(K)ein Feminismus? Zur Relevanz des Islams im feministischen Diskurs anhand des Magazins "Emma"

Eine Untersuchung


Bachelorarbeit, 2019

62 Seiten, Note: 1,0

Halina Achhoud (Autor:in)


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Hinführung: Feminismus, -westliche Diskurse und Islam in Deutschland
2.1 Feminismus
2.1.1 Definition, historische Kontextualisierung und Formen des Feminismus
2.1.2 Koloniale Kontinuitäten im Feminismus und Konzept der Intersektionalität
2.2 Charakteristika -westlicher Diskurse
2.2.1 Die Politik der Diskurse und Mächte
2.2.2 Die Politik der -westlichen Repräsentation
2. 3. Islam in Deutschland
2.3.1 Faktenlage zum Islam in Deutschland
2.3.2 Repräsentation und Rezeption des Islams in Deutschland
2.3.3 Antimuslimischer Rassismus als Ausdruck kolonialer Kontinuität

3 Forschungsstand zur Relevanz des Islams im Feminismus

4 Empirische Hinführung: Forschungsfrage und Umsetzung
4.1 Forschungsfrage
4.2 Methodische Umsetzung

5 Auswertung und Diskussion der Ergebnisse.
5.1 Quantitative Aussagen zur Relevanz des Islams in der „Emma“
5. 2. Qualitative Ergebnisse zum vermittelten Islambild

6 Schlussfolgerung

7 Literaturverzeichnis

1 Einleitung

„In der aktuellen Themen- und Prioritätensetzung von Gruppierungen wie Terre des Femmes oder der Zeitschrift Emma zeigt sich, dass die Sicht auf den Islam als Motor gesellschaftlicher Übel nicht nur bei Rechtskonservativen, bei den Identitären oder der AfD zu finden ist.“1

Provokante Zitate, wie ebenjenes aus der Süddeutschen-Zeitung, gaben den Anstoß für diese Arbeit. Die Brisanz der Thematik ergibt sich aus der dargestellten Verbindung der Argumentationsmuster feministischer Plattformen und dem rechten Spektrum der Gesellschaft. Das Phänomen des antimuslimischen Wissens im Feminismus findet bereits in einigen Arbeiten Erwähnung. Darin werden beispielhaft bestimmte Argumentationsmuster aufgedeckt, die eine Islamfeindlichkeit erkennen lassen.2

Vor dem Hintergrund des 2018 publizierten Spiegel-Bestsellers „Feindliche Übernahme: Wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht.“ von Thilo Sarrazin, entsteht eine eminente gesellschaftliche Relevanz zur diskursanalytischen Untersuchung der Islamfeindlichkeit. Betrachtet man ferner Studien zur Wahrnehmung des Islams in europäischen Staaten, dann fällt auf, dass eine allgemeine Islamskepsis ohnehin bereits etabliert ist.3 Hinzu kommen die Wahlerfolge der AfD, die ebenso verdeutlichen, dass der Islam in Deutschland negativ rezipiert wird. Ferner ergibt sich das Forschungsinteresse aus dem medialen Diskurs über den Women’s March on Washington, welcher 2017 unter anderem von Linda Sarsour initiiert wurde. Die Tatsache, dass eine muslimische Frau mit Kopftuch einen feministischen Marsch organisierte, regte eine große mediale Debatte an. Nicht selten wurden darin Normierungen vorgenommen, mit der sich eben diese Arbeit auseinander setzten möchte.

Diese Arbeit soll daher einen Beitrag zur Sensibilisierung des antimuslimischen Wissens, das sich im Rahmen vereinzelter feministischer Diskurse etablierte, leisten. Die diskursanalytische Herangehensweise bietet dabei die Basis zum Verständnis jener antimuslimischen Narrativen. Die vorliegende Analyse zur Relevanz des Islams impliziert eine kritische Beleuchtung der diskursiven Merkmale, um die Frage nach dem feministischen Typus der „Emma“ zu beantworten. Ziel dessen soll es sein, mögliche Macht- und Deutungshoheiten des Feminismus aufzudecken, die eine Hegemonie und Normierung von Wertvorstellungen implizieren. Grundlegende Theorien für diese Arbeit werden dementsprechend die Ausführungen Halls, Saids und Spivaks sein. In ihren Arbeiten decken sie typische Diskursmuster westlicher Medien und westlicher Intellektueller auf, um koloniale Hegemonien deutlich zu machen. Dieser Überlegung folgend wird auch diese Arbeit den feministischen Diskurs der „Emma“ aus postkolonialer Sichtweise kritisch beleuchten. Hier soll wissenssoziologisch herausgearbeitet werden, welches Wissen gedacht und von wem vertreten wird.

