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Wie und warum Jugendliche gegen die Klimakrise kämpfen wollen

Die Jugendbewegung Fridays for Future, Generation Greta und das neue Klimaschutzgesetz

Titel: Wie und warum Jugendliche gegen die Klimakrise kämpfen wollen

Hausarbeit , 2021 , 19 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Lucas Kurz (Autor:in)

Umweltwissenschaften - Klima- und Umweltschutz
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Klimakrise und ihre Folgen rücken immer stärker in den Fokus der gesellschaftlichen und politischen Debatte. Besonders die junge Generation geht die Problematik mit Demonstrationen beherzt an. Diese Arbeit soll daher sowohl die Jugendbewegung 'Fridays for Future' skizzieren, einen soziologischen Blick auf die 'Generation Greta' werfen und aktuelle politische Entscheidungen zum Klimaschutz darlegen. Die Arbeit versucht die Frage zu beantworten, wie und warum Jugendliche gegen die Klimakrise kämpfen wollen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Ausgangssituation und historischer Rückblick

2. Jugendbewegung Fridays for Future

2.1 Entstehung und Entwicklung der Bewegung in Deutschland

2.2 Unterstützung und Kritik

2.3 Teilnehmerstruktur der Bewegung

2.4 FFF im Vergleich zu anderen Protesten

2.5 Forderungen an die Politik

3. Jugendlicher Wertewandel – Klimaschutz als persönliches Anliegen

3.1 Der Generationenbegriff nach Karl Mannheim

3.2 Sorgen, Werte und politisches Interesse der 'Generation Greta'

4. Aktuelle politische Entwicklungen im Bereich Klimaschutz

4.1 Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts

4.2 Das neue Klimaschutzgesetz von 2021

5. Abschließendes Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das soziale Phänomen der Jugendbewegung "Fridays for Future" (FFF), um zu verstehen, wie und warum sich Jugendliche gegen die Klimakrise engagieren. Dabei wird der Frage nachgegangen, inwiefern ein Wertewandel innerhalb der jungen Generation stattgefunden hat und wie die Politik auf diesen Druck reagiert.

  • Entstehung und Dynamik der Fridays for Future Bewegung in Deutschland
  • Soziologische Analyse des Generationenbegriffs und des jugendlichen Wertewandels
  • Empirische Einblicke in die Motivation und Teilnehmerstruktur der Protestierenden
  • Die Rolle der Klimapolitik und juristische Entwicklungen wie das Urteil des Bundesverfassungsgerichts

Auszug aus dem Buch

2.1 Entstehung und Entwicklung der Bewegung in Deutschland

Den ersten Impuls für die allwöchentlichen Demonstrationen setzte die damals 15-jährige Greta Thunberg mit einem dreiwöchigen Schulstreik ab August 2018, als sie vor dem schwedischen Reichstag protestierte. Trotz des Protests einer einzelnen Person erhielt sie für ihre Aktionen, wie beispielsweise ihre Überfahrt nach New York auf einem Segelschiff, große Aufmerksamkeit in den Medien (vgl. Brünig; Nachtsheim 2021: 15), was an Faktoren wie ihrem kindlichen Auftreten, einer jedoch gegensätzlichen Entschlossenheit oder ihrem strikt ökologischen Lebensstil liegen könnte (vgl. Sommer et al. 2019: 2). Als die Politik auf Thunberg aufmerksam geworden war, wurde sie zum Klimagipfel im Dezember 2018 in Katowice eingeladen. Vereinzelt begannen schnell Demonstrationen in verschiedenen Ländern und Städten, wie beispielsweise in Brüssel im Januar 2019 mit rund 12.000 Teilnehmer*innen. Die nun 25-jährige Studentin Luisa Neubauer war einer der Initiator*innen für den Aufschwung in Deutschland im Dezember 2018 mit kleineren Demonstrationen. (vgl. ebd.: 2) Heute ist sie "Mitglied der Grünen und die mediale Stimme der Bewegung von FFF in Deutschland." (Brünig; Nachtsheim 2021: 19) Im Januar waren es bereits 25.000 Menschen, die an verschiedenen Orten bundesweit demonstrierten. Später sollte der 15. März zum ersten globalen Protesttag werden, bei dem weltweit, nach Angaben der Organisator*innen, über 1,7 Millionen Menschen beteiligt waren, davon allein 300.000 in Deutschland.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Ausgangssituation und historischer Rückblick: Dieses Kapitel skizziert die wissenschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung des Klimabewusstseins seit den 1970er Jahren und verortet Fridays for Future in der Geschichte der Umweltproteste.

