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Männer in der Sozialen Arbeit. Motive, Kompetenzen und Herausforderungen

Título: Männer in der Sozialen Arbeit. Motive, Kompetenzen und Herausforderungen

Trabajo Escrito , 2021 , 21 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor)

Trabajo social
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Männer fallen auf in der Sozialen Arbeit. Keineswegs in allen Bereichen aber betrachtet man exemplarisch einen Studiengang der Sozialen Arbeit, macht sich eine deutliche Unterzahl an männlichen Studierenden gegenüber weiblichen Studierenden bemerkbar. Durch die thematische Behandlung von Männlichkeit und Männlichkeiten in der Sozialen Arbeit im Kontext des Studiums ist die Frage aufgekommen, warum Männer überhaupt diesen Lebensweg eingeschlagen, da die Unterrepräsentation an Männern ein gewissermaßen atypisches Geschlechterbild darstellt. Warum entscheiden sich die Männer für den Weg der Sozialen Arbeit oder anders gefragt, warum entscheidet sich die Mehrheit der Männer für ebendiesen Berufsweg nicht? Dabei sollen besonders die Motive und Umstände von verschiedenen männlichen Personengruppen betrachtet und die Chancen sowie Grenzen von Männlichkeit in der Sozialen Arbeit beleuchtet werden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Geschlechterforschung

2.1 Historischer Rückblick über die Geschlechter

2.2 Geschlechtsspezifische Historie der Sozialen Arbeit

2.3 Konstruktion von Geschlecht (Doing-Gender)

2.4 Segregation der Sozialen Arbeit nach Geschlecht

3 Männlichkeit/ männliches Geschlecht in der Sozialen Arbeit

3.1 Männer in frauendominierten Berufsfeldern in Bezug auf die Soziale Arbeit

3.2 Welche Motive und Umstände führen Männer in die Soziale Arbeit?

3.3 Männlichkeit als Kompetenz und Herausforderung der Sozialen Arbeit

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Hintergründe der geschlechtsspezifischen Segregation in der Sozialen Arbeit, mit einem besonderen Fokus auf die Motive von Männern für die Wahl dieses Berufsfeldes und die Auswirkungen ihrer Männlichkeit auf die berufliche Praxis.

  • Historische Entwicklung der Geschlechterrollen und deren Einfluss auf die Soziale Arbeit.
  • Konstruktion von Geschlecht durch den "Doing-Gender"-Ansatz.
  • Analyse der horizontalen und vertikalen Segregation im Berufsfeld Soziale Arbeit.
  • Untersuchung der Motive von Männern für den Einstieg in ein frauendominiertes Berufsfeld.
  • Reflektion über Männlichkeit als Kompetenz und Herausforderung in der professionellen sozialen Arbeit.

Auszug aus dem Buch

2.3 Konstruktion von Geschlecht (Doing-Gender)

„Wir werden nicht als Mädchen geboren – wir werden dazu gemacht!“, betitelte Ursula Scheu 1977 ihr gleichnamiges Werk, was treffend die Konstruktion des Geschlechts beschreibt, da Frauen und Männer als „Folge geschlechtsspezifischer Erziehung und Lebensbedingungen“ (Ehlert 2012, 28) gelten. Das „doing-gender“ nimmt Abstand zur Theorie des biologischen Geschlechts, was Menschen in zwei Personengruppen (männlich und weiblich) unterteilt und damit verbindend „Eigenschaften, Verhaltensweisen, Fähigkeiten, Ausdrucksformen, Kleidung, Mode und Schönheitsideale und vieles mehr“ (ebd., 23) zuschreibt. Relevante Unterschiede werden erst hergestellt, mit einer Bedeutung versehen, verinnerlicht sowie verfestigt und somit sozial hergestellt, wie eben das Geschlecht (vgl. Ehlert/Funk/Stecklina 2011, 95). Zu Grunde liegt dem „doing-gender“ die, in den 1970er Jahren, entstandene Unterscheidung zwischen „sex“ und „gender“ im englischsprachigen Raum. „Sex“ steht hierbei für das biologische Geschlecht, „gender“ steht für das sozial erworbene Geschlecht.

