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Die Logik der Singularitäten. Ihre Auswirkungen auf die Arbeitswelt

Titre: Die Logik der Singularitäten. Ihre Auswirkungen auf die Arbeitswelt

Dossier / Travail de Séminaire , 2021 , 26 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Stefanie Schary (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie sociale
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Diese Arbeit thematisiert den gesellschaftlichen Wandel der sozialen Logiken in der Zeit der Moderne und Spätmoderne. Insbesondere werden die Auswirkungen des Wandels auf Arbeitswelt, Arbeitsprozesse und Arbeitsbedingungen für Berufstätige betrachtet.

Als Basis für die Hausarbeit dienen die Ausführungen des Soziologen Andreas Reckwitz (2018) aus seinem Buch „Die Gesellschaft der Singularitäten“. In seinem Text analysiert Reckwitz den strukturellen Wandel, welcher sich in verschiedenen Dimensionen der Gegenwartsgesellschaft äußert. Er definiert diesen als Wandel der sozialen Logik des Allgemeinen zur sozialen Logik der Singularitäten.

Die soziale Logik des Allgemeinen beschreibt einen Prozess der tiefgreifenden formalen Rationalisierung und zielt auf Standardisierung, Fortschritt, Wohlstand und Effizienz. Die soziale Logik der Singularitäten hingegen basiert auf Technisierung, Digitalisierung und der Authentizitätsrevolution der neuen Mittelklasse. Sie strebt eine Kulturalisierung und Affektintensivierung an und lebt durch Valorisierung und Entvalorisierung.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Wandel der sozialen Logiken

2.1. Die Logik des Allgemeinen

2.2. Die Logik des Besonderen

3. Die Ökonomie der Singularitäten

4. Digitalisierung - Die sozialen Netzwerke als Singularitätsmärkte

5. Die Arbeitswelt der Spätmoderne

5.1. Der Wandel der Tätigkeitsprozesse im Arbeitsleben

5.2. Die Rolle der Kreativität

5.3. Die Einzigartigkeit der Arbeitspersönlichkeiten & das unternehmerische Selbst

5.4. Die Arbeitsformen der Spätmoderne

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den gesellschaftlichen Strukturwandel von der Moderne zur Spätmoderne, mit einem spezifischen Fokus auf die Auswirkungen der "Logik der Singularitäten" auf die Arbeitswelt, Arbeitsprozesse und die Anforderungen an Arbeitssubjekte.

  • Wandel von der Logik des Allgemeinen zur Logik des Besonderen
  • Die postindustrielle Ökonomie der Singularitäten
  • Digitalisierung als technologische Basis des Strukturwandels
  • Kreativität und Authentizität als zentrale Arbeitsanforderungen
  • Subjektivierung der Arbeit und die Entstehung des unternehmerischen Selbst

Auszug aus dem Buch

2. Der Wandel der sozialen Logiken

Laut Reckwitz bestehen in der modernen Gesellschaft zwei konträre soziale „Bewertungssysteme“: Die „sozialen Logiken.“ (vgl. ebd., S. 28f). Diese nehmen Einfluss auf gesellschaftliche Dynamiken und wirken sich aus auf „sämtliche Elemente des Sozialen.“ (vgl. ebd.). Als „fünf Einheiten des Sozialen“ nennt Reckwitz „Objekte, Subjekte, Räumlichkeiten, Zeitlichkeiten und Kollektive.“ (vgl. ebd., S. 37). Diese werden je nach sozialer Logik anhand vier „Praktiken“ produziert: „Beobachtung, Bewertung, Hervorbringung und Aneignung.“ (vgl. ebd.). Diese Praktiken bzw. Techniken finden Anwendung in allen sozialen Logiken, wobei sie jeweils unterschiedliche Dynamiken und Prozesse aufweisen. Die Hausarbeit beschäftigt sich mit den sozialen Logiken der Moderne und Spätmoderne.

Das Zeitalter der Moderne sei geprägt gewesen von einer allumfassenden „Rationalisierung.“ (vgl. ebd., S. 28). Laut Reckwitz wurde die Gesellschaft in der Zeit der klassischen Moderne überwiegend von einer „sozialen Logik des Allgemeinen“ geleitet. (vgl. ebd., S. 12). Ziel war, eine allumfassende Generalisierung, Standardisierung und Formalisierung zu betreiben (vgl. ebd., S. 37). Die Menschen strebten nach Berechenbarkeit, Wohlstand, Fortschritt und „Effizienz.“ (vgl. ebd., S. 34 ff). Ab den 1970er Jahren fand sodann ein Wandel der sozialen Logik statt. (vgl. Reckwitz 2018, S. 12). Es kam laut Reckwitz zu einem „gesellschaftlichen Strukturwandel“ (vgl. ebd., S. 12) von der „Logik des Allgemeinen“ zur „Logik des Besonderen.“ (vgl. ebd.). Die Logik des Besonderen wird vom Autor auch als „soziale Logik der Singularisierung“ bezeichnet und äußert sich in „Kulturalisierung und Affektintensivierung.“ (vgl. ebd., S. 17). Diese „strukturbildende soziale Logik“ stütze sich auf eine „Kultursphäre,“ die ihrerseits auf Prozessen der Polarisierung, „Valorisierung und Entvalorisierung“ basiere. (vgl. ebd., S. 81). Weitere Informationen folgen in Kapitel 2.2.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik des gesellschaftlichen Strukturwandels nach Andreas Reckwitz und Erläuterung des Fokus auf die Auswirkungen auf die Arbeitswelt.

