Qualifikationen interkultureller Begegnung. Selbst- und Fremdbilder anhand Ferdinand Kittels Arbeit in Karnataka


Hausarbeit, 2016

22 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung
1.1 Zielsetzung
1.2 Vorgehensweise

2. Der Basler Missionar
2.1 Ferdinand Kittel
2.2. Kulturdefinition
2.3 Eigenes und Anderes

3. Kulturstandards nach Alexander Thomas
3.1 Regelorientiertheit
3.1.1 Konfliktvermeidung und Autoritästorientierung der Inder
3.1.2 Sachrationalität und Prinzipien der Deutschen

4. Edward T. Halls Kulturdimensionen
4.1. Interaktion
4.2 learning and acquisition
4.3. Temporality
4.3.1 Polychrones Zeitverständnis als indischer Kulturdimension
4.3.2 Monochrones Zeitverständnis als deutsche Kulturdimension

5. Resümee

6. Literaturverzeichnis:

7. Anlage:

1. Einleitung

Der Südindische Bundesstaat Karnataka, vormals Mysore, umfasst heute alle weitestgehend Kannada-sprachigen Gebiete. Zu Kittels Lebzeiten wurde dieses Gebiet vornehmlich von Menschen aus Mysore, Tulu Sprechern aus Süd-Kanara und Menschen aus Coorg bewohnt.1 Mehrheitlich verstanden sie Kannada, unterschieden sich jedoch in ihren Traditionen, Dialekten, Kulturen und Ursprungssprachen. Ferdinand Kittel, ein Basler Missionar aus dem norddeutschen Aurich trifft dort auf Hindus, deren Denkparadigmen, Sprache und Lebenswirklichkeit sich deutlich von seiner eigenen unterscheidet.

Durch den unterschiedlichen kulturellen Hintergrund der indigenen Bevölkerung und der Missionare sind Interaktionen potentiell störanfällig oder nicht erfolgreich. Es ist davon auszugehen, dass Kittel, möglicherweise durch das Anerkennen des Fremden als Fremdes und Reflektieren des Bekannten, der interkulturelle Dialog mit der Mehrheitsgesellschaft weitestgehend gelang. Dass Kultur nicht mit Nationalität oder Ethnie zu erklären ist, zeigt sich auch daran, dass sich Kittels Handlungsstrategien und Denkparadigmen von seinen Mitbrüdern, mehrheitlich Mitglieder der gleichen Kultur, Glaubensgemeinschaft, Geschlecht und Nationalität, unterscheidet.2 Doch wie gestaltete er Begegnungen, warum gelangen ihm Interaktionen, die viele seiner Mitbrüder nicht herbeiführen konnten oder wollten? Was Kittel aus Intuition und Überzeugung an Verhaltens- und Denkrepertoire gezeigt hat, soll in dieser Arbeit unter der Perspektive des Fremden und des Eigenen betrachtet werden.

1.1 Zielsetzung

Es gilt festzustellen, mit welchen Parametern, auf welcher Grundlage, ein (heutiger) Vergleich von Kultur(en) samt Bewertung der Kontakte zweier Vertreter verschiedener Ethnien in den Jahren 1866 bis 1867, 1877 bis 1883 und 1853 bis 1892 möglich ist3. Es interessiert, wo sich Kittel in seinem Handeln und Denken von der indischen Kultur unterscheidet. In wieweit erkennt er das Fremde als für sich und seine Mitbrüder fremd? Wie geht er mit seinem Eigenen um in Südindien? Diesen Fragen soll in der vorliegenden Arbeit durch einen Abgleich mit Theorien von A. Thomas und Hall und dem überlieferten Handeln und Denken Kittels nachgegangen werden.

Die Arbeit kann aufgrund des begrenzten Umfangs nur ein Streiflicht auf die kulturellen Aspekte seines Wirkens werfen und auch nicht beleuchten, wie und ob Kittel ein Fremdbild von Indien nach Europa transferierte und wie und ob er das Fremdbild des Deutschen in Indien geprägt hat

