Verse hinter der Mauer. Gedichte gegen den Sozialismus im Kontext politkritischer Lyrik


Masterarbeit, 2017

71 Seiten, Note: 1,8


Leseprobe


1. Kritik in Versen

Von jeher kam es immer wieder dazu, dass eine Auflehnung gegen die vorherrschende politische oder gesellschaftliche Ordnung notwendig wurde. Diese konnte auf viele Arten ausgeführt werden, seien es Demonstrationen, Flugblätter, Streiks oder etwas ganz anderes. Eine sehr interessante Form der politischen Kritik ist allerdings Lyrik, da diese schriftlich erfolgte und uns so bis heute erhalten geblieben ist. Außerdem konnten lyrische Werke durch geschickt in das Gedicht eingearbeitete Kritik, die nicht für jedermann direkt ersichtlich ist, auch unter staatlicher Kontrolle verfasst werden. Gerade zu DDR-Zeiten war es schwierig, Kritik an der Regierung oder am System auszuüben, ohne mit strengen Sanktionen rechnen zu müssen. Dennoch trauten sich viele Lyriker, ihre Kritik in Versen zu verstecken. Dies ging teilweise gut, jedoch in einigen Fällen auch schlecht aus.

Das Interesse am Thema fand ich bei der Analyse eines sprachkritischen Gedichts, das aus der Feder eines DDR-Bürgers stammte und ebenso politkritisch war. Nachdem ich mich etwas mit dessen Biographie beschäftigt hatte, stellte ich einige Lücken und einen offiziell unbegründeten beruflichen Abstieg fest. Dies weckte bei mir detektivisches Interesse und ich beschloss, meine Masterarbeit politkritischer DDR-Lyrik zu widmen.

Ziel dieser Arbeit ist es, diese teilweise gut versteckte Kritik unter Berücksichtigung biografischer und kulturhistorischer Hintergründe aus den Gedichten heraus zu arbeiten und DDR-kritische Gedichte in den Kontext politkritischer Lyrik anderer Epochen einzuordnen und zu untersuchen. Es soll gezeigt werden, ob, wie und warum sich die politkritische Lyrik der DDR von anderen politkritischen Gedichten unterscheidet. Hierfür soll zunächst ein grober Überblick über politkritische Lyrik im Lauf der Zeit verschafft werden, damit die Gedichte der DDR später unter Berücksichtigung dieses Hintergrundes untersucht und eingeordnet werden können. Auch Unterschiede zu anderen Literaturepochen lassen sich nur herausstellen, wenn zunächst ein Überblick geschaffen wird. Auch die Ausgangssituation in der DDR, vor allem Zensur und den Umgang mit politischer Kritik betreffend, wird in einem eigenen Kapitel zu Beginn der Arbeit behandelt, damit deutlich gemacht wird, wie Lyriker in diesem Umfeld arbeiten mussten und mit welchen Gefahren ihr Schreiben zum Teil verbunden war. So fällt es leichter, die Interpretationen im Kernteil der Arbeit in den kulturhistorischen Hintergrund einzuordnen und die zugrundeliegende Situation für Dichter und Schriftsteller mit einzubeziehen.

In diesem Kernteil geht es um Lyriker, die zu DDR-Zeiten im DDR-Gebiet gelebt und gedichtet haben. Jeder wird mit einer kurzen Biographie vorgestellt, um die jeweiligen Hintergründe besser nachvollziehen zu können. Darauf folgt eine kurze Einführung in die Lebenshintergründe des jeweiligen Autors. Je nach Biographie wird herausgehoben, was das Schreiben kritischer Lyrik beeinflusst hat, unter welchen Umständen geschrieben wurde oder wie das Verhältnis zum Staat ist. Das kann zum Beispiel der Aufenthalt in einer Haftanstalt sein, aber auch Fluchtversuche oder ähnliches. Die Dichter wurden nach verschiedenen Kriterien ausgewählt. Viele der Texte wurden erst durch ein Projekt veröffentlicht, dass unterdrückte DDR Lyrik aus Archiven zusammengesucht und publiziert hat. Dadurch sind die meisten Texte noch nicht viel von der Wissenschaft untersucht worden, verdienen aber dennoch, zum Kanon der DDR-Literatur gezählt zu werden. Autoren die bereits stark bearbeitet wurde, beispielsweise Biermann, werden in dieser Arbeit nicht untersucht. Das Hauptaugenmerk liegt auf Gedichten, die durch die Unterdrückung und Zensur in der DDR wenig Beachtung erhielten.

Einige Dichter schrieben auch nach der Wende kritisch weiter, teilweise auch zu aktuellen Themen. Diese sollen im Anschluss vorgestellt werden, um die Entwicklung politischer Hintergründe, aber auch die der einzelnen Autoren weiter nachzuvollziehen.

Zum Abschluss der Arbeit wird der Bogen zu aktueller politkritischer Lyrik geschlagen. Im Fazit wird noch einmal resümiert, wie politkritische Lyrik in der DDR aussah und sie sich von kritischer Lyrik anderer Epochen unterscheidet. Auch Erkenntnisse, die aus den einzelnen Interpretationen gezogen werden konnte, werden hier noch einmal zusammengefasst und auf den Punkt gebracht, um die Fragestellung der Arbeit vollständig zu beantworten.