2. Wandel der sozialen Logiken: Theoretische Herleitung der Verschiebung von der Logik des Allgemeinen (Rationalisierung) hin zur Logik des Besonderen (Singularisierung).

3. Die Ökonomie der Singularitäten: Beschreibung des ökonomischen Übergangs zur postfordistischen Produktion von singulären Gütern und Dienstleistungen.

4. Digitalisierung - Die sozialen Netzwerke als Singularitätsmärkte: Untersuchung der Rolle digitaler Technologien bei der Produktion und Sichtbarmachung von Singularitäten.

5. Die Arbeitswelt der Spätmoderne: Detaillierte Analyse der veränderten Anforderungen an Arbeitssubjekte, inklusive der Bedeutung von Kreativität, Profilierung und Identitätsarbeit.

6. Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Fragestellung und Reflexion über die Konsequenzen der Subjektivierung der Arbeit.

Schlüsselwörter

Soziale Logik, Singularisierung, Spätmoderne, Andreas Reckwitz, Arbeitswelt, Kreativität, Authentizität, Digitalisierung, Performanz, Valorisierung, Kulturökonomie, Subjektivierung, Singularitätskapital, Identitätsproduktion, Wissensgesellschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den soziologischen Strukturwandel von der klassischen Moderne zur Spätmoderne, basierend auf den Thesen von Andreas Reckwitz über die „Gesellschaft der Singularitäten“.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen den Wandel sozialer Logiken, die postindustrielle Ökonomie, die Rolle digitaler Netzwerke und die Transformation der Arbeitswelt hin zur Kreativ- und Wissensökonomie.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Auswirkungen der zunehmenden „Singularisierung“ – also des Strebens nach Einzigartigkeit und Authentizität – auf Arbeitsbedingungen und die Identität von Berufstätigen zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung und Literaturanalyse, die primär auf dem Werk „Die Gesellschaft der Singularitäten“ von Andreas Reckwitz (2018) basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen der Logik des Besonderen, die ökonomischen Folgen, die Digitalisierung als Treiber sowie spezifische Aspekte der spätmodernen Arbeitswelt wie Kreativitätsdruck und Profilierungszwang.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Singularisierung, Authentizität, Performanz, Wissensökonomie, Valorisierung und das unternehmerische Selbst.

Inwiefern hat die Digitalisierung Einfluss auf Arbeitsprozesse?

Die Digitalisierung fungiert als „Kultur- und Affektmaschine“, die durch Algorithmen und Datentracking die automatisierte Produktion von Singularitäten ermöglicht und den Wettbewerb um Aufmerksamkeit intensiviert.

Was bedeutet der Begriff "unternehmerisches Selbst" im Kontext der Arbeit?

Es bezeichnet die Anforderung an Individuen, sich in einer permanenten Wettbewerbssituation als „Arbeitskraftunternehmer“ zu stilisieren, wobei die ständige Arbeit am eigenen, einzigartigen Profil zur Voraussetzung für sozialen und beruflichen Erfolg wird.

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Résumé des informations

Titre
Die Logik der Singularitäten. Ihre Auswirkungen auf die Arbeitswelt
Université
University of Cologne  (Institut für Bildungsphilosophie, Anthropologie und Pädagogik)
Note
1,3
Auteur
Stefanie Schary (Auteur)
Année de publication
2021
Pages
26
N° de catalogue
V1159233
ISBN (PDF)
9783346557308
ISBN (Livre)
9783346557315
Langue
allemand
mots-clé
Singularität Latour Ökonomie der Singularitäten Spätmoderne Arbeitswelt der Spätmoderne Arbeit Arbeitswelt Kreativität Digitalisierung Globalisierung Soziale Netzwerke Reckwitz Arbeitspersönlichkeiten Das unternehmerische Selbst Andreas Reckwitz Wandel der Arbeitswelt doing generality Logik des Allgemeinen Logik des Einzigartigen Einzigartigkeit Rationalität Emotionalisierung Praxis der Aneignung Kulturalisierung Individualisierung Kultureller Kapitalismus
Sécurité des produits
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Citation du texte
Stefanie Schary (Auteur), 2021, Die Logik der Singularitäten. Ihre Auswirkungen auf die Arbeitswelt, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1159233
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