Die Funktionen des Erzählens in Anna Seghers "Der Ausflug der toten Mädchen"


Hausarbeit (Hauptseminar), 2006
30 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Leserbezogene Funktion und Autorbezogene Funktion - Begriffsklärung

3. Erzähltechnik und Zeitstruktur in „Der Ausflug der toten Mädchen“

4. Schreiben wider das Vergessen – Autobiographische Aspekte

5. Landschaftsdarstellungen

6. Beitrag zur Frage nach der deutschen Schuld – die Figuren

7. „Die befohlene Aufgabe machen“

8. Schlussbetrachtung

9. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Aus Deutschland ist ein furchtbares Unglück herausgewachsen, für Deutschland selbst und für die andren Völker. Der Faschismus in seiner rohsten Form, unter dem Zeichen des Hakenkreuzes. Ein Volk, das sich auf die andren Völker wirft, um sie auszurotten, ist das noch unser Volk? [...] Ein Volk, das schweigend Progomen zusieht, Mord, Brandstiftungen, den raffinierten Quälereien Schwacher und Unschuldiger. Ein Volk, das […] dazu bestimmt scheint, die Geschichte der Menschheit um einige hundert Jahre zurückzuschreiben? Soll das unser Vaterland sein?[1]

Diese beunruhigende Frage stellt sich Anna Seghers 1941 in dem Essay „Deutschland und Wir“. Zu dieser Zeit befindet sich die Autorin im mexikanischen Exil und beobachtet aus der Entfernung die erschreckende Entwicklung in Deutschland, mit der sie sich immer wieder literarisch auseinandersetzt. Neben ihren großen Romanen „Transit“ und „Das siebte Kreuz“ widmet sich Anna Seghers in dieser Zeit auch ihrem Schaffen als Erzählerin. 1943 entsteht die Erzählung „Der Ausflug der toten Mädchen“, in der sie sich intensiv mit den Geschehnissen im Dritten Reich, und dabei vor allem um die moralische Verfassung der Menschen, auseinandersetzt. Im Gesamtwerk der Autorin nimmt „Der Ausflug der toten Mädchen“ eine Sonderstellung ein, da hier und nur hier „unverkennbar und ausdrücklich von Anna Seghers eine Geschichte aus dem Leben der Anna Seghers erzählt“[2] wird. Dennoch geht es der Autorin nicht um eine „offene Selbstdarstellung, sie sieht und verwertet vielmehr das Exemplarische an der eigenen Biographie, einem deutschen Emigrantenschicksal, mit seinem Leiden an und in der Fremde und seinem Wissen um die Verbrechen daheim“[3].

In der vorliegenden Arbeit soll anhand konkreter Textaspekte und -stellen untersucht werden, welche Erzählintention Anna Seghers mit dem Schreiben dieser Novelle verfolgte. Dabei unterscheide ich eine Autorbezogene Funktion, d.h. welche Ziele die Autorin für sich persönlich mit dem Schreiben verfolgte, und eine Leserbezogene Funktion, d.h. welche Botschaft dem Leser übermittelt werden soll. In einem ersten Kapitel sollen zunächst beide Begrifflichkeiten – die Autorbezogene und die Leserbezogene Funktion - näher erläutert werden. Im Hauptteil dieser Arbeit soll dann diese Dualität der Erzählfunktion konkret am Text bzw. an Textaspekten erarbeitet werden. Dabei lege ich den Schwerpunkt auf die Erzähl- und Zeitstruktur des Textes, die autobiographischen Elemente und die Figuren- und Landschaftsdarstellungen. Abschließend behandle ich in einem letzten Kapitel das Motiv des Erinnerns, da es in der Funktion des Erzählens, sowie innerhalb des fiktionalen Geschehens selbst eine Schlüsselfunktion hat.

2. Leserbezogene Funktion und Autorbezogene Funktion – Begriffsklärung

[…]das Künstlerische und das Politische [gehören] organisch [zusammen]. Ich

glaubte schon damals, daß wahrhaft künstlerische Literatur mit dem

Wesentlichen verbunden ist. Und wenn mir künstlerisch etwas gelang, dann

trat meine Verbundenheit mit dem, was ich für wesentlich hielt, daraus hervor.

