Ziel der Arbeit ist die Beschreibung des Change-Managements und der aktuellen Entwicklungstrends in diesem Bereich. Des Weiteren wird Bezug auf den Neuroleadership-Ansatz mit seinen Chancen und Risiken im Hinblick auf ein erfolgreiches Change-Management genommen. Aus dem Neuroleadership-Ansatz wird das SCARF-Model vorgestellt und aus diesem exemplarisch Führungs- und Handlungsoptionen erarbeitet sowie ein möglicher Operationalisierungsansatz des Modells für Organisationen entwickelt.
Megatrends haben seit Beginn des 20. Jahrhunderts zu disruptiven Veränderungen geführt. Der demographische Wandel ist einer dieser Trends. Ein weiterer Trend ist die Globalisierung, in der global vernetzte Bereiche wie Wirtschaft, Politik, Umwelt usw. zu Normalität geworden sind. Durch die Corona-Krise sind auch die negativen Auswirkungen einer globalen Abhängigkeit deutlich geworden. Der dritte Trend ist die Digitalisierung. Diese birgt Chancen.
Diese Megatrends sind mit erheblichen Veränderungsprozessen verbunden, die Unternehmen und deren Organisationsmitglieder durchlaufen. Mit dem Voranschreiten dieser Trends sind diese Veränderungsprozesse folglich in den Unternehmen allgegenwärtig und für den Unternehmenserfolg fundamental. Aus diesem Grund ist ein ausschlaggebender und erfolgskritischer Faktor für Unternehmen der Einsatz von Change-Management mit seinen zukunftsfähigen Methoden und Instrumenten.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Einführung
- Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
- Change-Management
- Neuroleadership
- SCARF-Modell
- Führungs- und Handlungsempfehlungen für Organisationen
- Operationalisierungsansatz
- Fazit und Ausblick
- Fazit
- Ausblick
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit befasst sich mit dem Change-Management und der Rolle des Neuroleadership-Ansatzes im Kontext von erfolgreichen Veränderungsprozessen. Sie beschreibt die aktuelle Entwicklung des Change-Managements und beleuchtet die Chancen und Risiken des Neuroleadership-Ansatzes in diesem Bereich. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Vorstellung und Operationalisierung des SCARF-Modells, eines bekannten Modells aus den Neurowissenschaften.
- Die Bedeutung von Change-Management in Unternehmen
- Der Neuroleadership-Ansatz und seine Relevanz für erfolgreiches Change-Management
- Das SCARF-Modell und seine Implikationen für Führung und Handlungsoptionen
- Entwicklung eines Operationalisierungsansatzes für das SCARF-Modell in Organisationen
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik des Change-Managements und des Neuroleadership-Ansatzes ein. Es erläutert die Zielsetzung und den Aufbau der Arbeit.
Change-Management: Dieses Kapitel behandelt den Begriff des Change-Managements und seine Entwicklung. Es zeigt auf, welche Herausforderungen Veränderungsprozesse in Unternehmen mit sich bringen.
Neuroleadership: Dieses Kapitel stellt die Grundlagen des Neuroleadership-Ansatzes vor. Es widmet sich insbesondere dem SCARF-Modell und entwickelt exemplarisch Führungs- und Handlungsoptionen auf Basis des Modells.
Schlüsselwörter
Neuroleadership, Change-Management, SCARF-Modell, Führung, Handlungsoptionen, Operationalisierung, Veränderungsprozess, Emotionen, Belohnungssystem, Organisationen.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter Neuroleadership?
Neuroleadership nutzt Erkenntnisse der Neurowissenschaften, um Führungsmethoden zu optimieren, indem biologische Prozesse im Gehirn bei Veränderung und Zusammenarbeit berücksichtigt werden.
Was ist das SCARF-Modell?
Das SCARF-Modell beschreibt fünf soziale Dimensionen, die das Belohnungssystem im Gehirn beeinflussen: Status (Status), Certainty (Sicherheit), Autonomy (Autonomie), Relatedness (Zugehörigkeit) und Fairness (Fairness).
Wie unterstützt Neuroleadership das Change-Management?
Es hilft, Widerstände gegen Veränderungen zu verstehen, da das Gehirn Wandel oft als Bedrohung wahrnimmt. Durch gezielte Ansprache der SCARF-Dimensionen können Ängste reduziert werden.
Welche Megatrends beeinflussen heutige Unternehmen?
Zu den zentralen Treibern für Veränderungsprozesse gehören die Digitalisierung, die Globalisierung und der demographische Wandel.
Welche Rolle spielen Emotionen bei Veränderungsprozessen?
Emotionen sind entscheidend für den Erfolg von Change-Management. Neuroleadership zeigt, wie Führungskräfte ein Umfeld schaffen können, das positive Emotionen und die Veränderungsbereitschaft fördert.
- Citation du texte
- Florian Haider (Auteur), 2021, Neuroleadership. Impulse für ein erfolgreiches Change-Management, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1150041