Bachelorarbeit zum Thema Learning-Apps mit dem fachwissenschaftlichen Schwerpunkt Humanbiologie, Verdauung.
Die Arbeit soll sich dahingehend mit einer Entwicklung einer Learning App am Beispiel „Verdauung und Ernährung“ beschäftigen, um aufzuzeigen, welches Potenzial hinter digitalen Lernunterstützungsangeboten eigentlich steckt. Dabei soll zunächst auf den fachlichen Hintergrund eingegangen werden, der sich am Bremer Bildungsplan für Oberschulen orientiert. Für den siebten/achten Jahrgang ist das Rahmenthema „vom Acker“ vorgesehen, welchem die Themen „Verdauung“ und „Ernährung“ zuzuordnen sind. Im Anschluss soll sich mit den Vor- und Nachteilen vom digitalen Lernen beschäftigt werden, sodass hier ein Überblick gegeben werden kann, wieso die Einführung von digitalen Lernunterstützungsangeboten als essentiell verstanden werden muss. Unter Anbetracht von Lernerfolgskontrollen soll der inhaltliche Aufbau der Learning App begründet werden und erklärt gleichzeitig die sich daraus ergebenen Vorteile. Dazu wird unterschiedliche Literatur herangezogen und als Argumentationsgrundlage verwendet. Diese Arbeit soll zum Denken anregen und aufzeigen, dass Digitalisierung nicht mit mehr Arbeitsaufwand verbunden ist. Sie soll zeigen, dass digitale Lernunterstützungsangebote in Form von Learning Apps für beide Seiten der Lern-Lehrsituationen einen positiven Einfluss auf die Lernerfolgsentwicklung nehmen (können).
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Problemstellung und Ziel der Arbeit
3. Energiegehalt des Körpers
3.1 Nahrungsaufnahme
3.2 Essentielle Aminosäuren
3.3.Essentielle Fettsäuren
3.4 Essentielle Mineralstoffe
3.5 Vitamine
4. Das Verdauungssystem
4.1 Die Verdauung
4.2 Resorption
4.3 Sport und Ernährung
5. Fachdidaktischer Hintergrund
5.1 Digitales Lernen
5.2 Das SAMR-Modell
5.3 Digitale Medien als Lernerfolgskontrollen
5.4 Bewertung von digitalen Lernerfolgskontrollen
6. Bewertung und Diskussion
7. Fazit
Zielsetzung & Themen der Arbeit
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, das Potenzial digitaler Lernangebote am Beispiel einer selbst entwickelten Learning App für das Thema „Verdauung und Ernährung“ im Rahmen des Bremer Bildungsplans aufzuzeigen und dabei den fachdidaktischen Nutzen für Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler zu evaluieren.
- Konstruktion und Konzeption einer Learning App für den Biologieunterricht
- Physiologische Grundlagen der Energiebilanz und Verdauungsprozesse
- Fachdidaktische Fundierung des digitalen Lernens (SAMR-Modell)
- Analyse von digitalen Lernerfolgskontrollen als motivierende Lernstützung
- Evaluation des Mehrwerts digitaler Medien in der schulischen Praxis
Auszug aus dem Buch
1. Einleitung
Smartphones, Tablets, sowie Laptops und jegliche andere digitalen Medien gehören inzwischen fest zum Alltag von Schülern und Schülerinnen. Im Unterricht und besonders als Lernerleichterung bzw. Lernunterstützung scheinen digitalen Medien allerdings nach wie vor kaum zum Einsatz zu kommen. Im Konträr dazu steht die Integration von digitalen Technologien in jedem anderen Lebensbereich: sei es das automatisierte Einkaufen mit digitaler Produkterkennung oder Virtual-Reality-Spiele der Unterhaltungsbranche. Infolgedessen steigt die Verantwortung an das Schulsystem immer weiter, auch im Unterricht digitale Lernwerkzeuge didaktisch sinnvoll einzusetzen. Bei dem Einsatz von digitalen Lernangeboten geht es allerdings um mehr, als nur um das Abspielen eines Videos: sie können, bei einem richtigen Einsatz, die Lehrkraft entlasten und den SuS ein individuelleres Lernen ermöglichen. (Muuß-Merholz, 2015) Vor allem Learning Apps geben SuS die Möglichkeit, ihrem eigenen Lerntyp entsprechend Inhalte zu erarbeiten, Wissen zu wiederholen und/oder zu erweitern. Stärken und Defizite können einerseits durch die Lehrkraft, andererseits durch den SuS selbst identifiziert und ausgeglichen werden. Sie weisen damit ein hohes Potenzial zur Verbesserung des Lernerfolgs auf und sollten auch unter diesen Gesichtspunkten genutzt werden: als interaktive Lernunterstützung für SuS und Lehrkräfte.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Diskrepanz zwischen der alltäglichen Mediennutzung und deren unterrepräsentiertem Einsatz als Lernunterstützung im aktuellen Schulsystem.