2. Politkritische Lyrik im Lauf der Zeit

Politische Lyrik gibt es wohl schon ebenso lange wie die Lyrik selbst. Auch die Kritik an der politischen Führung ist keineswegs eine Erfindung der Moderne. Da die Priorität dieser Arbeit auf DDR-Lyrik liegt, ist es nicht möglich, auf jede Art der politkritischen Lyrik, die es im Laufe der deutschen Literaturgeschichte gegeben hat, einzugehen. Es soll lediglich eine Grundlage für die Interpretation der kritischen DDR-Gedichte gebildet werden, weshalb kein Anspruch auf Vollständigkeit gestellt werden kann und stattdessen ein zu diesem Zweck hinlänglich ausreichendes Gesamtbild zu entwerfen. Die folgenden Kapitel sind ein grob umrissener Überblick und konzentrieren sich auf die Aspekte, die für die Interpretationen im Kernteil sinnvoll sind und dabei helfen, die zugrundeliegende Fragestellung zu beantworten. Einige Strömungen oder Stationen in der deutschen Geschichte, die politkritische Lyrik hervorgebracht haben, werden nicht erläutert, da aus genannten Gründen eine Auswahl stattfinden muss. Es wird weniger auf die speziellen Formen der Lyrik eingegangen, als auf inhaltliche Besonderheiten bezüglich politischer Dichtung. Da jede literarische Epoche eigene formale Anforderungen stellt und oft auch verschiedene Lyrikformen innerhalb eines Zeitraums auftreten, würde das Eingehen auf diese den Rahmen der Arbeit sprengen. Hinzu kommt, dass die Form zwar für die Analyse einzelner Werke von Bedeutung ist, aber nicht, um einen Rahmen für die Interpretation der DDR-Lyrik zu schaffen, da diese ganz eigene formale Merkmale aufweist.

Um Ordnung in den Überblick zu bringen, ist der folgende Text chronologisch nach verschiedenen großen Stationen der Literaturgeschichte gegliedert. Begonnen wird aus sprachlichen, kulturellen und aus territorialen Gründen in der Zeit des Mittelalters. Die Stationen werden nicht nach der allgemeinen Gewichtung in der Literaturwissenschaft gewählt, sondern eher nach ihrer Relevanz bezüglich politkritischer Lyrik. Da verschiedene Werke über politische Lyrik jeweils sehr verschiedene Schwerpunkte setzen, ist die Hauptquelle für den folgenden Punkt Hinderers Geschichte der politischen Lyrik in Deutschland. So kann gewährleistet werden, dass die Punkte thematische einheitlich dargestellt werden.

Neben politkritischer Lyrik gab es immer auch Gedichte, die durch die herrschende Oberschicht instrumentalisiert wurde, um deren Interessen zu dienen. Poesie war wie Religion stets ein geeignetes Mittel, um ideologisches Gedankengut zu verbreiten und Propaganda zu treiben, sowohl versteckt als auch offensichtlich. Die Negation hierzu bildet herrschaftskritische, der sich diese Arbeit widmet. Diese ist oft mit aggressiver Grundsatzkritik an der vorherrschenden politischen Situation verbunden, je nach kulturhistorischem Kontext.1

2.1. Mittelalter

Natürlich handelt es sich bei der Epoche Mittelalter um eine lange Zeitspanne in der sich eine Vielzahl an kulturellen, politischen, sprachlichen und literarischen Entwicklungen abgespielt hat. Dieser Umfang ist hier nicht gänzlich wiederzugeben, es kann lediglich ein skizzenhafter Überblick gegeben werden.

Politische Lyrik wurde im Mittelalter im mitteleuropäischen Raum nicht nur in einer Sprache verfasst. Ein und dasselbe Ereignis, beispielsweise die übernationale Bewegung der Kreuzzüge, wurde in verschiedenen Sprachen von verschiedenen Dichtern beschrieben. Bei diesen Sprachen handelt es sich um die zu dieser Zeit und in diese geografischen Raum dominierenden, nämlich die romanischen Volkssprachen des Provenzalischen, des Altfranzösischen, die Volkssprache des Deutschen und dessen vielfältigen Dialekte und die Sprache der Gelehrten: Latein.2

Vor allem die mittelhochdeutsche Literatur ist zum Thema dieser Arbeit interessant, da diese am ehesten die Vorstufe der neuzeitlichen deutschen Lyrik darstellt.

