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Finanzwirtschaftliches Risikomanagement

Risikomanagement im Bezug auf Zinsänderungsrisiken anhand eines fiktiven Beispiels

Titel: Finanzwirtschaftliches Risikomanagement

Essay , 2021 , 10 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Gerrit Christiansen (Autor:in)

BWL - Investition und Finanzierung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Risikomanagement im Bezug auf Zinsänderungsrisiken anhand eines fiktiven Beispiels. Es handelt sich bei dem fiktiven Beispiel um eine Firma, die über einen aktivischen Festzinsüberhang verfügt. Es wird das Problem beschrieben und anhand finanzwirtschaftlicher Instrumente Lösungen beschrieben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Mögliches Zinsänderungsrisiko für die Coronex AG

3 Instrumente zur Reduzierung des Risikos

3.1 Coupon-Swap

3.2 Kauf einer Anleihe

3.3 Floating Rate Note

3.4 Forward Rate Agreement

4 Vor und Nachteile der Instrumente

5 Wann ist ein Zinsänderungsrisiko ausgeschlossen oder noch möglich?

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert das Zinsänderungsrisiko der Coronex AG, die eine langfristige Investition durch eine Floating Rate Note finanziert hat, und untersucht geeignete Finanzinstrumente zur Risikominimierung.

  • Analyse des aktivischen Festzinsüberhangs
  • Untersuchung von Zinsswaps und Forward Rate Agreements
  • Bewertung von Anleihekäufen zur Zinsimmunisierung
  • Vergleich der Vor- und Nachteile verschiedener Absicherungsinstrumente
  • Bestimmung der Bedingungen für das vollständige Ausschlussrisiko

Auszug aus dem Buch

3 Instrumente zur Reduzierung des Risikos

In der Abbildung 2 ist verdeutlicht, wie ein Swap Geschäft für die Coronex AG ablaufen könnte. Wir haben ein externes Unternehmen, das einen variablen Zinssatz zahlen möchte. Gründe dafür können zum Beispiel sein, dass das Unternehmen von fallenden Zinsen ausgeht und sich dadurch einen Gewinn durch höheren Erhalt der Festzinsen erhofft. Der Spread richtet sich nach der Bonität der Coronex AG. Wir gehen in dem Fall von 1% aus. Die Zahlung, die die Coronex AG zu leisten hat, könnte also 1% Spread + 3-Monats-Euribor sein. 1% Spread ist hierbei ein Festwert und der Euribor variabel. Um den aktivischen Festzinsüberhang auszugleichen, möchte die Coronex AG nun einen Festzins zahlen. Die Coronex AG geht ein Geschäft mit einem externen Unternehmen ein und zahlt diesem Unternehmen einen Festzins und erhält dafür den 3-Monats-Euribor. Der 3-Monats-Euribor wird, wie in der Grafik veranschaulicht, an den Anleihenehmer mit dem 1% Spread weitergeleitet. Zudem wird der Festzins an das externe Unternehmen gezahlt, was für die Coronex AG bedeutet, dass sie einen Festwert von 1% Spread + den vereinbarten Festzinswert zahlen müssen. Somit wird der aktivische Festzinsüberhang ausgeglichen und das Zinsänderungsrisiko minimiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung des Falls der Coronex AG und der Zielsetzung der Arbeit bezüglich der Zinsänderungsrisiken.

2 Mögliches Zinsänderungsrisiko für die Coronex AG: Erläuterung, wie sich ein aktivischer Festzinsüberhang und eine Floating Rate Note bei steigenden Zinsen negativ auswirken können.

3 Instrumente zur Reduzierung des Risikos: Vorstellung verschiedener Absicherungsmöglichkeiten wie Coupon-Swaps, Anleihekäufe, Floating Rate Notes mit Cap und Forward Rate Agreements.

4 Vor und Nachteile der Instrumente: Detaillierte Gegenüberstellung der bilanziell wirksamen Instrumente und Derivate hinsichtlich ihrer Chancen und Risiken.

5 Wann ist ein Zinsänderungsrisiko ausgeschlossen oder noch möglich?: Definition der notwendigen Voraussetzungen, wie Kongruenz und Zinselastizität, um ein Zinsänderungsrisiko effektiv zu minimieren.

Schlüsselwörter

Zinsänderungsrisiko, Coronex AG, Floating Rate Note, Finanzrisikomanagement, Coupon-Swap, Forward Rate Agreement, Zinsimmunisierung, Aktivischer Festzinsüberhang, Zinssatz, Absicherung, Laufzeitkongruenz, Zinselastizität, Finanzderivate, Zinsaufwand, Investition.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Identifikation und Minderung von Zinsänderungsrisiken für die Coronex AG, die aufgrund einer spezifischen Finanzierungsstruktur einem volatilen Zinsumfeld ausgesetzt ist.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen sind das Risikomanagement bei variablen Zinsverbindlichkeiten, die Funktionsweise von Swaps und Derivaten sowie die theoretischen Grundlagen der Zinsimmunisierung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Methoden aufzuzeigen, wie die Coronex AG ihre Zinsaufwendungen durch geeignete Finanzinstrumente planen und absichern kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor wählt einen fallstudienbasierten Ansatz, bei dem theoretische Finanzinstrumente auf die konkrete bilanzielle Situation der Coronex AG angewendet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden Instrumente wie Coupon-Swaps, Anleihen, Caps und Forward Rate Agreements detailliert analysiert und deren Vor- und Nachteile diskutiert.

Durch welche Schlüsselwörter wird die Arbeit charakterisiert?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Zinsänderungsrisiko, Zinsimmunisierung, Laufzeitkongruenz und Finanzderivate geprägt.

Warum stellt ein aktivischer Festzinsüberhang für die Coronex AG ein Risiko dar?

Das Risiko entsteht, weil bei einer Floating Rate Note die Zinsaufwendungen bei steigenden Referenzzinsen steigen, während die Erträge aus der Investition zinsunabhängig fixiert sind, was die Marge schmälert.

Was genau bewirkt der Einsatz eines "Caps" bei einer Floating Rate Note?

Ein Cap dient als Zinsbegrenzung; der Käufer zahlt eine Prämie, um sich gegen Zinssteigerungen über eine bestimmte Höchstgrenze hinaus abzusichern.

Welche Rolle spielt die Zinselastizität bei der Risikominimierung?

Die Angleichung der Zinselastizität auf der Aktiv- und Passivseite ist entscheidend, damit Zinsänderungen auf beiden Seiten der Bilanz zu kompensierenden Effekten führen.

Wann ist ein Zinsänderungsrisiko laut Autor endgültig ausgeschlossen?

Ein Zinsänderungsrisiko gilt als ausgeschlossen, wenn eine perfekte Kongruenz der Volumina, Laufzeiten und Referenzzinssätze sowie eine identische Zinselastizität beider Seiten vorliegt.

Ende der Leseprobe aus 10 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Finanzwirtschaftliches Risikomanagement
Untertitel
Risikomanagement im Bezug auf Zinsänderungsrisiken anhand eines fiktiven Beispiels
Hochschule
Leuphana Universität Lüneburg
Note
2,3
Autor
Gerrit Christiansen (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
10
Katalognummer
V1156744
ISBN (PDF)
9783346552525
Sprache
Deutsch
Schlagworte
finanzwirtschaftliches risikomanagement bezug zinsänderungsrisiken beispiels
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Gerrit Christiansen (Autor:in), 2021, Finanzwirtschaftliches Risikomanagement, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1156744
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Leseprobe aus  10  Seiten
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