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Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Frauen in Werbeagenturen

Szenario einer Agentur der Zukunft mit familienorientierter Personalpolitik

Title: Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Frauen in Werbeagenturen

Diploma Thesis , 2005 , 137 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Diplom-Kommunikationswirtin Julia Schroeter (Author)

Communications - Miscellaneous
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Das Ziel meiner Arbeit ist es, eine Lösung für das Problem der Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Frauen in Werbeagenturen zu finden, indem ich das Szenario einer zukunftsorientierten Agentur mit familienorientierter Personalpolitik entwerfe. Denn durch die innovative Nutzung der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien in Kombination mit dem Einsatz flexibler und individueller Arbeitszeitmodelle ist es meiner Ansicht nach möglich, eine Agentur zu schaffen, in der Frauen Beruf und Familie miteinander vereinbaren können.
Um das Szenario einer solchen Agentur entwickeln zu können, werde ich mich zunächst mit dem Kontext des Themas auseinandersetzen. Ich muss mich intensiv mit dem Konzept der familienorientierten Personalpolitik beschäftigen, um es zu verstehen und später für die geplante Agentur anwenden zu können. Ich werde mich deshalb zunächst mit den gesellschaftlichen und politischen Hintergründen der Familienpolitik beschäftigen, um daraus die Anforderungen einer familienorientierten Personalpolitik an die Wirtschaft abzuleiten. Um dem Aspekt der Zukunftsorientierung Rechnung zu tragen, werde ich die verschiedenen Dimensionen um die Perspektive der Zukunft der Arbeit erweitern, um nach der Beleuchtung der historischen und gegenwärtigen Situation der Frauen in Deutschland, Ideen für eine zukünftige Perspektive entwickeln zu können. Diesen theoretischen Background zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Frauen in Deutschland benötige ich, um die im 1. Teil erworbenen Erkenntnisse auf den 2. Teil meiner Arbeit anwenden zu können, bei dem es dann konkret um die Entwicklung eines Szenario einer Agentur der Zukunft mit familienorientierter Personalpolitik gehen wird. Bauen wir also zunächst das Fundament, auf das die Agentur der Zukunft gebaut werden kann.

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Inhaltsverzeichnis

1 Vorwort

2 Einführung und Problemstellung

3 Gesellschaftspolitischer Kontext

3.1 Demographischer Wandel in Deutschland

3.2 Generationenvertrag

3.3 Familienpolitik in Deutschland

3.3.1 Gesetzliche Grundlagen

3.3.2 Europäischer Vergleich

3.4 Familienorientierte Personalpolitik

3.4.1 Flexible Arbeitszeitmodelle

3.4.2 Praxisbeispiele

3.5 Die Zukunft der Arbeit

4 Frauen und Arbeit

4.1 Historische Entwicklung

4.2 Die Situation der Frauen heute

4.2.1 Kinderbetreuung in Deutschland

4.2.2 Die Rolle der Väter

4.2.3 Alleinerziehende Mütter

4.3 Frauen in Werbeagenturen

5 Agentur der Zukunft

5.1 Voraussetzungen für die Umsetzung

5.2 Unternehmensphilosophie

5.3 Zielgruppe

5.3.1 Mitarbeiter

5.3.2 Potentielle Kunden

5.4 Positionierung

5.5 Organisation

5.5.1 Arbeitszeit

5.5.2 Arbeitsort

5.5.3 Vergütung

5.5.4 Informations- und Kommunikationspolitik

5.5.5 Betreuungseinrichtungen

5.5.6 Personalentwicklung

5.5.7 Führungskompetenz

6 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, Lösungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in der Werbebranche zu erarbeiten, indem ein Szenario für eine zukunftsorientierte Agentur mit einer familienorientierten Personalpolitik entworfen wird.

  • Demographischer Wandel und dessen Auswirkungen auf das Arbeitsleben.
  • Analyse der aktuellen Situation von Frauen in der Werbebranche.
  • Identifikation und Bewertung flexibler Arbeitszeitmodelle und Organisationsformen.
  • Konzeptionierung einer Agentur, die professionelle Karriere und Familienplanung vereint.
  • Untersuchung von Praxisbeispielen für familienorientierte Personalpolitik.

Auszug aus dem Buch

Die Rolle der Väter

In Deutschland wurden mit dem bewusst geschlechtsneutral gehaltenen Elternzeitgesetz zwar bereits erste Schritte unternommen, um die Väter stärker an der Familienarbeit zu beteiligen, aber der Anteil der Männer, die dieses Angebot auch tatsächlich wahrnehmen, ist mit 1,5 Prozent immer noch verschwindend gering. Die Familienministerin skizziert in diesem Zusammenhang das folgende Szenario: „Praktisch sieht es in den meisten Ehen oder auch nichtehelichen Gemeinschaften so aus: Nach der Geburt des Kindes ist der Vater plötzlich weg. Er beteiligt sich kaum noch an der Hausarbeit, geschweige denn am Wickeln, Füttern oder Beruhigen des Babys. Er macht stattdessen haufenweise Überstunden, weil er sich von einem Tag auf den anderen alleine für das materielle Wohlergehen seiner Familie zuständig fühlt.“