Es gibt einige zentrale Themen, denen sich die politische Lyrik des Mittelalters widmet. Den Grundstein der Thematik bildet das riche„(d.h. das Imperium Romanum, später »Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation« genannt)“3. Darauf basiert die literarische Behandlung dessen inneren und äußeren Zustandes, der residierenden Herren, der Kirche und wie sie hierarchisch gegliedert ist „(Papst, Kardinäle, Bischöfe; Geistlichkeit allgemein)“4, die Bürger und die Städte. Zu verschiedenen Zeiten standen unterschiedliche, zentrale Themen im Fokus der politischen und politkritischen Lyrik. Im 12. Und 13. Jahrhundert zählten dazu natürlich die Kreuzzüge, aber auch der Konflikt zwischen der päpstlichen und der kaiserlichen Partei. Auch die Zustände im riche wurden lyrisch verarbeitet. Die teilweise bürgerkriegsähnlichen Kämpfe um die Herrschaft waren für Dichter ebenso relevant wie Preisgedichte, die sich größtenteils auf politisch bedeutende, einflussreiche Herren beziehen.5 Letztere sind freilich nicht der kritischen Lyrik zuzuordnen.

Der Grundgedanke fast aller mittelhochdeutschen politischen Gedichte ist das Streben nach fride und reht im Inneren des Reichs, äußere Feinde sollen hingegen bekämpft werden. Diese Ideologie erfährt keine merkliche Entwicklung im Verlauf der Epoche, es wird immer nach denselben Zielen gestrebt, auch wenn andere politische und kulturelle Hintergründe zugrunde liegen. Interessant ist es, dass revolutionäre Töne, zumindest nach modernem Verständnis, nie in der mittelhochdeutschen Lyrik zu finden sind. Institutionen, Herrschaftsformen und Gesellschaftsstrukturen werden nicht kritisiert, die Verse richten sich lediglich gegen einzelne Personen oder Personengruppen. Insgesamt ist die politkritische Lyrik dieser Epoche eher nach hinten gerichtet. Die guten, alten Zeiten sollen wiederhergestellt werden, man will zurück in eine nostalgisch betrachtete Vergangenheit. Etwas Neues, innovatives, noch nicht Dagewesenes wird nicht erdacht oder zumindest nicht gefordert. Die beste Zukunft besteht nach mittelalterlichem Dichtergedankengut also nicht in der Realisierung einer neuen, besseren Staatsform oder der Revolutionierung des bestehenden Systems, sondern in der Wiederherstellung einer Vergangenheit, die für ideal und vorbildlich gehalten wird.6

Das Verhältnis der politkritischen Lyrik zu Papsttum und Kirche ist ähnlich. Es werden stets einzelne Personen und Abweichungen vom idealen Zustand kritisiert, und das zum Teil extrem Scharf. Die ursprüngliche vorherrschend Norm soll wieder hergestellt werden, eine Normänderung oder -brechung wird literarisch nicht gefordert. Diese selektive Betrachtungsweise der Welt und Verehrung alter Werter zeugt aber keineswegs davon, dass es den Dichtern des Mittelalters an revolutionärem Geist gefehlt hätte. Viel eher ist der Grund wohl darin zu suchen, wie Lyrik im Mittelalter entstanden ist und an wen sie gerichtet war. Meist bestimmt nicht der Künstler selbst den Inhalt seiner Verse, sondern der Auftraggeber, der das Werk in Auftrag gegeben und dafür bezahlt hat. Diese Umstände, die der Entstehung von Dichtung zugrunde liegen, sind ebenfalls dafür verantwortlich, dass einige wichtige politische Entwicklungen des Mittelalters so gut wie gar nicht in der Lyrik zu finden sind, andere dafür aber umso häufiger. Mittelhochdeutsche politkritische Dichtung spiegelt also nicht die Meinung des Schreibenden oder gar die des Volkes wider, sondern variiert je nach Interessenslage der Literatur tragenden Schichten.7

Diese verschobene Thematik, die sich aus der abhängigen Dichtung ergibt, ist aber nicht der einzige Grund, der die Interpretation politischer Lyrik des Mittelalters schwierig macht. Ein weiteres Problem ist die kontextlose Überlieferung. Ist ein Gedicht zwar politkritisch gemeint, ist aber dennoch allgemein gehalten und nicht aktualisiert, ist es oft nicht mehr möglich, die zugrundeliegende Wirkabsicht zu erkennen und den Text richtig zu interpretieren. Die ursprüngliche politische Kritik ist dann für uns nicht mehr nachvollziehbar, bzw. als solche nicht erkennbar. Zudem gibt es Fälle, in denen ein überlieferter Text zwar eine politische Wirkabsicht hat, sei sie kritisch oder unterstützend, diese aber nicht mehr adäquat interpretiert werden kann, da der zugrundeliegende Kommunikationszusammenhang nicht mehr nachvollziehbar ist.8

Politkritische Lyrik im Mittelalter stellt also zum einen weniger die Meinung des Dichters da, als die des Auftraggebers. Zum anderen sind Zusammenhänge und somit die genauen Botschaften einzelner Werke dank lückenhafter Überlieferung des Kontextes oft nicht mehr rekonstruierbar. Dennoch zeigt sich, dass die Kritik an der Politik schon zu diesen Zeiten eine Rolle in der literarischen Welt spielte und diese auch Einfluss auf die Gesellschaft und Politik der Zeit hatte, ebenso wie vice versa.

