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Wissenschaftspropädeutik und Kreativität im Fach Musik. Reflexion eines Unterrichtsprojekts

Title: Wissenschaftspropädeutik und Kreativität im Fach Musik. Reflexion eines Unterrichtsprojekts

Essay , 2013 , 6 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Dennis Berrendorf (Author)

Pedagogy - Media Pedagogy
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Im folgenden Aufsatz werde ich mein Unterrichtsprojekt in der Einführungsphase des H.-Gymnasiums mit den Ansätzen der Wissenschaftspropädeutik und mit dem Aspekt der Kreativität untersuchen.

Der Aufbau ist so gestaltet, dass ich zunächst die wichtigsten Eigenschaften der Wissenschaftsorientierung in der gymnasialen Oberstufe anführe, und dann den Fokus auf die Beantwortung der Frage lege, inwiefern die Schülerinnen und Schüler innerhalb dieses Projekts kreativ sein konnten. Dabei werde ich immer wieder Beobachtungen aus dem Unterricht einfließen lassen, um die theoretischen Ansätze aspektorientiert untermauen zu können. Für die Erkenntnisse über die wissenschaftsorientierte Schulmusik stütze ich mich in erster Linie auf die Texte von Hans Heinrich Eggebrecht; in der Diskussion über die Kreativität werden besonders die Modelle von Henri Poincaré, Viktor Lowenfeld und Joy Paul Guilford zurate gezogen, um das Unterrichtsvorhaben unter diesen Gesichtspunkten schlussendlich verifizieren oder falsifizieren zu können.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Rahmen der wissenschaftsorientierten Schulmusik

2.1 Subjektive Betroffenheit und Neugierde

2.2 Der hermeneutische Zirkel im Lernprozess

3. Kreativität im Musikunterricht

3.1 Das 8-Faktoren-Modell nach Guilford

3.2 Die Phasen des kreativen Prozesses nach Poincaré

4. Reflexion des Unterrichtsprojekts

4.1 Analyse des kreativen Potenzials

4.2 Didaktische Zielsetzung und Transfer

5. Fazit

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht die Integration von Wissenschaftspropädeutik und Kreativität in einem Musikunterrichtsprojekt der gymnasialen Oberstufe. Ziel ist es, zu reflektieren, wie Schüler durch wissenschaftliche Fragestellungen und kreative Prozesse ein tieferes Verständnis für musikalische Zusammenhänge entwickeln können.

  • Wissenschaftsorientierte Schulmusik und subjektive Betroffenheit
  • Kreativitätstheoretische Grundlagen nach Guilford und Poincaré
  • Reflexion des hermeneutischen Zirkels im Musikunterricht
  • Verknüpfung von analytischem Hören und schöpferischer Gestaltung

Auszug aus dem Buch

Reflexion des kreativen Potenzials

Hieran erkennt man sehr deutlich das hohe Kreativitätspotenzial der Aufgabe: Vorher gespeichertes Wissen musste gescannt und auf eine neue und unbekannte Situation angewendet werden. Damit bewies die Schülerin eine hohe Flexibilität im Handeln und Denken (Guilford), indem Sie ihr Wissen neu organisierte und der Situation anpasste, welches, neben den anderen Antworten, „fluency“ (also eine hohe Anzahl von Einfällen) erzeugte. Da jedoch andere Gruppenmitglieder andere Ideen zu „Franz“ hatten, wurde überdurchschnittliche Energie frei (Guilford) und die Meinungen änderten sich.

Lowenfeld bezeichnet diese kreative Aktivität als Originalität, welche die Schülerinnen und Schüler durch individuelle Antworten und individuelle hermeneutische Annäherung an die Thematik aufgewiesen haben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung des Unterrichtsprojekts und der methodischen Herangehensweise zur Verknüpfung von Wissenschaftspropädeutik und Kreativität.

2. Theoretischer Rahmen der wissenschaftsorientierten Schulmusik: Erörterung der Bedeutung von Neugierde und dem hermeneutischen Zirkel für das wissenschaftliche Arbeiten im Musikunterricht.

3. Kreativität im Musikunterricht: Theoretische Fundierung durch Modelle von Guilford und Poincaré zur Analyse kreativer Denkprozesse.

4. Reflexion des Unterrichtsprojekts: Praktische Auswertung des Unterrichtsverlaufs unter Berücksichtigung der aufgetretenen Diskrepanzen und kreativen Lösungswege.

5. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der erreichten Lernziele und der Symbiose von Schulmusik und Musikwissenschaft.

Schlüsselwörter

Wissenschaftspropädeutik, Musikunterricht, Kreativität, Schulmusik, hermeneutischer Zirkel, Guilford, 8-Faktoren-Modell, Poincaré, kreativer Prozess, gymnasiale Oberstufe, Musikästhetik, Lernprozess, Dies-Irae-Motiv, subjektive Betroffenheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit reflektiert ein Unterrichtsprojekt in der gymnasialen Oberstufe, das den Anspruch verfolgt, wissenschaftliches Arbeiten (Wissenschaftspropädeutik) mit kreativer Gestaltung zu verbinden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themenfelder umfassen die wissenschaftsorientierte Schulmusik, Theorien zur Kreativität sowie die Anwendung dieser Ansätze in einem konkreten Musikunterrichtsszenario.

Was ist das primäre Ziel dieser Reflexion?

Das Ziel ist die Überprüfung, ob und wie Schülerinnen und Schüler wissenschaftliche Fragestellungen mit kreativen Lernwegen verknüpfen können, um eine eigene musikalische Urteilsfähigkeit zu entwickeln.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf fachdidaktische Texte (u.a. von Eggebrecht) und greift auf kognitionspsychologische Kreativitätsmodelle von Guilford und Poincaré zurück, um das Unterrichtsgeschehen zu analysieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden der theoretische Rahmen, die Anwendung der Kreativitätsmodelle im Unterricht sowie eine detaillierte Reflexion der Gruppenarbeit und der Lernergebnisse dargelegt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Wissenschaftspropädeutik, Kreativität, gymnasiale Oberstufe, hermeneutischer Zirkel, 8-Faktoren-Modell und musikästhetische Bildung.

Wie wurde das Dies-Irae-Motiv in den Unterricht integriert?

Das Motiv diente als zentraler Lerngegenstand, an dem die Schüler historische Quellenarbeit mit eigenständiger kreativer Interpretation in Form von Rollenspielen verbanden.

Warum spielt die Frustrationstoleranz bei den Schülern eine Rolle?

Laut dem Autor ist die Frustrationstoleranz notwendig, um die durch komplexe Materialien ausgelösten Spannungen und die anfängliche Orientierungslosigkeit konstruktiv zu bewältigen und in kreative Einfälle zu überführen.

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Details

Title
Wissenschaftspropädeutik und Kreativität im Fach Musik. Reflexion eines Unterrichtsprojekts
College
Academy of Music Cologne
Grade
1,0
Author
Dennis Berrendorf (Author)
Publication Year
2013
Pages
6
Catalog Number
V1153754
ISBN (eBook)
9783346550125
Language
German
Tags
wissenschaftspropädeutik kreativität fach musik reflexion unterrichtsprojekts
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dennis Berrendorf (Author), 2013, Wissenschaftspropädeutik und Kreativität im Fach Musik. Reflexion eines Unterrichtsprojekts, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1153754
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