Der Begriff des „doing-gender“ hat sich dabei in der deutschen Sprache manifestiert, da das Wort „Geschlecht“ die einzelnen dahinterstehenden Komponenten der Entwicklung des Geschlechtes nicht unterscheidet und damit zu ungenau ist. Die Grundannahme das Menschen kein Geschlecht haben, lässt sich mit der beschriebenen „Null-Hypothese“ abgleichen, denn „sie (die Menschen) müssen sich ihrer Zughörigkeit zu dem einen oder anderen Geschlecht immer wieder vergewissern und diese im Austausch mit Anderen abgleichen“ (Ehlert 2012, 25). Dieser Abgleich im Austausch mit anderen Menschen ist das „Ergebnis von Konstruktions- und Zuschreibungsprozessen, in deren Verlauf die Bedeutung von Geschlecht immer wieder ausgehandelt und interaktiv abgesichert werden muss“ (ebd., 25).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung stellt die Beobachtung der Unterzahl männlicher Studierender in der Sozialen Arbeit vor und formuliert die leitende Forschungsfrage nach den Motiven und Umständen dieser Berufswahl.

2 Geschlechterforschung: Dieses Kapitel liefert den theoretischen Rahmen durch eine historische Betrachtung der Geschlechterrollen, die Einführung des "Doing-Gender"-Konzepts und die Analyse der geschlechtsspezifischen Segregation in der Sozialen Arbeit.

3 Männlichkeit/ männliches Geschlecht in der Sozialen Arbeit: Hier wird der Fokus auf Männer in frauendominierten Arbeitsfeldern gelegt, ihre Motive analysiert und die Rolle von Männlichkeit als berufliche Kompetenz kritisch reflektiert.

4 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Soziale Arbeit trotz konstruktivistischer Ansätze stark weiblich konnotiert bleibt und die Motive für den Berufseinstieg von Männern komplex und stark von Praxiserfahrungen abhängig sind.

Schlüsselwörter

Soziale Arbeit, Geschlechterforschung, Doing-Gender, Männlichkeit, Segregation, Berufsfeld, Geschlechterrolle, Sozialpädagogik, Praxiserfahrung, Berufswahl, Geschlechterstereotype, Frauenberuf, Männerberuf, Professionalisierung, Care-Arbeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Unterrepräsentation von Männern im Berufsfeld der Sozialen Arbeit und analysiert die Motive sowie Umstände, die Männer dazu bewegen, diesen Beruf trotz seiner weiblichen Konnotation zu wählen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die theoretische Geschlechterforschung, die historische Entwicklung der Sozialen Arbeit, die Konstruktion von Geschlecht ("Doing-Gender"), die geschlechtsspezifische Segregation sowie die Bedeutung von Männlichkeit im professionellen Kontext.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, die Motive und Hintergründe für die Berufswahl von Männern in der Sozialen Arbeit zu verstehen und die Chancen und Grenzen männlicher Fachkräfte in diesem Berufsfeld zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse bestehender Studien, einschließlich Fragebögen und Gruppendiskussionen mit Studierenden und Fachkräften im Bereich der Sozialen Arbeit.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Geschlechterforschung und eine spezifische Analyse der Situation von Männern in der Sozialen Arbeit, inklusive der Betrachtung von Motiven, Statusfragen und der Rolle von Männlichkeit als Kompetenz.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Soziale Arbeit, Doing-Gender, Segregation, Männlichkeit, Berufsfeld und Geschlechterrolle.

Warum ist das "Doing-Gender"-Konzept für die Arbeit zentral?

Es ist zentral, um zu erklären, dass Geschlecht nicht als feststehende biologische Eigenschaft, sondern als ständiger, sozialer Konstruktionsprozess verstanden wird, der auch die beruflichen Strukturen und Entscheidungen beeinflusst.

Welche Rolle spielt die Praxiserfahrung für die Berufswahl von Männern?

Die Arbeit kommt zu dem Ergebnis, dass praktische Vorerfahrungen, etwa durch Zivildienst oder Freiwilligendienste, ein ausschlaggebender Faktor für Männer sind, um trotz gesellschaftlicher Stereotype den Weg in die Soziale Arbeit zu finden.

Wie bewertet der Autor die Rolle von Männern in der Sozialen Arbeit?

Der Autor sieht Männer als sinnvolle Ergänzung im Feld, warnt jedoch davor, dass sie keine defizitären Situationen für weibliche Fachkräfte schaffen sollten und betont die Notwendigkeit einer reflektierten Auseinandersetzung mit dem eigenen Geschlecht.

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Detalles

Título
Männer in der Sozialen Arbeit. Motive, Kompetenzen und Herausforderungen
Universidad
Erfurt University of Applied Sciences
Calificación
2,0
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2021
Páginas
21
No. de catálogo
V1149309
ISBN (Ebook)
9783346532794
ISBN (Libro)
9783346532800
Idioma
Alemán
Etiqueta
männer sozialen arbeit motive kompetenzen herausforderungen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2021, Männer in der Sozialen Arbeit. Motive, Kompetenzen und Herausforderungen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1149309
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