Diese Einsendeaufgabe bearbeitet die Erstellung eines Trainingsplans mit Fokus auf das Krafttraining an einem Fallbeispiel.
Inhaltsverzeichnis
1. DIAGNOSE
1.1 Allgemeine Daten
1.1.1 Biometrische Daten
1.1.2 Allgemeiner Gesundheitszustand
1.2 Krafttestung
1.2.1 Begründung der Auswahl des Testverfahrens
1.2.2 Testablauf
1.2.3 Schlussfolgerung für die weitere Trainingsplanung und Trainingsteuerung
2 ZIELSETZUNG UND PROGNOSE
2.1 Begründung der Ziele
3 TRAININGSPLANUNG MAKROZYKLUS
3.1 Makrozyklus Darstellung
3.2 Wahl der Trainingsmethode
3.3 Begründung der Belastungsparameter
3.4 Begründung der Organisationsform
3.5 Begründung der Periodisierung
4 TRAININGSPLANUNG MESOZYKLUS
4.1 Begründung der Übungsauswahl
5 LITERATURRECHERCHE
Zielsetzung & Themen
Ziel dieser Arbeit ist die Erstellung eines maßgeschneiderten Krafttrainingsplans für eine 52-jährige Kundin mit spezifischen gesundheitlichen Einschränkungen, insbesondere Migräne und Rückenproblemen, um sowohl die allgemeine Fitness zu steigern als auch das Körpergewicht zu reduzieren und Schmerzen zu lindern.
- Diagnose und IST-Zustandsanalyse der Kundin
- Festlegung realistischer kurz- und langfristiger Trainingsziele
- Strukturierung eines Makrozyklus zur systematischen Leistungssteigerung
- Detaillierte Planung von Mesozyklen unter Berücksichtigung von Belastungsparametern
- Wissenschaftlich fundierte Begründung der Übungsauswahl und Trainingsmethodik
Auszug aus dem Buch
1.2.2 Testablauf
Nachdem die Kundin über den Testablauf informiert wurde, beginnt der Test (siehe Tabelle) mit der Beinpresse. Im ersten Testsatz schafft die Kundin 40 kg mit 20 Wiederholungen. Im zweiten Testsatz sind es 50 kg und der dritte Testsatz wird mit 60 kg absolviert. Das optimale Trainingsgewicht liegt bei 60 kg für die Beinpresse. Als zweite Übung wurde der Latzug gewählt. Auch hier werden 20 Wiederholungen angesetzt. Die Kundin beginnt mit 11 kg für den ersten Testsatz. Der zweite Testsatz liegt bei 18 kg. Ein dritter Testsatz ist bei der Übung nicht erforderlich, da die Kundin bereits ihre persönliche Belastungsgrenze erreicht hat. Das Ergebnis für den Latzug liegt bei 18 kg. Als dritte Übung wurde das Rudern gewählt. Hier startet die Kundin mit 5 kg auch mit 20 Wiederholungen. Im zweiten Testdurchlauf wurde das Gewicht auf 10 kg erhöht. Da die Kundin noch nicht an ihre Belastungsgrenze kam, wurden im dritten Testsatz 15 kg gewählt. Das Ergebnis pendelt sich bei 15 kg ein. Übung Nummer vier ist Alternativ Cable Cross am Seilzug. Auch hier werden 20 Wiederholungen angesetzt. Das erste Testgewicht liegt bei 10 kg. Da die Kundin ein höheres Gewicht schaffen würde, wurde für den zweiten Testsatz 15 kg gewählt. Ein dritter Testsatz ist bei dieser Übung nicht notwendig, weil sie nach 15 kg keine weitere Steigerung schaffen würde. Das Ergebnis für Alternativ Cable Cross liegt somit bei 15 kg. Die fünfte Übung ist der Rückenstrecker. Auch hier wird eine Wiederholungszahl von 20 gewählt. Die Kundin startet mit 20 kg für den ersten Testsatz. Im zweiten Testsatz steigert sie sich auf 25 kg. Der dritte Testsatz wurde mit einer Wiederholung für 30 kg begonnen, konnte aber nicht fortgesetzt werden, da die Kundin im Lendenwirbelbereich Schmerzen verspürte. Somit wurde das Ergebnis auf 25 kg für den Rückenstrecker festgelegt.
Zusammenfassung der Kapitel
1. DIAGNOSE: Erfassung der persönlichen Daten, biometrischen Werte sowie gesundheitlicher Einschränkungen zur Vorbereitung der Trainingsplanung.
2 ZIELSETZUNG UND PROGNOSE: Analyse und Definition konkreter, zeitlich fixierter Ziele wie Gewichtsreduktion und Schmerzreduktion.
3 TRAININGSPLANUNG MAKROZYKLUS: Erstellung eines langfristigen, in vier Mesozyklen unterteilten Trainingsplans mit Begründung der Trainingsmethoden und Belastungsparameter.
4 TRAININGSPLANUNG MESOZYKLUS: Spezifische Ausgestaltung des ersten Mesozyklus mit Fokus auf Kraftausdauer sowie detaillierte Begründung der Übungsauswahl.
5 LITERATURRECHERCHE: Wissenschaftlicher Abgleich des erstellten Konzepts mit bestehenden Studien zu Krafttraining bei arterieller Hypertonie.
Schlüsselwörter
Krafttraining, Gesundheitsmanagement, Trainingslehre, Makrozyklus, Mesozyklus, Leistungsdiagnostik, Rückenschmerzen, Gewichtsreduktion, Trainingssteuerung, Ganzkörpertraining, Hypertrophie, Kraftausdauer, Belastungsparameter, Prävention, Anamnese.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung eines individuellen Trainingsplans für eine 52-jährige Kundin unter Berücksichtigung ihrer spezifischen gesundheitlichen Voraussetzungen und Ziele.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder umfassen die Anamnese, die Durchführung einer Krafttestung, die zielgerichtete Periodisierung in Makro- und Mesozyklen sowie die wissenschaftliche Fundierung des gewählten Trainingsdesigns.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das primäre Ziel ist es, durch ein strukturiertes Krafttraining eine Gewichtsreduktion von 13 kg zu erreichen sowie die durch eine sitzende Tätigkeit verursachten Rückenschmerzen zu eliminieren.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine Mehrwiederholungskrafttestung (X-RM-Test) durchgeführt, da diese für Einsteiger sicherer ist und eine präzise Steuerung der Trainingsintensität ermöglicht.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Diagnose, die Zieldefinition sowie die detaillierte Planung und methodische Begründung des Trainingsprozesses inklusive der Übungsauswahl.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den prägenden Begriffen zählen Kraftausdauer, Ganzkörpertraining, Periodisierung, Belastungsparameter und gesundheitsorientiertes Krafttraining.
Warum wird bei der Kundin explizit von 1-RM-Tests abgeraten?
Ein 1-RM-Test würde zu einer zu hohen kurzzeitigen Belastung führen, was bei der Kundin aufgrund ihrer Migräne zu einem gefährlichen Blutdruckanstieg führen könnte.
Welchen Stellenwert hat die Übungsauswahl für die Lendenwirbelsäule?
Die Übungen wie der Rückenstrecker sind essenziell, um durch die dauerhafte sitzende Tätigkeit entstandene Fehlhaltungen zu korrigieren und die Lendenwirbelsäule gezielt zu stärken.
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- Anonym (Author), 2019, Trainingsplanerstellung für das Krafttraining. Ein Fallbeispiel, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1153585