2.2. Von der Aufklärung bis zur Romantik

Umso mehr Literatur aus einer Zeit überliefert wird, desto mehr verschiede Strömungen lassen sich einteilen. Zu Zeiten der Aufklärung hat sich das Denken der Gesellschaft grundlegend geändert und dementsprechend auch die Literatur. Der Vielfalt an Lyrik die dieser Zeit und den Strömungen innerhalb kann man auch bei einer Spezialisierung auf politkritische Lyrik schwer gerecht werden. Deshalb erfolgt hier eine grobe, zielführende Einteilung.

2.2.1. Aufklärung

Mit dem Sprung in die Zeit der Aufklärung sind wir bereits im 18. Jahrhundert angekommen. Einige der populärsten und entscheidendsten politischen Entwicklungen und Wandlungen der Epoche zählen vor allem die der zweiten Hälfte des Jahrhunderts. Dazu gehörten die fortlaufende Schwächung des Reichs, die anhaltende und immer unzumutbarer werdende territoriale Zersplitterung, die Stärkung Mitteleuropas durch ihre zwei Großmächte sowie der aufgeklärte Absolutismus und die zunehmende wirtschaftliche Macht des Bürgertums. Unter diesen Umständen kommt es zur Entstehung einer geistig-literarischen Öffentlichkeit. Diese dient nicht nur zur Kompensation der unbefriedigten nationalen Sehnsucht, sondern schafft auf lange Sicht durch das wachsende kulturelle Selbstbewusstsein und die Stärkung der Unzufriedenheit mit den bestehenden Zuständen die Grundlage für eine politische Öffentlichkeit.9

Eine Besonderheit des Gedankenguts der deutschen Aufklärung ist es, dass grundsätzlich nur Freiheit für den theoretischen Gebrauch der Vernunft gefordert wird. Das Streben nach politischer Freiheit - ins Praktische umgesetzt - ist hingegen nicht üblich. Das zeigt unter anderem Kants bekannte und verständnisprägende Definition der Aufklärung. Sogar am Ende der Epoche fordert er keine politische Freiheit, sondern schlichtweg den theoretischen Gebrauch des Denkens.10

Die Lyrik der Aufklärung versteht sich noch nicht als Aussage des lyrischen Ich oder ästhetisches Kunstwerk, dient aber auch nicht mehr der höfisch-fürstlichen Repräsentation. Stattdessen hatten die Gedichte bereits eine öffentlich-gesellschaftliche Funktion. Poesie sollte die Menschen belehren und erziehen, ganz den idealen des aufklärerischen Gedankenguts nach.11

Die kritischen Gedichte der Aufklärung versuchen nicht nur, bestehende Missstände aufzudecken. Es wird Anklage gegen bestimmte Zustände, Institutionen und ähnliches erhoben. Das Bestreben der Lyriker endet aber nicht bei dieser Anklage, sondern es wird auch versucht, die Ursache und die Verantwortlichen für die aufgezeigten Missstände aufzudecken. Statt die Symptome zu benennen, wird nun also auch poetische Ursachenforschung betrieben.12

Die Gründe der Kritik sind verschieden. Vor allem Hof, Adel und die Könige werden verstärkt kritisiert, ebenso wie die Ausbeutung der Armen. Auch heuchlerische Priesterherrschaft, Sünden von Adligen und anderer Frevel werden lyrisch dargestellt. Die Lyrik nimmt bei der Benennung politischer Missstände kein Blatt vor dem Mund, es fehlt nicht an Schärfe und Deutlichkeit in der Formulierung. Dennoch gibt es eine Parallele zur politkritischen Lyrik des Mittelalters: es findet grundsätzlich keine Grundsatzkritik statt. Regierungsformen und deren Repräsentanten werden nach moralischen Maßstäben bemessen, nicht nach politischen. Die Herrschaft selbst wird nicht in Frage gestellt, gut und schlecht wird an christlich-bürgerlichen Tugenden bemessen.13

2.2.2. Sturm und Drang

Im auslaufenden 18. Jahrhundert stellen sich die Ideale der Aufklärung, die von der Erziehbarkeit des Menschen, von vernünftiger Einsicht und von der Humanisierung der Gesellschaft - Adel eingeschlossen - ausgeht, als Utopie heraus. Das Bürgertum trug den Staat weiterhin wirtschaftlich und kulturell, blieb aber politisch entmündigt und gesellschaftlich unbeachtet. Dennoch kam es nicht zur Entstehung einer revolutionären Situation, da die territoriale Zersplitterung Deutschlands mit unterschiedlich regierten Einzelstaaten dies nicht zuließ. Als Protest gegen diese Zustände bildet sich in den siebziger Jahren eine kleine Gruppe von Intellektuellen, die sich selbst Stürmer und Dränger nennen. Sie richtet sich hauptsächlich gegen die politische und moralische Determiniertheit. Unfähig zu politischen Handlungen lebten sie ihre revolutionäre Kraft primär literarisch aus.14

