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Kommunikationsmodell zur Gesundheitskompetenz. Wie können gesetzliche Krankenkassen einen positiven Beitrag leisten?

Titel: Kommunikationsmodell zur Gesundheitskompetenz. Wie können gesetzliche Krankenkassen einen positiven Beitrag leisten?

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2020 , 45 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Marcella Hanke (Autor:in)

Gesundheit - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Zielsetzung dieser Hausarbeit besteht darin, dem Leser den komplexen Begriff der Gesundheitskompetenz näher zu bringen, sich mit den Problemen einer geringen Kompetenz auseinanderzusetzen und anhand eines selbst erstellten Kommunikationskonzeptes darzustellen, wie ein positiver Beitrag zur Gesundheitskommunikation durch die gesetzlichen Krankenkassen aussehen könnte.

Die Gesundheitskompetenz kann als eine Schlüsselqualifikation für gesundes Leben bezeichnet werden. Allerdings sind über die Hälfte aller Deutschen gesundheitsinkompetent. Diese Aussage bestätigt das Ergebnis einer Studie der Universität Bielefeld aus dem Jahr 2016. Diese Studie hat aufgezeigt, dass bei 54,3 Prozent der deutschen Bevölkerung eine eingeschränkte Gesundheitskompetenz vorliegt. Deutschland liegt dabei im internationalen Vergleich nur im Mittelfeld und im europaweiten Ländervergleich unter dem Durchschnitt. In Gesamteuropa liegt die Prävalenz mangelnder Gesundheitskompetenzen bei knapp 50 Prozent.

Das deutsche Gesundheitssystem wird immer komplexer und die Anforderungen an die Fähigkeiten, sich in diesem System zurechtzufinden, werden zunehmend schwieriger. Die gesetzlichen Krankenkassen sind wichtige Akteure im Gesundheitswesen und haben u.a. die Aufgabe, die Versicherten beim Finden, Verstehen, Beurteilen und Anwenden von gesundheits- und krankheitsrelevanten Informationen zu unterstützen. Krankenkassen sind Träger für den Aufbau einer individuellen und gesellschaftlichen Gesundheitskompetenz. Sie stehen in der gesellschaftlichen Verantwortung, die Bevölkerung für Gesundheit zu sensibilisieren und die notwendigen Möglichkeiten und Maßnahmen in den unterschiedlichen Bevölkerungsschichten mit Hilfe einer auf Gesundheitsförderung ausgerichteten Gesundheits- und Bildungspolitik umzusetzen. Aber wie schafft es die Gesundheitspolitik, das Wissen, die Motivation und die Fähigkeiten in der Auseinandersetzung mit Gesundheit zu fördern und somit die Gesundheitskompetenz zu stärken? Diese Frage lässt sich nicht so leicht beantworten. Jedoch spielen Gesundheitskommunikation sowie Bildung, Aufklärung und Beratung der Bevölkerung in unterschiedlichen Lebens- und Alltagslagen eine große Rolle.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen – Gesundheitskompetenz

2.1 Definition und Begriffsbestimmung

2.1.1 Der Nationale Aktionsplan Gesundheitskompetenz (NAP)

2.1.2 Einbettung der Gesundheitskompetenz in individuelle, gesellschaftliche und konzeptionelle Rahmenbedingungen

2.1.3 Strukturmodell der Gesundheitskompetenz nach Lenartz et al. (2014)

2.2 Gesundheitskompetenz der Bevölkerung in Deutschland

2.3 Probleme einer gering ausgeprägten Gesundheitskompetenz

2.4 Eigenschaften von Maßnahmen zur Förderung der Gesundheitskompetenz

3. Erstellung eines Kommunikationskonzeptes an einem fiktiven Beispiel

3.1 Darstellung des Beispielszenarios („BKK Löwensen“)

3.2. Analyse der Zielgruppe: akademische Berufseinsteiger*innen

3.2.1 Herausforderungen von akademischen Berufseinsteigern*innen

3.2.2 Ansprüche an akademische Berufseinsteiger*innen

3.2.3 Kommunikations- und Medienverhalten von jungen Erwachsenen

3.3 Ausgewählte Grundlagen der interpersonalen und der Massenkommunikation

3.3.1 Die „Sokratische Gesprächsführung“

3.3.2 Das „Shannon-Weaver-Modell“

3.3.3 Der „Uses-and-Gratifications-Approach“

3.4 Kommunikationsmodell – „Gesundheitskompetenz im Berufseinstieg“

4. Handlungsempfehlungen für die gesetzlichen Krankenkassen

5. Diskussion

Zielsetzung & Themen

Diese Hausarbeit verfolgt das Ziel, das komplexe Konstrukt der Gesundheitskompetenz zu erläutern, die Problematik einer geringen Kompetenz aufzuzeigen und durch die Entwicklung eines Kommunikationskonzepts Lösungswege aufzuzeigen, wie gesetzliche Krankenkassen einen positiven Beitrag zur Förderung der Gesundheitskompetenz leisten können.

  • Grundlagen der Gesundheitskompetenz und deren gesellschaftliche Relevanz
  • Analyse der Gesundheitskompetenz der deutschen Bevölkerung
  • Kommunikationskonzept für die Zielgruppe „akademische Berufseinsteiger“
  • Interpersonale und Massenkommunikationsstrategien zur Gesundheitsförderung
  • Digitale Herausforderungen und Chancen im Gesundheitssystem

Auszug aus dem Buch

3.3 Ausgewählte Grundlagen der interpersonalen und der Massenkommunikation

Für einen Einblick in die Aufteilung der Kommunikationsformen bietet sich das Schema von Röhner und Schütz (2016) an (Abbildung 8).

