Die vorliegende Masterarbeit bezieht sich in der wissenschaftlichen Erhebung nur auf die Region Vorarlberg, Österreich sowie die Klein- und Kleinsthandwerksunternehmen der Sanitär-, Heizungs- und LüftungstechnikerInnen. Unabhängig von der klaren Spezifizierung für diese Arbeit, soll dieses Buch universell Branchenübergreifend fungieren und einen Überregionalen Ansatz für mögliche Problemlösungen im laufenden Geschäftsalltag darstellen.
Die Wettbewerbsposition der Klein- und Kleinsthandwerksbetriebe wird oftmals durch Fachkräftemangel, fehlende finanzielle Ressourcen zur Wissensbewahrung und nicht ausgereifte digitale Transformation geschwächt. Diese Masterarbeit befasst sich mit den Wissenstransfer-Strategien sowie deren Eignung für die Optimierung der Wettbewerbsposition der Klein- und Kleinstunternehmen durch den gezielten Einsatz von Wissensmanagement. Vor dem Hintergrund der Erkenntnis, dass Wissenstransfer-Strategien und deren Methoden bei den Klein- und Kleinstunternehmen der Vorarlberger Sanitär-, Heizungs- und LüftungstechnikerInnen noch keine angeleitete Anwendung finden, verfolgt diese Studie das Ziel, aufzuzeigen, wie Wissenstransfer-Strategien durch systematisches Wissensmanagement sowie Organisationales Lernen unter Einbeziehung der Digitalisierung optimiert werden können, um dadurch nachhaltige Wettbewerbsvorteile zu schaffen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Problemstellung
- Zielstellung
- Forschungsfragen
- Methodologie - Erhebungs-/Auswertungsmethoden
- Sampling
- Qualitätssicherung
- Aufbau der Masterarbeit
- Definitionen und Begriffsabgrenzungen
- Wissensorientiere Unternehmensführung
- Digitale Transformation
- Klein- und Kleinsthandwerksbetriebe
- Wissensmanagement
- Organisationales Lernen
- Wissenstransfer
- Klein- und Kleinsthandwerksbetriebe im Wandel
- Attribute der Klein- und Kleinsthandwerksbetriebe
- Familiengeführte Betriebe
- Digitalisierungsstatus
- Wissenstransfer-Strategien
- Wissen als immaterieller Vermögenswert im Unternehmen
- Grundmodell Wissensorientierter Unternehmensführung
- Bausteinmodell des Wissensmanagements
- Fazit
- Organisationales Lernen
- Die lernende Organisation
- Analyse der erfolgskritischen WissensträgerInnen
- Implizites und Explizites Wissen
- Fazit
- Methoden der Wissenstransfers-Strategien
- Personifizierungs- und Kodifizierungsstrategie
- Ausgewählte Methoden der Personifizierungsstrategien
- Eintrittsphase
- Onboarding
- Wissens-Mentoring
- Erfahrungsaufbau
- Meetings
- Debriefing
- Austritt
- Qualitätszirkel
- Storytelling
- Ausgewählte Methoden der Kodifizierungsstrategien
- Kommunikationsunterstützung
- Konferenzsysteme
- Nachrichtensysteme
- Koordinationsunterstützung
- Workflow-Management-Systeme
- Dokumenten-Management-Systeme
- Kooperationsunterstützung
- Gruppeneditoren
- Wiki-Systeme
- Fazit
- Beantwortung der theoretischen Subforschungsfragen
- Empirische Erhebung und Auswertung
- Erhebungsmethode
- Auswertung
- Forschungsdesign und Sampling
- Sampling
- Leitfaden des ExpertInneninterviews
- Die Operationalisierung
- Interviewprotokolle
- Ausführung der Inhaltsanalyse
- Kategorienbildung
- Systematische Zusammenfassung der Inhaltsanalyse
- Empirische Auswertung
- Beantwortung der empirischen Subforschungsfragen
- Resultat und Perspektive
- Beantwortung der Hauptforschungsfrage
- Diskussion
- Limitation
- Ausblick
- Wissensorientierte Unternehmensführung
- Wissenstransfer-Strategien
- Wissensmanagement
- Organisationales Lernen
- Wettbewerbsvorteile in der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechnik
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Masterarbeit befasst sich mit den Wissenstransfer-Strategien in Vorarlberger Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechnik-Unternehmen. Sie zielt darauf ab, aufzuzeigen, wie diese Strategien durch systematisches Wissensmanagement und organisatorisches Lernen optimiert werden können, um nachhaltige Wettbewerbsvorteile zu schaffen. Die Arbeit untersucht, wie Wissenstransfer-Strategien den Klein- und Kleinstunternehmen in dieser Branche helfen können, ihre Wettbewerbsposition zu verbessern.