Zunächst mag es scheinen, als sei die Bewegung der Stürmer und Dränger im Kern nicht politisch, sondern eher sozialkritisch, da eine einheitliche ideologische Grundlage, wie andere Strömungen sie besitzen, fehlt. Die aus dem verfestigten ständischen Sozialgefüge dieser Zeit entstandenen Konflikte werden in den Dramen des Sturm und Drang ausgefochten. Doch neben der Kritik am sozialen sind den Federn der Lyriker unter den Stürmern und Drängern entsprungen, die definitiv in den Bereich der politischen Lyrik einzuordnen sind. Als große Leitfigur dieser Lyriker kann Klopstock aufgeführt werden, der sowohl in seinem Messias, als auch in den Elegien und Oden die Poesie aus der Regelsystematik des Rationalismus entbindet und Vorreiter für die Ausgestaltung des Gedichts als Medium subjektiven Ausdrucks ist. Dies hat Einfluss auf die für Lyrik gewählten Themen und Stoffe. Auch wenn zeitgenössische Geschehnisse und der Bezug zu aktuellen Ereignissen fehlen, wird hier der Grundstein der neueren politischen Dichtung gelegt.15

Zunächst lesen sich die politischen Gedichte der beschriebenen Strömung patriotisch, sie lobpreisen die germanische Vergangenheit und die nordischen Mythen, dargestellt durch die Knüpfung an die Figur des Barden, den keltischen Hofdichter. Durch dieses Bild wird die archaische Frühzeit Germaniens beschworen. Das scheint nichts mit politischer Kritik zu tun zu haben, kann aber auch als antihöfisch oder bürgerlich-oppositionell begriffen werden. Die „germanophile Bardendichtung“16 kann also auch kritisch gegenüber der vorherrschenden politischen Situation gelesen werden und kann somit als Vorläufer weiter politikritischer Lyrik verstanden werden, wenn auch in einer eher indirekten Weise.17

Hier zeigt sich bereits, wie verschieden politische Kritik in Lyrik dargestellt werden kann du dass sie nicht immer auf den ersten Blick erkannt wird. Allerdings führt dies auch dazu, dass die Interpretation einiger Gedichte als politkritische Lyrik durchaus umstritten sein kann, je nach Betrachtungsweise.

2.2.3. Romantik

Das Ende der Philosophie der Aufklärer ist in den Köpfen vieler Deutscher die napoleonische Herrschaft in Deutschland. Diese währte zwar kaum länger als ein Jahrzehnt, dennoch hatte man bislang keine Fremdherrschaft gekannt. Durch die politische und konfessionelle Zersplitterung, gefördert durch das Luthertum, teilten die Deutschen bislang eine partikularistische Geisteshaltung. Erst durch den fremden Eroberer hatte sich ein Nationalbewusstsein entwickelt, dass bei den Völkern im Westen durch die Revolutionen begründet bereits stark ausgeprägt war. Auf dieser Grundlage kehrte sich die rationale Philosophie, die der Aufklärung entsprungen war, ins Gegenteil und wurde ersetzt durch eine Ideologie der Verherrlichung mittelalterlicher Herrschaftsformen.18

Hier setzt die politische Romantik an, die in Deutschland zu einem ideologischen Leitbild und allumfassender Philosophie wurde, während Romantiker anderer Länder primär Einfluss auf Kunst und Literatur hatte. Die deutschen Romantiker richten sich gegen die Aufklärung, die in ihren Augen nichts erreicht hatte und deren Ideale anscheinend nicht in die Realität umzusetzen waren. Die Idealisierung des Mittelalters in diesem Zuge und die Preisung alter politischer Machtverhältnisse als neue ideologische Grundlage sind ganz im Sinne der Privilegierten. Die Hervorhebung des Mystischen, der Ständeverteilung, des germanischen

Kulturguts und des Christlichen überwuchert und ersetzt die weltliche, antiklerikale und antifeudale Thematik.19

Trotz dieser starken politischen Tendenzen innerhalb der Strömung ist die Hinwendung zur politischen Dichtung nicht vorbehaltlos erfolgt. Dies begründet sich unter anderem in der Auffassung von Sinn und Aufgabe der Lyrik. Man will sich in der Poesie aus der ungeliebten Gegenwart zurückziehen und sie als reine Kunstform verstehen. Eichendorff als exemplarischer Dichter der Strömung wendet sich zwar zum Zeitgedicht, nutzt dies aber nicht als vordergründige Instrumentalisierung der Lyrik. Diese Zeitgedichte sind größtenteils nicht nur auf unmittelbare tagespolitische Geschehnisse bezogen, sondern zeigen sich vielmehr als Stimmungs- und Naturgedichte mit romantischer Motivik mit Worten und Wendungen, die eine politische Wertigkeit erzeugen.20

Seien die Ansichten der Romantiker nun in Formen der Lyrik als Stimmung eingeflochten oder direkt geäußert, sie richten sich in jedem Fall gegen die vorherrschende politische Situation und ebenfalls gegen die vorhergegangen ideologischen Grundlagen der Aufklärung. Sie sind als politkritische Lyrik zu verstehen. Egal ob durch die Verherrlichung vorangegangener Epochen und die Lobpreisung der vergangenen politischen und ständischen Strukturen, oder durch den Aufgriff aktueller Geschehnisse, die bestehende Politik wird durch ihre Umkehrung in der Lyrik kritisiert. Auch die direkte Äußerung des Hasses gegen die Franzosen äußert Kritik. Die Romantiker zeigen, dass selbst innerhalb einer Strömung Kritik hinter verschiedenster Thematik und in unterschiedlichen Formen eingeflochten sein kann.

