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„Pax Britannica“

Das Britische Empire im „Britischen Jahrhundert“ von 1815 bis 1914

Titre: „Pax Britannica“

Dossier / Travail de Séminaire , 2008 , 28 Pages , Note: 1,8

Autor:in: René Cremer (Auteur)

Politique - Histoire des systèmes politiques
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Résumé Extrait Résumé des informations

Dieses Zitat komprimiert eine Grundeigenschaft von Imperien, Großmächten, Weltmächten und Hegemonialmächten auf einen zeitlichen Horizont und verdeutlicht so deren Aufstieg und Niedergang. Diese politischen Gebilde sind teils diffuse, teils noch nicht genauer definierte Begriffe der Weltgeschichte (Punkt 2 soll dazu dienen, den Begriff des Imperiums für diese Arbeit zu definieren), welche letztlich alle eines gemeinsam haben – sie beschreiben die Vormachtstellung einer einzigen Nation bzw. Landes über einen bestimmten Teil der Welt. Zwar gab es in der Geschichte der Menschheit Länder, die nahezu die damals bekannte Welt beherrschten, doch war es aufgrund der technischen Entwicklung jener Zeit nicht möglich die ganze – uns heute bekannte Welt – zu beherrschen. Dies ist vor allem der trivialen Tatsache geschuldet, dass diese dominierenden Länder gar nicht wussten, dass es noch weitere Landstriche auf der Erde gab, die man beherrschen konnte.
Da es im Zuge des Zusammenbruchs der Sowjetunion – um ein zeitgeschichtliches Beispiel zu nehmen – und des damit verbundenen Endes des Ost-West-Konflikts zu einer sprunghaften Ausdehnung der „Macht“ bzw. des Einflusses der USA gekommen ist, erscheint es heute sinnvoll, die Frage nach Aufstieg und Verfall von Imperien zu diskutieren. Es gibt dahingehend schon diverse Studien, die eben diese Prozesse anhand von historischen Beispielen beleuchten. In dieser Hausarbeit, welche im Rahmen des Blockoberseminars „Aufstieg und Niedergang von Imperien“ entstand, wird ein Beispiel für solch ein (angebliches) Imperium näher betrachtet werden, welches vor allem das 19. Jahrhundert geprägt hat – das Britische Imperium. Es gilt anhand dieses Fallbeispiels nachzuweisen, inwieweit politische, wirtschaftliche und militärische Faktoren – welche meist ineinander verwoben waren und daher nur schwer getrennt zu betrachten sind – Einfluss auf den Aufstieg Großbritanniens zum „Empire“ hatten und welche Faktoren letztlich zum Niedergang desselben führten. Diese nähere Betrachtung der unterschiedlichen Faktoren dient schließlich zur Beantwortung der für diese Arbeit zutreffenden Leitfrage: War das Britische Empire wahrlich ein Imperium? [...]

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Was ist ein Imperium? – Merkmale und Definition

3 „Pax Britannica“ – die Welt unter dem „Union Jack“

3.1 Das wirtschaftliche Empire

3.2 Das militärische Empire

3.3 Das politische Empire

4 Drei-Ebenen-Zyklus des Britischen Empire

5 Schlussbetrachtung – „British Empire“ wahrlich ein Imperium?

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Britische Empire im Zeitraum der „Pax Britannica“ (1815–1914) mit dem Ziel, anhand eines Drei-Ebenen-Modells zu prüfen, inwieweit das Britische Empire tatsächlich als Imperium klassifiziert werden kann. Dabei wird analysiert, wie politische, wirtschaftliche und militärische Faktoren den Aufstieg und Niedergang dieser Weltmacht beeinflusst haben.

  • Analyse der theoretischen Merkmale von Imperien und deren Anwendung auf Großbritannien.
  • Untersuchung der wirtschaftlichen Dominanz Großbritanniens als „Werkstatt der Welt“.
  • Bewertung der Rolle der Royal Navy als Instrument der imperialen Machtabsicherung.
  • Analyse des Übergangs von informeller zu formeller imperialer Herrschaft.
  • Entwicklung und Darstellung eines „Drei-Ebenen-Zyklus“ zur Veranschaulichung des Aufstiegs und Falls.

Auszug aus dem Buch

3.1 Das wirtschaftliche Empire

Die Industrielle Revolution hatte vielfältige Ursachen, die aber aufgrund ihres Umfangs hier nicht näher besprochen werden. Viel relevanter für diese Arbeit ist die wirtschaftliche Grundentwicklung Großbritanniens im 19. Jahrhundert. Denn „[d]urch die industrielle Revolution war dieses Inselvolk von ´einer Nation von Krämern´ zur ´Werkstatt der Welt´ geworden“.16

Zwar legen die Historiker den Startzeitpunkt dieser wirtschaftlichen Revolution auf die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts, da „[d]ie Hauptvoraussetzungen für die Industrialisierung […] in Großbritannien schon im 18. Jahrhundert gegeben“ waren.17 Aber deren eigentliche Blüte bzw. Entfaltung fand eindeutig im 19. Jahrhundert statt und erlebte in Großbritannien um 1860 ihren Zenit. Es erscheint sinnvoll drei wichtige Aspekte der britischen Wirtschaft jenes Jahrhunderts näher zu betrachten, da diese maßgebliche Charakteristika darstellten – die „Schlüsselindustrien“ der Industrialisierung, der Handel und das Finanzwesen. Da es sich beim Britischen Empire um ein Überseeimperium handelte, erscheint es nur passend all diese drei Aspekte, sofern möglich, im Rahmen dieser Arbeit von ihrer Im- und Exportseite her zu beleuchten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des Aufstiegs und Falls von Imperien ein und definiert den zeitlichen sowie methodischen Rahmen der Hausarbeit.