1.2 Vorgehensweise

Kapitel zwei dieser Arbeit gibt einen kurzen Überblick über Kittels Wirken und Leben und führt ein in die Bedeutung der für diese Arbeit wesentlichen Begriffe Kultur sowie Fremdes und Eigenes. Hier findet auch die Erklärung zum Synonym Anderes statt. Im dritten Kapitel soll mit Alexander Thomas exemplarisch aufgezeigt werden, auf welche Kulturstandards4 Kittel traf, ob er sie als fremd wahrnahm und wie er mit dem Anderen umging. Besonderes Augenmerk liegt auf dem Standard der Regelorientierung.5 Die Terminologie von den Theoretikern wird übernommen und dient dem Benennen der Theorien und dem Personal im Kulturvergleich, wissend, dass durch den Kulturessentialismus die Bildung von Stereotypen begünstigt und Kultur nicht durch einzelnen Protagonisten allgemeingültig festgeschrieben werden kann. Kapitel vier widmet sich Edward T. Halls Grundannahmen Nr.1 (Interaktion), 6 (Temporality) und 7 (learning and acquisition). Hier soll nachgewiesen werden, wie Kittel seine interkulturelle Kompetenz einsetzte, um Bildung in Karnataka zu etablieren. Das letzten Kapitel soll einen Ausblick geben und die Arbeit mit einem Resümee abschließen.

2. Der Basler Missionar

Die Basler Mission und Bibelgesellschaft (BM) zählte seit Ende des 18. Jahrhundert zur protestantischen Missionsbewegung und ging 1815 aus der „Deutschen Christenthumsgesellschaft“ hervor, die 1780 entstand. 1834 wurde die erste Station der Basler Mission in Mangalore gegründet, zuvor ausschließlich Kandidaten für englische Missionsgesellschaften ausgebildet.6 Finanzielle Unterstützung erhielt die Basler Mission aus württembergischen Pietistenkreisen. Das Missionsvorhaben waren auf die Bekehrung der indigenen Bevölkerung ausgerichtet, was der pietistischen Überzeugung entsprach, nicht auf Eins-sein aller Völker und Menschen in Christus. Kumar stellte fest, dass die Basler Mission mehr als die methodistischen Missionsgesellschaften (WMMS) und Londoner Missionsgesellschaft (LMS) den Aufbau von Bildungseinrichtungen und eines Gesundheitssystems sowie den wirtschaftlichen und schulischen Aufbau vorranging zur Bekehrung der indigenen Bevölkerung betrieben.7

2.1 Ferdinand Kittel

Der am 7.4.1832 im ostfriesischen Resterhafe geborene Ferdinand Kittel war der ältester Sohn eines Pastors und mit zwei Unterbrechungen von 1853 bis 1892 in Südindien im heutigen Bundesstaat Karnataka als Basler Missionar tätig.8 Seine norddeutsche Herkunft und gymnasiale Bildung unterschied ihn von seinen württembergischen und schweizerischen Mitbrüdern. Es ist daher davon auszugehen, dass er sich bereits während der Zeit der Ausbildung in Basel von Differenzorientiertheit hinsichtlich des Gebrauchs von persönlichem Abstand, Sprache und anderen kulturellen Einflüssen lösen lernte. Er bringt in seine Tätigkeit als Missionar, der in seiner ganzen „Laufbahn“ keinen Hindu getauft hat, das mit, was Deardorff als für interkulturelle Verständigung notwendige Haltung und Einstellung erkennt: allgemeine Offenheit für Fremdes, Wertschätzung von kultureller Vielfalt und neugierig-unvoreingenommenen Umgang mit fremden Menschen.9

Kittel trifft in Südindien auf eine Gesellschaft, in der Verschriftung von Sprache bereits bei den indigenen Eliten vorhanden war. Die Sprachenvielfalt und Lebensverhältnisse der Hindus waren nicht Deckungsgleich mit seinen Denkparadigmen und Erfahrungshintergründen, was dazu führte, dass nicht nur sprachliche Barrieren bei der Missionsarbeit überwunden werden mussten: Er ist konfrontiert mit einer Gesellschaft, einer Kultur, die sich von seiner signifikant unterscheidet.10

Auf Rituale wie Witwenmorde, das Ergebnis aus einer beispiellosen Ausbeutung der Landbevölkerung, Kastendenken und einer Degradierung des Landes als Rohstoffproduzent, was Weber und Färber arbeitslos machte, bereitete die Basler Mission „ihre“ Missionare nicht vor.11

Er verstarb als Experte der südindischen Sprache und Literatur 1903 in Tübingen, wo er sieben Jahre zuvor auch die Ehrendoktorwürde verliehen bekam.12 In der Darstellung der Basler Mission von Wilhelm Schlatter Anfang des 20. Jahrhunderts kommt Kittel trotz seiner Verdienste um die Standardisierung und Normierung der Schriftsprache Kannada nur am Rande vor.

