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Massenmedium Fernsehen. Wie Erziehungsberatungsstellen Eltern von Vorschulkindern in der Fernsehnutzung unterstützen und begleiten können

Titel: Massenmedium Fernsehen. Wie Erziehungsberatungsstellen Eltern von Vorschulkindern in der Fernsehnutzung unterstützen und begleiten können

Hausarbeit , 2020 , 25 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Stefanie Kaya (Autor:in)

Pädagogik - Medienpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Wie können Erziehungsberatungsstellen Eltern von Vorschulkindern in der Fernsehnutzung unterstützen und begleiten?
Um ein fundiertes Wissen über das pädagogische Handlungsfeld der Erziehungsberatungsstelle zu erlangen, werden zunächst die ihr zugrunde liegenden rechtlichen und inhaltlichen Rahmenbedingungen analysiert. Daran schließen sich eine Darstellung und eine Einordnung des Mediums Fernsehen mit seinem Gefährdungs- und Entwicklungspotenzial für junge Rezipienten an. In diesem Zusammenhang werden auch die kindlichen Nutzungsinteressen auf Grundlage aktueller Forschungsergebnisse konstatiert und berücksichtigt. Darüber hinaus wird die Bedeutung sowie Einflussnahme der elterlichen Medienerziehung erörtert und näher darauf eingegangen, wie diese in der Beratungsarbeit professionell gefördert werden kann. Die Grundlage bilden dabei neben den elementaren Aspekten der Elternarbeit die Inhalte des wissenschaftlichen Theorems der Medienkompetenz nach Dieter Baacke. Seine Definition und Ausformung des Begriffs sowie die ihm inhärenten Dimensionen gelten auch heute, trotz seiner Publikation 1999, als Fundament für die medienpädagogische Arbeit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Institutionelle Erziehungsberatung als pädagogisches Handlungsfeld

2.1 Rechtsgrundlagen

2.2 Zieldimensionen

2.3 Leistungsangebote und Aufgaben

2.4 Methodische Ausrichtung

3. Zum Medium Fernsehen

3.1 Nutzungsverhalten und kindlicher Umgang mit dem Fernsehen

3.2 Medien als Sozialisationsfaktoren

3.3 Gefahren und Chancen

4. Medienerziehung in der Familie und deren Bedeutung

5. Ansätze und Notwendigkeit zur Unterstützung des medienerzieherischen Umgangs in der Familie durch die Erziehungsberatungsstelle

5.1 Perspektiven der Elternarbeit

5.2 Förderung der Medienkompetenz als pädagogisches Handlungsziel

5.2.1 Zum Begriff Medienkompetenz

5.2.2 Dimensionen von Medienkompetenz nach Baacke

6. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie Erziehungsberatungsstellen Eltern von Vorschulkindern bei der Gestaltung und Begleitung der Fernsehnutzung unterstützen können, um einen kompetenten und kritischen Medienumgang zu fördern.

  • Bedeutung der Erziehungsberatung als pädagogisches Handlungsfeld
  • Analyse des Mediums Fernsehen und dessen Auswirkungen auf die kindliche Entwicklung
  • Die Rolle der Familie und elterlicher Medienerziehung
  • Methodische Ansätze zur Stärkung der Medienkompetenz durch Beratungsstellen

Auszug aus dem Buch

3. Zum Medium Fernsehen

Gegenwärtig sind überwiegend digitale Medien in den Fokus der fachlichen Diskurse gerückt, während das besonders in den 80er Jahren diskutierte audiovisuelle Medium Fernsehen zunehmend in den Hintergrund gerät. Dabei ist das Fernsehen auch weiterhin ein elementarer Bestandteil des menschlichen Lebens, insbesondere dem der Kinder (vgl. Buermann 2011, S. 183), und gilt bei den bis Zehnjährigen als Leitmedium (vgl. Aufenanger 2015, S. 12). Fernsehen ist nach wie vor das erste Medium, mit dem Kinder in Kontakt kommen (vgl. MPFS 2016, S. 58). Dies ergibt sich auch aus der Tatsache, dass praktisch alle Haushalte mit jungen Heranwachsenden in Deutschland über mindestens einen Fernseher verfügen (vgl. ebd., S. 50). Hinzu kommt, dass fast jedes zweite Kinderzimmer mit einem Fernsehgerät ausgestattet ist (vgl. BMFSFJ 2011, S. 6). Der durchschnittliche Fernsehkonsum beträgt dabei im deutschen Bundesdurchschnitt 223 Minuten am Tag (vgl. Buermann 2011, S. 183).

Das Fernsehen spielt dabei vor allem für Kinder im Vorschulalter die größte Rolle. So sehen drei von vier Kindern (76 Prozent), im Alter zwischen drei und fünf Jahren, regelmäßig fern (vgl. MPFS 2016, S. 55f.).

