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Methodik zur Erhebung der Lebensqualität in der stationären Pflege

Titel: Methodik zur Erhebung der Lebensqualität in der stationären Pflege

Einsendeaufgabe , 2021 , 44 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Psychologie - Methoden
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit wird zunächst der Begriff Lebensqualität operationalisiert und ein Strukturbaum für Lebensqualität in stationärer Pflege entwickelt. In der darauffolgenden Aufgabe werden jeweils drei Streu- und Lageparameter als Basis der deskriptiven Statistik erläutert und eine beispielhafte Berechnung dieser Parameter durchgeführt. Abschließend wird eine beispielhaft deskriptive und inferenzstatistische Analyse durchgeführt, wobei besonders der t-Test im Fokus steht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Aufgabe 1

1. Lebensqualität

1.1 Begriffliche Annäherung und historische Wurzeln des Konstrukts Lebensqualität

1.1.1 Lebensqualität im aktuellen und politischen Kontext

1.1.2 Methodik zu Erhebung von Lebensqualität

1.2 Lebensqualität in der stationären Pflege

1.2.1 Strukturbaum Lebensqualität

1.2.2 Wesentliche Bestandteile und Instruktionen für einen Fragebogen zur Erfassung der Lebensqualität

Aufgabe 2

2. Lage- und Streuparameter als Basis der deskriptiven Statistik

2.1 Lageparameter

2.1.1 Der Modus

2.1.2 Der Median

2.1.3 Das arithmetische Mittel

2.2 Streuparameter

2.2.1 Die Spannweite

2.2.2 Die Varianz und die Standardabweichung

2.3 Beispielhafte Berechnung der Lage- und Streuparameter

Aufgabe 3

3. Deskriptive und inferenzstatistische Analyse

3.1 Altersverteilung

3.2 Geschlechterverteilung

3.3 Verteilung von Mitarbeiter*innen mit und ohne Personalverantwortung

3.4 Belastung der Befragten

3.5 Inferenzstatistische Analyse

3.5.1 Hypothesen

3.5.2 t-Test

3.6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit befasst sich mit der Operationalisierung des Konstrukts Lebensqualität sowie der statistischen Analyse von Arbeitsbelastungen im Pflegekontext. Ziel ist es, ein theoretisches Fundament zur Messung von Lebensqualität bei Senioren zu legen und mittels deskriptiver sowie inferenzstatistischer Methoden Unterschiede in der Arbeitsbelastung von Mitarbeitern mit und ohne Personalverantwortung zu untersuchen.

  • Konzeptualisierung von Lebensqualität als multidimensionales Konstrukt.
  • Methodische Grundlagen der Fragebogenkonstruktion für die Zielgruppe Senioren.
  • Anwendung deskriptiver Statistik zur Auswertung von Personaldaten.
  • Inferenzstatistische Hypothesenprüfung mittels t-Test.
  • Analyse von Arbeitsbelastungen und deren Einflussfaktoren im betrieblichen Kontext.

Auszug aus dem Buch

1.1 Begriffliche Annäherung und historische Wurzeln des Konstrukts Lebensqualität

Wie bereits in Kapitel 1 angedeutet, ist der Begriff Lebensqualität ein in der Forschung vielfach vorkommender, aber auch sehr unterschiedlich verstandener Terminus. Dadurch lässt sich Lebensqualität verallgemeinert als multidimensionales Konstrukt verstehen, dass nur indirekt erfasst und ausschließlich in seinen Teilbereichen abgebildet werden kann (Augustin, 2001, S. 697).

Orientiert man sich an der Definition der World Health Organisation (WHO) erhält man die folgende komplexe Begriffserläuterung:

„Lebensqualität ist die subjektive Wahrnehmung einer Person über ihre Stellung im Leben in Relation zur Kultur und den Wertesystemen, in denen sie lebt und in Bezug auf ihre Ziele, Erwartungen, Maßstäbe und Anliegen. Es handelt sich um ein bereites Konzept, das in Komplexer Weise beeinflusst wird durch die körperliche Gesundheit einer Person, den psychischen Zustand, die sozialen Beziehungen, die persönlichen Überzeugungen und ihre Stellung zu den hervorstechenden Eigenschaften der Umwelt.“ (WHO 1997; zitiert nach Renneberg & Lippke, 2006, S. 29).