2 Was ist ein Imperium? – Merkmale und Definition: Hier werden zentrale theoretische Kriterien für Imperien erarbeitet, um eine Grundlage für die Analyse des Britischen Empires zu schaffen.

3 „Pax Britannica“ – die Welt unter dem „Union Jack“: Dieses Kapitel beleuchtet die historische Entwicklung des Britischen Empires von seinen Anfängen bis zum 19. Jahrhundert.

3.1 Das wirtschaftliche Empire: Untersuchung der industriellen Entwicklung, des Handels und des Finanzwesens als Triebfedern des britischen Erfolgs.

3.2 Das militärische Empire: Analyse der Bedeutung der Royal Navy und der maritimen Dominanz für den Schutz des Empires.

3.3 Das politische Empire: Betrachtung der Kolonialpolitik und des Wandels vom informellen zum formellen Imperialismus.

4 Drei-Ebenen-Zyklus des Britischen Empire: Ein theoretisches Modell wird vorgestellt, das Wirtschaft, Militär und Politik in einen zeitlichen Zyklus einbettet.

5 Schlussbetrachtung – „British Empire“ wahrlich ein Imperium?: Fazit über den imperialen Status des Britischen Empire unter Anwendung der zuvor erarbeiteten Definition.

Schlüsselwörter

Pax Britannica, Britisches Empire, Imperium, Industrialisierung, Royal Navy, Weltherrschaft, Weltwirtschaft, Kolonialismus, Informeller Imperialismus, Hegemonie, Drei-Ebenen-Zyklus, Großmacht, Industrielle Revolution, Handelsrouten, Finanzzentrum London.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Aufstieg und Niedergang des Britischen Empires zwischen 1815 und 1914 unter dem Aspekt, ob es die Kriterien eines Imperiums erfüllt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit konzentriert sich auf die drei Säulen Wirtschaft, Militär und Politik, die den Status Großbritanniens als Weltmacht maßgeblich bestimmt haben.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Hauptziel ist die Beantwortung der Leitfrage, ob das Britische Empire wahrlich als Imperium bezeichnet werden kann, basierend auf einer Definition und einem entwickelten Zyklus-Modell.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine interdisziplinäre historische und politikwissenschaftliche Analyse angewandt, die durch quantitative Daten (Tabellen und Indizes) gestützt wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Industrielle Revolution als wirtschaftliche Grundlage, die Royal Navy als militärisches Instrument und die Transformation der politischen Machtstrukturen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Begriffe wie „Pax Britannica“, „Informeller Imperialismus“, „Werkstatt der Welt“ und der „Drei-Ebenen-Zyklus“ stehen im Zentrum der Untersuchung.

Was besagt das „Drei-Ebenen-Zyklus“-Modell des Autors?

Es setzt die Entwicklungen von Wirtschaft, Militär und Politik in einen zeitlichen Kontext, um Phasen des Aufstiegs, Höhepunkts und Niedergangs messbar zu machen.

Welchen Einfluss hatte der „informelle Imperialismus“ auf das Britische Empire?

Der informelle Imperialismus ermöglichte es Großbritannien, durch wirtschaftliche Abhängigkeiten und Kapitalinvestitionen Macht auszuüben, ohne sofort formelle direkte Herrschaft in allen Regionen etablieren zu müssen.

Wie bewertet der Autor den Übergang zur formellen Herrschaft in Indien?

Der Übergang wird als Reaktion auf die Unfähigkeit der Ostindienkompanie gesehen, nach dem Sapoy-Aufstand für Stabilität zu sorgen, was eine direkte Integration in das „formal Empire“ notwendig machte.

Was ist das Fazit der Arbeit bezüglich des imperialen Status?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass das Britische Empire insbesondere in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als Imperium gelten konnte, nach 1890 jedoch eher als Hegemon agierte, da die wirtschaftliche Überlegenheit schwand.

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Résumé des informations

Titre
„Pax Britannica“
Sous-titre
Das Britische Empire im „Britischen Jahrhundert“ von 1815 bis 1914
Université
Martin Luther University  (Institut für Politikwissenschaft und Japanologie)
Cours
Aufstieg und Niedergang von Imperien
Note
1,8
Auteur
René Cremer (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
28
N° de catalogue
V115735
ISBN (ebook)
9783640182145
Langue
allemand
mots-clé
Aufstieg Niedergang Imperien British Empire Pax Britannica 19. Jahrhundert
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
René Cremer (Auteur), 2008, „Pax Britannica“, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/115735
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Extrait de  28  pages
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