Man kann gar nicht das Künstlerische vom Politischen abtrennen.[4]

Als deutsch-jüdische Schriftstellerin hielt es Anna Seghers für ihre persönliche Pflicht, über die Geschehnisse im Dritten Reich zu schreiben und aufzuklären, um eine Wiederholung der politischen Ereignisse dieser schwierigen Epoche zu vermeiden und ein neues nationales und soziales Bewusstsein im Volk herzustellen. Diese Ansicht war eher ungewöhnlich, denn die Mehrheit der jüdischen Emigranten hielten zwar „ihre kulturellen Bindungen an die deutsche Herkunft aufrecht […], nicht aber ihr früheres Selbstverständnis als Deutsche“[5]. Zwar trat Anna Seghers nie jüdischen Verbänden bei, publizierte in jüdischen Organen oder beteiligte sich öffentlich an Diskussionen über die deutsch-jüdischen Verhältnisse, dennoch besteht kein Zweifel daran, dass der faschistische Antisemitismus in den Kriegsjahren auch bei ihr Grundfragen des Selbstverständnisses berührte.[6] Ihr Hauptaugenmerk bei der Beschäftigung mit dem Dritten Reich lag dabei auf der Umerziehung der deutschen Jugend. Schon früh verwies sie auf die ökonomischen, und mehr noch sozialpsychologischen Voraussetzungen für die breite Zustimmungsbasis des Faschismus unter den deutschen Jugendlichen. Sie war der Ansicht, der Krieg bedeute für die arbeitslosen Jugendlichen keine Gefahr, sondern eher „das große Abenteuer“ und das „Ziel ihrer Sehnsucht nach Aktion“.[7] In ihrem Essay „Deutschland und Wir“ argumentiert sie weiter, „der deutschen Jugend fehle es nicht nur an Erfahrung, sondern auch an der Fähigkeit zum kritischen Denken, denn die nationalsozialistische Erziehung ‚ersticke’ bereits im Kind den ‚Wunsch nach der eigenen Nachkontrolle’[8]. Anna Seghers war sich bewusst, dass eine Entfaschisierung, d.h. die Veränderung der Gesellschaft und des einzelnen Menschen ein schwieriger und langwieriger Prozess werden würde. Trotzdem betrachtete sie diese Aufgabe, die ich hier als Leserbezogene Funktion definiere, als die dringlichste der zurückgekehrten Emigranten. Wie dieser Text dieses Engagement für den Wiederaufbau Deutschlands auf literarischer Ebene umsetzt soll eines der Hauptanliegen dieser Arbeit sein.

Zum anderen stellt der Text ein Stück persönliche Trauerarbeit dar, die hier als Autorbezogene Funktion definiert wird. Ins Exil gehen zu müssen bedeutet herausgerissen zu werden aus der Heimat, der gewohnten Umwelt; bedeutet ein Leben in Verfolgung und Isolation. Diese Erfahrung, die ein schwerer Einschnitt in die Privatsphäre ist, prägt und verändert einen Menschen. Das Gefühl der Heimatlosigkeit und der Orientierungslosigkeit, die Angst vor dem Identitätsverlust und die Sorge um die Verwandten und Freunde daheim mündeten auch bei Anna Seghers in einer schweren Lebens- und Schaffenskrise, in der sie sich zur Entstehungszeit dieser Erzählung befand.[9] Hinzu kamen persönliche Verluste und gesundheitliche Einschränkungen, auf die weiter unten näher eingegangen werden soll. Jeder Mensch verarbeitet seine Problemen und seine Trauer anders: Anna Seghers tat dies schreibend. Welche Textstellen deutlich machen, dass sie im Dienste der Vergangenheitsbewältigung und der Identitätssuche stehen, ist das zweite Anliegen dieser Arbeit und soll nach einer Analyse der spezifischen Erzähl- und Zeitstruktur des Textes untersucht werden.

3. Erzähltechnik und Zeitstruktur in „Der Ausflug der toten Mädchen“

In der Novelle „Der Ausflug der toten Mädchen“[10] geht es um eine exilierte deutsche Schriftstellerin in Mexiko, die von einem Ausflug mit ihren ehemaligen Schulkameradinnen, einer Mainzer Mädchenklasse, berichtet. Den Rahmen der Geschichte bildet die Wanderung der Erzählerin durch eine verödete mexikanische Landschaft. Beim Erkunden eines Rancho verwandelt sich die nebulöse Umgebung, von der nicht geklärt wird, ob sie durch atmosphärische Bedingungen oder den Gesundheitszustand der Erzählerin hervorgerufen wird, und die Erzählerin wird von Erinnerungsbildern an einen Schulausflug des Jahres 1912 im hessischen Rheinland überwältigt. Doch die Erzählerin ist nicht nur Beobachterin, sondern als Schulmädchen Netty auch Teil der Geschichte. Die mexikanische Erzählgegenwart bleibt die ganze Zeit über präsent und zu ihr kehrt die Erzählung am Ende zurück. Stichwortartig skizziert die Erzählerin die einzelnen Mädchengestalten; die Landschaft am Rhein, die Rheinfahrt und der Weg durch Mainz zum Elternhaus der Erzählerin werden detailliert beschrieben. Doch diese idyllisierte, fast märchenhafte Darstellung wird immer wieder durch Reflexionen über den weiteren Werdegang der Mädchen vom Ersten Weltkrieg über das Dritte Reich bis hin zum Zweiten Weltkrieg unterbrochen.