2. Problemstellung und Ziel der Arbeit: Dieses Kapitel definiert das Ziel der Arbeit, mittels der Entwicklung einer spezifischen Learning App zum Thema „Verdauung und Ernährung“ das Potenzial digitaler Lernwerkzeuge praktisch aufzuzeigen.
3. Energiegehalt des Körpers: Es werden die physiologischen und biochemischen Grundlagen der Energiegewinnung, des Stoffwechsels und die Bedeutung essentieller Nährstoffe erläutert.
4. Das Verdauungssystem: Hier wird der Prozess der Verdauung von der Nahrungsaufnahme bis zur Resorption sowie der Einfluss von sportlicher Betätigung auf den Energieumsatz detailliert beschrieben.
5. Fachdidaktischer Hintergrund: Dieses Kapitel widmet sich der Theorie des digitalen Lernens, dem SAMR-Modell und der didaktischen Einordnung von digitalen Lernerfolgskontrollen.
6. Bewertung und Diskussion: Eine kritische Reflexion des Einsatzes digitaler Lernangebote und deren Wirkung auf die Lernmotivation sowie die Rolle der Lehrkraft.
7. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse und betont den Mehrwert von Learning Apps als unterstützende Instrumente im naturwissenschaftlichen Unterricht.
Schlüsselwörter
Learning App, Digitales Lernen, Verdauung, Ernährung, SAMR-Modell, Lernerfolgskontrolle, Biologieunterricht, Lernunterstützung, Fachdidaktik, Energieumsatz, Nährstoffe, Mediennutzung, Schüleraktivierung, Unterrichtsgestaltung, Digitale Transformation.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und dem fachdidaktischen Nutzen einer digitalen Learning App, die als unterstützendes Instrument im Biologieunterricht zum Thema „Verdauung und Ernährung“ eingesetzt werden kann.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die zentralen Themen umfassen die physiologischen Grundlagen der Verdauung, die Bedeutung von Nährstoffen für den menschlichen Körper sowie die didaktischen Theorien zum digitalen Lernen und zur modernen Leistungsüberprüfung.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie digitale Medien und insbesondere Learning Apps den Unterricht bereichern und sowohl Lehrkräfte als auch Lernende individuell unterstützen können.
Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?
Die Arbeit nutzt Literaturanalysen zur fachdidaktischen Fundierung und eine anwendungsorientierte Konstruktionsmethode zur Erstellung und Reflexion einer Learning App.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Analyse der menschlichen Ernährung und Verdauung sowie eine fachdidaktische Untersuchung, wie digitale Medien den Lernprozess nach dem SAMR-Modell optimieren.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?
Die zentralen Schlagworte sind Digitales Lernen, Learning App, Verdauungssystem, fachdidaktische Mediennutzung und Lernerfolgskontrolle.
Wie unterstützt die App die Lehrkräfte im Schulalltag?
Die App bietet Lehrkräften die Möglichkeit, Lernende zeit- und ortsunabhängig zu fördern und durch automatisierte Rückmeldungen entlastet zu werden, um sich stärker auf individuelle Defizite konzentrieren zu können.
Welche Rolle spielt das SAMR-Modell bei der Entwicklung der App?
Das SAMR-Modell dient als theoretischer Rahmen, um zu evaluieren, inwieweit die digitale Gestaltung der Aufgaben eine echte didaktische Bereicherung bzw. Neugestaltung des Lernprozesses darstellt.
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- Hannah Romeike (Author), 2021, Energiezufuhr und Ernährung. Ein online-basiertes und unterstützendes Lernangebot zur Humanbiologie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1152154