Das Ziel dieser Arbeit ist eine möglichst umfassende und differenzierte Analyse des Zusammenhangs zwischen Partnerschaft, Elternschaft und subjektiver Gesundheit. Die Hauptfragestellung lautet: Welche Haushaltskonstellationen belasten und welche bereichern unsere Gesundheit?
Wie die sozialwissenschaftliche Forschung in den letzten Jahren gezeigt hat, können sowohl Partnerschaft als auch Elternschaft gesundheitsfördernd wirken. Viele Autoren kommen zu dem Ergebnis, dass Personen, die mit einem Partner und/oder Kindern zusammenleben, einen besseren physischen und psychischen Gesundheitszustand sowie eine höhere Lebenserwartung haben als Alleinlebende oder Alleinerziehende.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Theorie und Forschungsstand
- Mehrperspektivische Definitionen von Gesundheit und Krankheit
- Einfluss der Partnerschaft auf die Gesundheit
- Einfluss der Elternschaft auf die Gesundheit
- Empirisches Vorgehen
- Datengrundlage und Operationalisierung
- Methoden
- Ergebnisse
- Deskriptive Analyse
- Multivariate Analyse
- Schlussbetrachtung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Partnerschaft, Elternschaft und subjektiver Gesundheit. Das zentrale Anliegen ist die umfassende und differenzierte Analyse der Belastungs- und Bereicherungseffekte verschiedener Haushaltskonstellationen auf die Gesundheit.
- Mehrperspektivische Definitionen von Gesundheit und Krankheit
- Theoretische Erklärungsansätze zum Einfluss der Partnerschaft und Elternschaft auf die Gesundheit
- Empirische Befunde zur Beziehung zwischen Partnerschaft, Elternschaft und Gesundheit
- Analyse der Auswirkungen verschiedener Haushaltskonstellationen auf die Gesundheit
- Diskussion der Relevanz der Ergebnisse für die Sozialforschung
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung beleuchtet die gesundheitsfördernde Wirkung von Partnerschaft und Elternschaft sowie die kontroverse Debatte über Selektion und Protektion. Kapitel 2 erörtert verschiedene Definitionen von Gesundheit und Krankheit und beleuchtet theoretische und empirische Ansätze zum Einfluss von Partnerschaft und Elternschaft auf die Gesundheit.
Schlüsselwörter
Partnerschaft, Elternschaft, subjektive Gesundheit, Haushaltskonstellationen, Mehrperspektivische Definitionen, Gesundheitszustand, Einflussfaktoren, empirische Sozialforschung, multivariate Analyse.
Häufig gestellte Fragen
Was ist die Hauptfragestellung dieser Analyse?
Die Arbeit untersucht, welche Haushaltskonstellationen (Partnerschaft und Elternschaft) die Gesundheit belasten oder bereichern.
Welche positiven Effekte von Partnerschaft werden erwähnt?
Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Personen in Partnerschaften oft einen besseren physischen und psychischen Gesundheitszustand sowie eine höhere Lebenserwartung haben.
Wie wird Gesundheit in der Arbeit definiert?
Es werden mehrperspektivische Definitionen von Gesundheit und Krankheit herangezogen, die über rein medizinische Aspekte hinausgehen.
Welche empirischen Methoden wurden angewandt?
Die Arbeit nutzt sowohl deskriptive als auch multivariate Analysen zur Auswertung der Datengrundlage.
Was ist der Unterschied zwischen Selektion und Protektion?
In der Einleitung wird die Debatte thematisiert, ob gesunde Menschen eher Partner finden (Selektion) oder ob die Partnerschaft die Gesundheit schützt (Protektion).
Welche Zielgruppen werden im Vergleich zu Alleinlebenden betrachtet?
Die Untersuchung vergleicht Personen, die mit Partnern und/oder Kindern zusammenleben, mit Alleinlebenden oder Alleinerziehenden.
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- Anonym (Author), 2020, Partnerschaft und Elternschaft als Belastung oder Bereicherung für die Gesundheit? Eine Analyse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1153714