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Widerstände gegen Unternehmenswandel

Welche Faktoren verursachen Widerstände gegen Change Management in Unternehmen und welche Form können diese Widerstände annehmen?

Titel: Widerstände gegen Unternehmenswandel

Hausarbeit , 2021 , 16 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

BWL - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Widerstand ist im Change Management und im Change Prozess weit verbreitet und kommt häufig vor. Die folgende Arbeit beschäftigt sich mit dieser Thematik und untersucht, welche Faktoren Widerstände gegen Change Management in Unternehmen verursachen und welche Formen diese Widerstände annehmen können.

Widerstand ist die Weigerung, Autoritäten oder Regierungen zu gehorchen oder sich aktiv zu widersetzen. „Widerstand ist [ein] soziales Handeln, das gegen eine als illegitim wahrgenommene Herrschaftsordnung oder Machtausübung gerichtet ist“ und kann ohne jegliche Gewalt oder gewaltsam sein (Daase 2014). Der Zweck ist begrenzt oder auf Umsturz gerichtet, er kann kooperativ oder eigenständig, impulsiv oder geplant sein. Der Widerstand wird auch als Reaktion auf äußere Reize beschrieben, die die Selbstbestimmung eines Systems beizubehalten versucht. Die Widerstandstheorie beschreibt hier Widerstand als Antwort auf sogenannte Einschränkungen der Handlungsfreiheit zur Wiederherstellung der Bewegungsfreiheit. Daher hängt die Stärke des Widerstands von vier Hauptdeterminanten ab: (1) dem subjektiven Wert des Widerstands, der mit der Einschränkung verbunden ist; (2) dem Grad der Einschränkung, die wahrgenommen wird; (3) die Betroffenen sind überzeugt, dass sie vor der Beschränkung mehr Freiheiten hatten; (4) die Betroffenen sind bereit sich zu widersetzen. "Von Widerstand kann dann gesprochen werden, wenn vorgesehene Entscheidungen oder getroffene Maßnahmen, die auch bei sorgfältiger Prüfung als sinnvoll, ,logisch' oder sogar dringend notwendig erscheinen, aus zunächst nicht ersichtlichen Gründen bei einzelnen Individuen, bei einzelnen Gruppen oder bei der ganzen Belegschaft auf diffuse Ablehnung stoßen, nicht unmittelbar nachvollziehbare Bedenken erzeugen oder durch passives Verhalten unterlaufen werden" (Doppler, Lauterburg 1999).

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition Change Management

3. Phasen des Change Prozesses

4. Ursachen für die Widerstände gegen Change Management

4.1 Rationale Ursache

4.2 Emotionale und persönliche Ursachen

5. Formen von Widerstand

5.1 Ausprägungen

6. Widerstand als Ressource

7. Umgang mit Widerstand

8. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die psychologischen und strukturellen Ursachen von Widerständen gegen Change-Management-Prozesse in Unternehmen und analysiert, welche Formen diese Widerstände annehmen können, um daraus Strategien für einen konstruktiven Umgang abzuleiten.

  • Grundlagen des Change Managements und dessen Phasenmodell
  • Differenzierung zwischen rationalen und emotionalen Widerstandsursachen
  • Kategorisierung von Widerstandsformen in Unternehmen
  • Widerstand als wertvolles Feedback und Ressource für Veränderung
  • Instrumente und Strategien zur Überwindung von Veränderungsblockaden

Auszug aus dem Buch

4. Ursachen für die Widerstände gegen Change Management

Widerstand ist ein normaler Begleiter in jedem Entwicklungsprozess. In der Praxis gibt es keine Veränderung ohne einen Lernprozess und Widerstand. Doch egal wann und wo, Widerstand zwingt einen zum Nachdenken, zur Klärung der Diskussion und hin und wieder sogar zum Korrigieren des Verlaufs. Unter Zeitdruck ist Widerstand besonders nervenaufreibend, ärgerlich und kann sogar nicht erträglich sein. Das Management neigt dazu, es zu ignorieren – und genau das ist ein Fehler, der im Nachhinein meist bereut wird. Für den Fortschritt eines Veränderungsprojekts ist es entscheidend, jede Art von Widerstand rechtzeitig zu erkennen und richtig zu reagieren. Andernfalls kommt es zu erheblichen Verzögerungen, Sackgassen und Unterbrechungen, die mit hohen Kosten verbunden sind. Daher ist die konstruktive Überwindung von Widerständen einer der Schlüssel für eine erfolgreiche Bewältigung des Wandels (vgl. Doppler, Lauterburg 2014: 354).

Wie bereits erwähnt können Veränderungsprozesse des Unternehmens Angst und Unsicherheit verursachen, sodass es oft zu Widerständen bei den Mitarbeitern kommt (vgl. Kuhlmann 2018). Dies kann zum Scheitern des Change-Prozesses führen, welches keine Seltenheit ist: Untersuchungen zeigen, dass in einer Befragung von deutschen Führungskräften im Jahr 2014 die Misserfolgsquote von Change-Maßnahmen auf 70 % geschätzt wurde. Auf internationaler Ebene liegt der entsprechende Wert bei 75 %, welches als "Faustregel" verwendet wird. Dies ist vor allem auf den Widerstand der ausführenden Arbeitnehmer, sowie des mittleren Managements zurückzuführen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik des Widerstands als soziales Handeln ein und definiert die Zielsetzung der Arbeit, Faktoren für Widerstände gegen Change Management zu identifizieren.