Zusammenfassung der Kapitel
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Problemstellung, Zielsetzung und Forschungsfragen definiert. Sie erläutert die angewandten Methoden und den Aufbau der Masterarbeit. Kapitel 2 definiert wichtige Begriffe wie wissensorientierte Unternehmensführung, digitale Transformation, Klein- und Kleinsthandwerksbetriebe, Wissensmanagement, organisatorisches Lernen und Wissenstransfer. Kapitel 3 beleuchtet die Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung für Klein- und Kleinsthandwerksbetriebe, insbesondere im Kontext von Familienunternehmen. Kapitel 4 beschäftigt sich mit Wissenstransfer-Strategien und deren Bedeutung als immaterieller Vermögenswert im Unternehmen. Es präsentiert das Grundmodell der wissensorientierten Unternehmensführung und das Bausteinmodell des Wissensmanagements. Kapitel 5 befasst sich mit dem Konzept des organisationalen Lernens und analysiert die Rolle von Wissensträgern. Die Methoden der Wissenstransfer-Strategien werden in Kapitel 6 behandelt. Die Arbeit präsentiert sowohl Personifizierungs- als auch Kodifizierungsstrategien und ihre jeweiligen Methoden. Kapitel 7 fasst die Beantwortung der theoretischen Subforschungsfragen zusammen. Die empirische Erhebung und Auswertung werden in Kapitel 8 vorgestellt, wobei der Fokus auf der Inhaltsanalyse von Experteninterviews liegt.
Schlüsselwörter
Wissensorientierte Unternehmensführung, Wissenstransfer-Strategien, Wissensmanagement, organisatorisches Lernen, Klein- und Kleinsthandwerksbetriebe, Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechnik, Wettbewerbsvorteile, Digitalisierung, Experteninterviews, Inhaltsanalyse.
Häufig gestellte Fragen zu Wissenstransfer-Strategien
Warum ist Wissenstransfer für Kleinbetriebe in Vorarlberg wichtig?
Fachkräftemangel und die Notwendigkeit zur Wissensbewahrung machen systematischen Wissenstransfer entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit von Handwerksbetrieben.
Was ist der Unterschied zwischen implizitem und explizitem Wissen?
Explizites Wissen ist dokumentiert und leicht teilbar. Implizites Wissen ist Erfahrungswissen („Know-how“), das schwerer zu übertragen ist und oft durch Mentoring weitergegeben wird.
Welche Methoden des Wissenstransfers gibt es beim Onboarding?
In der Eintrittsphase neuer Mitarbeiter helfen strukturiertes Onboarding und Wissens-Mentoring dabei, wichtiges Know-how schnell zu integrieren.
Wie kann Digitalisierung den Wissenstransfer unterstützen?
Durch Kodifizierungsstrategien wie Wiki-Systeme, Dokumenten-Management oder Workflow-Systeme kann Wissen digital gespeichert und abrufbar gemacht werden.
Was ist „Organisationales Lernen“?
Es beschreibt den Prozess, bei dem eine Organisation als Ganzes lernt, Wissen speichert und ihre Handlungsfähigkeit durch neue Erkenntnisse verbessert.
- Quote paper
- Jennifer Keckeis (Author), 2021, Wissenstransfer-Strategien der Vorarlberger Sanitär-, Heizungs- und LüftungstechnikerInnen. Eine Erhebung derer Eignung zur Optimierung der Wettbewerbsposition, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1148832