Die theoretische Grundlage (Kap. 2) dieser Arbeit umfasst drei Aspekte: Zunächst erfolgt ein Überblick zum Thema Feminismus (Kap. 2.1.), welcher die historische Entwicklung und die verschiedenen Auslegungen und Formen darlegt. Fortführen wird die theoretische Hinführung mit der Auseinandersetzung westlicher Diskurse (Kap. 2.2.) und der Konstruktion des ,Anderen‘, indem auch die gesellschaftliche Bedeutsamkeit von Diskursen erörtert wird. Abschließen wird der theoretische Teil der Arbeit mit einer Übersicht zur aktuellen gesellschaftlichen sowie diskursiven Lage des Islams (Kap. 2.3.) in Deutschland. Der aktuelle Forschungsstand hinsichtlich der Relevanz des Islams im Feminismus wird im Kapitel 3 dargelegt.

Diese Vorarbeit bietet die Basis für den darauffolgenden empirischen Teil der Arbeit. Darin wird zunächst die Forschungsfrage (Kap. 4.1.) erörtert und anschließend die angewendete Methodik (Kap. 4.2.) beschrieben, sodass nachfolgend die Ergebnisse der Analyse präsentiert werden können. Innerhalb der Ergebnispräsentation werden die quantitativen Merkmale zur Behandlung des Islams innerhalb der Zeitschrift (Kap. 5.1. ), sowie die qualitativen Deutungsmuster des Islam-Diskurses (Kap. 5.2.) diskutiert. In der Schlussbetrachtung dieser Arbeit (Kap. 6) werden die wichtigsten Erkenntnisse fundiert zusammengefasst, sodass ferner weitere für die Zukunft relevanten Fragestellungen formuliert werden können.

2 Theoretische Hinführung: Feminismus, westliche Diskurse und Islam in Deutschland

Die für diese Arbeit grundlegenden Begrifflichkeiten und Argumentationshinter­gründe werden in diesem Kapitel pointiert skizziert, sodass der späteren Analyse eine fundierte Basis zugrunde liegt. Um dies zu erreichen, führt das Kapitel 2.1 in die Thematik des Feminismus ein, sodass folgend (in Kap. 2.1.1.) ein historischer und konzeptioneller Überblick auf den Feminismus ausgeführt werden kann. Vor diesem Hintergrund wird im Kapitel 2.1.2. der Frage nachgegangen, welche Exklusionsmuster innerhalb vereinzelter feministischer Diskurse fortwährend auftreten und welche Gegenkonzepte im Zuge dessen eröffnet wurden. Das Kapitel 2.2. nimmt sich der Thematik der westlichen Diskursführung an und deckt dabei wiederkehrende Muster auf, die den Ansatz für Hegemonien bieten und damit die Grundlage gesellschaftlicher Hierarchien schaffen. Abschließen wird die theoretische Grundlegung mit der Thematik des Islams (Kap. 2.3). Dabei soll sowohl die historische Perspektive (Kap. 2.3.1. ) als auch die gegenwärtig negative Rezeption des Islams in Deutschland (Kap.2.3.2.) nachgezeichnet werden, sodass zuletzt die Frage nach antimuslimischen Wissensbeständen (Kap. 2.3.3.) diskutiert werden kann.

2.1. Feminismus

Der Feminismus bildet den Rahmen der vorliegenden Untersuchung. Hierin nimmt er den Raum, in welchem die Diskurse über den Islam geführt werden, ein und ist sonach ein wesentlicher Bestandteil der Analyse selbst. Im ersten Teil des theoretischen Ansatzes werden daher grundlegende Inhalte zum Feminismus dargelegt. Hierzu ist es unabdingbar zu erwähnen, dass es „die eine feministische Bewegung und die eine feministische Theorie (Hervorheb. im Original)“4 nicht gibt. Demzufolge muss der Versuch unternommen werden, die unterschiedlichen Strömungen und Ansichten differenziert zu betrachten. Die gesellschaftliche Relevanz der Thematik nimmt indes auch gegenwärtig nicht ab. Trotz einer ansteigenden Medienpräsenz und Institutionalisierung des Feminismus wird er paradoxerweise „als veraltet abgestempelt (...). Der Begriff Feminismus (...) löst [heute] Abwehrreaktionen nicht nur bei Männern, sondern auch bei vor allemjungen Frauen aus.“5

Dabei existieren in unserer Gesellschaft auch heute noch massive Missstände hinsichtlich der Geschlechtergerechtigkeit. So ist der Sexismus ein fortwährender Bestandteil dieser Gesellschaft und nimmt einen großen Raum in öffentlichen Diskursen ein.6 Dies beweist unter anderem auch die 2017 imitierte „#MeToo“- Bewegung, bei der in sozialen Netzwerken öffentlich über Erlebnisse sexualisierter Gewalt berichtet wurde.7 Ferner wurden Frauen in Deutschland laut OECD-Werten 2016 mit einem Pay Gap von 15.5% gegenüber ihren männlichen Arbeitskollegen weiterhin stark benachteiligt8. Auch die derzeitige Politik schneidet im Hinblick auf die Geschlechtergerechtigkeit schlecht ab. So heißt es in einem aktuellen Artikel der Heinrich-Böll-Stiftung:

„Das Parlament ist [nach der Wahl 2017] so groß wie nie, der Frauenanteil mit knapp 31 Prozent dabei so gering wie seit 1998 nicht mehr. (...) Von einer adäquaten Repräsentation von Frauen kann damit keine Rede sein.“9

2.1.1. Definition, historische Kontextualisierung und Formen des Feminismus

Im Zentrum verschiedener feministischer Theorien steht das „Kollektivsubjekt »Frau«“10, welches sich gegen eine patriarchalische Herrschaftskultur richtet. So argumentierte zumindest das feministische Konzept der 1960er -70er Jahre.11 Damit wird die Problematik avanciert, dass die pluralen und zum Teil widersprüchlichen Erfahrungen der Frauen in jenem Kollektiv untergehen oder schlicht ausgeblendet werden.12 Hier knüpft das Konzept der Intersektionalität an, welches im Laufe dieser Arbeit näher beschrieben wird. Zunächst muss an dieser Stelle allerdings die Frage nach einer Arbeitsdefinition diskutiert werden.

„Feminismus [im Allgemeinen] bezeichnet (...) sowohl eine politische Theorie als auch eine soziale Bewegung und seit den 1980er Jahren auch eine wissenschaftliche Disziplin“13, die die politische und gesellschaftliche Gleichstellung von Mann und Frau forciert.14 Darin sind sich alle Strömungen einig. Doch die Auslegungen und Handlungsweisen können sich innerhalb der verschiedenen feministischen Strömungen stark unterscheiden. Eine einheitliche Definition und Agenda festzulegen, erweist sich aufgrund dieser pluralen Ansichten als äußerst schwierig. Dennoch lässt sich konstatieren, dass zumindest der kritische Feminismus (wie die meisten der Strömungen) den Anspruch erhebt,

„die kapitalistisch-patriarchalisch geprägte Wirtschaft und Kultur sowie eine Gesellschaft, die soziale, rassistische, klassistische und sexistische Ungleichheiten immer wieder reproduziert, in den Mittelpunkt der Kritik [zu stellen].“15

Innerhalb der feministischen Debatten geht es demnach nicht ,nur‘ um Missstände der Geschlechterordnung, sondern im Grunde auch um Kämpfe gegen jegliche Art der Unterdrückung durch äußere Mächte. Das übergeordnete Ziel des Feminismus beschreibt in der Konsequenz das Bestreben, gegen alle Formen der Unterdrückung und Diskriminierung der Frauen anzugehen.16 Soziologisch betrachtet, definiert der Feminismus damit nicht nur den Rahmen eines sozialen Geschlechterkampfes, sondern ebenso eines politischen Kampfes um „Herrschafts- und Machtverhält­nisse“17, der einen Wandel der sozialen Ordnung mit Fokussierung auf das Geschlecht forciert. Dieser Wandel zielt derzeit auf die Wahrnehmung und Inklusion aller Frauen in öffentlichen Debatten.18 Notz resümiert dabei:

„Für kritische Feministinnen geht es darum, gemeinsam nah (sic!) den Wurzeln der Übel zu graben, die die Ungleichheiten zwischen verschiedenen Menschengruppen produzieren und reproduzieren und darauf zu dringen, dass sich etwas ändert.“19

Sonach muss Feminismus als ein politisches Anliegen verstanden werden, das sich „nicht ausschließlich über seinen Gegenstand (Geschlecht) [definiert], sondern über sein Erkenntnisinteresse an Ausgrenzungs- und Marginalisierungsprozessen.“20 Diese vorliegende Definition bildet die Argumentationsgrundlage dieser Arbeit.

Die historische Kontextualisierung des Begriffs „Feminismus“ erweist sich ebenso als äußerst schwierig.21 Ungeachtet dessen findet die Geschichte der Frauenbewegung in der gängigen Literatur meist ihren Ursprung in Europa und setzt sich jahrhundertelang fort. Darin wird die Bewegung als Teil der europäischen Demokratisierungsprozesse gedacht und reicht ins 18. Jahrhundert zurück. „So wird die Französische Revolution als Ausgangspunkt der politischen Ideengeschichte des modernen Feminismus bezeichnet.“22 Denn im Zuge dieser Epoche veröffentlicht Olymp de Gough ihre „Déklaration (sic!) des Droits de la Femme et de la Citoyenne“23, in welcher zum ersten Mal offiziell die politische, rechtliche und soziale Gleichstellung der Geschlechter gefordert wird. Die feministischen Bewegungen im Kontext der Bürgerlichen Revolution von 1848 gaben darüber hinaus einen weiteren nötigen Anstoß für eine fortlaufende Frauenbewegung.24 Vor diesem Hintergrund muss erwähnt werden, dass diese teleologische Sichtweise und Darstellung durchaus kritikwürdig ist. Denn die Narrative einer nahtlosen Verbindung zum Zeitalter der Aufklärung etc., die in vielen feministischen Strömungen omnipräsent ist, vermittelt den Anschein, dass der Feminismus nur als ein westliches Konzept gedacht werden kann25 und dass seine historische Entwicklung einem Automatismus unterlag. Doch wäre es fatal zu glauben, dass die Frauenbewegungen eine Geschichte kontinuierlicher Erfolge gewesen sei.26 Vielmehr kennzeichnet sie sich durch zahlreiche Brüche, Diskontinuitäten innerhalb der Argumentationsstränge und Rückschlägen aus.27

