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Entstehung einer psychischen Krankheit aufgrund einer traumatischen Erfahrung in der frühkindlichen Entwicklung. Ansätze einer Prävention für Kinder

Title: Entstehung einer psychischen Krankheit aufgrund einer traumatischen Erfahrung in der frühkindlichen Entwicklung. Ansätze einer Prävention für Kinder

Term Paper , 2020 , 15 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Anonym (Author)

Psychology - Developmental Psychology
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Was ist der Unterschied zwischen einer schweren Belastung und einem Trauma und wie wird es definiert/abgegrenzt? Dieser Frage wird im ersten Teil nachgegangen und so ein möglicher Weg für die Entstehung einer psychischen Krankheit/Störung, exemplarisch am Trauma, dargestellt. Traumatische Belastungen innerhalb einer Familie bewirken, dass Kinder oft ein unsicheres-desorganisiertes Bindungsmuster zeigen und sein so einem höheren Risiko ausgesetzt, an einer psychischen Störung zu erkranken. So zeigt sich in einem Längsschnitt in Deutschland, dass 65-70 % der Kinder von sicher gebunden Eltern eine erhöhte psychische Vulnerabilität besitzen.

Doch wie entsteht eine psychische Vulnerabilität und wie bleiben Menschen psychisch gesund? An dieser Stelle findet eine Betrachtung des psychischen Immunsystems nach Menning statt, der sich mit der Frage beschäftigt, wie das psychische Immunsystem Menschen in schwerwiegenden Schicksalsschlägen dabei helfen kann, gesund zu bleiben. Denn die Eigenschaften und die Ausprägung des psychischen Immunsystems bestimmen, wie gut wir ein Trauma überstehen können.

Da eine komplette Beantwortung der Fragen zum Kinderschutz im Rahmen dieser Arbeit aufgrund der Komplexität nicht möglich ist, wird sich damit beschäftigt, wie eine pädagogische Haltung und Erziehung Resilienz fördernd und somit präventiv gegen die Erkrankung der Kinder agiert werden kann.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Entstehung einer psychischen Erkrankung/Störung anhand eines Traumas

2.1. Definition des Begriff Trauma

2.2. Klassifizierung von Traumata nach dem ICD-10 und Traumafolgestörungen

2.3. Definition des Begriffs Psychische Störung

3. Das psychologisches Immunsystem nach Menning

3.1. Aufbau des psychischen Immunsystems

3.2. Der Kreislauf des psychischen Immunsystem

3.3. Die Entstehung von Resilienz; Ergebnis guter Bindung?

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Entstehung psychischer Störungen im Kontext traumatischer Erfahrungen und beleuchtet, wie das Konzept des psychischen Immunsystems nach Menning dazu beitragen kann, Resilienz bei Kindern präventiv zu fördern. Ziel ist es, pädagogische Ansätze zu identifizieren, die insbesondere Kindern aus Risikogruppen helfen, psychische Widerstandsfähigkeit zu entwickeln.

  • Grundlagen von Trauma und psychischer Störung
  • Mechanismen des psychischen Immunsystems
  • Bedeutung der Bindung für die Resilienzbildung
  • Präventionsmöglichkeiten in pädagogischen Kontexten
  • Förderung von Ressourcen bei Kindern psychisch erkrankter Eltern

Auszug aus dem Buch

3.1 Aufbau des psychischen Immunsystems

Menning (2015) beschreibt, das psychische Immunsystem funktioniere ähnlich wie das biologische Immunsystem, in dem es eine Bedrohung erkenne, um diese abzuwehren oder einzugrenzen. Eine psychische Immunprotektion entstehe durch die Identifizierung von Überforderung, psychotoxischen selbstwertschädigenden Einflüssen des Lebens, der Umwelt, der Mitmenschen, um diese zu neutralisieren und oder in selbstwertdienliche Ereignisse umzuwandeln (S.28). Durch diesen Prozess bauen Menschen aus vorhandenen Ressourcen ein Schutzschild um ihre Seele herum aus und dieses schützt vor innerlichen und äußerlichen Anfechtungen und Anfeindungen.

