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Menschenbilder: Der homo sustinens

Titre: Menschenbilder: Der homo sustinens

Dossier / Travail , 2008 , 23 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Katharina Hetze (Auteur)

Gestion d'entreprise - Ethique commerciale, Ethique économique
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Die Sozial- und Geisteswissenschaften beleuchten und analysieren den Menschen und sein Handeln. Eine der wichtigsten Annahmen, die sich daraus ergibt, sind Menschenbilder. Sie treffen grundlegende Annahmen über das Wesen, die Bedürfnisse, die Einstellungen und Verhaltensmuster des Menschen. Durch die unterschiedlichen Perspektiven in einzelnen Disziplinen der Geistes- und Sozialwissenschaften sind unterschiedliche Menschenbilder entstanden, unter anderem der homo oeconomicus (Menschenbild der Wirtschaftswissenschaften). Dieser hat sich zu einem Leitprinzip der Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung entwickelt. Insgesamt geben die Homines jeweils eine disziplinäre Sicht auf den Menschen wider.

In Unterscheidung zur traditionellen Ökonomik, welcher der homo oeconomicus als Leitbild fungiert, ist jenes des homo sustinens eines, der in der ökologische Ökonomik verwendeten. Basierend auf bereits bestehenden Menschenbildern stellt die Entwicklung des homo sustinens als Menschenbilder der Nachhaltigkeit ein alternatives Menschenbild dar, das die Erkenntnisse verschiedener Disziplinen vereint und somit transdisziplinär ist. Dieses neue Menschenbild wurde von Bernd Siebenhüner auf der Grundlage des Prinzips der Nachhaltigkeit entwickelt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung : Menschenbilder

2. Nachhaltigkeit

3. Der homo sustinens

3.1 Grundlagen: Beschreibung und Analyse

3.1.1 Beschreibung

3.1.2 Analyse

3.2 Säulen des Menschenbildes

3.2.1 Genetische Prägung

3.2.2 Kulturelle Prägung

3.2.3 Menschliche Subjektivität

3.3 Der homo sustinens als Gesamtkonzeption

3.3.1 Handlungsmodell

3.3.2 Entwicklungsmodell

4. Der homo sustinens im Netzwerk gesellschaftlicher Interaktion

5. Der homo sustinens in der betriebswirtschaftlichen Umsetzung

5.1 Fallbeispiel: Das Unternehmen HiPP GmbH & Co Vertrieb KG

5.2 Die Persönlichkeit Prof. Dr. Claus Hipp

6. Kritik des homo oeconomicus

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht das Konzept des "homo sustinens" als ein alternatives Menschenbild für eine nachhaltige Ökonomie und Gesellschaft. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich damit, ob und wie der Mensch seine genetischen und kulturellen Potenziale zur Umsetzung eines nachhaltigen Handelns nutzen kann und welche Rolle dabei gesellschaftliche sowie betriebswirtschaftliche Rahmenbedingungen spielen.

  • Grundlagen und Analysen des Menschenbildes "homo sustinens"
  • Die drei Säulen des Menschenbildes: Genetische Prägung, kulturelle Prägung und menschliche Subjektivität
  • Entwicklungsmodelle für nachhaltigkeitsrelevante Handlungspotenziale
  • Betriebswirtschaftliche Umsetzung am Fallbeispiel HiPP GmbH & Co Vertrieb KG
  • Kritische Auseinandersetzung mit dem Leitbild des "homo oeconomicus"

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung : Menschenbilder

Die Sozial- und Geisteswissenschaften beleuchten und analysieren den Menschen und sein Handeln. Eine der wichtigsten Annahmen, die sich daraus ergibt, sind Menschenbilder. Sie treffen grundlegende Annahmen über das Wesen, die Bedürfnisse, die Einstellungen und Verhaltensmuster des Menschen. Durch die unterschiedlichen Perspektiven in einzelnen Disziplinen der Geistes- und Sozialwissenschaften sind unterschiedliche Menschenbilder entstanden, unter anderem der homo oeconomicus (Menschenbild der Wirtschaftswissenschaften). Dieser hat sich zu einem Leitprinzip der Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung entwickelt. Insgesamt geben die Homines jeweils eine disziplinäre Sicht auf den Menschen wider.

Ein Grund für die Aufstellung der Menschenbilder geschah zunächst aus rein analytischen Zwecken. Zur Ermöglichung der Analyse enthalten sie zumeist grobe Vereinfachungen, da die modellhafte Analyse menschlichen Verhaltens umso praktikabler ist, je einfacher die Annahmen sind. Die Vielfalt des menschlichen Denkens und Handelns wird somit auf Grundannahmen reduziert. Dabei erfüllen die Menschenbilder eine "explikativ- normative Doppelfunktion": Durch die explikative (erklärende) Funktion wird der Mensch als handlungsoffenes Wesen angesehen, das auf Basis seiner Willensentscheidung sein Handeln aus sich heraus bestimmt (Subjektivität¹). Bei der normativen (verhaltenslenkenden) Funktion werden die Menschenbilder darüber hinaus als Grundlage dieser Entscheidung herangezogen. Das menschliche Handeln wird also durch die Existenz eines gewissen Menschenbildes gelenkt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung : Menschenbilder: Einführung in die Bedeutung von Menschenbildern für wissenschaftliche und gesellschaftliche Diskurse sowie Erläuterung der explikativ-normativen Funktion.