2. Definition Change Management: Das Kapitel erläutert Change Management als systematische Steuerung von Veränderungsprozessen mit Fokus auf sowohl wirtschaftliche Strukturen als auch die Bedürfnisse der Mitarbeiter.

3. Phasen des Change Prozesses: Hier wird der psychologische Verlauf von Veränderungsprozessen in Phasen wie Schock, Verneinung, Einsicht und Integration beschrieben.

4. Ursachen für die Widerstände gegen Change Management: Dieses Kapitel analysiert die verschiedenen Gründe für Widerstand, von psychologischer Abwehr bis hin zu fehlendem Vertrauen und unzureichender Kommunikation.

4.1 Rationale Ursache: Es werden sachliche Gründe wie wirtschaftliche, technische oder rechtliche Aspekte für Widerstand erläutert.

4.2 Emotionale und persönliche Ursachen: Dieser Abschnitt beleuchtet den Einfluss von Konstruktivismus, Ängsten, mangelndem Wissen und persönlicher Vorgeschichte auf das Entstehen von Widerständen.

5. Formen von Widerstand: Das Kapitel kategorisiert Widerstand in unterschiedliche Erscheinungsformen wie Widerspruch, Aufregung, Ausweichen und Lustlosigkeit.

5.1 Ausprägungen: Hier werden die Rollenbilder von Promotoren, Skeptikern, Bremsern und Widerständlern differenziert betrachtet.

6. Widerstand als Ressource: Es wird argumentiert, dass Widerstand wertvolles Feedback liefert und bei konstruktiver Nutzung zur Verbesserung der Veränderungsqualität beitragen kann.

7. Umgang mit Widerstand: Das Kapitel bietet Instrumente und Strategien an, um als Führungskraft erfolgreich durch Veränderungsprozesse zu leiten und Widerstände konstruktiv abzubauen.

8. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass erfolgreiches Change Management zwingend die frühzeitige Einbindung und Motivation der Mitarbeiter erfordert, um Ängste in positive Veränderungsdynamik zu verwandeln.

Schlüsselwörter

Change Management, Widerstand, Unternehmenswandel, Organisationsentwicklung, Veränderungsprozess, Mitarbeiterführung, Psychologie, Reaktanz-Phänomen, Kommunikation, Feedback, Unternehmenskultur, Transformation, Führungskräfte, Lernprozess, Motivation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse von Widerständen, die bei Veränderungsprozessen (Change Management) in Unternehmen auftreten, und untersucht deren Ursachen sowie Formen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Themen gehören die psychologischen Aspekte von Veränderung, die Klassifizierung von Widerstandstypen, die Bedeutung von Kommunikation sowie Strategien zur konstruktiven Nutzung von Widerständen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Faktoren zu identifizieren, die Widerstände auslösen, die verschiedenen Erscheinungsformen zu kategorisieren und Handlungsempfehlungen für ein effektives Management dieser Widerstände zu geben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Synthese von Modellen aus der psychologischen Forschung, dem Change Management und der Kommunikationswissenschaft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Phasen des Veränderungsprozesses, die Differenzierung von rationalen und emotionalen Ursachen, die Beschreibung spezifischer Widerstandsformen sowie die Betrachtung von Widerstand als wertvolle Ressource.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Change Management, Widerstand, Unternehmenskultur, Reaktanz-Phänomen und Mitarbeiterpartizipation charakterisiert.

Warum ist das Ignorieren von Widerstand für Unternehmen gefährlich?

Das Ignorieren von Widerstand führt laut der Arbeit zu Blockaden, erheblichen Verzögerungen im Prozess sowie unnötig hohen Kosten und kann letztlich das Scheitern des gesamten Transformationsprojekts bedeuten.

Wie unterscheiden sich Promotoren von Bremsern im Veränderungsprozess?

Promotoren sind offen für Neues und unterstützen aktiv den Wandel, während bei Bremsern persönliche Ängste und Vorbehalte dominieren, die eine Führungskraft durch Empathie und Kommunikation adressieren muss.

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Details

Titel
Widerstände gegen Unternehmenswandel
Untertitel
Welche Faktoren verursachen Widerstände gegen Change Management in Unternehmen und welche Form können diese Widerstände annehmen?
Hochschule
(IU Internationale Hochschule)  (IU International University of Applied Sciences)
Note
2,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
16
Katalognummer
V1150760
ISBN (eBook)
9783346535054
ISBN (Buch)
9783346535061
Sprache
Deutsch
Schlagworte
widerstände unternehmenswandel welche faktoren change management unternehmen form
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2021, Widerstände gegen Unternehmenswandel, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1150760
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Leseprobe aus  16  Seiten
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