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User Tracking. Anwendungsmöglichkeiten der effizientesten Methoden in der Usability- Forschung im Vergleich

Title: User Tracking. Anwendungsmöglichkeiten der effizientesten Methoden in der Usability- Forschung im Vergleich

Seminar Paper , 2007 , 15 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Robert Lindner (Author)

Communications - Multimedia, Internet, New Technologies
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Die verschiedenen Methoden des User Tracking können im Rahmen der Usability-Forschung verwendet werden, um das Surfverhalten von Internetnutzern auf einer oder mehrerer Webseiten zu verfolgen und mit den gewonnenen Daten gezielt Verbesserungen der eigenen Angebote vorzunehmen. Datenschutzrechtlichen Bedenken wird in diesem Zusammenhang immer wieder gern mit dem Argument begegnet, dass mehr Informationen über einen Nutzer in der Online- Werbewirkungsforschung auch einen Gewinn für Diesen bedeuten würden, etwa in Form personalisierter Produkt- und Informationsangebote oder eines bequemeren Einkaufs im Internet.

Ein großes Hindernis für die Usablity- Forschung stellt aber die Anonymität der User während ihres Aufenthaltes im Internet dar. So können zwar oft enorme Datenmengen über den Besuch einer bestimmten Webseite gesammelt werden, aber es ist meist nicht möglich nachzuvollziehen, welche Person sich hinter einer bestimmten IP- Adresse verbirgt. Zudem werden viele Adressen im Internet nur temporär vergeben und nur die jeweiligen Onlineprovider kennen die reale Identität ihres Kunden.

Die Bewegungen eines Nutzers auf einer einzelnen Webseite sind dabei noch relativ unkompliziert zu beobachten und können etwa in Verbindung mit Passwörtern oder Permanent Cookies auch auf bestimmte Personen – und damit eventuell bekannte sözio- ökonomische Daten – bezogen werden. Die Bewegungen eines Users über mehrere Webseiten hinweg zu erfassen gestaltet sich dagegen schon merklich schwieriger und führte zur Entwicklung einer Reihe von Verfahren, welche sich nicht selten in einer datenschutzrechtlichen Grauzone befinden.
Angesichts der verwirrenden Fülle verschiedener User Tracking-Verfahren soll es das Ziel dieser Arbeit sein, sich auf die für die Usability-Forschung gebräuchlichsten und effizientesten Methoden zu konzentrieren und ihre jeweiligen Vor – und Nachteile sowie eventuelle Risiken für den Internetnutzer zu vergleichen. Damit werden zwar auch einige Verfahren untersucht, welche sich in einer „rechtlichen Grauzone“ bewegen, aber eindeutig illegale Möglichkeiten der Beobachtung und Kontrolle von Internetnutzern, wie Mal- und Spyware, können hier auch aufgrund ihrer Unvereinbarkeit mit wissenschaftlichen Grundsätzen ausgeklammert werden.
(...)

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2 Tracking-Verfahren

2.1 Login

2.2 Cookies

2.2.1 Session Cookies

2.2.2 Persistent Cookies

2.3 Online – Panel

3. In der rechtlichen Grauzone

3.1 Web Bugs

3.2 GUID

3.3 Third Party Cookies

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht verschiedene Verfahren des User Trackings im Kontext der Usability-Forschung, um deren Eignung, methodische Effizienz sowie die damit verbundenen datenschutzrechtlichen Risiken für Internetnutzer zu bewerten.

  • Analyse gängiger Tracking-Methoden wie Login, Cookies und Online-Panels.
  • Untersuchung informeller Tracking-Verfahren wie Web Bugs, GUIDs und Third Party Cookies.
  • Bewertung der Aussagekraft und Repräsentativität von Tracking-Daten.
  • Abgrenzung zwischen seriöser wissenschaftlicher Forschung und datenschutzrechtlich kritischen Beobachtungspraktiken.
  • Vergleich von Vor- und Nachteilen der Verfahren für Webseitenbetreiber und Werbewirtschaft.

Auszug aus dem Buch

3.1 Web Bugs

Web Bugs existieren unter vielen verschiedenen Namen, etwa als Web Beans, Web Tack oder clear GIF. Sie sind zumeist Hyperlinks in der Form von 1×1 Pixel großen, farblosen Bildern oder werden unauffällig in Graphiken jeglicher Art eingebunden. Sie können auch zusätzlich an jegliche Art von Dokumenten, z.B. HTML-Seiten, Email, oder Word-Dokumente, angehängt werden. Auf diese Weise sind sie für den Besucher einer Webseite unsichtbar, übermitteln dem angesprochenem Server aber die IP-Adresse des Nutzers, die URL des Dokumentes und den Zeitpunkt, an dem die Webseite besucht, bzw. das Dokument geöffnet wurde.

Ursprünglich eingesetzt, um die Besucherzählungen von Webseiten effektiver zu gestalten, platzierten bald Werbefirmen, interessiert am Surfverhalten der Internetnutzer, Web Bugs in viele Werbungen Ihrer Kundennetzwerke. Alle diese Web Bugs werden Ihre Position an den Hauptserver senden, wenn Ihre Seite von einem getrackten User aufgerufen wird. Zusätzlich können Web Bugs auch eventuell vom Hauptserver der Firma gesetzte Cookies auslesen. In Verbindung mit den Seiteninformationen kann damit relativ leicht das Verhaltensmuster bestimmter Internetnutzer herausgefiltert werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz des User Trackings für die Usability-Forschung ein und beleuchtet den Zielkonflikt zwischen datengestützter Optimierung von Webangeboten und dem Schutz der Privatsphäre.

