Im Rahmen dieser Seminararbeit sollen wir zeigen das wir verstanden haben, auf was der Bereich der Trainingslehre abzielt und die Inhalte der Vorlesung Trainingslehre umsetzen. Diese Seminararbeit soll die Hintergründe und Grundlagen der Trainingsplanung im Bereich der Sportart Leichtathletik darstellen. Ziel jedes sportlichen Trainings, also auch in der Leichtathletik, ist die Optimierung der sportlichen Leistungsfähigkeit. Für die Einzelbereiche Leistungs- bzw. Hochleistungssport ist diese Aussage sowieso selbstverständlich. Optimale Leistung ist dabei gleichzusetzen mit individueller Maximalleistung. Die Trainingsplanung orientiert sich in der Sportpraxis immer an bestimmten Einzeldisziplinen wie z.B. 400m-Lauf oder 10000m-Lauf. Sie ist im Allgemeinen auf bestimmte, zeitlich definierte Ziele, meist bestimmte Wettkämpfe innerhalb einer Wettkampfsaison ausgerichtet. Bis zur Teilnahme an diesen Wettkämpfen soll durch systematisches Training ein Optimum an Leistungsfähigkeit in Bezug auf die besonderen Anforderungen einer Einzeldisziplin erreicht werden. Bevor man allerdings mit der eigentlichen Trainingsplanung beginnen kann, muss man einige Grundbegriffe des sportlichen Trainings kurz definieren und abgrenzen. Da sich im Rahmen des leichtathletischen Trainings die Bereiche der allgemeinen Grundausbildung, Grundlagentraining und die Grundbegriffe im Block Lauf und Block Wurf nicht unterscheiden, erfolgte die Ausarbeitung Seite 2 bis Seite 5 in Zusammenarbeit mit Lt. Christian Meuche, welcher den Block Wurf näher betrachtete.
2. Spezifische Begriffe sportlichen Trainings
2.1. Sportliches Training
Das sportliche Training ist ein komplexer Handlungsbegriff mit dem Ziel der planmäßigen und sachorientierten Entwicklung der sportlichen Leistungsfähigkeit. Je nach dem Trainingsziel des einzelnen Individuums soll durch Training der Leistungszustand des Sportlers erhöht, erhalten oder auch reduziert werden. Gemäß Pocket Teacher Sport (2004, S.64) ist das sportliches Training, der nach wissenschaftlichen, insbesondere pädagogischen Prinzipien gelenkte Prozess der sportlichen Vervollkommnung, der durch planmäßiges und systematisches Einwirken auf das Leistungsvermögen und die Leistungsbereitschaft darauf hinzielt, Sportler zu hohen und höchsten Leistungen in einer Sportart zu führen.
Inhaltsverzeichnis
1. EINLEITUNG
2. SPEZIFISCHE BEGRIFFE SPORTLICHEN TRAININGS
2.1. SPORTLICHES TRAINING
2.2. TRAININGSPLANUNG
2.3. TRAININGSAUFBAU
2.3.1. Die Allgemeine Grundausbildung
2.3.2. Das Grundlagentraining
2.3.3. Das Aufbautraining
2.3.4. Das Anschlusstraining
2.3.5. Das Hochleistungstraining
3. DAS GRUNDLAGENTRAINING IN DER LEICHTATHLETIK
3.1. DIE SCHWERPUNKTSETZUNG IM GRUNDLAGENTRAINING
3.2. INHALTE UND ZIELE DES KONDITIONSTRAININGS IM GRUNDLAGENTRAINING
3.3. DIE TECHNISCHE AUSBILDUNG IM GRUNDLAGENTRAINING
3.4. DIE TAKTISCHE AUSBILDUNG IM GRUNDLAGENTRAINING:
4. DAS AUFBAUTRAINING
4.1. DIE SCHWERPUNKTSETZUNG IM AUFBAUTRAINING
4.2. INHALTE UND ZIELE DES KONDITIONSTRAININGS IM AUFBAUTRAINING
4.3. DIE TECHNISCHE AUSBILDUNG IM AUFBAUTRAINING
4.4. DIE TAKTISCHE AUSBILDUNG IM AUFBAUTRAINING
5. DAS ANSCHLUSSTRAINING
5.1. DIE WICHTIGSTEN LEITZIELE DES ANSCHLUSSTRAININGS
5.2. INHALTE UND ZIELE DES KONDITIONSTRAININGS IM ANSCHLUSSTRAINING:
6. DAS HOCHLEISTUNGSTRAINING
7. DIE PERIODISIERUNG DES TRAININGS:
7.1. DER PERIODENZYKLUS
7.2. DIE UNTERTEILUNG IN MAKRO- MESO- UND MIKROZYKLEN
8. SCHLUSS
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, die theoretischen Hintergründe und praktischen Grundlagen der langfristigen Trainingsplanung in der Leichtathletik darzustellen. Dabei wird der Fokus auf den systematischen Aufbau der sportlichen Leistungsfähigkeit gelegt, wobei insbesondere die Phasen des Grundlagentrainings, Aufbautrainings und Anschlusstrainings analysiert werden, um Athleten zielgerichtet auf nationale und internationale Wettkämpfe vorzubereiten.