Es erschließt sich, dass die Lebensqualität als multidimensionales Konstrukt als subjektive Angabe zu verstehen ist, welches auf spezifischen Bewertungsprozessen basiert. Dabei setzt sie sich immer aus mehreren Dimensionen zusammen, welche im Beispiel der Definition der WHO physische, psychische, soziale und ökologische Zustände bzw. Befindlichkeiten umfassen (Renneberg & Lippke, 2006, S. 29-30).

Historisch betrachtet hat der Begriff der Lebensqualität seine Wurzeln in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, wo er durch die aufkommende wohlfahrtsökonomische Debatte, welche eine Differenzierung von wirtschaftlichem Wohlstand und Wohlfahrt eingeforderte, etabliert wurde. In Deutschland wurde der Begriff besonders durch Willy Brandt geprägt, wodurch sich das Konstrukt der Lebensqualität zu einem politischen Modewort entwickelte. Zunächst im ökonomischen Kontext, darauffolgend aber auch auf gesellschaftlicher und zuletzt medizinischer Ebene gewann der Begriff der Lebensqualität immer mehr Aufmerksamkeit (Paulsen, 2015, S. 27-28).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Lebensqualität: Dieses Kapitel definiert Lebensqualität als multidimensionales Konstrukt und beleuchtet dessen historische Entwicklung sowie die Bedeutung für die stationäre Pflege.

2. Lage- und Streuparameter als Basis der deskriptiven Statistik: Hier werden grundlegende statistische Kennwerte wie Modus, Median, Mittelwert, Varianz und Standardabweichung theoretisch hergeleitet und anhand eines Beispiels verdeutlicht.

3. Deskriptive und inferenzstatistische Analyse: Dieses Kapitel führt die praktische Anwendung der Statistik am Beispiel eines Datensatzes zu Arbeitnehmern durch und nutzt inferenzstatistische Tests, um Belastungsunterschiede zu prüfen.

Schlüsselwörter

Lebensqualität, Stationäre Pflege, Deskriptive Statistik, Lageparameter, Streuparameter, Fragebogenkonstruktion, Arbeitsbelastung, Personalverantwortung, Inferenzstatistik, t-Test, Varianzhomogenität, SPSS, Gesundheitsrisiko, Psychische Belastung, Physische Belastung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die theoretische Fundierung des Konstrukts Lebensqualität und führt eine umfassende statistische Analyse von Arbeitsbelastungsdaten im Kontext der Pflege und Arbeitnehmerschaft durch.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Lebensqualität, der methodischen Konstruktion von Fragebögen sowie der Anwendung beschreibender und schließender Statistik.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Verbindung theoretischer Konzepte zur Lebensqualität mit der praktischen Durchführung und Auswertung quantitativer Datensätze zur Arbeitsbelastung.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es werden methodische Ansätze der Literaturanalyse, die theoretische Grundlagen der Fragebogenentwicklung sowie deskriptive und inferenzstatistische Analyseverfahren (insbesondere t-Tests) genutzt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Auseinandersetzung mit Lebensqualität, die mathematische Erläuterung statistischer Parameter und die praktische Auswertung eines Datensatzes mittels IBM SPSS.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Lebensqualität, deskriptive Statistik, Inferenzstatistik, Arbeitsbelastung und Fragebogenkonstruktion charakterisiert.

Warum wird für Senioren ab 80 Jahren eine schriftliche Befragung empfohlen?

Aufgrund möglicher Hürden bei der Nutzung digitaler Geräte und Internetzugängen bei dieser Altersgruppe wird eine postalische Pencil-Paper-Befragung als sinnvoller erachtet.

Welches statistische Ergebnis zeigt sich bei der Belastungsanalyse der Arbeitnehmer?

Die Analyse zeigt, dass alle Teilnehmer unabhängig von ihrer Personalverantwortung eine stärkere psychische als physische Belastung angeben.

Ende der Leseprobe aus 44 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Methodik zur Erhebung der Lebensqualität in der stationären Pflege
Hochschule
SRH Fernhochschule  (SRH Fernhochschule)
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
44
Katalognummer
V1149201
ISBN (eBook)
9783346539854
ISBN (Buch)
9783346539861
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Lebensqualität Pflege Operationalisierung Strukturbaum deskriptive Statistik deskriptive Analyse inferenzstatistische Analyse T-Test
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2021, Methodik zur Erhebung der Lebensqualität in der stationären Pflege, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1149201
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Leseprobe aus  44  Seiten
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