Da „bis 1968 die Machtverhältnisse zwischen den Geschlechtern weitgehend unangetastet [blieben]“28 beginnt der historische Überblick des deutschen Feminismus hier also erst mit der Neuen Frauenbewegung. Denn wer meint, dass bereits mit der Gründung der BRD und der Verabschiedung des Gleichberechtigungsgesetzes29 automatisch eine gesellschaftliche Gleichstellung der Geschlechter und das Aufbrechen der sogenannten patriarchalischen Ordnung verbunden gewesen war, irrt. Um dies zu verdeutlichen, sollte es ausreichen, auf den damaligen Gehorsamsparagrafen des BGB zu verweisen, der sämtliche Entscheidungsbefugnisse dem Ehemann zuwies30 und erst 1957 endgültig gestrichen wurde.31 „Populär wurde der Begriff Feminismus in der Bundesrepublik [folglich erst] durch die Neue Frauenbewegung der 1970er Jahre.“32 Die Symbolträchtigkeit dieser Neuen Frauenbewegung mündet im prominenten Tomatenwurf Helke Sanders.33 Oft rezipiert als Feministin der ersten Stunde, setzte sie sich im Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS) für eine neue Agenda ein, die das widersprüchliche politische Auftreten „ihrer Genossen“34 entkräften sollte. Sogenannte Gründungsereignisse wie dieses entfesselten eine, primär in akademischen Kreisen gegründete, Idee des Widerstandes. Doch weiß man heute auch, dass derartige Ideen vorher „in proletarischen und migrantischen Communitys bereits Wurzeln [hatten] schlagen können.“35 Das Ergebnis dieser Zeit waren zahlreiche Gründungen von

„Selbsterfahrungsgruppen (...), die einen kollektiven Lernprozess darüber einleiteten, dass ökonomische und soziale Benachteiligungen und Gewalt gegen Frauen kein persönliches

Schicksal, sondern ein öffentliches Politikum seien, das es anzuprangem und zu verändern gelte.“36

Mittels dieser Organisationen etablierten die verschiedenen Strömungen „feminis­tische Gegenkulturen“37, innerhalb derer ihre politische Agenda im Rahmen von Frauenzentren, Beratungsstellen und Frauenverlagen Gehör und Umsetzung fand. Auch das von Alice Schwarzer gegründete Magazin „Emma“, das Gegenstand dieser Untersuchung sein wird, war das Ergebnis jener Neuen Frauenbewegung der 1970er Jahre. Diese Frauen nahmen Gebrauch von ihrem politischen Recht und „forderten die Teilhabe (...) an allen gesellschaftlichen Entscheidungen [und] übten Kritik an (...) Strukturen“38, die diskriminierende Geschlechterhierarchien reproduzierten. Allerdings sollte an dieser Stelle Vorsicht geboten sein, denn die „Einteilung in feministische Hochphasen kann (...) zur Homogenisierung bzw. Hierarchisierung feministischer Bewegungen führen“39, weshalb eine immerwährende Reflexion bestehender Narrativen erforderlich ist. So war der Feminismus der 1970er Jahre trotz der prominenten „Wir Frauen[identität]“40 ebenso wie heute von Heterogenität und Vielfältigkeit geprägt. Von liberal bis radikal - das Spektrum des Feminismus war und ist weit gefächert. Die Skizzierung der unterschiedlichen Gruppen kann demnach nur partiell erfolgen. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen einem liberalen bzw. gemäßigten Feminismus, der die Gleichheit der Geschlechter zum Ziel hat, einem radikalen Feminismus, dessen Kern die kompromisslose Abschaffung des Patriarchats mithilfe radikaler Handlungsweisen forciert und einem sozialistisch-marxistischen bzw. linken Feminismus, der „eine grundlegende Transformation der kapitalistischen und patriarchalischen Verhältnisse anstrebte (Hervorheb. im Original).“41 Innerhalb dieser groben Kategorien lassen sich weiterhin zahlreiche Gruppierungen und Strömungen kennzeichnen. Diese Abgrenzungsmechanismen schließen einen gemeinsamen Kern aller Strömungen im Sinne der bereits dargelegten Definition allerdings nicht aus. Ferner lässt sich konstatieren, dass eine derart strikte Trennung der Strömungen, wie sie zu Beginn der Bewegung vorlag, heute keine Aktualität mehr besitzt.42 So findet man gegenwärtig neue Formen und Konzepte, wie etwa den „Ökofeminismus [oder den] Schwarzen Feminismus.“43 Ein aktuelles Phänomen, das im folgenden Kapitel diskutiert werden soll, ist die aufkommende Kritik, „der Feminismus vernachlässige Ungleichheiten unter Frauen und damit auch wichtige Achsen der Differenz neben dem Geschlechterverhältnis (Hervorheb. im Original).“44 Darüber hinaus stellen „Feministinnen wie Butler und Fausto-Sterling (...) zu Recht Fragen über unser Zwei-Geschlechter-System.“45 Ihre Kritik besteht darin, dass innerhalb der gängigen feministischen Debatten eine vernachlässigende Thematisierung der Ausnahmen des Zwei-Geschlechter-Systems stattfindet, auf welche in zukünftigen feministischen Diskursen hingewiesen werden sollte.46