- Grundlagen und Definitionen des sportlichen Trainings
- Strukturierung des langfristigen Trainingsaufbaus
- Spezifische Trainingsinhalte in den Phasen Grundlagen-, Aufbau- und Anschlusstraining
- Methoden der Periodisierung im Jahresverlauf
- Praxisbeispiele für die Gestaltung von Mikrozyklen im Mittel- und Langstreckenlauf
Auszug aus dem Buch
4.4. Die taktische Ausbildung im Aufbautraining
Hier sollen gemäß Mühlfriedel (1994, S.225) durch das Schaffen von Wettkampfsituationen verschiedenster Art die Erfahrungen des Athleten vertieft werden. Durch solide technische und konditionelle Ausbildung wird der Athlet befähigt eine offensive Wettkampfgestaltung durchzuführen. Wettkampfnahes Training sollte sooft wie möglich durchgeführt werden, auch unter klimatisch schlechten Bedingungen. „Angstgegner“ verlieren ihre Gefährlichkeit, insofern man sie vor dem Wettkampf analysiert und häufig gegen sie antritt.
Zusammenfassung der Kapitel
1. EINLEITUNG: Die Einleitung erläutert die Zielsetzung der Arbeit, die Hintergründe der Trainingslehre in der Leichtathletik zu beleuchten und den Prozess der langfristigen Leistungsoptimierung darzustellen.
2. SPEZIFISCHE BEGRIFFE SPORTLICHEN TRAININGS: Dieses Kapitel definiert zentrale Fachbegriffe wie sportliches Training, Trainingsplanung und die verschiedenen Stufen des Trainingsaufbaus.
3. DAS GRUNDLAGENTRAINING IN DER LEICHTATHLETIK: Es werden die Schwerpunkte der Vielseitigkeit sowie die spezifischen Inhalte und Ziele im Konditions-, Technik- und Taktiktraining für diese erste Ausbildungsphase erläutert.
4. DAS AUFBAUTRAINING: Der Fokus liegt auf der zunehmenden Spezialisierung, der Festlegung auf Disziplingruppen und der konkreten Trainingsgestaltung im Laufbereich.
5. DAS ANSCHLUSSTRAINING: Dieses Kapitel beschreibt den Übergang zum Hochleistungssport und definiert die Leitziele zur Vorbereitung auf sportliche Höchstleistungen.
6. DAS HOCHLEISTUNGSTRAINING: Hier wird der Prozess der finalen Leistungsperfektionierung und die Ausrichtung auf das Erreichen der persönlichen Höchstleistung thematisiert.
7. DIE PERIODISIERUNG DES TRAININGS:: Es wird die zyklische Planung von Trainingseinheiten sowie die Unterteilung in Makro-, Meso- und Mikrozyklen zur gezielten Formsteuerung dargestellt.
8. SCHLUSS: Das Fazit betont die Individualität des Trainingsprozesses und die Bedeutung der Erfahrung des Trainers für den Erfolg eines Athleten.
Schlüsselwörter
Trainingsplanung, Leichtathletik, Grundlagentraining, Aufbautraining, Anschlusstraining, Hochleistungstraining, Periodisierung, Konditionstraining, Leistungsfähigkeit, Mikrozyklus, Wettkampfvorbereitung, Sportliches Training, Laufdisziplinen, Trainingsaufbau, Bewegungsabläufe
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit den Grundlagen und Hintergründen der langfristigen Trainingsplanung innerhalb der Sportart Leichtathletik.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zu den Schwerpunkten gehören der systematische Trainingsaufbau, die verschiedenen Trainingsstufen, die Periodisierung und die praktische Gestaltung des Trainings in den Bereichen Grundlagen-, Aufbau- und Anschlusstraining.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das primäre Ziel ist es, den langfristigen Weg zur sportlichen Höchstleistung durch ein strukturiertes Training darzustellen, das sich an den individuellen Anforderungen und Entwicklungsstufen der Athleten orientiert.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse relevanter sportwissenschaftlicher Standardwerke zur Trainingslehre, um theoretische Konzepte in die sportliche Praxis der Leichtathletik zu überführen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Beschreibung der Trainingsstufen vom Grundlagentraining bis hin zum Hochleistungstraining, ergänzt durch Ausführungen zur Periodisierung und konkreten Beispielen für Trainingszyklen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Trainingsplanung, Leichtathletik, Periodisierung, Konditionstraining und der langfristige Leistungsaufbau.
Warum ist eine Periodisierung erst nach dem Grundlagentraining sinnvoll?
Laut Text ist die Periodisierung im Grundlagentraining noch nicht zielführend, da hier die Vielseitigkeit und das Erlernen technischer Grundlagen im Vordergrund stehen und die Wettkampfphase noch keine dominante Rolle einnimmt.
Was zeichnet die Ausbildung im Aufbautraining aus?
Das Aufbautraining ist durch eine zunehmende Spezialisierung auf bestimmte Disziplingruppen, eine Erhöhung der Trainingsbelastung und das Ziel der Effektivierung des Trainings in Vorbereitung auf das Leistungssportalter gekennzeichnet.
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- Hans-Christian Landrock (Author), 2007, Langfristige Trainingsplanung am Beispiel Leichtathletik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/115084