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Patientenedukation zur Organspende. Die Organspende im Islam

Eine Broschüre zur Ausstellung im stationären Akutkrankenhaus

Titel: Patientenedukation zur Organspende. Die Organspende im Islam

Essay , 2020 , 29 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pflegewissenschaft - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit zeichnet einen Rahmen zum Thema der Organspende im Islam, welches in der Gegenwart Gegenstand für viele Diskussionen unter Medizinern und Theologen ist. Das Ergebnis ist ein Entwurf zur Aushändigung auf beispielsweise onkologischen Akutstationen.

Die Organspende ist schon jeher aus allen Disziplinen des Lebens umstritten und rege diskutiert worden, so dass es ein Spannungsfeld zwischen Theorie und Praxis gegeben hat. Seitdem sich technische und medizinische Möglichkeiten zur Transplantation und Erhaltung des Lebens durch diese beiden fortschrittlichsten Techniken etabliert haben, empfindet der Mensch die Macht über Dinge zu haben, die Jahrhunderte lang ausschließlich Gegenstand spiritueller oder religiöser Diskurse waren.

Verschiedene Normvorstellungen haben es dem Menschen schwer gemacht sich den neuesten Errungenschaften der Technik und Medizin in der modernen Zeit anzupassen oder diese anzunehmen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Gründe für den Mangel an Information

2.1 Mangel an Quellen

2.2 Sprachbarrieren

2.3 Kein Zugang zu Informationen

2.4 Vorurteile

2.5 Das Ethik-, Religions-/ Spiritualitätsverständnis

3 Patientenedukation

3.1 Gesprächsformen in der Pflege

3.1.1 Informationsgespräch

3.1.2 Schulung

3.1.3 Anleitung

3.2 Visuelle Informationsvergabe in der Praxis

3.3 Broschürenarbeit

4 Organspende in Deutschland unter dem Phänomen „Kultur“

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie eine effektive Patientenedukation in Krankenhäusern durch gezielte Methoden und Ansätze insbesondere jene Bevölkerungsgruppen erreichen kann, die aufgrund sprachlicher Barrieren oder kultureller Hintergründe bisher unterinformiert sind. Das primäre Ziel ist es, am Beispiel muslimischer Patienten aufzuzeigen, wie Informationsvermittlung zur Organspende kultursensibel und vertrauensbildend gestaltet werden kann, um eine informierte Entscheidungsfindung zu fördern.

  • Optimierung der Patientenedukation durch differenzierte Gesprächsformen.
  • Einsatz visueller Hilfsmittel und Broschüren zur Wissensvermittlung.
  • Kultursensible Kommunikation und Abbau von Vorurteilen im medizinischen Kontext.
  • Theologischer Konsens zur Organtransplantation im Islam.
  • Methoden zur Erstellung und Qualitätssicherung von Informationsmaterialien.

Auszug aus dem Buch

3.1 Gesprächsformen in der Pflege

Je nach Situation und Inhalt ändert sich der Ablauf eines Patientengesprächs und dient einem jeweils anderen Zweck. Die für die Patientenedukation dienlichen Gesprächsformen unterscheiden sich beispielsweise von den Gesprächen zur Aufnahme des Betroffenen und zum Abschluss des Aufenthaltes oder der geplanten Therapie. Vor allem bei chronischen Erkrankungen, die über Jahrzehnte bestehen bleiben, ist es wichtig, dass der Patient seinen Selbstpflegedefizit mit den ihm gegebenen Ressourcen gut zu decken lernt, denn er ist die längere Zeit in seinem privaten häuslichen Umfeld und soll seinen Alltag meistern lernen.

In diesem Rahmen gibt es eine systematische Arbeit, nach der Betroffene hinsichtlich ihres Defizits in seinem Pflegeproblem von fachlich hochkompetenten in einem „wertschätzende[n] und partnerschaftliche[n] Klima […]“ beraten werden. „Außerdem erweist sich die Edukation dann als effektiv, wenn sie selbst Managementstrategien, Selbstbeobachtung und Selbstmanagementfähigkeiten sowie Interventionen, die die psychosozialen Aspekte berücksichtigen, fördert und hilft, ein Verständnis für die eigene Krankheit zu entwickeln, wodurch Sicherheit in Symptom- und Therapiemanagement erreicht wird.“

„Patienten- und Familienedukation unterteilt sich in die drei Aktivitäten Information, Schulung, Anleitung.“ Wobei wichtig ist, dass hier keine klaren Grenzen herrschen, sondern ein Informationsgespräch plötzlich eine Schulung werden kann und eine Anleitungssituation beispielsweise in ein Informationsgespräch werden kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Herausforderungen der Patientenedukation in einem modernen, demografisch wandelnden Umfeld und führt in die Relevanz der Organspende als interkulturelles Thema ein.