2.1.2. Koloniale Kontinuitäten im Feminismus und das Konzept der Intersektionalität

„Der einst von den bürgerlichen, weißen, westlichen Frauenbewegungen formulierte Anspruch alle Frauen zu repräsentieren, hat entscheidende Risse bekommen.“47

Dieses Kapitel widmet sich diesen Rissen und versucht sie auf Grundlage postkolonialer Ideen aufzudecken. So lässt sich innerhalb der feministischen Bewegungen eine Verschiebung der Perspektiven kennzeichnen. Ging es nach Klinger in den feministischen Debatten der 1970er Jahre vordergründig noch um die Differenz- bzw. Gleichheitsdebatte zwischen den beiden Geschlechtern, so wird eine aktuelle Tendenz erkennbar, die „die Frage nach [der] Gleichheit und/oder Differenz zwischen Frauen ins Blickfeld [rückt] (Hervorheb. im Original).“48 Während zu Beginn der Neuen Frauenbewegung „das Geschlecht (...) als primäre, fundamentale Differenz [galt]“49, versuchen vor allem postkoloniale Theoretiker_innen heute koloniale Kontinuitäten innerhalb feministischer Diskurse zu untersuchen, um somit Differenzen und Machtverhältnisse im Kontext von Ethnizität und Klasse etc. aufzudecken. Denn ihre These lautet wie folgt: „Auch feministische Diskurse zeigen sich verstrickt mit kolonialen Diskursen.“50 Verfolgt man sonach die postkolonial­feministische Theorie nach Spivak, lässt sich erkennen, dass vor allem Intellektuelle an „der beharrlichen Konstituierung des/der [a]nderen [Frau]“51 beteiligt sind und diese zum Teil selbst initiieren. Ferner lässt sich auch

„in aktuellen Debatten um die „muslimische“ oder die „afrikanische“ Frau [feststellen, dass] sich weiße europäische Männer (und auch Frauen) - ähnlich der Selbstdarstellung der Kolonialherren - als diejenigen dar[stellen], die verantwortlich dafür sind, die unterdrückte kolonisierte Frau zu retten (Hervorheb. im Original).“52

Begonnen hat die massive Kritik am 'weißen, bürgerlichen Feminismus bereits in den 1980er Jahren seitens Schwarzer Frauen in den USA, welche sich im dort etablierten liberalen Feminismus nicht repräsentiert sahen.53 Ihre Kritik bestand vordergründig darin, dass dieser Neuen Frauenbewegung rassistische und heterosexistische Züge innewohnten, welche im Kern darauf zielten „ethnozentristisch und ahistorisch (...) Strukturmerkmale wie z.B. Klasse, ,Rasse‘/Ethnie oder Religion [zu ignorieren, um so] nicht-westliche Kulturen zu kolonisieren.“54 Weiterhin heißt es, dass innerhalb dieser Neuen Frauenbewegung diskursive Macht- und Herrschaftsmechanismen zum Ausdruck gebracht wurden, indem „Geschlechter-Unterdrückung subtil als symptomatisch für eine essentielle nicht-westliche Barbarei erklärt wurde“.55 So sahen und sehen sich Women of Color zweifach unterdrückt: „durch den Rassismus der weißen Männer und Frauen und durch den Sexismus der weißen und schwarzen Männer.“56 Die Forderung der Women of Color bestand folglich darin, das bestehende Konzept des Kollektivismus gegen eine individualisierte Subjekttheorie auszutauschen, in der die Vielfältigkeit der Strukturmerkmale zwischen den Frauen verdeutlicht werden müsse.57 Eine Kritik der gleichen Art brachten zeitgleich auch deutsche Women of Color zum Ausdruck. Denn die deutsche Frauenbewegung war ebenso mehrheitlich „weiß, deutsch und christlich geprägt“58, was sie dazu veranlasste, jene Herrschaftsverhältnisse, „die patriarchal organisiert [gewesen] sind und eine weiße Hegemonie [reproduzierten]“59, anzuprangem. So schafften es die Women of Color Feminist_innen „die Verwobenheit von Rassismus, Sexismus und Heteronormativität“60 aufzudecken und ihre Forderung nach einer individualisierten und subjektorientierten Wahrnehmung und Positionierung als Schwarze Feminist_innen zu demonstrieren.61 Die koloniale Kontinuität des weißen Feminismus wird auch an weiterer Stelle erkenntlich. So wird die „Einbindung [der weißen Frau] in rassistische, imperialistische und antisemitische Denkmuster (...) [zumeist völlig] ausgeblendet.“62 Denn innerhalb feministischer Debatten wird

