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Abschreibungen und die Übertragung stiller Reserven zur Förderung des Mittelstandes. Stand der speziellen steuerlichen Wahlrechte

Titre: Abschreibungen und die Übertragung stiller Reserven zur Förderung des Mittelstandes. Stand der speziellen steuerlichen Wahlrechte

Texte Universitaire , 2021 , 76 Pages

Autor:in: Maged Hassanien (Auteur)

Droit - Droit fiscal
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Diese Arbeit befasst sich mit den speziellen steuerlichen Abschreibungswahlrechten. Denn diese Abschreibungswahlrechte können steuerliche Vorteile für das Unternehmen erbringen, die durch den Gesetzgeber zur Förderung des Mittelstandes genutzt werden können, um Reinvestitionen/Neuanschaffungen besser gewährleisten zu können. Wie sieht aber die Verwendung des Niederstwertprinzips im Rahmen der Abschreibungswahlrechte aus? Wie kann der Mittelstand diese Steuervorschriften anwenden und für Reinvestitionen nutzen, um ebenso in Zukunft, nach Veränderung der Abschreibungssituation, die Steuerlast zu managen (als indirekte Förderung des Mittelstandes)? Daraus folgt die Frage: Wie kann der Mittelstand und auch andere Unternehmen diesen § 6b EStG – Übertragung von stillen Reserven – verwenden und bei welchen Anlagegütern kann diese Vorschrift angewendet werden, um einen steuerlichen Vorteil zu erhalten, um hierbei Ersatzinvestitionen zu fördern?

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Abschreibungen

2.1 Abschreibungen – Begrifflichkeiten - Methoden

2.1.1 Arten der Anlagengegenstände

2.1.2 Zusammenhang zwischen den Abschreibungsvorschriften im Handelsrecht und im Steuerrecht

2.1.3 Abschreibungsmethodik

2.2 Spezielle Abschreibungswahlrechte, steuerliche Wahlrechte

2.2.1 Erklärungen zu den speziellen Abschreibungswahlrechten

2.2.2 Außerplanmäßige Abschreibungen bei abnutzbaren und nicht abnutzbaren Anlagenvermögen

2.2.1.1 Außerplanmäßige Abschreibungen bei nicht abnutzbarem Anlagenvermögen

2.2.2.2 Außerplanmäßige Abschreibungen bei abnutzbarem Anlagevermögen

Beschaffungsmarkt

Absatzmarkt

Beschaffungs- und Absatzmarkt

Übersicht / Umlaufvermögen

Handelsbilanz

Steuerbilanz

3. Investitionsabzugsbeträge

4. Übertragung stiller Reserven bei Ersatzbeschaffungen (Richtlinie 6.6)

5. Übertragungen stiller Reserven / § 6b EStG

GruBo

Gebäude

GruBo

Gebäude

Ergänzungsbilanz E in 02

6. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den aktuellen Stand spezieller steuerlicher Wahlrechte im Bereich der Abschreibungen sowie die Übertragung stiller Reserven als Instrumente zur indirekten Förderung mittelständischer Unternehmen. Ziel ist es, die bilanzpolitischen Gestaltungsspielräume zu analysieren und deren Effektivität bei der Unterstützung von Reinvestitionen im Mittelstand zu bewerten.

  • Grundlagen der steuerlichen Abschreibungsmethoden und deren betriebswirtschaftliche Relevanz.
  • Analyse außerplanmäßiger Abschreibungen unter Berücksichtigung handels- und steuerrechtlicher Bewertungsgrundsätze.
  • Einsatz von Investitionsabzugsbeträgen zur steuerlichen Entlastung und Investitionsförderung.
  • Systematik der Übertragung stiller Reserven nach § 6b EStG sowie bei Ersatzbeschaffungen gemäß Richtlinie 6.6.
  • Kritische Würdigung der steuerlichen Stundungseffekte zur Liquiditätsstärkung im Mittelstand.

Auszug aus dem Buch

Praxisfall (außerplanmäßige Abschreibung / nicht abnutzbares Anlagegut):

Ein Unternehmer hat eine als Lager nutzbare, unbebaute Fläche zum Anschaffungspreis von 1.500.000 Euro erworben. Nach dem Kauf stellt der Unternehmer fest, dass das Grundstück mit Altlasten belastet ist – ein Rückgriff / Schadensersatzanspruch auf den Verkäufer ist nicht mehr möglich. Ein hinzugezogener Gutachter bewertet den jetzigen Grundstückswert auf 1.000.000 Euro. Da hier eine nachhaltige und langfristige Kontamination und entsprechend eine voraussichtliche dauernde Wertminderung vorliegt, muss nun der Unternehmer eine außerplanmäßige Abschreibung von 500.000 Euro vornehmen. Wird die Kontamination in Zukunft beseitigt, so dass der Grundstückswert sich erhöhen kann, ist eine Zuschreibung auf maximal 1.500.000 Euro geboten.

