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Mentoring beim Eintritt in die Schulpraxis. Wie nehmen angehende Lehrpersonen die Qualität der fachlichen oder persönlichen Beziehung im Mentoring wahr?

Titel: Mentoring beim Eintritt in die Schulpraxis. Wie nehmen angehende Lehrpersonen die Qualität der fachlichen oder persönlichen Beziehung im Mentoring wahr?

Masterarbeit , 2020 , 65 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Nursel Esma Ayar (Autor:in)

Pädagogik - Schulpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Wie nehmen angehende Lehrpersonen die Qualität der fachlichen oder persönlichen Beziehung im Mentoring wahr? Mit leitfadengestützten Interviews wird Wissen über die Wirksamkeit von schulpraktischen Lerngelegenheiten generiert. Zur Auswertung wird die dokumentarische Methode und die teilnehmende Beobachtung genutzt.

Die Rahmenbedingungen in der Ausbildung von Lehrkräften tragen eine bedeutende Rolle, die einer genauen Untersuchung unterzogen werden sollten. Somit kann die Professionalisierung in der Ausbildung gesteigert und auch erforderlichen Quereinsteigern der Einstieg erleichtert werden. Der Eintritt in die Schulpraxis wird mit sogenannten Mentorings begleitet. In vorliegenden Befunden wie auch den Ergebnissen bisheriger Studien kann eine relativ hohe Einflussnahme durch mentorielle Unterstützung belegt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Begründung des Erkenntnisinteresses

1.2 Methodische Umsetzung des Erkenntnisinteresses

1.3 Kurzer Überblick über den Aufbau der Arbeit

2 Forschungsthema und theoretischer Rahmen

2.1 Mentoring

2.2 Stand der Forschung

2.3 Definition von Grundbegriffen

2.3.1 Konjunktiver Erfahrungsraum

2.3.2 Mentorat

2.3.3 Praxislehrpersonen und Dozierende

2.4 Erkenntnisleitende Fragestellungen der Arbeit

2.5 Bedeutung und Rolle von Mentoring bei angehenden Lehrpersonen

3 Methodisch-methodologischer Rahmen

3.1 Dokumentarische Methode und Triangulation

3.1.1 Anwendung der dokumentarischen Methode

3.1.2 Das Auswertungsverfahren

3.1.2.1 Formulierende Interpretation

3.1.2.2 Reflektierende Interpretation

3.1.3 Gütekriterien

3.2 Die dokumentarische Analyse von Interviews

3.3 Das Datenerhebungsverfahren - Leitfadeninterviews

3.4 Teilnehmende Beobachtung

4 Zum Design des empirischen Projekts

4.1 Übersicht über die einzelnen Schritte der Auswertung

4.2 Übersicht über die einzelnen Schritte der Erhebung

4.3 Das Sample

4.4 Begründung der angestrebten Fallauswahl, des Samplings

4.5 Kritische Reflexion zur Durchführung des Projekts

5 Interpretation und Darstellung des Materials

5.1 Kurzportraits der Fälle

5.2 Darstellung der Idealtypen der sinngenetischen Typenbildung

5.2.1 Der oder die strukturierte Gestalter*in

5.2.2 Der oder die pragmatische Praktiker*in

5.2.3 Der oder die anspruchsvolle Individualist*in

5.2.4 Der oder die empathische Humanist*in

5.3 Systematisierung der sinngenetischen Typenbildung

5.4 Kritische Reflexion zur Typenbildung

6 Diskussion der Ergebnisse

7 Fazit zur Forschungsfrage

8 Anlagen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit rekonstruiert das subjektive Erleben des Mentorings durch angehende Lehrpersonen, um die Qualität dieser begleitenden Lerngelegenheiten im Hinblick auf den Übergang in die Berufspraxis zu verstehen. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, wie angehende Lehrpersonen die Qualität der fachlichen und persönlichen Beziehung im Mentoring wahrnehmen und welche Orientierungen ihr Erleben dabei rahmen.

  • Erforschung des subjektiven Erlebens von Mentoring bei angehenden Lehrkräften.
  • Anwendung der dokumentarischen Methode zur Rekonstruktion impliziter Orientierungsrahmen.
  • Identifikation und Typisierung unterschiedlicher Erlebensweisen (sinngenetische Typenbildung).
  • Analyse des Einflusses von Mentoring auf die Professionalisierung und Berufseinstiegsbewältigung.
  • Reflexion der Qualität von Betreuungssituationen in schulischen Praktika.