„das traditionelle Bild der passiven Frau, die nicht in das koloniale Geschehen involviert ist, [nicht nur] stabilisiert, [sondern bleiben auch die] Genderdynamiken, die sich als fundamental wichtig erwiesen,umdie imperialen Herrschaftsverhältnisse zu sichern, (...) ebenso unbe­achtet.“63

Auf diese neuen Entwicklungen basiert ferner das Konzept des intersektionellen Feminismus. Denn im Rahmen der Intersektionalitätsforschung werden

„die Kategorien »Geschlecht«, »Klasse«, »Ethnizität« und »Rasse« [als] zentrale [und gleichwertige] Achsen sozialer Ungleichheit, (...) die sich (...) in ausdifferenzierten Gesellschaftenineinanderfügen, [markiert] (Hervorheb. imOriginal).“64

Mithilfe des Intersektionalitätskonzeptes wird schließlich ..das zentrale theoretische und normative Problem (...) der feministischen Wissenschaft [thematisiert] - die Anerkennung von Differenzen zwischen Frauen (Hervorheb. im Original).“65 Im Zuge dessen werden die vier sozialen Ungleichheitskategorien in ihrer Interferenz und Wechselwirkung zueinander analysiert. Dabei gilt „das Erkenntnisinteresse [eben jenen] Verflechtungszusammenhängen“66, sodass die Exklusionsprozesse des Femi­nismus aufgedeckt werden können.67 In diesem Sinne kann keine der angegebenen Kategorien isoliert betrachtet und erklärt werden, ohne maßgebliche Einbuße an der Plausibilität feministischer Handlungs- und Argumentationsweisen zu registrieren.68 Hintergründig sollen „Herrschaftsverhältnisse und Machtdifferenzen als ko- konstituiert und als ko-konstitutiv“69 wahr- und emstgenommen werden. Folglich nimmt dieses feministische Konzept einen wichtigen Raum in dieser Arbeit ein. Es bildet in der Verbindung zur vorangegangenen Definition die Grundlage der Arbeit und ermöglicht, den von der „Emma“ vertretenen Feminismus im Hinblick auf eventuelle hegemoniale Macht- und Diskursverhältnisse kritisch zu beleuchten. So besteht die Forderung des intersektionellen Feminismus darin, dass ein zeitgemäßer Feminismus immer auch „eine Analyse von Rassismus [etc. beinhalten muss], falls er hofft, irgendwann auch den Hoffnungen nicht weißer (...) Frauen Ausdruck geben zu können.“70 Diese grundlegende Ansicht soll in der Untersuchung des Magazins sodann analysiert werden. Andere zu dem Thema passende Ausführungen, wie zum Beispiel Spivaks Analysen zur subalternen Frau, sollen im Zuge der Darstellung der Postkolonialen Theorien im Kapitel zu den westlichen Diskursen (Kap. 2.2) beschrieben werden. An dieser Stelle sei nur gesagt, dass ihre Erkenntnis der Subalternität innerhalb des Schwarzen Feminismus Widerhall findet.

So empfinden auch diese den

,,marginalisierende[n] Umgang mit Themen, in denen Schwarze Menschen als gesellschaftliche Handlungssubjekte die zentralen Akteurinnen sind [als eine Art der] Unsichtbarmachung ihrer gesellschaftlichen Beiträge.“71

Dies spiegelt abermals Spivaks Deutung einer tradierten Art der westlichen Diskursführung wieder.72 Im Kern beider Theorien werden sowohl

„Geschlechterhierarchien [als auch] Klassenantagonismen sowie Hegemonien zwischen Mehrheits- und Minderheitengesellschaften (...) [als] Ausdruck historischer Kontinuität [verstanden, da sich] Geschichte bis heute als Abfolge von Herrschaftsverhältnissen lesen lässt.“73

2.2. Charakteristika -westlicher Diskurse

Da sich diese vorliegende Arbeit den feministischen Diskursen widmet, muss eine grundlegende Darbietung einer Begriffsdefinition zum ,Diskurs‘ (Kap. 2.2.1.) vorangehen. Hierzu soll auf das vom französischen Philosophen Michel Foucault etablierte Verständnis über Diskurse eingegangen werden. Dabei soll der Fokus auf die Verflechtung des diskursiven Wissens und der ungleichen Machtverhältnisse liegen und damit eine theoretische Grundlage schaffen. Ferner möchte das folgende Kapitel die hegemonialen Strukturen postkolonialer Gesellschaften aufdecken und bedient sich im Hinblick auf die Repräsentation und Narration von und über Minderheiten an den Ausführungen Saids, Halls und Spivaks (Kap. 2.2.2.).