Die letztgenannte Ebene fügt sich mit dem 1912 stattgefundenen Schulausflug zur Binnengeschichte zusammen, innerhalb derer sich die Zeit- und Raumebenen von Vergangenem, Gegenwärtigem und Zukünftigem im Bewusstsein der Erzählerin fast unmerklich vermischen und abwechseln. Bei genauerem Hinsehen lassen sich jedoch gewisse Anhaltspunkte ausmachen, die den Übergang von der einen zur anderen Ebene markieren. Der erste so genannte „Fixpunkt“, der den Übergang von der mexikanischen Erzählergegenwart in die rheinhessische Erzählervergangenheit vorbereitet, ist die Vokabel „Heimfahrt“(S. 208), die gleich zu Beginn als eingestandenes Ziel all ihres Tuns genannt wird:

Die Lust auf absonderliche, ausschweifende Unternehmungen, die mich früher einmal beunruhigt hatte, war längst gestillt, bis zum Überdruß. Es gab nur noch eine einzige Unternehmung, die mich anspornen konnte: die Heimfahrt. (S. 208)

Das gesamte mexikanische Szenarium verschwimmt in einer „Wolke von Staub oder auch von Müdigkeit“(S. 209) und bereitet den Übergang in die Vergangenheit vor. Liegt es an der Umgebung oder an dem traumhaften, halluzinatorischen Zustand der Erzählerin?

Das Rancho lag, wie die Berge selbst, in flimmrigem Dunst, von dem ich nicht wußte, ob er aus Sonnenstaub bestand oder aus eigener Müdigkeit, die alles vernebelte, so daß die Nähe entwich und die Ferne sich klärte wie eine Fata Morgana. (S. 208)

Die „Ferne“ tritt nun immer klarer heraus, das „Grün im Garten“(S. 209) ist zu riechen, dann eine Schaukel zu sehen, die Erzählerin hört den Namen Netty, mit dem sie „seit der Schulzeit niemand mehr gerufen“(S. 209) hat und wundert sich alsbald, dass sie „die zwei dicken Zöpfe anpacken konnte“(S. 210), die also „doch nicht im Krankenhaus abgeschnitten“(S. 210) worden waren. An dieser Stelle taucht die Erzählerin in die Vergangenheit ein und belebt einen 1912 stattgefundenen Schulausflug wieder.

Wie in der Rahmengeschichte Gegenwart und Vergangenheit im Bewusstsein der Erzählerin sich ständig durchdringen, so vermischen sich in der Binnengeschichte die zeitlichen Ebenen der Gegenwart und der Zukunft, die aus Sicht der Rahmengeschichte natürlich schon Vergangenheit sind.[11] Die freudigen Erinnerungen an die Unversehrtheit der Heimat und der Freunde werden immer wieder durch das Wissen um deren zukünftige Zerstörung durchbrochen. Hier lässt sich der Wechsel der Perspektive oft schwerer ausmachen, teilweise vollzieht er sich innerhalb eines Satzes, beispielsweise wenn die Erzählerin ihre Freundin Leni zum ersten Mal erblickt:

Ich wunderte mich zugleich, wieso man Lenis Gesicht gar keine Spur von den grimmigen Vorfällen anmerkte, die ihr Leben verdorben hatten. Ihr Gesicht war so glatt und blank wie ein frischer Apfel, und nicht der geringste Rest war darin, nicht die geringste Narbe von den Schlägen, die ihr die Gestapo bei der Verhaftung versetzt hatte, als sie sich weigerte, über ihren Mann auszusagen. (S. 210)

In den meisten Fällen nimmt der „[…]Bericht[…]seinen Ausgang von der gegenwärtigen Situation und erzielt in der unmittelbaren Gegenüberstellung von Gegenwärtigem und Zukünftigem seine äußerste Prägnanz“[12]. Besonders die nüchtern-sachliche Form, in der die Autorin Tod und Zerstörung abhandelt, hat den Effekt “die Kontrastierung schärfer, die Desillusionierung unausweichlicher zu machen“[13], wie das folgende Beispiel veranschaulicht:

Jetzt kam Otto Fresenius, dem ein Geschoß im ersten Weltkrieg den Bauch zerreißen sollte, von seiner Liebe angespornt, als erster über den Landungssteg auf den Wirtsgarten zu. (S. 221)

Diese „gleichzeitige Gegenwärtigkeit der erzählten Vorgänge und Figuren“[14] macht das Signifikante der Erzählstruktur aus. Die Vermischung der Zeit- und Bewusstseinsebenen „will den zeitlichen Verlauf selbst durchbrechen, verwirren, die Reihenfolge der Ereignisse schwer durchschaubar machen, eine Zweideutigkeit der Zeitfolge erreichen“[15].

