Die folgende Arbeit setzt sich mit der Frage auseinander, wann Menschen ihre Einstellung und das damit verbundene Verhalten dauerhaft ändern. Um eine befriedigende Antwort zu erzielen, muss zunächst der aktuelle Wissenstand zur Einstellungsthematik dargestellt werden. Dieser beinhaltet die Grundlagen, die Bildung und die Modifikation von Einstellungen. Das Fundament umfasst eine Begriffsdefinition, eine Erklärung der beteiligten Komponenten, eine Funktionsanalyse, sowie eine Differenzierung zwischen den verschieden Arten. Im Anschluss daran wird der Entstehungsprozess zu den verschiedenen Grundhaltungen untersucht, damit auf dessen Basis nachvollzogen werden kann, wie diese Überzeugungen verändert werden können. Hierzu werden die Theorien der kognitiven Dissonanz, der persuasiven Kommunikation, der Emotion und der Kultur herangezogen, um aufzuzeigen, welche Möglichkeiten zur Einstellungsänderung bestehen. An einem Praxisbeispiel, das die Aufgabe des Rauchens durch Informationssätze und „Schockbilder“ zum Gegenstand hat, soll das theoretische Wissen angewendet und Schlussfolgerungen gezogen werden. Abgerundet wird die Hausarbeit durch ein persönliches Fazit und mögliche Implikationen für die tangierenden Handlungsfelder.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Grundlagen
- 2.1 Definition
- 2.2 Komponenten
- 2.3 Arten
- 2.4 Funktionen
- 3. Bildung
- 3.1 Genetik
- 3.2 Kognition
- 3.3 Affekt
- 3.4 Verhalten
- 4. Modifikation
- 4.1 Kognitive Dissonanz
- 4.2 Persuasive Kommunikation
- 4.3 Emotionen
- 4.4 Kulturen
- 5. Praxisbeispiel „Einstellungsänderung zum Rauchen mittels Informationssätze und Schockbildern“
- 5.1 Situationsdarstellung
- 5.2 Situationserfassung
- 5.3 Diskussion
- 5.4 Ergebnisse
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit befasst sich mit der Frage, wann Menschen ihre Einstellung und das damit verbundene Verhalten dauerhaft ändern. Sie analysiert den aktuellen Wissenstand zur Einstellungsthematik, indem sie die Grundlagen, die Bildung und die Modifikation von Einstellungen beleuchtet. Ziel ist es, die Faktoren zu verstehen, die die Entstehung und Veränderung von Einstellungen beeinflussen und somit die Grundlage für effektive Interventionen zu schaffen.
- Definition und Komponenten von Einstellungen
- Bildung von Einstellungen durch genetische, kognitive, affektive und verhaltensbezogene Einflüsse
- Theorien zur Modifikation von Einstellungen, darunter die kognitive Dissonanz, persuasive Kommunikation, Emotion und Kultur
- Anwendung des theoretischen Wissens auf ein Praxisbeispiel: Einstellungsänderung zum Rauchen mittels Informationssätzen und Schockbildern
- Schlussfolgerungen und Implikationen für die tangierenden Handlungsfelder
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema der Einstellungsänderung ein und stellt die Relevanz des Themas anhand von aktuellen Beispielen dar. Kapitel 2 beleuchtet die Grundlagen von Einstellungen, indem es die Definition, Komponenten, Arten und Funktionen von Einstellungen erläutert. Kapitel 3 widmet sich der Bildung von Einstellungen und betrachtet dabei die Rolle von Genetik, Kognition, Affekt und Verhalten. Kapitel 4 untersucht verschiedene Theorien der Einstellungsänderung, darunter die kognitive Dissonanz, persuasive Kommunikation, Emotion und Kultur. In Kapitel 5 wird das theoretische Wissen anhand eines Praxisbeispiels zur Einstellungsänderung zum Rauchen durch Informationssätze und Schockbilder angewendet. Die Kapitel 5.1 bis 5.4 beschreiben die Situation, erfassen die Daten, diskutieren die Ergebnisse und ziehen Schlussfolgerungen.
Schlüsselwörter
Einstellungen, Einstellungsänderung, kognitive Dissonanz, persuasive Kommunikation, Emotion, Kultur, Rauchen, Schockbilder, Informationssätze, Gesundheitsförderung, Prävention, Verhalten, Sozialpsychologie.
Häufig gestellte Fragen
Wie entstehen Einstellungen beim Menschen?
Einstellungen bilden sich durch eine Kombination aus genetischen Anlagen sowie kognitiven (Wissen), affektiven (Gefühle) und verhaltensbezogenen Erfahrungen.
Was ist kognitive Dissonanz?
Kognitive Dissonanz beschreibt einen unangenehmen Gefühlszustand, der entsteht, wenn eigene Überzeugungen und tatsächliches Verhalten nicht übereinstimmen, was oft zu einer Einstellungsänderung führt.
Helfen Schockbilder auf Zigarettenpackungen wirklich beim Aufhören?
Die Arbeit untersucht dies kritisch. Schockbilder nutzen Emotionen zur Einstellungsänderung, ihre dauerhafte Wirkung auf das Verhalten hängt jedoch von weiteren Faktoren wie der persönlichen Motivation ab.
Was versteht man unter persuasiver Kommunikation?
Es handelt sich um eine gezielte Form der Kommunikation, die darauf abzielt, die Einstellungen und Überzeugungen einer Person durch Argumente oder emotionale Reize zu verändern.
Wann ist eine Verhaltensänderung dauerhaft?
Eine dauerhafte Änderung tritt meist dann ein, wenn die neue Einstellung tief im kognitiven und affektiven System verankert ist und durch das soziale Umfeld oder positive Erfahrungen gestärkt wird.
- Citar trabajo
- Lea Schlindwein (Autor), 2019, Einstellungsänderung zum Rauchen. Wann ändern Menschen ihre Einstellung und das damit verbundene Verhalten dauerhaft?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1151493