2.2.1. Die Politik der Diskurse und Mächte

„Der Diskurs - dies lehrt uns immer wieder die Geschichte - ist (...) nicht bloß das, was die Kämpfe oder die Systeme der Beherrschung in Sprache übersetzt: er ist dasjenige, worum und womit man kämpft; er ist die Macht, deren man sich zu bemächtigen sucht.“74

Versucht man sich der Thematik der ,Diskurse‘ zu nähern, kommt man nicht um Michel Foucault herum. Seine Diskurstheorie gilt bis heute als elementare Grundlage diskursanalytischer Untersuchungen.75 Das eingehende Zitat verdeutlicht, dass Diskurse in seinem Verständnis sowohl das Mittel, als auch der Gegenstand sozialer Kämpfe sind. Folglich verstand Foucault den Diskurs als eine Praxis, in welcherjene Machtverhältnisse aushandelt werden.76 Unter ,Diskurs‘ verstand er schließlich „eine Gruppe von Aussagen, (...) die Zusammenwirken [und so] (...) eine »diskursive Formation« [bilden], um [letztlich] (...) eine besondere Art von Wissen über einen Gegenstand [zu produzieren] (Hervorheb. im Original).“77 Diese Aussagen können sowohl sprachlich, als auch bildlich/symbolisch erfolgen und forcieren stets die Konstruktion gültiger Wissensbestände. Hierzu schreibt Hall über Foucault’s Diskursbegriff:

[...]


1 Haaf: Wie islamfeindlichistderFeminismus?, in: Süddeutsche-Zeitung.

2 Brühl, Achim: Islamfeindlichkeit in Deutschland. Ursprünge, Akteure, Stereotype, Hamburg, 2010, S.155.

3 Vgl. Bielefeld, Heiner: Das Islambild in Deutschland. Zum öffentlichen Umgang mit der Angst vor dem Islam, in: Schneiders, Thorsten Gerald (Hrsg.): Islamfeindlichkeit. Wenn die Grenzen der Kritik verschwimmen, Wiesbaden, 2009, S. 99-117, hier: S. 175.

4 Franke, Yvonne/ Mozygemba, Kati/ Pöge, Kathleen/ Ritter, Bettina/ Venohr, Dagmar (Hrsg.): Feminismen heute. Positionen in Theorie und Praxis, Bielefeld, 2014, S. 19.

5 Feminismus Seminar (Hrsg.): Feminismus in historischerPerspektive. Eine Reaktualisierung, Bielefeld, 2014, S. 34.

6 Vgl. Karsch, Margret: Feminismus. Geschichte - Positionen, Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn, 2016, S. 287.

7 Vgl. Thurm: #MeToo war erst der Anfang, in: Die Zeit.

8 Vgl. Gender wage gap, in: OECD-Data.

9 Bukow und Voß: Frauen in der Politik, in: Heinrich-Böll-Stiftung.

10 Franke: Feminismen heute, S. 19

11 Vgl. Ebd.

12 Vgl. Ebd. S. 20.

13 Ebd. S. 34.

14 Vgl. Notz: Feminismus, S. 12.

15 Franke: Feminismen heute, S. 34.

16 Vgl. Becker, Ruth/Kortendiek, Beate (Hrsg.): HandbuchFrauen- und Geschlechterforschung. Theorie, Methoden, Empirie, 2. Aufl., Wiesbaden, 2008, S. 37.

17 Feminismus Seminar: Feminismus inhistorischerPerspektive, S. 40.

18 Vgl. Franke: Feminismenheute, S. 20.

19 Ebd„ S. 51.

20 Becker: HandbuchFrauen-und Geschlechterforschung, S. 38.

21 Vgl. Ebd., S.37.

22 Notz: Feminismus, S. 40.

23 Becker: HandbuchFrauen- und Geschlechterforschung, S. 37.

24 Vgl. Franke: Feminismen heute, S. 37.

25 Vgl. Kharmanda: Ist der Feminismus ein westliches Konzept?, in: Heinrich-Böll-Stiftung.

26 Vgl. Feminismus Seminar: Feminismus inhistorischerPerspektive, S. 31.

27 Vgl. Ebd., S. 38.

28 Karsch: Feminismus, S. 122.

29 Vgl. Grundgesetz für die BRD Art. 3, unter: Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz online.

30 Vgl. Sorge: Das Entscheidungsrecht des Ehemannes, unter:jura-uni-hannover.de

31 Vgl. Karsch: Feminismus, S. 99.

32 Notz: Feminismus, S.ll.

33 Vgl. Feminismus Seminar: Feminismus in historischerPerspektive, S. 193.

34 Franke: Feminismen heute, S. 44.

35 Feminismus Seminar: Feminismus inhistorischerPerspektive, S. 197.

36 Franke: Feminismen heute, S. 45.

37 Ebd., S. 46.

38 Ebd., S.45.

39 Feminismus Seminar: Feminismus inhistorischerPerspektive, S. 39.

40 Franke: Feminismen heute, S. 47.

41 Ebd., S. 46.

42 Vgl. Karsch: Feminismus, S. 124.

43 Becker: HandbuchFrauen-und Geschlechterforschung, S. 38.

44 Franke: Feminismen heute, S. 48.

45 Zerilli: Feminismus und der Abgrund der Freiheit, S. 65.

46 Ebd., S. 66.

47 Lutz, Helma/ Herrera Vivar, Maria Teresa/ Supik, Linda (Hrsg.): Fokus Intersektionalität. BewegungenundVerortungeneinesvielschichtigenKonzeptes, Wiesbaden, 2010, S. 17.