Dies erreicht der Text grammatikalisch unter anderem durch den spezifischen Gebrauch des Tempus. Die Erzählung ist fast durchweg im Präteritum, dem Erzähltempus, geschrieben. Dies ist nicht weiter verwunderlich, denn die Verwendung des Präteritums impliziert nicht, dass „[…] es um Vergangenes ginge, sondern weil es als Tempus der Erinnerung der Grundhaltung des Erzählens entspricht“[16]. Dies schafft einerseits den Eindruck von Kontinuität, andererseits aber auch Verwirrung und die oben angesprochene Zweideutigkeit, da der Perspektivwechsel oft erst spät erkannt wird. Der Gebrauch des Plusquamperfekts dient hier nicht zur Unterscheidung von Zeitebenen, sondern bezeichnet Zeitverhältnisse innerhalb einer Zeitebene bzw. verweist dort auf zukünftiges Geschehen. Ein Beispiel für den Gebrauch und die Wirkungsabsicht des Tempus liefert die folgende Textstelle, in der die Erzählerin ihre Mutter auf der Veranda des elterlichen Hauses erblickt:

Sie stand vergnügt und aufrecht da, bestimmt zu arbeitsreichem Familienleben, mit den gewöhnlichen Freuden und Lasten des Alltags, nicht zu einem qualvollen, grausamen Ende in einem abgelegenen Dorf, wohin sie von Hitler verbannt worden war. [Hervorhebungen des Verfassers] (S. 236)

[...]


[1] Seghers, „Deutschland und Wir“, S. 92

[2] Mayer, Ansichten. Zur Literatur der Zeit, S. 87

[3] Zehl Romero, Anna Seghers, S. 86

[4] Zehl Romero, Anna Seghers, S. 35

[5] Pohle, „Vorbereitung für die nächste Deutschstunde“, S. 41

[6] ebd., S. 42

[7] Seghers, „Die Jugend erobern“, zitiert nach: Gutzmann, „‚Der Ausflug der toten Mädchen’ als ein Beitrag der Literatur zur Neugestaltung Deutschlands“, S. 51

[8] Seghers, „Deutschland und Wir“, zitiert nach: Gutzmann, „‚Der Ausflug der toten Mädchen’ als Beitrag der Literatur zur Neugestaltung Deutschlands“, S. 189

[9] Aufschluss darüber gibt der Briefwechsel Anna Seghers und Wieland Herzfeldes, Gewöhnliches und gefährliches Leben – Ein Briefwechsel aus der Zeit des Exils 1939-1946

[10] Die Seitenzahl im Text bezieht sich auf Anna Seghers, „Der Ausflug der toten Mädchen“, in: Anna Seghers, Erzählungen I, Darmstadt: Luchterhand, 1964

[11] Zimmermann, „Anna Seghers ‚Der Ausflug der toten Mädchen’“, S. 333

[12] Zimmermann, „Anna Seghers ‚Der Ausflug der toten Mädchen’“, S. 334

[13] Hilzinger, „Frauenbilder, Faschismusanalyse und Exilerfahrung“, S. 161

[14] Bense, „Trouvaille! Zu einem bemerkenswerten Essay über Anna Seghers ‚Ausflug der toten Mädchen’“, S. 331

[15] ebd., S. 333

[16] Brinkmann, „Die deutsche Sprache“, 1962, zitiert nach: Zimmermann, „Anna Seghers ‚Der Ausflug der toten Mädchen’“, S. 336

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten

Details

Titel
Die Funktionen des Erzählens in Anna Seghers "Der Ausflug der toten Mädchen"
Hochschule
Universität zu Köln  (Institut für Deutsche Sprache und Literatur)
Veranstaltung
Trauerarbeit: Exilliteratur 1933-45 und ihre Nachzeit
Note
2,0
Autor
Jahr
2006
Seiten
30
Katalognummer
V115431
ISBN (eBook)
9783640173907
Dateigröße
500 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Funktionen, Erzählens, Anna, Seghers, Ausflug, Mädchen, Trauerarbeit, Exilliteratur, Nachzeit
Arbeit zitieren
Christina Baumann (Autor), 2006, Die Funktionen des Erzählens in Anna Seghers "Der Ausflug der toten Mädchen", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/115431

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