2.3. Französische Revolution

Die Revolution in Frankreich hatte großen Einfluss auf die politische Stimmung in ganz Europa. Mit einem Schlag verändert sich die Atmosphäre und die gesamte politische Aufmerksamkeit richtet sich auf Frankreich. Es geht sogar so weit, dass die Regierenden eine Zeitenwende befürchten, nachdem sich das revolutionäre Gedankengut - ausgehend von der neuen Pariser Volkserhebung - in den Köpfen aller Europäer ausbreitet. Der Umschwung in Frankreich versetzt alle bürgerlichen Opponenten in den Glauben, dies würde sich auf die mitteleuropäischen Länder auswirken und das veraltete System Metternichs zu Fall bringen.21 Selbst eher konservativ Gesinnte wie Franz Grillparzer lassen sich von der revolutionären Stimmung mitreißen, ganz zu schweigen von weiter links stehenden Dichtern, die sich begeistern und die aktuellen Geschehnisse in Frankreich auf eine Stufe mit der Revolution von 1789 stellen. Persönlichkeiten wie Heine und Immermann äußern sich voller Euphorie nach dem Erhalt der Neuigkeiten über die Revolution und tun ihre Freude in überschwänglichen Schriften kund, voller Tatendrang und Begeisterung über die gewaltsame Beendung des Absolutismus. Zum letzten Mal stehen nun arme Bürgerliche und das wohlhabende Bürgertum, die nichtabsolutistischen, nichtadligen und antiklerikale Klassen zusammen in einer Front.22

Nichts desto trotz haben die euphorische Stimmung und die politische Aktivität der politischen Opposition keine weitreichenden Folgen. Kleinere politische Siege können von den Regierungen wieder rückgängig gemacht werden. Dies ist zum einen der Zersplitterung Deutschlands zu schulden, die keine gesamtnationale Bewegung zulässt. Zudem fürchten wohlhabende Bürgerliche den Aufstand der armen Bevölkerung und wenden sich letztlich eher den Regierenden zu als zu stürzen. Männer von Ansehen wie Ranke, Niebuhr, Freiherr von Stein und auch Goethe stehen der Revolution ebenfalls abwehrend entgegen.23

In der Lyrik ist die erste Phase des revolutionären Aufschwungs gut nachvollziehbar. Teilweise anonyme Lieder werden veröffentlicht, zum Beispiel in der Sammlung: Demokratisches Revolutionsgebrüll oder Hochverratslieder, gesungen von dem Träger des Freischärlerhuts Gedruckt auf der Kehler Schiffsbrücke, im Angesicht der Johannesfahne, im Jahre des Verbannungs-Systemes. In den meisten Liedern und Gedichten zieht sich der Wunsch nach einer einheitlichen deutschen Republik als Leitfaden durch die Verse, der schon die Jakobiner in der Revolutionsepoche angetrieben hatte.24

Radikale liberale und demokratische Tendenzen gewinnen Überhand in der Lyrik, während zuvor noch eine nationalpatriotische Grundhaltung eingenommen wurde, die oft revolutionäre sowie reaktionäre Schlussfolgerungen zugelassen hatten und für viele Schattierungen zwischen den Fronten offen interpretierbar war. Die radikale Lyrik der Arbeiterklasse wird radikal und schießt oft über die Zielvorstellungen vieler Liberaler hinaus, bis sie ab 1834 mit spürbarer Repression von oben beantwortet wurde. Die politische Dichtung begann sich am Tagesgeschehen zu interessieren und wollte direkt in die Kämpfe eingreifen. Dichter ergreifen Partei für klassen- oder gruppenspezifische Interessen.25

Auch wenn die beschriebenen Umstände nur einen geringen Teil der politischen und lyrischen Entwicklungen während der Phase der Französischen Revolution abdecken und die gesellschaftlichen Geschehnisse nur sehr grob umreißen, wird deutlich, dass direkte kritische Dichtung bereits hier ausgeübt wird, und das von beiden Seiten. Gerade die Befürworter der Revolution verbreiten ihr Gedankengut über die Dichtung und äußern so direkte Kritik an der in ihrer Heimat vorherrschenden politischen Situation. Ein deutliches Zeichen für die Wirkmacht solch offener Kritik ist die Repression, die ihr entgegenschlägt. Politkritische Äußerungen werden dann zensiert oder unterdrückt, wenn die Regierenden sie fürchten und ihre Verbreitung eindämmen möchten. Auch die Orientierung am Tagesgeschehen wird in dieser Phase deutlich. Summa summarum lässt sich sagen, dass die Französische Revolution und die gleichzeitigen politischen und dem folgende literarische Entwicklungen einen Meilenstein in der Entwicklung politkritischer Lyrik darstellen.