48 Klinger, Cornelia: Ungleichheit in den Verhältnissen von Klasse, Rasse und Geschlecht, in: Knapp, Gudrun-Axeli/ Weherer, Angelika (Hrsg.): Achsen der Differenz. Gesellschaftstheorie und feministische Kritik II, München, 2003, S. 14-48, hier: S. 14.

49 Ferree, Myra Marx: Gleichheit und Autonomie. Probleme feministischer Politik, in: Gerhard, Ute/ Jansen, Mechthild/ Maihofer, Andrea etc. (Hrsg.): Differenz und Gleichheit. Menschenrechte haben (K)einGeschlecht, Frankfurtam Main, 1990, S. 283-298, hier: S. 290.

50 Castro Varela, Maria do Mar /Dhawan, Nikita: Feministische Postkoloniale Theorie: Gender und (De-) Kolonisierungsprozesse. Europa provinzialisieren? Ja, bitte! Aber wie?, in: Femina Politica, 2/2009, S. 12.

51 Spivak, Gayatri Chakravorty: Can the Subaltem Speak? Postkolonialität und subaltern Artikulation. Aus dem Englischen von Alexander Joskowicz und Stefan Nowotny. Mit einer Einleitung von Hito Steryerl, Wien, 2011,S.41.

52 Castro Varela: Feministische Postkoloniale Theorie, S. llf.

53 Vgl. Dietrich, Anette: Weiße Weiblichkeit, Konstruktionvon »Rasse« und Geschlecht im deutschen Kolonialismus, Bielefeld, 2007, S. 35.

54 Ebd., S. 36.

55 Müller 1998: 44, zitiertnach: Dietrich: Weiße Weiblichkeit, S. 36.

56 Prodolliet, Simone: Gegen die Pseudo-Schwesterlichkeit. Zur Kritik schwarzer Feministinnen am weißen Feminismus, in: Emanzipation: feministische Zeitschrift für kritische Frauen, Bd.17/8, 1991, S. 4.

57 Vgl. Dietrich: Weiße Weiblichkeit, S. 36.

58 Franke: Feminismen heute, S. 64.

59 Ebd.

60 Ebd., S. 65.

61 Vgl. Ebd.

62 Dietrich: Weiße Weiblichkeit, S. 283.

63 Castro Varela: Feministische Postkoloniale Theorie, S. 12 f.

64 Becker-Schmidt, Regina: Pendelbewegung - Annährungen an eine feministische Gesellschafts- und Subjekttheorie. Aufsätze aus denJahren 1991 bis 2015, Opladen et. al., 2017, S. 91

65 Lutz: Intersektionalität, S. 58.

66 Becker-Schmidt: Pendelbewegung, S. 91.

67 Vgl. Lutz: Intersektionalität, S. 10.

68 Vgl. Becker-Schmidt: Pendelbewegung, S. 91.

69 Lutz: Intersektionalität, S. 16.

70 Ebd., S. 52.

71 Franke: Feminismen heute, S. 58.

72 Vgl. Spivak: Canthe Subaltem Speak?, S. 19.

73 Becker-Schmidt: Pendelbewegung, S. 95.

74 Foucault, Michel: Die Ordnung des Diskurses. Mit einem Essay von RalfKonersmann, 10. Aufl., FrankfurtamMain, 2007, S. 11.

75 Vgl. Shooman, Yasemin: »...weil ihre Kultur so ist«. Narrativen des antimuslimischenRassismus, Bielefeld, 2014, S. 17.

Ende der Leseprobe aus 62 Seiten

Details

Titel
(K)ein Feminismus? Zur Relevanz des Islams im feministischen Diskurs anhand des Magazins "Emma"
Untertitel
Eine Untersuchung
Hochschule
Universität zu Köln
Note
1,0
Autor
Jahr
2019
Seiten
62
Katalognummer
V1150507
ISBN (eBook)
9783346534927
Sprache
Deutsch
Schlagworte
feminismus, relevanz, islams, diskurs, magazins, emma, eine, untersuchung
Arbeit zitieren
Halina Achhoud (Autor:in), 2019, (K)ein Feminismus? Zur Relevanz des Islams im feministischen Diskurs anhand des Magazins "Emma", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1150507

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: (K)ein Feminismus? Zur Relevanz des Islams im feministischen Diskurs anhand des Magazins "Emma"



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden