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Die Reggio-Pädagogik. Kompetenzen, Rechte und Partizipation der Kinder und Erwachsenen innerhalb des Konzepts

Título: Die Reggio-Pädagogik. Kompetenzen, Rechte und Partizipation der Kinder und Erwachsenen innerhalb des Konzepts

Trabajo Escrito , 2018 , 16 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Bianca Schreyer (Autor)

Pedagogía - Pedagogía en educación Pre-escolar
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Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Konzept der Reggio-Pädagogik, die in der norditalienischen Stadt Reggio Emilia ihren Gründungsort hat.

Ende der 1960er Jahre fand in Italien ein Umdenken über die Bildungspolitik statt und in dem Zusammenhang wurde ab diesem Zeitpunkt auch die Reggio-Pädagogik von Erzieherinnen, Lehrerinnen und anderen Fachleuten weiterentwickelt. Dazu gehörte auch der Lehrer und Erziehungswissenschaftler Loris Malaguzzi (1920 – 1994), welcher heute oft als Begründer der Reggio-Pädagogik betitelt wird.

Die Reggio-Pädagogik besitzt kein festgelegtes Konzept. Sie ist als Erziehungsphilosophie und als Prozess zu verstehen, welcher bei Bedarf weiterentwickelt und verändert werden kann.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung in die Reggio-Pädagogik

1.1. „insieme“

2. Kompetenzen

2.1. Die Kompetenzen des Kindes

2.1.1. Das Kind als eifriger Forscher

2.1.2. Das Kind als Konstrukteur seines Wissens

2.1.3. Die hundert Sprachen des Kindes

2.2. Die Kompetenzen der Erwachsenen

3. Die Rechte in der Reggio-Pädagogik

3.1 Die Rechte des Kindes

3.2. Die Rechte der Erzieherinnen und Eltern

4. Partizipation in der Reggio-Pädagogik

4.1 Die Partizipation des Kindes

4.2. Die Partizipation der Erzieherinnen und Eltern

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Stellung des Kindes sowie die Rolle der Partizipation innerhalb der Reggio-Pädagogik. Dabei wird analysiert, inwieweit die Anerkennung der kindlichen Kompetenzen und Rechte die pädagogische Praxis und die Mitbestimmung aller Beteiligten prägt.

  • Historische Entwicklung und philosophische Grundgedanken der Reggio-Pädagogik
  • Die drei zentralen Kompetenzen des Kindes (Forscher, Konstrukteur, 100 Sprachen)
  • Strukturen und Umsetzung der Partizipation von Kindern und Erwachsenen
  • Die Rolle der Gemeinschaft und das Konzept des „Sozialaggregats“
  • Rechte der Kinder, Erzieherinnen und Eltern im gemeinschaftlichen Erziehungsprozess

Auszug aus dem Buch

2.1.1. Das Kind als eifriger Forscher

Loris Malaguzzi beschreibt das Kind erstmalig als „eifrigen Forscher“ und gibt der Neugierde und dem Wissensdurst des Kindes eine ganz besondere Bedeutung. Der Begriff „Forscher“ stammt aus der Erwachsenenwelt und bezeichnet einen wissenschaftlichen Beruf/eine wissenschaftliche Tätigkeit. Er wertet die Aktivität des Kindes radikal auf und projiziert das Tun des Kindes auf das Tun des Erwachsenen.

Lingenauber zitiert zur Veranschaulichung von Malaguzzis These ebendiese: „>> Die Kunst des Forschens besitzen die Kinder bereits, sie sind sehr empfänglich für den Genuss, den das Erstaunen bereitet. Die Kinder finden schnell heraus, dass sie gerade in dieser Fähigkeit einen großen Teil ihrer Lebensfreude finden und die Befreiung von der Langeweile, die aufkommt, wenn man in einer unerforschten Welt lebt<<“ (Lingenauber, Sabine: Einführung in die Reggio-Pädagogik, S. 17).

Laut Malaguzzi hat das Kind das Verlangen die Welt zu erforschen, da es beim Erforschen selbst Erstaunen und Freude empfindet. Es ist ein Potenzial, welches jedes Kind besitzt und wie einen Impuls ausleben will. Das kindliche Forschen, die Freude und das Erstaunen werden in der Reggio-Pädagogik als eine Einheit betrachtet. (vgl. ebd.)

Das Kind als Forscher besitzt laut der Reggio- Pädagogik nicht nur die Eigenschaften, Dinge bereits von Geburt an mit allen Sinnen wahrzunehmen und zu beobachten, sondern auch eigene Theorien zu entwickeln. Alleine und in der Gruppe mit Erwachsenen und anderen Kindern können sie sich Fragen selbst beantworten und Hypothesen aufstellen (vgl. Lingenauber, Sabine: Einführung in die Reggio-Pädagogik, S. 18).

„Die Neugierde, die vielfältige Wahrnehmung der Welt und die Entwicklung von Fragen sind die Grundlagen für das kindliche Forschen.“ (ebd.)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung in die Reggio-Pädagogik: Darstellung der historischen Entstehung in Norditalien und der Grundprinzipien der Reggio-Pädagogik als Erziehungsphilosophie.

2. Kompetenzen: Erläuterung der besonderen Fähigkeiten des Kindes als Forscher und Konstrukteur sowie der Bedeutung der „100 Sprachen“ und der Rolle der Erwachsenen als Wegbegleiter.

3. Die Rechte in der Reggio-Pädagogik: Analyse der schriftlich fixierten Rechte von Kindern, Eltern und Erzieherinnen und deren Bedeutung für eine freie Entwicklung.

4. Partizipation in der Reggio-Pädagogik: Untersuchung der praktischen Umsetzung von Teilhabe und Mitbestimmung im Kinderparlament sowie durch kollektive Leitungsstrukturen.

Schlüsselwörter

Reggio-Pädagogik, Partizipation, Kindheitspädagogik, Loris Malaguzzi, Kinderparlament, Sozialaggregat, Konstruktivismus, Bild vom Kind, Mitbestimmung, Erziehungsphilosophie, Gemeinschaft, Demokratische Erziehung, 100 Sprachen des Kindes.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Rechten der Kinder und der Partizipation in der Reggio-Pädagogik, wobei der Fokus auf dem Bild vom Kind und den Interaktionen innerhalb der pädagogischen Gemeinschaft liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die kindlichen Kompetenzen, das Verhältnis zwischen Kindern, Eltern und Erzieherinnen sowie die demokratischen Strukturen in Reggio-Einrichtungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Kinder ihre Partizipationsrechte in der Reggio-Pädagogik leben können und welche Rolle die Anerkennung ihrer Kompetenzen dabei spielt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Theorieanalyse der Philosophie der Reggio-Pädagogik sowie auf der Auswertung von Fachquellen und pädagogischen Dokumentationen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der kindlichen Kompetenzen, die Rechte der Beteiligten und die Analyse praktischer Partizipationsformen wie das Kinderparlament oder das kollektive Management.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Partizipation, Reggio-Pädagogik, Demokratie, Sozialaggregat und die 100 Sprachen des Kindes geprägt.

Was bedeutet der Begriff „insieme“ im Kontext der Reggio-Pädagogik?

„Insieme“ bedeutet „zusammen“ und beschreibt das Schlüsselprinzip, dass Erziehung ein gemeinschaftlicher Prozess ist, an dem alle Beteiligten wechselseitig teilhaben.

Wie unterscheidet sich die Rolle der Erzieherin in der Reggio-Pädagogik?

Die Erzieherin wird nicht als klassische Anleiterin, sondern als Forscherin, Zeugin und Wegbegleiterin betrachtet, die individuelle Entwicklungsprozesse unterstützt.

Inwiefern sind Kinder in Entscheidungen eingebunden?

Durch institutionelle Formen wie das „Kinderparlament“ (gioco del che fare) werden Kinder als Akteure ernst genommen, die ihre Themen und Projekte selbst wählen und aushandeln können.

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Detalles

Título
Die Reggio-Pädagogik. Kompetenzen, Rechte und Partizipation der Kinder und Erwachsenen innerhalb des Konzepts
Universidad
Catholic University for Applied Sciences Berlin
Calificación
1,0
Autor
Bianca Schreyer (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
16
No. de catálogo
V1151155
ISBN (Ebook)
9783346540560
ISBN (Libro)
9783346540577
Idioma
Alemán
Etiqueta
reggio-pädagogik kompetenzen rechte partizipation kinder erwachsenen konzepts
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Bianca Schreyer (Autor), 2018, Die Reggio-Pädagogik. Kompetenzen, Rechte und Partizipation der Kinder und Erwachsenen innerhalb des Konzepts, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1151155
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