2.4. Jahrhundertwende

Wir machen nun einen Sprung zur Wende zwischen dem 19. und dem 20. Jahrhundert. Durch die gescheiterten Revolutionsversuche in Deutschland und der damit aufgehaltenen Entwicklung zur Republik und Demokratie, ist das Ereignis nicht in Vergessenheit geraten. Anknüpfend an die vorherrschende Realität musste eine Literatur die sich auf politische Ereignisse aber zunächst an gegenläufige Ansätze anknüpfen, wie beispielsweise in der Bewegung des Jungen Deutschland oder der Vormärz-Bewegung. Die deutschen Frühnaturalisten der 1880er Jahre, die sich selbst gerne als neuer Sturm und Drang gebärdeten und sich als Jüngstes Deutschland bezeichneten, führten ein offenes literarisches Programm mit Rekurs auf die Polit-Prozesse des frühen und mittleren 19. Jahrhunderts. Diese Strömung sucht Modernität in sozialem und politischem Engagement und stellt sich damit gegen die offizielle Kunst und Literatur des Kaiserreichs. Es erfolgt eine absichtliche Abgrenzung gegen die als schal und leer empfundene Kunstszene. Ein Teil der Strömung ist Arno Holz, der sich aber Mitte der Neunziger Jahre als Reflex auf die Krise des deutschen Naturalismus gegen die Kurzlebigkeit des sozialen Engagements der Hauptvertreter stellte.26

Frank Wedekind zeigt seine Kritik an der vorherrschenden politischen Situation und die Unzufriedenheit mit der Regierung durch ein Gedicht, das er auf die Palästinareise Kaiser Wilhelms II. schreibt. Allerdings verfasst er dieses unter einem Pseudonym. Er wird anschließend als ,Unbekannt‘ zusammen mit dem Verleger und dem unterstützenden Karikaturist der Majestätsbeleidigung beschuldigt. Nach dem Auffliegen des Pseudonyms flieht er zusammen mit dem Verleger aus dem Land. Dennoch verfasst er weiterhin politkritische Gedichte, die in alle Richtungen zielen und erhält sechs Monate Festungshaft. Die in verschiedenen Zeitschriften und von verschiedenen Autoren stammenden politkritischen Dichtungen und Essays unterlaufen einem per Zensur verordneten Schweige­Kommando. Es drohen Haftstrafen, wenn die Pseudonyme aufgeklärt und der Verantwortliche Dichter gefasst wird. Auch über diese Zensur äußert sich die beispielsweise in der Zeitschrift Simplicissiumus abgedruckte Lyrik kritisch.27

Die in dieser Zeit entstandene politkritische Lyrik ist formal sehr vielseitig, was verschiedenen Strömungen in diesem Zeitraum und zum Teil auch der abgrenzenden Haltung gegenüber vorangegangener Dichtung zu schulden ist.28 Trotz verschiedener Formen einen sie sich in ihrer kritischen Haltung gegenüber Politik und Regierung und der offenen Auseinandersetzung mit tagesaktuellen politischen Themen. Ebenfalls bemerkenswert ist der absichtliche Verstoß gegen Verbote, die das Publizieren von kritischen und majestätsbeleidigenden Texten betreffen. Auch wenn viele Dichter unter einem Pseudonym veröffentlichen, sind sie sich wohl dennoch darüber im Klaren, dass ihre kritischen Schriften mitunter drastische Konsequenzen zufolge haben können. Wieder einmal zeigen Zensur und Verbote auf, wie ernst Regierende die Wirkmacht von politkritischer Lyrik nehmen. Das Medium der Zeitschrift für kritische Texte ist ebenfalls interessant, da durch eine solche Plattform nicht nur Texte schnell unters Volk gebracht werden können, sondern auch ein Zusammenschluss verschiedener Gegner der Politik erfolgt, die in Eigenregie die Zeitschrift editieren und veröffentlichen. So findet sich in einer Ausgabe eine Auswahl an Dichtung und anderen Texten, die in Buchform oder anderen Formen der Veröffentlichung nicht so leicht aufeinander bezogen und in Zusammenhang gebracht werden könnten. Das Medium birgt aber auch das Risiko, leichter von der Obrigkeit verfolgt zu werden, da alle veröffentlichten Texte eine gemeinsame Quelle haben. Das Risiko für die Leiter der Zeitschrift, sei es in Druck oder Redaktion, ist somit wesentlich höher als bei Einzelpublikationen.

2.5. Entwicklung politkritischer Lyrik

Diese Ausschnitte der Geschichte, die politkritische Lyrik zu relevanten Stationen der deutschen Geschichte zeigt, geben ein wenig Aufschluss über die Entwicklung insgesamt. Es lässt sich in jedem Fall sagen, dass sich ähnliche Situationen im Lauf deutscher Geschichte schemenhaft wiederholen. Immer wieder lehnen sich Lyriker gegen bestehende politische Verhältnisse auf, immer wieder werden sie aber auch unterdrückt.