Bei seiner Ausführung vollzieht Menning eine klare Abgrenzung, was das psychische Immunsystem nicht sei: „Es ist nicht ein stoisches System der Gleichgültigmachung gegenüber Schicksalsschlägen, es ist auch kein System der Gefühllosmachung nach traumatischen Ereignissen und es ist kein System der Supermenschentum im Sinne von Unverwundbarmachung“ (Menning, 2015, S.28). Darüber hinaus führt Menning folgende Definition an: Das psychische Immunsystem „ist schlicht ein System von Fähigkeiten und Handlungen, die helfen, in einer sich stetig wandelnden Welt (...) mit Schicksalsschlägen, Traumatisierungen, kritischen Lebensereignissen umzugehen (ebd.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Zunahme psychischer Erkrankungen und stellt die Bedeutung der Resilienzförderung sowie des psychischen Immunsystems als präventiven Ansatz heraus.

2. Die Entstehung einer psychischen Erkrankung/Störung anhand eines Traumas: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Trauma und psychische Störung und erläutert deren Klassifizierung sowie die Entstehungsweisen im Kontext von Belastungen.

3. Das psychologisches Immunsystem nach Menning: Hier wird das Konzept des psychischen Immunsystems detailliert betrachtet, inklusive seines Aufbaus, des Kreislaufs der Ressourcen und der essenziellen Rolle der Bindung für die Resilienz.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Bedeutung präventiver pädagogischer Arbeit zusammen und betont die Notwendigkeit, Kinder durch die Stärkung ihrer Ressourcen vor den Folgen traumatischer Belastungen zu schützen.

Schlüsselwörter

Trauma, psychisches Immunsystem, Resilienz, Bindung, psychische Störung, Prävention, Pädagogik, Kinderschutz, Ressourcen, Vulnerabilität, psychische Gesundheit, Selbstwirksamkeit, Stress, soziale Arbeit, Kindheitspädagogik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entstehung psychischer Erkrankungen nach traumatischen Erlebnissen und der präventiven Rolle eines gestärkten psychischen Immunsystems.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit behandelt Traumadefinitionen, die Funktionsweise des psychischen Immunsystems sowie die Bedeutung von Bindung und pädagogischer Förderung für die Resilienz von Kindern.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch eine resilienzfördernde pädagogische Haltung präventiv gegen die Entstehung psychischer Störungen, insbesondere bei Kindern aus Risikogruppen, agiert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Aufarbeitung bestehender Fachliteratur und psychologischer Modelle, um Zusammenhänge zwischen Trauma, Bindung und Immunsystem zu analysieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die Definition von Trauma und psychischer Störung, das Modell des psychischen Immunsystems nach Menning sowie die entwicklungspsychologische Bedeutung der Bindung erläutert.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Inhalt charakterisieren?

Die wichtigsten Schlagworte sind Trauma, Resilienz, psychisches Immunsystem, Bindungssicherheit, Prävention und pädagogische Arbeit.

Welche Rolle spielt der "Kreislauf des psychischen Immunsystems" bei Menning?

Dieser Kreislauf beschreibt, wie psychische Ressourcen genutzt werden, um aus Hindernissen des Lebens Kraftquellen zu bilden und somit eine Reifung des Individuums zu ermöglichen.

Warum sind Kinder von psychisch erkrankten Eltern eine spezielle Risikogruppe?

Diese Kinder haben statistisch gesehen ein zwei- bis vierfach erhöhtes Risiko, selbst eine psychische Störung zu entwickeln, da ihnen häufig verlässliche und sichere Bindungserfahrungen fehlen.

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Details

Title
Entstehung einer psychischen Krankheit aufgrund einer traumatischen Erfahrung in der frühkindlichen Entwicklung. Ansätze einer Prävention für Kinder
College
(International University of Applied Sciences)
Grade
1,7
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2020
Pages
15
Catalog Number
V1153883
ISBN (eBook)
9783346550361
ISBN (Book)
9783346550378
Language
German
Tags
psychischen Krankheit traumatischen Erfahrung Kinder Trauma Prävention frühkindlichen Entwicklung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2020, Entstehung einer psychischen Krankheit aufgrund einer traumatischen Erfahrung in der frühkindlichen Entwicklung. Ansätze einer Prävention für Kinder, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1153883
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