2.2. Kulturdefinition

Die UNESCO definiert Kultur folgendermaßen:

"[Culture] is that complex whole which includes knowledge, beliefs, arts, morals, laws, customs, and any other capabilities and habits acquired by [a human] as a member of society."13

Da Kulturen jedoch ein hybrides, hochdifferenziertes Feld sind, kann keine allgemeingültige Definition angeboten werden. Möglich ist ein Erklärungsversuch ex negativo. Kultur ist nicht gleichbedeutend mit Natur, Staatsgebiet, Ethnie oder Nationalität. Herder sah 1791 drei Momente, die Kultur charakterisierten: die ethnische Fundierung, soziale Homogenisierung und die Abgrenzung nach außen. Jedoch beschreibt Herder Kulturen auch als Kugeln, autonome Inseln, die einem territorialen Bereich und sprachlichen Extension eines Volkes entsprechen.14 Diese Begriffsbestimmung prägte noch die Zeit Kittels, die Annahmen des traditionellen Kulturkonzeptes sind heute unhaltbar geworden. Max Weber ging davon aus, dass „Religion eine zentrale Funktion beim Aufbau von Kulturen ausübt“.15 Reckwitz sieht „Kultur“ als einen Begriff, den sich die Moderne zum Zwecke der Selbstthematisierung geschaffen haben könnte.16 Was bleibt ist, den Begriff nicht begriffshistorisch nachzuzeichnen, sondern relevante Verwendungsweisen systematisch gegenüberzustellen. Wirkungsmächtige Versionen sind: Normativer, Totalitätsorientierter, Differenzierungstheoretische sowie Bedeutungs- und wissensorientierte Kulturbegriff.

In dieser Arbeit wird unter dem Begriff Kultur ein verbindliches System bedeutungshaltiger Zeichen verstanden, das allen Gesellschaftsmitgliedern Orientierung für ihr Wahrnehmen, Denken, Handeln, Bewerten und Interpretieren bietet.

2.3 Eigenes und Anderes

Fremd wird hier als Begriff synonym zu anderen, nicht in Yousefis Tradition negativ besetzt oder mit bedrohlichem Charakter, verwendet.17 Fremd bezieht sich immer auf die eigene subjektive Einschätzung und dient nicht einer potentiellen Identitätsfixierung.

Da Kittel über vielfältigere Lebenserfahrungen verfügte als viele seiner Mitbrüder, scheint es ihm zu gelingen, offener und unvoreingenommener, mit weniger Skepsis, ohne Sorge um die eigene Identität, den Anderen, Fremden in einer multilingualen Gesellschaft zu begegnen. Kittel gelingt ein routinierter Umgang mit Fremdem, ohne das Eigene zu verlieren. Wer verstanden werden will, muss bereit sein zu verstehen. Dieser Vorgang bewegt sich zwischen dem Eigenen und dem Fremden.18 Brumlik erkennt, dass eine Faszination oder Abneigung sowohl für das Fremde wie für das Eigene empfunden werden kann. Jedoch der, der das Eigene aufgibt, sich damit selbst negiere. Hier ergibt sich ein Kritikpunkt an der Missionsarbeit: Kultur wird zum Kriterium für Differenz und Identität zwischen Menschen. Konvertieren zum Christentum käme einem trennenden Moment von der eigen Identität, der eigenen Kultur, aber auch der Gesellschaft, der der Konvertit über Jahre angehörte, gleich. Die indigene Bevölkerung eint eine einheitliche, weitestgehend homogene Lebensform.19

Das Eigene ist das nicht bewusst wahrgenommene, das selbstverständliche Denken und Handeln, dass hauptsächlich erst in Abgrenzung zum Fremden bewusst wird.

