung von Gruppenprozessen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Nutzen von Gruppenarbeit als präventive Maßnahme zu evaluieren und aufzuzeigen, wie diese zur psychischen Entlastung und Kompetenzsteigerung der Kinder beitragen kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie auf Expertenwissen aus einem geführten Interview mit dem Leiter einer sozialen Einrichtung.

Was umfasst der inhaltliche Schwerpunkt im Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Verortung der kindlichen Anfälligkeit und die detaillierte Darstellung der fünf Arbeitsphasen der Gruppenarbeit, insbesondere der Psychoedukation.

Welche Schlagworte charakterisieren das Dokument?

Zu den prägenden Begriffen gehören Gruppenarbeit, Resilienz, Schutzfaktoren, psychoedukative Konzepte und die soziale Arbeit mit betroffenen Kindern.

Welche Rolle spielt die „Psychoedukation“ in den Gruppen?

Sie ist das Herzstück der Arbeit, da sie Kindern ermöglicht, ihre krankheitsbedingten Ängste zu verstehen, Wissenslücken zu schließen und somit eine stabilisierende Wirkung erfährt.

Wie gehen die Gruppen mit dem Thema „Eltern-Kind-Beziehung“ um?

Durch Methoden wie das Genogramm oder das "Gruppensofa" lernen Kinder, Familiensituationen zu reflektieren, Rollenkonflikte zu erkennen und ihre eigene Position in der Familie besser zu bewerten.

Welchen Stellenwert hat der „Abschied“ aus der Gruppe?

Der Abschied bildet eine eigene Phase, in der durch den Rückblick auf den Gruppenweg und die Wiederholung von Übungen Veränderungen sichtbar gemacht werden, um den Kindern Sicherheit für die Zeit danach mitzugeben.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ist die Nutzung von Gruppenarbeit hilfreich in der Arbeit mit Kindern psychisch kranker Eltern?
Hochschule
Evangelische Hochschule Berlin
Note
1,0
Autor
Beronice Neumann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
16
Katalognummer
V1147753
ISBN (PDF)
9783346557773
ISBN (Buch)
9783346557780
Sprache
Deutsch
Schlagworte
nutzung gruppenarbeit arbeit kindern eltern
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Beronice Neumann (Autor:in), 2021, Ist die Nutzung von Gruppenarbeit hilfreich in der Arbeit mit Kindern psychisch kranker Eltern?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1147753
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Leseprobe aus  16  Seiten
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