Hinter diesen ökonomisch-rationalen Handlungen der Väter verbergen sich aber meistens noch eine Reihe anderer Ursachen, wie zum Beispiel „tief verwurzelte soziokulturelle Selbstverständlichkeiten in Familien, Erwerbsorganisationen und der Gesellschaft über die Aufgaben und Rollen von Vätern und Müttern.“ So ist es beispielsweise „tief in der Psyche eines jeden Mannes verankert, dass ein Mann, gleichgültig ob Gehirnchirurg oder Klempner, seine Arbeit ist. Umgekehrt ist ein Mann ohne Arbeit kein richtiger Mann.“ Männer haben aber nicht nur Angst vor materieller und gesellschaftlicher Abwertung, wenn sie zum Beispiel in Elternzeit gehen, sondern auch vor der Aufgabe an sich. Denn oft wissen sie gar nicht, wie „Vatersein“ überhaupt geht, weil sie selbst nie ein männliches Vorbild hatten, das ihnen neben dem materiellen auch ein emotional Sorge tragendes Vaterbild vermittelt hätte.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Vorwort: Die Autorin beschreibt ihre Motivation, sich mit der Thematik der Vereinbarkeit von Beruf und Familie auseinanderzusetzen, initiiert durch die persönliche Recherche nach Karrieremöglichkeiten in der Werbung.

2 Einführung und Problemstellung: Dieses Kapitel erläutert den demographischen Wandel in Deutschland und die damit verbundene Krise des Generationenvertrags sowie die gesellschaftliche Notwendigkeit, eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu schaffen.

3 Gesellschaftspolitischer Kontext: Es wird der theoretische Rahmen beleuchtet, inklusive demographischer Entwicklungen, Familienpolitik, flexibler Arbeitszeitmodelle und der Zukunft der Arbeit.

4 Frauen und Arbeit: Dieses Kapitel analysiert die historische Entwicklung, die heutige Situation von Frauen – insbesondere alleinerziehender Mütter und in der Werbebranche – sowie die Rolle der Väter.

5 Agentur der Zukunft: Hier wird ein konkretes Szenario für eine zukunftsorientierte Agentur entworfen, basierend auf familienorientierter Personalpolitik und flexiblen Organisationsstrukturen.

6 Fazit und Ausblick: Die Autorin resümiert ihre Ergebnisse und betont die Notwendigkeit eines gesellschaftlichen Umdenkens, das die Väter stärker in die Familienverantwortung einbezieht.

Schlüsselwörter

Vereinbarkeit, Beruf und Familie, Werbeagenturen, familienorientierte Personalpolitik, demographischer Wandel, Arbeitszeitmodelle, Telearbeit, Sabbaticals, Unternehmenskultur, Work-Life-Balance, Zeitpioniere, Geschlechterrollen, Mitarbeiterbindung, Ergebnisorientierung, Betriebliche Kinderbetreuung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen beruflicher Karriere, insbesondere in der Werbebranche, und dem Wunsch nach einer Familiengründung, mit dem Ziel, zukunftsorientierte Lösungsansätze zu entwickeln.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind der demographische Wandel, die Analyse der Familienpolitik, die Rolle der Geschlechter in Erwerbs- und Familienarbeit sowie die Gestaltung moderner Arbeitsstrukturen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist der Entwurf eines Szenarios für eine Agentur, die durch innovative Organisationsformen und familienorientierte Personalpolitik eine echte Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglicht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Studien und wirtschaftswissenschaftlicher Konzepte, um daraus ein praxistaugliches Modell für zukunftsorientierte Agenturen abzuleiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse gesellschaftspolitischer Rahmenbedingungen, die spezifische Situation von Frauen und Vätern sowie die detaillierte Ausarbeitung der Handlungsfelder für eine familienorientierte Agentur.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Schlüsselwörtern gehören Vereinbarkeit, Work-Life-Balance, familienorientierte Personalpolitik, Arbeitszeitmodelle, demographischer Wandel und Unternehmenskultur.

Warum wird speziell die Werbebranche als Beispiel herangezogen?

Die Werbebranche gilt als junge, innovative, aber gleichzeitig extrem arbeitsintensive Branche, in der traditionelle Strukturen und lange Anwesenheitszeiten mit den Bedürfnissen moderner Lebensentwürfe kollidieren.

Welche Rolle spielen Väter im Modell der Autorin?

Die Autorin betont, dass eine nachhaltige Verbesserung der Vereinbarkeit nur gelingen kann, wenn Väter aktiv in die Familienverantwortung einbezogen werden und eine „väterfreundliche Unternehmenskultur“ etabliert wird.

Welche Bedeutung haben „Zeitpioniere“ für das Konzept?

Zeitpioniere dienen als psychologische Zielgruppe für die Agentur, da sie Arbeit nicht mehr als das alleinige Lebenszentrum betrachten, sondern nach Zeitsouveränität und einer ganzheitlichen Lebensgestaltung streben.

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Details

Title
Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Frauen in Werbeagenturen
Subtitle
Szenario einer Agentur der Zukunft mit familienorientierter Personalpolitik
College
University of the Arts Berlin
Grade
1,0
Author
Diplom-Kommunikationswirtin Julia Schroeter (Author)
Publication Year
2005
Pages
137
Catalog Number
V115397
ISBN (eBook)
9783640174430
Language
German
Tags
Vereinbarkeit Beruf Familie Frauen Werbeagenturen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplom-Kommunikationswirtin Julia Schroeter (Author), 2005, Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Frauen in Werbeagenturen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/115397
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