In dieser Phase haben die Unternehmen die Chance jegliche Wertminderungen als außerordentlichen Aufwand in ihre Gewinn- und Verlustrechnung zu übernehmen und entsprechend den Betriebsgewinn in diesem Sinne zu schmälern. Die Unternehmen können diese Wertminderung zu 100% ansetzen, ohne dass der Unternehmer prognostizieren kann, wann dieser Zustand sich wieder normalisieren wird oder ob/wann dieser Aufwand generell über Umsätze gegenfinanziert/amortisiert wird – denn diese Aufwandsdarstellung ist der ursprüngliche Sinn der Abschreibungsaufwands-Ansetzung in der Gewinn- und Verlustrechnung. In dieser Situation wird dem Unternehmen die Möglichkeit gegeben, ein Anlagevermögen so anzusetzen, dass es in eine außerordentliche steuerliche Position gelangt – dies würde einer indirekten Subvention durch den Gesetzgeber gleich kommen. Denn die Aufwandsansetzung bedeutet eine Gewinnschmälerung – in diesem Beispiel um 500.000€ - zugleich müssten in dieser Periode wesentlich geringere betriebliche Steuern gezahlt werden, die ebenso eine staatliche und indirekte Subvention bedeuten würde, weil diese steuerliche Maßnahme im kausalen Zusammenhang zu sehen ist. Bei einer späteren eventuellen Zuschreibung, wenn sich das Grundstück wertmäßig erhöhen würde, würde nur das Anlagevermögen um diese Erhöhung ansteigen und es gäbe eine weitere Abschreibungsmasse, die sich zeitlich und betragsmäßig niederschlagen würde.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Bedeutung der steuerlichen Abschreibungswahlrechte und stillen Reserven als Instrumente zur indirekten Mittelstandsförderung durch Gewinnminimierung und Steuerstundung.

2 Abschreibungen: Es werden die verschiedenen Arten von Anlagengegenständen, Abschreibungsmethoden sowie der Zusammenhang zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Vorschriften detailliert analysiert.

3. Investitionsabzugsbeträge: Dieses Kapitel behandelt die Voraussetzungen und Regelungen zur steuerlichen Begünstigung von Neuinvestitionen kleiner und mittlerer Unternehmen durch außerbilanzielle Gewinnkürzungen.

4. Übertragung stiller Reserven bei Ersatzbeschaffungen (Richtlinie 6.6): Hier werden die steuerlichen Möglichkeiten erläutert, stille Reserven bei unvorhergesehenen Ereignissen steuerneutral auf Ersatzinvestitionen zu übertragen.

5. Übertragungen stiller Reserven / § 6b EStG: Dieses Kapitel untersucht die Bildung und Übertragung stiller Reserven nach § 6b EStG und deren Funktion als steuerstundendes Element im Mittelstand.

6. Zusammenfassung und Ausblick: Abschließend werden die zentralen Ergebnisse zur Rolle der steuerlichen Wahlrechte für die Liquiditätssicherung und Investitionskraft im Mittelstand zusammengefasst und zukünftige Entwicklungen skizziert.

Schlüsselwörter

Abschreibungswahlrechte, Stille Reserven, Mittelstandsförderung, Investitionsabzugsbetrag, Steuerstundung, Steuerbilanz, Handelsbilanz, § 6b EStG, Außerplanmäßige Abschreibung, Teilwertabschreibung, Liquidität, Reinvestition, Ersatzbeschaffung, Anlagevermögen, Bewertungsmaßstab.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der steuerlichen Behandlung von Abschreibungen und der Übertragung stiller Reserven als Instrumente zur indirekten Wirtschaftsförderung für mittelständische Unternehmen in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder umfassen planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, die Anwendung von Investitionsabzugsbeträgen sowie die steuerliche Übertragung stiller Reserven nach § 6b EStG und der Richtlinie 6.6.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel besteht darin aufzuzeigen, wie Unternehmen durch gezielte Nutzung bilanzpolitischer Spielräume ihre Steuerlast mindern und dadurch Liquidität für notwendige Investitionen generieren können.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Auswertung von gesetzlichen Vorschriften, Kommentaren, Fachliteratur sowie der Analyse konkreter Praxisbeispiele zur Veranschaulichung der steuerlichen Auswirkungen.

Welche Inhalte werden schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Unterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz bei der Abschreibung, die Voraussetzungen für den Investitionsabzugsbetrag sowie die komplexen Regelungen zur Übertragung stiller Reserven auf neue Wirtschaftsgüter.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Steuerstundungseffekt, Investitionsförderung, Anlagevermögen, Teilwertabschreibung, außerbilanzielle Korrektur und mittelständische Unternehmen.

Wie unterscheidet sich die steuerliche Behandlung von Ersatzbeschaffungen gemäß Richtlinie 6.6 von § 6b EStG?

Während die Richtlinie 6.6 primär auf das unfreiwillige Ausscheiden von Wirtschaftsgütern durch höhere Gewalt oder behördliche Eingriffe abzielt, privilegiert § 6b EStG geplante Reinvestitionen im Zuge einer Veräußerung begünstigter Wirtschaftsgüter.

Welchen Effekt hat die Nutzung der außerplanmäßigen Abschreibung für den Unternehmer?

Durch die außerplanmäßige Abschreibung auf einen niedrigeren Teilwert kann das Unternehmen den Gewinn unmittelbar schmälern, was in der entsprechenden Periode zu einer Steuerverkürzung und somit zu einem Liquiditätsvorteil führt.

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Résumé des informations

Titre
Abschreibungen und die Übertragung stiller Reserven zur Förderung des Mittelstandes. Stand der speziellen steuerlichen Wahlrechte
Auteur
Maged Hassanien (Auteur)
Année de publication
2021
Pages
76
N° de catalogue
V1158997
ISBN (PDF)
9783346556295
ISBN (Livre)
9783346556301
Langue
allemand
mots-clé
Steuerwesen Bilanzierung Wahlrecht Abschreibungen Stille Reserven
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Maged Hassanien (Auteur), 2021, Abschreibungen und die Übertragung stiller Reserven zur Förderung des Mittelstandes. Stand der speziellen steuerlichen Wahlrechte, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1158997
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