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Frauen und Landrechte in Simbabwe

Título: Frauen und Landrechte in Simbabwe

Presentación (Redacción) , 2007 , 8 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Silke Peters (Autor)

Política - Región: África
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Simbabwe ist ein Staat, der schwere wirtschaftliche und soziale Probleme aufweist und der von einem autoritären Diktator regiert wird. Frauen wurden nach der Unabhängigkeit zwar dem Mann per Gesetz gleichgestellt, aber diese Rechte wurden nicht zuletzt durch das Einwirken der männlichen Bevölkerung wieder aufgehoben. Die Grundlage dieser Ausarbeitung bildet ein Bericht über die Situation der Frauen auf den Resettlement Areas. Besonders an diesem behandelten Text von Pat Made ist, dass der er nicht von einem ausländischen Beobachter stammt, sondern von einer Journalistin, die aus Simbabwe stammt, somit also mit dem Land und den Leuten gut vertraut ist und zudem weitere Artikel zum Thema „development and gender issues“1 verfasst hat. Um die Situation der Frauen in Simbabwe zu verstehen, müssen zunächst die kulturellen und historischen Besonderheiten im Land kurz umrissen sowie die Besonderheiten durch die neu geschaffenen Resettlement Areas aufgezeigt werden.

1 Judith Mirsky, Marty Radlett (Hrsg.) No Paradise Yet – The World’s Women Face the New Century, Panos Institute und Zed Books, London, 2000, S. 259.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einführung

Simbabwes historische Entwicklung

Fast Track Land Resettlement Programme

Das Wirken von Nicht-Regierungs-Organisationen in Simbabwe

Frauen in der Gesellschaft Simbabwes

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die prekäre Situation von Frauen in Simbabwe im Kontext historischer Entwicklungen, staatlicher Landreformen und gesellschaftlicher Traditionen unter besonderer Berücksichtigung ihrer Rechte auf Landbesitz.

  • Historische Entwicklung Simbabwes vom Kolonialstaat zur Republik
  • Auswirkungen des „Fast Track Land Resettlement Programme“ auf die ländliche Bevölkerung
  • Rolle und Einfluss von Nicht-Regierungs-Organisationen bei der Förderung von Frauenrechten
  • Soziokulturelle Barrieren für die Gleichberechtigung von Frauen in der Ehe und Gesellschaft

Auszug aus dem Buch

Fast Track Land Resettlement Programme

Vor der Landenteignung von 1992 besaßen 4.500 weiße Bauern 155.000 km² Boden, wohingegen auf 8.500 schwarze Bauern nur ca. 20.000 km² kamen. Um die Verstaatlichung des Landes und die anschließende Umverteilung zu ermöglichen, änderte „das Parlament die Verfassung.“ Mit der Landenteignung sollten neue Arbeitsplätze geschaffen werden, Fakt war aber, dass die weißen Bauern „26% der Arbeitsplätze im formalen Sektor“ bildeten und über eine „jahrzehntelange Erfahrung“ für die spezialisierte Anbauwirtschaft Simbabwes verfügten.

1997 wurde eine Liste mit 1.500 Farmen veröffentlicht, die enteignet werden sollten. Darunter waren nicht nur weiße Bauern, sondern auch schwarze Farmer, die nicht der Einheitspartei angehörten. Das enteignete Land wurde den Bauern nicht erstattet, lediglich Gebäude und Infrastruktureinrichtungen sollten ersetzt werden. Teilweise warten die enteigneten Bauern teilweise bis heute noch auf ihr Geld, da der Staat nicht über die finanziellen Mittel zur Entschädigung verfügt.

Die Regierung verteilte das so neu gewonnene Land an die schwarze Bevölkerung. 87% der neuen Landnutzer sind männlich, 13% Witwen oder geschiedene Ehefrauen, die allerdings in ständiger Angst leben müssen, dass männliche Verwandte ihres Ehemannes das Land in Anspruch nehmen wollen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einführung: Der Abschnitt erläutert die schwierige wirtschaftliche und soziale Lage in Simbabwe und führt in die Thematik der Frauenrechte auf den sogenannten Resettlement Areas ein.

