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"Die Leiden des jungen Werther" von Johann Wolfgang von Goethe

Titre: "Die Leiden des jungen Werther" von Johann Wolfgang von Goethe

Thèse Scolaire , 2021 , 15 Pages , Note: 13 Notenpunkte

Autor:in: Anonym (Auteur)

Didactique de l'Allemand - Littérature, Œuvres
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In der vorliegenden Facharbeit zu dem Briefroman "Die Leiden des jungen Werther" werden in insgesamt 8 Kapitel verschiedene Themenbereiche behandelt.

Werthers Gedankenwelt unterscheidet sich maximal zu der Lebens‐ und Denkweise des Bürgertums zu der damaligen Zeit. Blickt man auf die Zeit zurück und auf den Charakter Werther würde man von einem wahrhaftigen Stürmer und Dränger reden. Er tritt in dem Briefroman mehrmals als Vertreter der Leidenschaft auf und vertritt sonst auch die Tugenden, die die Epoche des Sturms und Drangs kennzeichnen. Allgemein hat der Briefroman und vor allem Werther als Protagonist die Gesellschaft stark beeinflusst. Nicht umsonst gilt der Werther als das typische Werk der Epoche des Sturms und Drangs. Die Epoche des Sturms und Drangs ist die Gegenrevolution zu der Aufklärung. Sie ist eine Reaktion auf eine vernunftbestimmte Zeit, in der die Leidenschaft zu kurz geraten ist. Der "Werther" als Briefroman hat dazu beigetragen, in dem er viele gesellschaftskritische Thematiken äußert und eine fortschrittliche und avantgardistische Denkweise besitzt. Der Hauptpunkt der gesellschaftskritischen Thematiken liegt darin, dass Werther die Ständeordnung mit besonderem Augenmerk auf den Adel kritisiert. Zusätzlich empfindet er die bürgerlichen Tugenden und generell gesellschaftliche Regeln als Einschränkung, die die freie Selbstentfaltung verhindern oder einschränken. Abschließend kritisiert Werther fehlende
Toleranz von der Gesellschaft und Kirche gegenüber psychisch Erkrankte und den Selbstmord.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1.) Kunst und Regeln

Regeln und Sprache

2.) Arbeit und Beruf

3.) Kinder und Kindheit (Vergleich Kinder-Erwachsene, Erziehung)

4.) Selbstmord und Selbstverwirklichung

5.) Werther als Leser

6.) Werther-Lotte-Albert

7.) Gesellschaftskritik im „Werther“

8.) Werther-ein Revolutionär?

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die psychische Entwicklung des Protagonisten Werther sowie seine gesellschaftskritische Auseinandersetzung mit den zeitgenössischen Normen, der Ständeordnung und der Rolle von Leidenschaft versus Vernunft. Dabei wird untersucht, inwiefern Werthers persönliches Scheitern und sein Suizid als Konsequenz aus dem Konflikt zwischen individueller Selbstverwirklichung und gesellschaftlichen Zwängen zu verstehen sind.

  • Konflikt zwischen individuellem Freiheitsdrang und gesellschaftlichen Regeln
  • Die Rolle der Leidenschaft und Naturwahrnehmung als Ausdruck der Psyche
  • Kritik an der bürgerlichen Arbeitswelt und der starren Ständeordnung
  • Die Funktion von Literatur als Spiegel und Inspiration für das eigene Handeln
  • Die Auseinandersetzung mit Selbstmord als Folge psychischen Drucks

Auszug aus dem Buch

3.) Kinder und Kindheit (Vergleich Kinder-Erwachsene, Erziehung)

Schon am Anfang des Briefromans wird klar, dass Werther eine besondere Beziehung zu Kindern hat. Mit den Geschwistern von Lotte pflegt er direkt am Anfang einen freundschaftlichen Umgang. Er sieht Kinder anders als die meisten anderen Menschen und ordnet ihnen ganz andere Fähigkeiten und Eigenschaften zu als andere. „…und das Zugreifen ist doch der natürlichste Trieb der Menschheit! Greifen die Kinder nicht nach allem, was ihnen in den Sinn fällt? - Und ich?“ In dieser Passage aus dem Brief vom 30. Oktober wird deutlich, was für ein Bild Werther von Kindern als Wesen hat. Er sieht Kinder als von der Gesellschaft unverformt. Sie stehen (noch) unter keinem äußerlichem Einfluss der Gesellschaft und folgen nur ihren Trieben und Emotionen. Nach Werther sind sie ein Ebenbild der Natur. Da Kinder ausschließlich durch ihre Emotionen und Triebe geleitet werden und nicht an Vernunft denken, sympathisiert Werther zusätzlich mit ihnen und bewundert sie. Werther sympathisiert aber nicht nur mit Kindern.

Er spielt mit ihnen, als wäre er selbst eins, ohne Schamgefühl (vgl. Brief vom 29. Juni). Er bewundert Kinder und fühlt sich wohl unter ihnen, da er so sein will wie sie. Werther schätzt ihre Tugenden: ihren Eigensinn, ihre Standhaftigkeit, Festigkeit ihres Charakters, ihren Humor und ihre Leichtigkeit und will sie sich aneignen, was aber aufgrund der gesellschaftlichen Regeln und Ständeordnung schwierig ist (vgl. Brief vom 29. Juni).