2. Nachhaltigkeit: Darlegung des Konzepts der Nachhaltigkeit als regulative Idee und Leitprinzip für gesellschaftliches und wirtschaftliches Handeln.

3. Der homo sustinens: Vorstellung des "homo sustinens" als transdisziplinäres Menschenbild, das auf den Säulen genetischer Prägung, kultureller Prägung und menschlicher Subjektivität basiert.

4. Der homo sustinens im Netzwerk gesellschaftlicher Interaktion: Analyse der gesellschaftlichen Bedingungen und der Notwendigkeit einer Ausrichtung sozialer Systeme auf Nachhaltigkeit.

5. Der homo sustinens in der betriebswirtschaftlichen Umsetzung: Untersuchung der Unternehmensverantwortung und praktisches Fallbeispiel zur Umsetzung nachhaltiger Unternehmensführung bei HiPP.

6. Kritik des homo oeconomicus: Kritische Analyse des traditionellen ökonomischen Menschenbildes hinsichtlich seiner Realitätsnähe und negativen Auswirkungen auf gesellschaftliche Institutionen.

7. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Notwendigkeit eines neuen gesellschaftlichen Leitbildes hin zum "homo sustinens".

Schlüsselwörter

homo sustinens, Nachhaltigkeit, Menschenbild, Ökonomik, homo oeconomicus, Handlungsfreiheit, Willensfreiheit, Nachhaltigkeitsmanagement, Unternehmensführung, gesellschaftliches Lernen, genetische Prägung, kulturelle Prägung, Subjektivität, Ecopreneur, Verantwortung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung eines neuen Menschenbildes, dem "homo sustinens", das als Gegenentwurf zum traditionellen "homo oeconomicus" dienen soll, um nachhaltiges Handeln in Gesellschaft und Wirtschaft zu fördern.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Themenfelder umfassen anthropologische Grundlagen der Handlungsfähigkeit, Ansätze der Nachhaltigkeit in der Ökonomie, gesellschaftliche Interaktionsnetzwerke und die betriebswirtschaftliche Umsetzung nachhaltiger Unternehmensführung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass der Mensch aufgrund seiner genetischen und kulturellen Potenziale prinzipiell zu nachhaltigem Handeln fähig ist und dass eine Transformation des herrschenden gesellschaftlichen Leitbildes notwendig ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Theorieanalyse bestehender wissenschaftlicher Konzepte, insbesondere der Arbeiten von Bernd Siebenhüner, ergänzt durch eine Fallstudienanalyse.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die theoretischen Säulen des "homo sustinens", die Einbettung in soziale Systeme sowie die konkrete Anwendung in Unternehmen wie der HiPP GmbH & Co Vertrieb KG detailliert erläutert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie homo sustinens, Nachhaltigkeit, Menschenbild, Handlungspotenziale und Unternehmensethik geprägt.

Inwiefern unterscheidet sich der homo sustinens vom homo oeconomicus?

Während der homo oeconomicus streng rational und rein eigennutzorientiert agiert, integriert der homo sustinens soziale, ökologische und emotionale Dimensionen in sein Handeln und erkennt die eigene Einbettung in ökologische Systeme an.

Warum wird Claus Hipp als Fallbeispiel gewählt?

Claus Hipp dient als praktisches Beispiel für einen Unternehmer, der ökologische Ziele fest im Kerngeschäft verankert hat und dessen Persönlichkeit der Idealvorstellung eines "homo sustinens" in vielen Aspekten sehr nahe kommt.

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Résumé des informations

Titre
Menschenbilder: Der homo sustinens
Université
Leuphana Universität Lüneburg  (Centre for Sustainability Management)
Cours
Seminar „Konzepte & Instrumente des Nachhaltigkeitsmanagements“
Note
1,3
Auteur
Katharina Hetze (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
23
N° de catalogue
V115335
ISBN (ebook)
9783640176540
ISBN (Livre)
9783640179718
Langue
allemand
mots-clé
Menschenbilder Seminar Instrumente Nachhaltigkeitsmanagements“ Homo sustinens Kritik homo oeconomicus kulturelle Prägungen genetische Prägungen Menschliche Subjektivität Handlungsmodell Entwicklungsmodell gesellschaftliche Interaktion betriebswirtschaftliche Umsetzung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Katharina Hetze (Auteur), 2008, Menschenbilder: Der homo sustinens, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/115335
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Extrait de  23  pages
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