Auszug aus dem Buch

Der oder die strukturierte Gestalter*in

Der oder die strukturierte Gestalter*in erlebt Qualität durch aufeinander aufbauende Angebote im Rahmen des Mentorings. Hierin spiegelt sich der Wunsch nach einer Steigerung bzw. Verbesserung der eigenen Leistungen wieder. Gleichzeitig ist es von Bedeutung sich wohl zu fühlen. Dieser Typ hat ein Gefühl für Stimmungen und für diesen Typen geht es nicht nur darum, die richtigen Töne zu finden und aneinanderzureihen, sondern vielmehr um das Erschaffen von Emotionen, Spannung und Dramaturgie. Da Gestalter*innen kein Meisterwerk aus dem Nichts erschaffen hält der/die strukturierte Gestalter*in es für essentiell zunächst nach einer Erlaubnis zu fragen. Er oder sie hält es nicht für selbstverständlich sich aus dem Erfahrungsschatz des oder der Mentor*in zu bedienen. Es ist eine gewisse Scheu vorhanden allerdings nicht aus Angst, viel mehr aus Gründen der Höflichkeit. Ausprobieren ist in der Schulpraxis ohne Zweifel erforderlich, allerdings tun dies Gestalter*innen lieber mit der Zustimmung der jeweiligen Mentoren. Sie treten nicht vor ein Publikum an Schülern und Schülerinnen ohne den Segen der Mentoringperson. Es ist schließliche eine Ehre vorne stehen zu dürfen und gestaltend tätig zu sein. Mentoren sollten für sie vor allem Professionalität ausstrahlen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des Lehrberufs und die Bedeutung des Mentorings beim Übergang in die Berufspraxis ein und begründet das Erkenntnisinteresse der Studie.

2 Forschungsthema und theoretischer Rahmen: Hier werden zentrale Begriffe definiert, der Stand der Forschung zum Mentoring dargelegt und die Forschungsfragen der Arbeit expliziert.

3 Methodisch-methodologischer Rahmen: Dieses Kapitel erläutert die dokumentarische Methode, die Erhebung mittels Leitfadeninterviews und die ergänzende teilnehmende Beobachtung sowie die angewandten Gütekriterien.

4 Zum Design des empirischen Projekts: Es wird der konkrete Ablauf der Datenerhebung, die Fallauswahl und die Durchführung des Forschungsprozesses inklusive einer kritischen Reflexion beschrieben.

5 Interpretation und Darstellung des Materials: Das Kapitel präsentiert die Kurzportraits der Fälle sowie die rekonstruierten Idealtypen der sinngenetischen Typenbildung.

6 Diskussion der Ergebnisse: Die zentralen Befunde werden in den Kontext bisheriger Forschung zur Lehrerbildung und Berufseinstiegsphase eingeordnet und diskutiert.

7 Fazit zur Forschungsfrage: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, reflektiert die Rolle des Mentorings und zeigt die Relevanz der Erkenntnisse für die Professionalisierung auf.

8 Anlagen: Dieses Kapitel enthält die Einverständniserklärungen, Datenschutzhinweise sowie detaillierte Beispiele zur Auswertungsmethode.

Schlüsselwörter

Betreuungslehrkräfte, Lehrer*innenbildung, Professionalisierung, Praxisschock, Mentoring, Mentorat, Schulpraxis, Lehrkompetenz, Coaching, Lernorte, Lernbegleitung, Lerngelegenheiten, Lehramt, Theorie-Praxis-Kluft, Handlungsorientierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das subjektive Erleben und die Wahrnehmung von Qualität im Mentoring aus der Sicht von angehenden Lehrpersonen während ihrer schulpraktischen Ausbildung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Begleitung im Berufseinstieg, der Prozess der Professionalisierung, das Verhältnis von Theorie und Praxis sowie die Qualität der Mentor-Mentee-Beziehung.

Was ist das primäre Ziel der Studie?

Ziel ist es, tiefere Einblicke in die Erfahrungen und Orientierungen angehender Lehrkräfte zu gewinnen, um durch eine sinngenetische Typenbildung Muster des Erlebens von Mentoring-Maßnahmen aufzudecken.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Studie nutzt die dokumentarische Methode der qualitativen Sozialforschung, ergänzt durch teilnehmende Beobachtung, um implizite Wissensbestände der Studierenden zu rekonstruieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die theoretische Rahmung, das methodische Vorgehen, die Erhebung und Auswertung der Interviews sowie die Darstellung der identifizierten Idealtypen des Mentorings.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Mentoring, Lehrer*innenbildung, Professionalisierung, Praxisschock, Lernbegleitung und die Theorie-Praxis-Kluft.

Wie unterscheiden sich die identifizierten Typen im Mentoring?

Die Typen – strukturierte Gestalter*innen, pragmatische Praktiker*innen, anspruchsvolle Individualist*innen und empathische Humanist*innen – unterscheiden sich durch ihre spezifischen Erwartungen an die Unterstützung und ihre unterschiedlichen Orientierungsrahmen.

Welche Rolle spielt die COVID-19-Pandemie in der Untersuchung?

Die Pandemie führte zu einer notwendigen Anpassung des Erhebungsprozesses, da Präsenztreffen erschwert wurden, was die Wahl der asynchronen, schriftlichen Interviewform beeinflusste.

Ende der Leseprobe aus 65 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Mentoring beim Eintritt in die Schulpraxis. Wie nehmen angehende Lehrpersonen die Qualität der fachlichen oder persönlichen Beziehung im Mentoring wahr?
Hochschule
Universität Potsdam
Note
2,0
Autor
Nursel Esma Ayar (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
65
Katalognummer
V1148160
ISBN (eBook)
9783346535375
ISBN (Buch)
9783346535382
Sprache
Deutsch
Schlagworte
mentoring eintritt schulpraxis lehrpersonen qualität beziehung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nursel Esma Ayar (Autor:in), 2020, Mentoring beim Eintritt in die Schulpraxis. Wie nehmen angehende Lehrpersonen die Qualität der fachlichen oder persönlichen Beziehung im Mentoring wahr?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1148160
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Leseprobe aus  65  Seiten
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