3. Kulturstandards nach Alexander Thomas

Der Psychologe Thomas orientiert sich in seinem mikroanalytischen Ansatz am kulturellen Detail, ohne eine vollständige Beschreibung von Kulturen vorzunehmen. Kulturstandards dienen ihm als Grundlage, als Orientierungssystem, der Wahrnehmung, Beurteilung, und Regulierung von Verhalten. Es sind hypothetische Konstruktionen, die sich aus Kulturdefinitionen, kulturellen Überschneidungssituationen, beobachtbaren Ereignissen (kritische Interaktionssituationen) und weiteren theoretischen Zusammenhängen ergeben.20

Er geht davon aus, das kooperieren, einfühlen und verständigen bei aller Diversität umso besser gelänge, je „mehr gemeinsam geteiltes Hintergrundwissen“, ähnliche Erfahrungen, Weltbilder und Wert- und Normvorstellungen bestünden.21 Sie stellen Leitlinien sozialen Handelns dar, mit Hilfe derer angezeigt wird, welches Verhalten von den Mitgliedern einer sozialen Gruppe als normal, typisch, noch akzeptabel oder als abzulehnend für eine bestimmte Kultur angesehen wird. Anwendung findet hier die Critical-Incident Methode.22 Die Standards stellen keinen Regelkanon zur erfolgreichen Interaktion mit Mitgliedern anderer Kulturen dar, sondern bieten sich als Beschreibungsparameter an, sie schärfen den Blick für das Eigene und das Andere sowie Gemeinsamkeiten von Gesellschaften und Individuen.23 Die Standards der Kultur, die ein Mensch durch Sozialisation erworben hat, sind diesem nicht bewusst.24 Da Thomas die Analyse interkultureller Begegnungen insbesondere im internationalen Kontext vornimmt, soll mit einem Ausschnitt seiner Theorie auf Kittels kulturspezifische Qualifikationen geblickt werden. Kritisch bemerkt werden muss jedoch, dass bei dieser Theorie vom Einzelfall auf eine Gesamtkultur geschlossen wird und durch die Generalisierung das Individuum und das hybride einer Kultur nicht im ausreichenden Maße berücksichtigt werden, was zur Bildung von Stereotypen beitragen kann.

3.1 Regelorientiertheit

„Regelorientierte, internalisierte Kontrolle bedeutet, daß alle den im jeweiligen Kontext vorhandenen Regeln, Systemen, Strukturen Folge leisten, und daß das Verhalten an den abstrakten und allgemeingültigen Vereinbarungen, Übereinkünften und Vertragsbestandteilen zu orientieren ist, also an von konkreten Personen und Situationen unabhängigen Regelungen.“25

In seinem deutschen Kulturstandard ordnet Thomas der deutschen Kultur eine große Regeltreue, sehr gute Strukturiertheit und hohe Identifikation mit der Arbeit sowie ein Ernstnehmen der daraus entstehenden Verantwortung zu. Es träfe die Aussage „auf alle Beteiligten muß Verlaß sein“ zu.26 Regeln einhalten werde mit hoch angesehener Zuverlässigkeit gleichgesetzt und stelle somit einen moralischen Wert dar.27

[...]


1 Kumar, Vijaya: Ökumenische Kooperation in Karnataka (Indien) 1834-1989. Stuttgart, Herman-Gundert-Gesellschaft 1998. S.116

2 Jürgen Osterhammel formuliert die augenscheinliche „Kulturgleichheit“ treffend: „Entdecker und Eroberer entstammten in Europa demselben kulturellen Milieu. Sie hatten einen ähnlichen Bildungshintergrund, ähnliche Ziele und eine ähnliche Vorstellung von der Stellung und Mission ihres eigenen Landes, der Christenheit oder ganz Europa in der Welt.“ Die Verwandlung der Welt, S. 1166

3 In diesen Zeiten befand sich Kittel als Missionar in Karnataka. Ethnie ist mit dem Duden wie folgt zu erklären: Menschengruppe (insbesondere Stamm oder Volk) mit einheitlicher Kultur.

4 Kulturstandards sind als zentrale „Kennzeichen“ zu verstehen, die eine Gesellschaft als Orientierungssysteme des Wahrnehmens, Denkens und Handelns einen. Dieser Begriff wurde von Thomas eingeführt und ist Teil eines Gesamtkonzeptes.

5 Thomas, Alexander: Handbuch interkulturelle Kommunikation. S. 26

6 Binder, Katrin: Die Basler Mission in Karnataka und Kerala. In: Europäische Aufklärung und protestantische Mission in Indien. Heidelberg, Draupadi 2006.