Simbabwes historische Entwicklung: Dieses Kapitel bietet einen Überblick über die Geschichte des Landes, von der vorkolonialen Zeit über die Ära unter britischer Herrschaft bis hin zur politischen Situation unter Robert Mugabe.

Fast Track Land Resettlement Programme: Es wird die großflächige Landenteignung und Umverteilung durch die Regierung analysiert und deren soziale Folgen sowie die ungleiche Verteilung von Landrechten zwischen Männern und Frauen aufgezeigt.

Das Wirken von Nicht-Regierungs-Organisationen in Simbabwe: Hier werden Initiativen und Projekte verschiedener NGOs vorgestellt, die sich für Frauenrechte, Schutz vor häuslicher Gewalt und ökonomische Selbstverwaltung einsetzen.

Frauen in der Gesellschaft Simbabwes: Das Kapitel beleuchtet kulturelle Traditionen wie den Brauch des „lobola“ und die damit verbundenen patriarchalen Strukturen, die Frauen in der Gesellschaft benachteiligen.

Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Reflexion über die Diskrepanz zwischen Gesetz und gelebter Realität sowie die Notwendigkeit einer stärkeren Einbindung der Bevölkerung in Reformprozesse.

Schlüsselwörter

Simbabwe, Frauenrechte, Landenteignung, Fast Track Land Resettlement Programme, Patriarchat, NGOs, lobola, Gleichberechtigung, Landbesitz, Traditionen, soziale Ungleichheit, politische Entwicklung, Menschenrechte, Ehe, Agrarwirtschaft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Lebensumstände und die rechtliche Situation von Frauen in Simbabwe unter dem Einfluss politischer Reformen und tief verwurzelter traditioneller Geschlechterrollen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der Landreform (Fast Track Land Resettlement Programme), dem Einfluss des Gesetzgebers, der Rolle von Nicht-Regierungs-Organisationen und dem Fortbestehen patriarchaler Traditionen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie gesellschaftliche und staatliche Faktoren die Gleichberechtigung von Frauen in Simbabwe verhindern, insbesondere beim Zugang zu eigenem Land.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Autorin stützt sich auf die Analyse von Berichten, NGO-Untersuchungen und historischen Kontexten, um ein differenziertes Bild der Lage zu zeichnen.

Welche Inhalte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die historische Einordnung, die Auswirkungen der Landumverteilung, die Arbeit zivilgesellschaftlicher Organisationen sowie die soziokulturellen Herausforderungen für Frauen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Zentrale Begriffe sind Landrechte, Geschlechtergerechtigkeit, politische Unterdrückung, sozioökonomischer Status und kultureller Wandel.

Inwiefern beeinflusst das „Fast Track Land Resettlement Programme“ die Frauen konkret?

Das Programm führte dazu, dass der Großteil des verteilten Landes an Männer ging, wodurch Frauen in eine rechtliche Abhängigkeit gerieten, die ihre wirtschaftliche Selbstständigkeit gefährdet.

Welche Bedeutung hat der Brauch des „lobola“ für die Frauenrechte?

Der Brauch des „lobola“ (Brautpreis) festigt die Auffassung, dass die Frau Eigentum des Mannes sei, was ihr die familiäre Entscheidungsgewalt entzieht und sie in eine untergeordnete soziale Position drängt.

Warum wird die Arbeit von Pat Made als besonders relevant hervorgehoben?

Die Autorin ist selbst Journalistin aus Simbabwe, wodurch sie ein tiefes Verständnis für die landesspezifischen Bedingungen besitzt und eine authentische Innensicht liefert.

Final del extracto de 8 páginas  - subir

Detalles

Título
Frauen und Landrechte in Simbabwe
Universidad
University of Hildesheim  (Institut für Politik)
Curso
Entwicklungspolitik in einer globalisierten Welt
Calificación
1,0
Autor
Silke Peters (Autor)
Año de publicación
2007
Páginas
8
No. de catálogo
V115466
ISBN (Ebook)
9783640169849
Idioma
Alemán
Etiqueta
Frauen Landrechte Simbabwe Entwicklungspolitik Welt
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Silke Peters (Autor), 2007, Frauen und Landrechte in Simbabwe, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/115466
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