2 Tracking-Verfahren: Dieses Kapitel vergleicht etablierte Methoden der Bewegungsmessung wie Logins, Cookies und Online-Panels hinsichtlich ihrer Aussagekraft und Eignung für Usability-Studien.

2.1 Login: Das Kapitel beschreibt den Einsatz von Logins als effiziente Methode zur personalisierten Nachverfolgung von Nutzeraktivitäten auf einzelnen Webseiten.

2.2 Cookies: Hier werden Cookies als kleine Textdateien eingeführt, die zur Identifikation von Nutzern und zur Speicherung von Einstellungen während eines Webseitenbesuchs dienen.

2.2.1 Session Cookies: Dieser Unterabschnitt erläutert temporäre Cookies, die lediglich während einer Browsersitzung existieren und zur Sitzungsverwaltung genutzt werden.

2.2.2 Persistent Cookies: Es wird erklärt, wie dauerhafte Cookies für Langzeitstudien und die Personalisierung von Produkten eingesetzt werden.

2.3 Online – Panel: Das Kapitel beleuchtet Online-Panels als Kombination aus automatisierter Verhaltensbeobachtung und direkter Nutzerbefragung.

3. In der rechtlichen Grauzone: Dieses Kapitel thematisiert Verfahren wie Web Bugs, GUIDs und Third Party Cookies, die häufig ohne explizite Nutzerszustimmung operieren.

3.1 Web Bugs: Es wird dargelegt, wie unsichtbare Tracking-Pixel zur unbemerkten Übermittlung von Nutzerdaten eingesetzt werden.

3.2 GUID: Dieses Kapitel behandelt weltweit eindeutige Kennungen (GUIDs) und deren Verwendung in Software und Hardware zur Identifikation von Nutzern.

3.3 Third Party Cookies: Hier wird die domänenübergreifende Verfolgung durch Tracking-Cookies im Kontext von Werbenetzwerken erklärt.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Eignung der untersuchten Methoden zusammen und bewertet das Online-Panel als effektivstes, wenn auch aufwendigstes Instrument der seriösen Usability-Forschung.

Schlüsselwörter

User Tracking, Usability-Forschung, Internetnutzer, Datenschutz, Cookies, Web Bugs, GUID, Online-Panel, Surfverhalten, Logfile-Analyse, Session Cookies, Persistent Cookies, Werbewirtschaft, Privatsphäre, Nutzerprofile.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert verschiedene technologische Verfahren, die dazu genutzt werden, das Verhalten von Internetnutzern zu verfolgen, und bewertet diese hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit in der Usability-Forschung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen umfassen gängige Tracking-Methoden wie Logins, Cookies und Online-Panels sowie die kritische Betrachtung informeller Verfahren, die sich oft in rechtlichen Grauzonen bewegen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die effizientesten Methoden für die Usability-Forschung zu identifizieren und die Vor- und Nachteile sowie die Risiken für die Nutzer in einem systematischen Vergleich gegenüberzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Analysearbeit, in der verschiedene Tracking-Verfahren in ihrer technischen Funktionsweise erläutert und ihre Eignung für wissenschaftliche Usability-Studien bewertet wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Erörterung gebräuchlicher Standardverfahren und die Untersuchung dubioser, oft informeller Tracking-Methoden wie Web Bugs, GUIDs und Third-Party-Cookies.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie User Tracking, Usability-Forschung, Datenschutz, Cookies und Online-Panel charakterisiert.

Warum werden Web Bugs als problematisch eingestuft?

Web Bugs sind für den Endnutzer unsichtbar, ermöglichen jedoch die unbemerkte Übermittlung von IP-Adressen und Zeitstempeln, was häufig ohne Wissen oder Zustimmung des Betroffenen geschieht.

Inwiefern unterscheiden sich Session Cookies von Persistent Cookies?

Session Cookies werden nur temporär während einer Sitzung gespeichert und beim Schließen des Browsers gelöscht, während Persistent Cookies dauerhaft auf der Festplatte verbleiben und Langzeitverfolgungen ermöglichen.

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Details

Title
User Tracking. Anwendungsmöglichkeiten der effizientesten Methoden in der Usability- Forschung im Vergleich
College
Dresden Technical University  (Institut für Kommunikationswissenschaft)
Course
Hauptseminar: „Faktoren der Nutzung und Bewertung von Websites“
Grade
1,7
Author
Robert Lindner (Author)
Publication Year
2007
Pages
15
Catalog Number
V115460
ISBN (eBook)
9783640169825
ISBN (Book)
9783640172405
Language
German
Tags
User Tracking Hauptseminar Nutzung Bewertung Websites“
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Robert Lindner (Author), 2007, User Tracking. Anwendungsmöglichkeiten der effizientesten Methoden in der Usability- Forschung im Vergleich, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/115460
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