7 Kumar, Vijaya. Ökumenische Kooperation der Mission in Karnataka (Indien) 1834-1989.

8 http://www.online-ofb.de/famreport.php?ofb=stedesdorf &ID=I29382& nachname=KITTEL&lang=de

9 Dr. Darla Deardorff, https://www.jugendpolitikineuropa.de/downloads/4-20-2300/bertelsmann_intkomp.pdf

10 Er lernte „vor Ort“ Kannada und konnte sich in kurzer Zeit mühelos verständigen, was eine bedeutende Qualifikation in der interkulturellen Kompetenz darstellt. Kittel schuf sich die Voraussetzungen, sich mit indigener Literatur, Metrik, Prosodie und Stilkunde zu beschäftigen und betrieb intensive linguistische Studien.

11 Betz, Joachim: Epochen der indischen Geschichte bis 1947. http://www.bpb.de/internationales /asien/indien/44384/ geschichte-bis-1947

12 Kittels Grab auf dem Tübinger Stadtfriedhof ist denkmalgeschützt. Es findet sich in Feld P, Reihe 1 Nummer 7; Kd 2

13 http://www.unesco.org/new/en/social-and-human-sciences/themes/international-migration/glossary/cultural-diversity/

14 Johann Gottfried Herder: Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit. Leipzig. 1903; Kindle Edition

15 Barth, Ulrich: Max Webers Darstellung der hinduistischen Religion. In: Hrsg.: Turk, Horst; Bhatti, Anil: Kulturelle Identität. Berlin, Erich Schmidt 1997. S. 21

16 Reckwitz, Andreas: Die Transformation der Kulturtheorien, Göttingen, Velbrück Wissenschaft, 2006. S. 65. Damit meint er, dass der Begriff im Laufe der Zeit unterschiedliche Bedeutungen ausdrückte. Der Wortstamm entstammt dem lat. cultura/colere. Kultur/cultur ist 1780 nicht als Stichwort in Zedlers Enzyklopädie verzeichnet. Es handelt sich daher um einen modernen Begriff.

17 Yousefi, Hamid Reza: Grundbegriffe der interkulturellen Kommunikation. Konstanz, UVK/UTB 2014. S. 44

18 Yousefi. Ebd. S. 27

19 Kumar kritisiert in diesem Punkt die christliche Mission:„Die Probleme der Mission stammten aus dem Bild der Missionare, das sie sich von den Menschen Karnatakas als einem Volk ohne Fähigkeiten und Kultur gemacht hatte, das christianisiert werden musste.“ S. 114

20 Alexander Thomas: Das Kulturstandardkonzept. In: Dreyer, W; Hößler U: Perspektiven interkultureller Kompetenz. Göttingen, Vandenhoeck 2011. S. 107

21 Alexander Thomas: Das Kulturstandardkonzept. S. 98.

22 Thomas, Alexander: Kulturvergleichende Psychologie. Eine Einführung. 2. überarbeitete und erweiterte Auflage. Hogrefe, Göttingen 1993. S. 380-381

23 Thomas sieht drei Varianten von Handlungsfeldern, die sich aus interkultureller Begegnung ergeben können: Abbruch/Abwehr, Anpassung/Gewöhnung, Akzeptanz/Innovation.

24 Thomas Alexander. Handbuch Interkulturelle Kommunikation und Kooperation. Band 1.Göttinen,Vandenhoeck &Ruprecht 2005.

25 Thomas, Alexander. Das Kulturstandardkonzept. S. 107.

26 Thomas, Alexander. Das Kulturstandardkonzept. S. 107

27 Regeln würden auch eingehalten, wenn der „Chef“ nicht präsent sei und keine unmittelbare Kontrolle stattfinde.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Qualifikationen interkultureller Begegnung. Selbst- und Fremdbilder anhand Ferdinand Kittels Arbeit in Karnataka
Hochschule
FernUniversität Hagen  (Institut für neuere Europäische und Außereuropäische Geschichte)
Note
1,0
Autor
Jahr
2016
Seiten
22
Katalognummer
V1151468
ISBN (eBook)
9783346539533
ISBN (Buch)
9783346539540
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Ferdinand Kittel, Kittel, Basler Mission, Kannada, Indien, Kultur, Fremddefinition, Regelorierntierung, Zeitverständnis, Kulturdimensionen, Kulturstandards, Konfliktvermeidung, Kolonialmacht, Osterhammel, Autoritätsorientierung, temporality
Arbeit zitieren
Tanja Hammer (Autor:in), 2016, Qualifikationen interkultureller Begegnung. Selbst- und Fremdbilder anhand Ferdinand Kittels Arbeit in Karnataka, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1151468

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