Zusammenfassung der Kapitel

1.) Kunst und Regeln: Werther sieht in gesellschaftlichen Regeln eine Einschränkung der künstlerischen Selbstentfaltung und plädiert für ein Handeln aus reinem Naturgefühl.

Regeln und Sprache: Anhand des Gesandten wird verdeutlicht, wie konservative Normen die Sprache und das Ausdrucksvermögen unterdrücken, was Werther als gefühllos ablehnt.

2.) Arbeit und Beruf: Der Beruf wird als einschränkende Struktur wahrgenommen, die den Menschen von seiner Freiheit entfremdet und in eine depressive Eintönigkeit drängt.

3.) Kinder und Kindheit (Vergleich Kinder-Erwachsene, Erziehung): Werther bewundert die Unverformtheit von Kindern und kontrastiert diese mit der ziellosen Existenz der Erwachsenen, die unter gesellschaftlichem Druck stehen.

4.) Selbstmord und Selbstverwirklichung: Die Analyse der psychischen Abwärtsspirale Werthers zeigt, wie er den Freitod als letzte Konsequenz der Unmöglichkeit begreift, seine Leidenschaft in der Gesellschaft zu leben.

5.) Werther als Leser: Die Literatur dient Werther als Spiegel seines Gefühlslebens, wobei der Übergang von Homer zu Emilia Galotti seine eigene tragische Entwicklung antizipiert.

6.) Werther-Lotte-Albert: Diese Dreieckskonstellation verdeutlicht den Gegensatz zwischen Werthers unkontrollierter Leidenschaft und Alberts bürgerlicher Vernunft als Grundlage für Lottes Entscheidung.

7.) Gesellschaftskritik im „Werther“: Werther kritisiert die starre Ständeordnung und die mangelnde Toleranz der Gesellschaft gegenüber Individuen, die den gesellschaftlichen Normen nicht entsprechen.

8.) Werther-ein Revolutionär?: Abschließend wird Werther als Prototyp des „Sturm und Drang“ charakterisiert, der durch seine gesellschaftskritische Haltung die Leidenschaft wieder in den Fokus rückte.

Schlüsselwörter

Johann Wolfgang von Goethe, Die Leiden des jungen Werthers, Sturm und Drang, Leidenschaft, Vernunft, Gesellschaftskritik, Selbstmord, Selbstverwirklichung, Ständeordnung, Bürgertum, Naturwahrnehmung, Inversion, Emilia Galotti, Entfremdung, Individualität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die zentralen Motive und Themen in Goethes Briefroman „Die Leiden des jungen Werthers“ unter besonderer Berücksichtigung der psychischen Entwicklung des Protagonisten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den Hauptthemen gehören das Spannungsfeld zwischen Leidenschaft und Vernunft, die Kritik an gesellschaftlichen Normen und Arbeit, das Verhältnis von Mensch und Natur sowie die Rolle von Literatur.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, Werthers Handeln und sein schlussendliches Scheitern vor dem Hintergrund der Epoche des Sturm und Drang als Ausdruck einer tiefen gesellschaftskritischen Ablehnung zu verstehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit nutzt eine textanalytische Herangehensweise, bei der spezifische Briefe aus dem Roman als Primärquellen dienen, um die Denkweise Werthers zu interpretieren.

Welche Inhalte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Aspekte wie das Verhältnis zu Kunst und Sprache, die Wahrnehmung von Kindheit und Beruf sowie die psychologische Entwicklung bis zum Suizid.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Sturm und Drang, Leidenschaft, gesellschaftliche Konventionen, Selbstverwirklichung und die psychische Fragmentierung des Protagonisten.

Inwiefern beeinflusst die Literatur Werthers Selbstbild?

Werther nutzt die Lektüre von Werken wie „Emilia Galotti“, um sein eigenes Leben zu spiegeln, und sieht seinen Tod schließlich als eine ähnlich unumgängliche Konsequenz an.

Warum lehnt Werther die bürgerliche Ordnung ab?

Er empfindet diese Ordnung als Einengung, da sie die natürliche freie Selbstentfaltung des Einzelnen zugunsten von Vernunft und materieller Absicherung unterdrückt.

Wie verändert sich Werthers Einstellung zum Adel im Laufe der Zeit?

Nach einer ausgrenzenden Erfahrung durch den Adel entwickelt Werther eine tiefgreifende Abneigung gegen die Hochnäsigkeit und die künstlichen Zeremonien dieser Schicht.

Welche Bedeutung hat das Gleichnis von der „Wanderschaft“ in Bezug auf den Selbstmord?

Werther nutzt dieses Gleichnis, um seinen Suizid auf einer geistlichen Ebene zu legitimieren und zu argumentieren, dass eine vorzeitige Rückkehr zu Gott nicht zwangsläufig ein sündhaftes Handeln darstellt.

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Titre
"Die Leiden des jungen Werther" von Johann Wolfgang von Goethe
Note
13 Notenpunkte
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2021
Pages
15
N° de catalogue
V1156469
ISBN (ebook)
9783346550583
Langue
allemand
mots-clé
Die Leiden des jungen Werther Johann Wolfgang von Goethe Werther Kunst Werther Regeln und Sprache Werther Arbeit und Beruf Werther Kindheit und Erziehung Werther Selbstmord Werther Selbstverwirklichung Werther und Literatur Werther Lotte Albert Werther Gesellschaftskritik Werther als Revolutionär
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Anonym (Auteur), 2021, "Die Leiden des jungen Werther" von Johann Wolfgang von Goethe, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1156469
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