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Konstruktion eines qualitativen Forschungsdesigns anhand eines Fallbeispiels zum Thema Inklusion in Grundschulen

Titel: Konstruktion eines qualitativen Forschungsdesigns anhand eines Fallbeispiels zum Thema Inklusion in Grundschulen

Hausarbeit , 2021 , 14 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Christina Bonfig (Autor:in)

Pädagogik - Schulpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Ausarbeitung wird anhand einer Fallstudie ein qualitatives Forschungsdesign erstellt. Bei der Fallstudie dreht es sich um Inklusion an Grundschulen in Beispielhausen nach Inkrafttreten der Behindertenrechtskonvention. Einige Schulen wurden mit dem Gütesiegel „Herausragende inklusive Schule“, andere arbeiten weiter wie bisher.

Zunächst erfolgt eine grundlagentheoretische Einbettung der Fallstudie in die aktuelle Forschung zur Einfindung des Themas und Orientierung darin. Im Anschluss wird ein geeignetes Forschungsdesign entwickelt. Zunächst muss eine Fragestellung formuliert, ein Forschungsfeld bestimmt und ein Sampling getroffen werden. Danach wird die Auswahl der Methode der Forschung, qualitativ statt quantitativ, begründet. Es folgen das Erhebungsverfahren und Erhebungsinstrument. Zuletzt stehen die Auswertung und Gütekriterien qualitativer Forschung. Neben der Theorie wird darüber hinaus ein praktisch anwendbares Erhebungsverfahren erstellt. Zu guter Letzt werden im Ausblick weitere Fragestellungen erarbeitet, die an das erstellte Forschungskonzept anknüpfen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagentheoretische Einbettung

3. Forschungsdesign

3.1 Fragestellung

3.2 Forschungsfeld

3.3 Sampling

3.4 Methode der Sozialforschung

3.5 Erhebungsverfahren

3.6 Erhebungsinstrument

3.7 Auswertungsverfahren

3.8 Gütekriterien

4. Erstellung eines Gesprächsleitfadens

5. Ausblick

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, ein qualitatives Forschungsdesign zu entwickeln, um die Faktoren zu identifizieren, die das Gelingen oder Scheitern von Inklusion an Grundschulen in Beispielhausen beeinflussen. Dabei steht die Untersuchung der Einstellungen, Erfahrungen und Sorgen von Lehrkräften im Mittelpunkt, um fundierte Erkenntnisse für die inklusive Schulpraxis zu gewinnen.

  • Theoretische Fundierung inklusiver Bildung und Anforderungen an das Schulsystem.
  • Analyse von Lehrereinstellungen und Einflussfaktoren auf Inklusionsprozesse.
  • Konzeption eines qualitativen Forschungsdesigns mittels Gruppendiskussionen.
  • Methodische Vorgehensweise bei der Erhebung und Auswertung nach Mayring.
  • Erstellung eines praxisorientierten Gesprächsleitfadens für Lehrkräfte.

Auszug aus dem Buch

3.6 Erhebungsinstrument

Für das gewählte Erhebungsverfahren der Gruppendiskussion benötigt es, um ein geordnetes Gespräch zu führen und um zielführende Erkenntnisse zu gewinnen, einen Gesprächsleitfaden.

Um einen Leitfaden zu erstellen, kann man das SPSS-Prinzip von Helferich anwenden. Sie unterteilt die Erstellung des Leitfadens in vier Phasen: Sammeln, Prüfen, Sortieren und Subsummieren (SSPS). Das Prinzip wurde zwar zur Erstellung eines Interview-Leitfadens entwickelt, lässt sich aber „ohne Einschränkung auch für die Formulierung eines Gruppendiskussions-Leitfadens“ anwenden. (Kühn und Koschel 2018, S.125ff)

Zuerst gilt es alle Fragen zusammenzutragen, also zu sammeln, „die spontan im Zusammenhang mit dem zu untersuchenden Forschungsgegenstand als relevant erscheinen“ und, im Sinne eines Brainstormings „ohne Gliederung oder thematische Bündelung“ festgehalten werden. Es sollen möglichst viele Fragestellungen formuliert werden, die sich auch möglicherweise erst „bei einer späteren Prüfung als relevant und wichtig erweisen“. Fragestellungen und Themen, die nicht geeignet sind, lassen sich „problemlos“ streichen. Danach muss die im ersten Schritt entwickelte Liste aus unstrukturierten Fragestellungen auf Relevanz und Eignung zum Forschungsthema geprüft werden. Dabei muss das bereits vorhandene Vorwissen bezüglich des Themas berücksichtigt werden. Die verbleibenden Fragestellungen werden im Anschluss inhaltlich zusammengefasst und unter Oberbegriffe sortiert. Zu jedem dieser Begriffe muss dann „eine passende Erzählaufforderung gefunden und eine innere Strukturierung und Hierarchisierung vorgenommen werden“. (ebda., S.125) Die Erzählaufforderungen können auch als Erzählimpulse bezeichnet werden, welche die Gesprächsteilnehmer dazu anregen sollen, möglichst viele Bereiche der untergeordneten („subsumierten“) Fragen anzusprechen und zu beantworten“. (Neuner 2014, S.172)