Doch auch neben dem direkten Fernsehkonsum scheint der Fernseher trotz Internet und anderer moderneren medialen Angebote nicht an Bedeutung zu verlieren. Kinder sind in ihrer alltäglichen Lebenswelt mit Fernsehinhalten konfrontiert. Neben dem verbalen Austausch in den Institutionen wie Schule und Kindergarten finden sich auf vielfältige materielle Art und Weise etwaige Fernsehinhalte und -figuren wieder. Auch in Supermärkten zeigen sich auf die Fernsehwelt spezialisierte Produktkategorien und -verpackungen (vgl. Eichenberg, Auersperg 2018, S. 22).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung begründet die Relevanz des Themas angesichts der Unsicherheit vieler Eltern bezüglich der frühen Mediennutzung ihrer Kinder und definiert die Forschungsfrage.

2. Institutionelle Erziehungsberatung als pädagogisches Handlungsfeld: Dieses Kapitel erläutert die rechtlichen Grundlagen sowie die Aufgaben und Methoden der Erziehungsberatung im Kontext der Kinder- und Jugendhilfe.

3. Zum Medium Fernsehen: Es wird das Nutzungsverhalten von Kindern analysiert sowie das Fernsehen als Sozialisationsfaktor mit seinen spezifischen Gefahren und Chancen beleuchtet.

4. Medienerziehung in der Familie und deren Bedeutung: Hier wird die zentrale Rolle der Eltern als Vorbilder und die Auswirkungen sozio-ökonomischer Faktoren auf das elterliche Erziehungsverhalten thematisiert.

5. Ansätze und Notwendigkeit zur Unterstützung des medienerzieherischen Umgangs in der Familie durch die Erziehungsberatungsstelle: Das Kapitel diskutiert konkrete Beratungsperspektiven und die Förderung von Medienkompetenz als zentrales pädagogisches Ziel.

6. Fazit und Ausblick: Die Arbeit schließt mit einer Reflexion der Beratungsmöglichkeiten und betont die Notwendigkeit, das Thema Medien in der Erziehungsberatung trotz sich wandelnder Medienlandschaften präsent zu halten.

Schlüsselwörter

Erziehungsberatung, Fernsehen, Medienerziehung, Medienkompetenz, Vorschulkinder, Elternarbeit, Sozialisation, Mediennutzung, Medienpädagogik, Erziehungspartnerschaft, Kindeswohl, Medienrezeption, Familienberatung, Mediensozialisation, Beratungskonzept

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle der Erziehungsberatung bei der Unterstützung von Eltern von Vorschulkindern im Hinblick auf deren Fernsehnutzung.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Schwerpunkten zählen die Institution Erziehungsberatung, die Wirkung des Fernsehens auf Kinder, elterliche Erziehungsstile in der Medienerziehung und die Vermittlung von Medienkompetenz.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die zentrale Frage lautet: Wie können Erziehungsberatungsstellen Eltern von Vorschulkindern bei der Fernsehnutzung unterstützen und begleiten?

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf der hermeneutisch-interpretativen Methode der Texterschließung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Rahmenbedingungen der Erziehungsberatung, das Nutzungsverhalten von Vorschulkindern, die elterliche Rolle und die pädagogische Förderung von Medienkompetenz.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Medienkompetenz, Erziehungsberatung, Medienerziehung und das Leitmedium Fernsehen definiert.

Warum wird das Fernsehen trotz digitaler Trends als wichtig erachtet?

Obwohl digitale Medien an Bedeutung gewinnen, bleibt das Fernsehen für Vorschulkinder ein Leitmedium, das den Alltag prägt und für das Eltern eine fundierte pädagogische Begleitung benötigen.

Welche Rolle spielt Dieter Baackes Konzept in der Arbeit?

Baackes Theorem der Medienkompetenz dient als theoretisches Fundament, um sowohl die Risiken als auch die Ressourcen eines kompetenten Medienumgangs zu strukturieren.

Welchen Einfluss haben sozio-ökonomische Faktoren auf die Medienerziehung?

Die Arbeit verdeutlicht, dass der Bildungshintergrund und die Lebensbedingungen der Eltern stark korrelieren mit deren Fähigkeit, die Mediennutzung ihrer Kinder kompetent zu steuern.

Wie kann die Beratung die Medienkompetenz stärken?

Durch eine partizipative Haltung, die Aufklärung über Fernsehinhalte fördert und Ängste sowie Verunsicherungen der Eltern adressiert, anstatt Bevormundung auszuüben.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Massenmedium Fernsehen. Wie Erziehungsberatungsstellen Eltern von Vorschulkindern in der Fernsehnutzung unterstützen und begleiten können
Hochschule
Universität Augsburg
Note
1,0
Autor
Stefanie Kaya (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
25
Katalognummer
V1151892
ISBN (eBook)
9783346539878
ISBN (Buch)
9783346539885
Sprache
Deutsch
Schlagworte
massenmedium fernsehen erziehungsberatungsstellen eltern vorschulkindern fernsehnutzung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stefanie Kaya (Autor:in), 2020, Massenmedium Fernsehen. Wie Erziehungsberatungsstellen Eltern von Vorschulkindern in der Fernsehnutzung unterstützen und begleiten können, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1151892
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Leseprobe aus  25  Seiten
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