Interpersonale Kommunikation wird dabei als direkte „Face-to-face“-Interaktion zwischen mindestens zwei Personen verstanden und beinhaltet z.B. den direkten Austausch von Informationen zur Therapieplanung oder zur Evaluierung des Gesundheitszustandes.63 Bei der durch Medien vermittelten Massenkommunikation handelt es sich um eine öffentliche und indirekte Kommunikation, die sich technischer Verbreitungsmittel bedient und sich an ein disperses Publikum wendet. Dabei geht es um die Bereitstellung von gesundheitsförderlichen Informationen, Wissensvermittlung, Einstellungs- und Verhaltensempfehlungen über sog. Massenmedien (z.B. Internet).64

Das erarbeitete Kommunikationskonzept bedient sich vor allem der direkten, nicht-digitalen und digitalen Individualkommunikation sowie der digital vermittelten Massenkommunikation und setzt auf das Massenmedium Internet sowie auf die Endgeräte Laptop, Smartphone, Tablet etc. Dabei soll die rein einseitige Massenkommunikation durch die aktive Beteiligung der Nutzer durch z.B. Netzwerke oder Blogs aufgeweicht werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Thema Gesundheitskompetenz ein und begründet die Relevanz der Arbeit angesichts der komplexen Anforderungen des Gesundheitssystems.

2. Theoretische Grundlagen – Gesundheitskompetenz: Es werden zentrale Definitionen, Modelle und der aktuelle Forschungsstand zur Gesundheitskompetenz in Deutschland sowie deren Bedeutung als Gesundheitsressource erläutert.

3. Erstellung eines Kommunikationskonzeptes an einem fiktiven Beispiel: Basierend auf einer Zielgruppenanalyse wird ein konkretes Kommunikationskonzept („BKK Löwensen“) entworfen, das theoretische Kommunikationsansätze auf die Zielgruppe der akademischen Berufseinsteiger anwendet.

4. Handlungsempfehlungen für die gesetzlichen Krankenkassen: Hier werden praxisorientierte Empfehlungen formuliert, wie Krankenkassen ihre Strategien zur Förderung der Gesundheitskompetenz optimieren können.

5. Diskussion: Das letzte Kapitel reflektiert die Ergebnisse, hinterfragt kritisch die Rolle der Digitalisierung und gibt einen Ausblick auf notwendige zukünftige Entwicklungen im Bereich der Gesundheitsförderung.

Schlüsselwörter

Gesundheitskompetenz, Gesundheitskommunikation, Krankenkassen, Health Literacy, Empowerment, Berufseinsteiger, Prävention, Gesundheitsförderung, Digitalisierung, Kommunikationskonzept, E-Health, Selbstmanagement, Gesundheitsberatung, Lebenskompetenz, Settingansatz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Bedeutung der Gesundheitskompetenz als Schlüsselqualifikation und zeigt auf, wie gesetzliche Krankenkassen durch gezielte Kommunikation zur Förderung dieser Kompetenz beitragen können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Gesundheitsförderung, präventive Gesundheitskommunikation, der Einfluss der Digitalisierung auf das Gesundheitssystem und die spezifischen Herausforderungen beim Übergang in den Beruf.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Begriff der Gesundheitskompetenz zu verdeutlichen und ein anwendbares Kommunikationsmodell zu entwickeln, das insbesondere akademische Berufseinsteiger unterstützt.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Modelle und empirischer Daten zur Gesundheitskompetenz in Deutschland, die in ein eigenes anwendungsbezogenes Konzept übertragen werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, eine detaillierte Analyse der Zielgruppe der akademischen Berufseinsteiger und die Ausarbeitung eines konkreten Kommunikationskonzepts für eine fiktive Krankenkasse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Gesundheitskompetenz, Empowerment, Prävention und Digitalisierung charakterisiert.

Welche Rolle spielt die „Sokratische Gesprächsführung“ im Modell?

Sie dient als beratungsmethodische Grundlage, um Versicherte durch gezielte Fragen zu eigenverantwortlichem Denken anzuregen und die Akzeptanz für Gesundheitsmaßnahmen zu erhöhen.

Wie gehen Krankenkassen laut der Arbeit mit der Digitalisierung um?

Die Arbeit empfiehlt einen aktiven, aber kritischen Umgang mit digitalen Tools wie der elektronischen Patientenakte (eGA) oder Self-Tracking, wobei der Fokus auf der Stärkung der Souveränität des Nutzers liegen muss.

Ende der Leseprobe aus 45 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kommunikationsmodell zur Gesundheitskompetenz. Wie können gesetzliche Krankenkassen einen positiven Beitrag leisten?
Hochschule
SRH Fernhochschule  (Prävention und Gesundheitspsychologie)
Note
1,0
Autor
Marcella Hanke (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
45
Katalognummer
V1153814
ISBN (eBook)
9783346550255
ISBN (Buch)
9783346550262
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Beratung Gesundheitsberatung Gesundheitskommunikation Gesundheitskompetenz Kommunikationsmodell
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marcella Hanke (Autor:in), 2020, Kommunikationsmodell zur Gesundheitskompetenz. Wie können gesetzliche Krankenkassen einen positiven Beitrag leisten?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1153814
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Leseprobe aus  45  Seiten
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