2. Gründe für den Mangel an Information: Dieses Kapitel analysiert verschiedene Barrieren wie fehlende Quellen, Sprachhindernisse, mangelnde digitale Teilhabe sowie Vorurteile und religiöse Aspekte, die den Zugang zu Informationen erschweren.

3 Patientenedukation: Der Hauptteil erläutert theoretische und praktische Ansätze der Edukation, von Gesprächsformen über visuelle Hilfsmittel bis hin zur Gestaltung professioneller Broschüren.

4 Organspende in Deutschland unter dem Phänomen „Kultur“: Hier wird der Status quo der Organspendebereitschaft in Deutschland betrachtet und die Notwendigkeit einer kultursensiblen Informationsvermittlung für die muslimische Zielgruppe hervorgehoben.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Notwendigkeit von Kreativität und Einfühlsamkeit in der pflegerischen Informationsvermittlung zusammen und plädiert für eine kultursensible Praxis.

Schlüsselwörter

Patientenedukation, Organspende, Pflege, islamischer Glaube, Kultursensible Pflege, Informationsgespräch, Schulung, Anleitung, Broschürenarbeit, Patientengespräch, Gesundheitswesen, Kommunikation, Transplantation, Gesundheitskompetenz, Ethik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Bedeutung und methodische Gestaltung der Patientenedukation in Krankenhäusern, wobei der Fokus auf der verbesserten Informationsvermittlung zur Organspende unter Berücksichtigung kultureller und religiöser Aspekte liegt.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Zentrale Themen sind die Analyse von Informationsbarrieren, verschiedene Formen der pflegerischen Edukation (Informationsgespräch, Schulung, Anleitung), visuelle Vermittlungsmethoden und die ethisch-kulturelle Perspektive auf die Organspende im Islam.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Erarbeitung von Empfehlungen für die Praxis, um mittels kultursensibler Kommunikation und spezifisch aufbereitetem Informationsmaterial muslimische Patienten besser zu erreichen und sie bei der Entscheidungsfindung zur Organspende zu unterstützen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung mit pflegewissenschaftlichen Konzepten, dem Studium aktueller Daten zur Organspende sowie einer Analyse kulturspezifischer Anforderungen an die pflegerische Kommunikation.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Analyse der Mangelgründe für Informationen, eine detaillierte Darstellung edukativer Aktivitäten der Pflege und eine Untersuchung des Phänomens Kultur im Kontext der Organspende in Deutschland.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Patientenedukation, Organspende, kultursensible Pflege, Kommunikation, Informationsmanagement und islamischer Glaube.

Welche Rolle spielen Broschüren bei der Patientenedukation?

Broschüren dienen als essenzielle Ergänzung zum Patientengespräch, um zuvor Besprochenes vertiefen zu können, sofern sie nach qualitativen Kriterien wie der "Wittener Liste" erstellt wurden.

Warum ist die "Wittener Liste" für das Thema relevant?

Die "Wittener Liste" bietet zehn konkrete Kriterien zur Beurteilung und Erstellung von Broschüren, um sicherzustellen, dass die Informationen zielgruppengerecht, verständlich und nützlich für den Alltag der Patienten sind.

Wie positioniert sich der Islam zur Organspende laut der Arbeit?

Die Arbeit führt aus, dass es einen theologischen Konsens gibt, der Organspenden unter bestimmten Kriterien für religiös zulässig erklärt, wobei moderne Ansätze zur Anpassung an die gegenwärtige Zeit eine zentrale Rolle spielen.

Was unterscheidet eine Schulung von einem Informationsgespräch?

Während das Informationsgespräch primär der Wissensvermittlung dient, ist eine Schulung eine strukturierte, prozesshafte Veranstaltung, die mit einer Wissensprüfung endet, um die korrekte Ausführung bestimmter Fertigkeiten sicherzustellen.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Patientenedukation zur Organspende. Die Organspende im Islam
Untertitel
Eine Broschüre zur Ausstellung im stationären Akutkrankenhaus
Hochschule
Duale Hochschule Baden-Württemberg, Stuttgart, früher: Berufsakademie Stuttgart
Note
2,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
29
Katalognummer
V1151208
ISBN (eBook)
9783346540348
ISBN (Buch)
9783346540355
Sprache
Deutsch
Schlagworte
patientenedukation Pflege Organspende islam broschüre akutpflege onkologie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, Patientenedukation zur Organspende. Die Organspende im Islam, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1151208
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Leseprobe aus  29  Seiten
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