Die Leitung einer Gruppendiskussion übernimmt ein*e Moderator*in. Die Aufgabe des*r Moderator*in besteht darin, „den Prozess zu steuern und das Gespräch zielgerichtet zu lenken, sodass ein verantwortliches Ergebnis erzeugt wird.“ (on dojo 2020) In der gegebenen Fallstudie nimmt der/die Forschende die Rolle der Moderator*in ein. Diese*r muss vor der Gruppendiskussion einen Gesprächsleitfaden erstellen, damit diese auch zu den gewünschten Antworten auf die Forschungsfrage führt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz qualitativer Forschungsmethoden ein und skizziert das Ziel der Arbeit, ein Forschungsdesign zur Inklusion an Grundschulen zu entwerfen.

2. Grundlagentheoretische Einbettung: Dieses Kapitel erläutert den Begriff der inklusiven Bildung und beleuchtet die Herausforderungen sowie die Bedeutung der Einstellung von Lehrkräften für das Gelingen inklusiver Prozesse.

3. Forschungsdesign: Es wird das methodische Vorgehen für die Fallstudie definiert, wobei insbesondere die Gruppendiskussion als Erhebungsinstrument begründet und die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring als Auswertungsmethode festgelegt wird.

4. Erstellung eines Gesprächsleitfadens: Hier wird die praktische Entwicklung eines Leitfadens unter Anwendung des SPSS-Prinzips (Sammeln, Prüfen, Sortieren, Subsummieren) für die geplante Gruppendiskussion detailliert beschrieben.

5. Ausblick: Der Ausblick reflektiert das entworfene Forschungsdesign und zeigt Potenziale für weiterführende Fragestellungen sowie Möglichkeiten der methodischen Validierung auf.

Schlüsselwörter

Inklusion, qualitative Sozialforschung, Gruppendiskussion, Lehrereinstellungen, Schulpraxis, Forschungsdesign, Mayring, Inhaltsanalyse, Gesprächsleitfaden, Behinderung, Grundschule, Erhebungsinstrument, empirische Forschung, Bildung für Alle, Inklusionskompetenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der methodischen Konstruktion eines qualitativen Forschungsdesigns, um die Bedingungen von Inklusion an Grundschulen am Beispiel von Inklusionsprozessen in der fiktiven Stadt Beispielhausen zu untersuchen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Inklusion, die Analyse von Gelingensbedingungen in der Schulpraxis sowie die methodischen Anforderungen an die qualitative Datenerhebung durch Gruppendiskussionen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist die Beantwortung der Frage: Welche Faktoren beeinflussen das Gelingen oder Scheitern der Inklusion in Grundschulen in Beispielhausen?

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einem qualitativen Forschungsansatz. Als Erhebungsmethode wird die Gruppendiskussion gewählt, während die Auswertung der Daten nach der qualitativen Inhaltsanalyse von Philipp Mayring erfolgt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden das Forschungsfeld definiert, das Sampling erläutert, die Wahl der Erhebungs- und Auswertungsmethoden wissenschaftlich begründet und ein konkreter Leitfaden für die Durchführung der Gruppendiskussionen erstellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Inklusion, qualitative Sozialforschung, Gruppendiskussion, Lehrereinstellungen, Inklusionskompetenz und empirische Schulforschung charakterisiert.

Welche Rolle spielt die Moderatorin in der Gruppendiskussion?

Die Moderation ist für die Steuerung des Prozesses verantwortlich, um das Gespräch zielführend zu lenken und sicherzustellen, dass die Diskussion bei den relevanten Forschungsaspekten bleibt.

Warum wurde das SPSS-Prinzip für den Leitfaden gewählt?

Das SPSS-Prinzip (Sammeln, Prüfen, Sortieren, Subsummieren) bietet eine strukturierte Vorgehensweise, um aus einer Fülle von Ideen einen logisch aufgebauten und forschungsrelevanten Gesprächsleitfaden zu entwickeln.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Konstruktion eines qualitativen Forschungsdesigns anhand eines Fallbeispiels zum Thema Inklusion in Grundschulen
Hochschule
(IU Internationale Hochschule)
Note
1,3
Autor
Christina Bonfig (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
14
Katalognummer
V1151376
ISBN (eBook)
9783346545817
ISBN (Buch)
9783346545824
Sprache
Deutsch
Schlagworte
konstruktion forschungsdesigns fallbeispiels thema inklusion grundschulen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christina Bonfig (Autor:in), 2021, Konstruktion eines qualitativen Forschungsdesigns anhand eines Fallbeispiels zum Thema Inklusion in Grundschulen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1151376
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