Die verschiedenen Epochen unterscheiden sich in ihrer politkritischen Lyrik nicht nur in der Form, die je nach kulturhistorischem Hintergrund und allgemein aktuellem Stand der Dichtung variiert. Auffällig ist auch die Thematik, die sich weiter zu entwickeln scheint. Je weiter man Richtung Jetztzeit geht, desto häufiger werden tagesaktuelle Themen direkt und unmittelbar aufgegriffen. Aber auch die grundlegende Kritik an einem politischen System kommt erst später in der politkritischen Lyrik auf. Dies lässt sich aber nicht unbedingt darauf zurückführen, dass die Dichter sich von der Kleingeistigkeit weiterentwickelt haben oder dass politische Systeme früher besser und weniger kritisierbar gewesen wären. Der Grund für dieses Phänomen liegt eher darin, dass die Dichter im Mittelalter und auch den folgenden Epochen selbst einer gesellschaftlichen Schicht angehörten, die vom bestehenden politischen und gesellschaftlichen System profitiert.

Doch auch Gemeinsamkeiten politkritischer Dichtung sind über die Epochen hinweg zu erkennen. Als Form wird gerne und immer wieder das Lied genutzt. Dieses sorgt natürlich dafür, dass der Text besser einprägsam ist, kann aber auch gut dafür genutzt werden, einen Marschton zu erzeugen. Für Lieder, die das Militär befürworten, ist das ideal. Solche, die es verurteilen, können den Rhythmus ironisch nutzen. Was formal gesehen auch bemerkenswert ist, ist die Vielfalt, die selbst innerhalb einer Strömung oder Epoche geboten ist. Meist ist Lyrik zu ähnlichen Thematiken auch formal ähnlich oder richtet sich nach bestimmten Vorbildern. Bei der politkritischen Lyrik ist es teilweise gegeben, dass sie in einem Zeitraum auf alle möglichen Arten und Weisen gestaltet wird. Diese formale Vielfalt weist darauf hin, dass der Inhalt bei dieser Art der Lyrik von größerer Bedeutung ist, als die Form.

Insgesamt lässt sich sagen, dass die Relevanz politkritischer Lyrik zu einem gewissen, nicht unerheblichen Teil von Zensur und Verfolgung abhängt.

[...]


1 Vgl. Hinderer, Geschichte, S. 13.

2 Vgl. Hinderer, Geschichte, S. 47.

3 Vgl. Hinderer, Geschichte, S. 53.

4 Vgl. Hinderer, Geschichte, S. 53.

5 Vgl. Hinderer, Geschichte, S. 53.

6 Vgl. Hinderer, Geschichte, S. 53 - 54.

7 Vgl. Hinderer, Geschichte, S. 54.

8 Vgl. Von Spechtler, Lyrik, S. 149 - 150.

9 Vgl. Hinderer, Geschichte, S. 123.

10 Vgl. Borries, Literaturgeschichte, S. 26.

11 Vgl. Borries, Literaturgeschichte, S. 43.

12 Vgl. Hinderer, Geschichte, S. 141.

13 Vgl. Hinderer, Geschichte, S. 142-146.

14 Vgl. Borries, Literaturgeschichte, S. 191.

15 Vgl. Hinderer, Geschichte, S. 159 - 160.

16 Hinderer, Geschichte, S. 161.

17 Vgl. Hinderer, Geschichte, S. 160 - 161.

18 Vgl. Grab, Deutschland, S. 50.

19 Vgl. Grab, Deutschland, S. 51 - 53.

20 Vgl. Hinderer, Geschichte, S. 174 - 175.

21 Vgl. Grab, Deutschland, S. 107.

22 Vgl. Grab, Deutschland, S. 107 - 108.

23 Vgl. Grab, Deutschland, S. 110.

24 Vgl. Grab, Deutschland, S. 111 - 115.

25 Vgl. Hinderer, Geschichte, S. 199 - 200.

26 Vgl. Hinderer, Geschichte, S. 249 - 250.

27 Vgl. Hinderer, Geschichte, S. 252 - 255.

28 Vgl. Hinderer, Geschichte, S. 250 ff.

Ende der Leseprobe aus 71 Seiten

Details

Titel
Verse hinter der Mauer. Gedichte gegen den Sozialismus im Kontext politkritischer Lyrik
Hochschule
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Note
1,8
Autor
Jahr
2017
Seiten
71
Katalognummer
V1159939
ISBN (eBook)
9783346632609
Sprache
Deutsch
Schlagworte
politkritische Lyrik, Lyrik, Neuere deutsche Literaturwissenschaft, Komparatistik, Kritik, Sprachkritik, politische Lyrik, DDR Lyrik, DDR, Sozialismus, Lyrik im Sozialismus
Arbeit zitieren
Julia Reuter (Autor:in), 2017, Verse hinter der Mauer. Gedichte gegen den Sozialismus im Kontext politkritischer Lyrik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1159939

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