2. Jugendbewegung Fridays for Future: Hier werden Entstehung, Struktur, mediale Wahrnehmung sowie die zentralen Forderungen der Bewegung an die Politik detailliert analysiert.

3. Jugendlicher Wertewandel – Klimaschutz als persönliches Anliegen: Basierend auf dem Generationenbegriff nach Karl Mannheim wird untersucht, wie sich Klimaschutz zu einem zentralen Wert für die heutige Jugendgeneration entwickelt hat.

4. Aktuelle politische Entwicklungen im Bereich Klimaschutz: Das Kapitel befasst sich mit der rechtlichen Auseinandersetzung um das Klimaschutzgesetz und den daraus resultierenden politischen Anpassungen.

5. Abschließendes Fazit und Ausblick: Eine abschließende Betrachtung darüber, inwiefern die Bewegung einen gesellschaftlichen Wandel einleiten kann und wie die Zukunft der "Generation Greta" aussieht.

Schlüsselwörter

Fridays for Future, Klimakrise, Generation Greta, Wertewandel, Jugendsoziologie, Klimaschutzgesetz, Bundesverfassungsgericht, Klimagerechtigkeit, politisches Engagement, Partizipation, soziale Bewegung, Schulstreik, Nachhaltigkeit, Generationenbegriff, Klimapolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Entstehung und der gesellschaftlichen Relevanz der Klimaprotestbewegung Fridays for Future und untersucht, warum Jugendliche heute in diesem Ausmaß für den Klimaschutz eintreten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung der Bewegung, der soziologischen Einordnung des Generationenbegriffs, der Analyse des Wertewandels bei Jugendlichen sowie der aktuellen deutschen Klimapolitik.

Welches Ziel verfolgt der Autor mit dieser Publikation?

Das primäre Ziel ist es, die Frage zu beantworten, wie und warum Jugendliche gegen die Klimakrise kämpfen, und dabei die Rolle der jungen Generation im gesellschaftlichen Gefüge zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methodik wurde angewandt?

Es handelt sich um eine Literatur- und Diskursanalyse, die auf soziologischen Theorien (insb. Generationenbegriff nach Mannheim) und aktuellen empirischen Jugendstudien sowie politischen Entwicklungen basiert.

Welche Aspekte stehen im Hauptteil der Arbeit im Fokus?

Der Hauptteil behandelt neben der Historie und Struktur von Fridays for Future auch die empirisch belegte Motivation der Jugendlichen sowie die rechtliche Entwicklung im Kontext des Klimaschutzgesetzes.

Welche Schlüsselbegriffe definieren den Kern der Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind "Generation Greta", Klimagerechtigkeit, politische Partizipation, Wertewandel und soziale Bewegungsforschung.

Warum wurde das Klimaschutzgesetz durch das Bundesverfassungsgericht geprüft?

Junge Kläger, unterstützt durch die Bewegung, bemängelten, dass das Klimaschutzgesetz von 2019 keine ausreichenden Reduktionspfade nach 2030 festlegte und somit die Freiheitsrechte zukünftiger Generationen verletze.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor bezüglich der politischen Wirksamkeit der Jugend?

Der Autor konstatiert, dass trotz des hohen medialen Interesses die politische Ignoranz gegenüber den jugendlichen Forderungen verdeutlicht, wie schwach die Position der Jugend im Generationengefüge der Bundesrepublik derzeit noch ist.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Wie und warum Jugendliche gegen die Klimakrise kämpfen wollen
Untertitel
Die Jugendbewegung Fridays for Future, Generation Greta und das neue Klimaschutzgesetz
Hochschule
Universität Augsburg
Note
1,0
Autor
Lucas Kurz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
19
Katalognummer
V1147838
ISBN (eBook)
9783346528322
ISBN (Buch)
9783346528339
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Jugend Jugendsoziologie Soziologie Fridays for Future Politik Umweltschutz Klimawandel Werte und Normen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lucas Kurz (Autor:in), 2021, Wie und warum Jugendliche gegen die Klimakrise kämpfen wollen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1147838
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  19  Seiten
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