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Big Five Persönlichkeitsdimensionen und die Arbeitszufriedenheit im Homeoffice während der Covid-19-Pandemie

Titel: Big Five Persönlichkeitsdimensionen und die Arbeitszufriedenheit im Homeoffice während der Covid-19-Pandemie

Bachelorarbeit , 2021 , 66 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Melina Mende (Autor:in)

Psychologie - Wirtschaftspsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang der Big Five Persönlichkeitsdimensionen und der Arbeitszufriedenheit im Homeoffice während der Covid-19-Pandemie. Hierzu wurde eine quantitative Online-Befragung durchgeführt, in welcher die Daten von 227 Proband*innen berücksichtigt wurden. Neben bivariaten Korrelationen wurde eine multiple hierarchische Regression gerechnet, in welche die Big Five sowie Kontrollvariablen einbezogen wurden.

Bedingt durch den Ausbruch des Corona-Virus und den darauffolgenden Schutzmaßnahmen zur Einschränkung sozialer Kontakte im März 2020 gewinnt die Arbeit von zuhause zunehmend an Bedeutung. Wie diese empfunden wird, hängt von situationalen und personenbezogenen Faktoren ab.

Die Regression zeigt, dass lediglich Neurotizismus einen negativen Zusammenhang zum Kriterium aufweist. Bezüglich der Kontrollvariablen hängt die Homeoffice-Ausstattung und die Homeoffice-Vorliebe positiv sowie die Homeoffice-Pflicht negativ mit der globalen Arbeitszufriedenheit im Homeoffice zusammen. Die Big Five erklären zusammen 5.6 % der beobachteten Varianz, die einbezogenen Kontrollvariablen hingegen 17 %. Da die bivariaten Korrelationen einen signifikanten Zusammenhang bezüglich Gewissenhaftigkeit und Verträglichkeit mit dem Kriterium andeuten, könnte dies in zukünftigen Studien näher untersucht werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretischer Hintergrund

2.1 Persönlichkeit

2.1.1 Big Five Ansatz

2.1.2 Big Five Dimensionen

2.2 Arbeitszufriedenheit

2.2.1 Definitorische Grundlage

2.2.2 Theoretische Grundlage

2.3 Homeoffice

2.3.1 Definitorische Grundlage

2.3.2 Arten der Telearbeit

2.4 Zusammenhang Big Five, Arbeitszufriedenheit und Homeoffice

3 Fragestellung und Hypothesen

4 Methodik

4.1 Stichprobe

4.2 Operationalisierung

4.3 Studiendurchführung

4.4 Datenumgang und Datenanalyse

5 Ergebnisse

5.1 Deskriptive Ergebnisse

5.2 Inferenzanalytische Ergebnisse

6 Diskussion

6.1 Persönlichkeit und Arbeitszufriedenheit

6.2 Kontrollvariablen und Arbeitszufriedenheit

6.3 Limitation und Forschungsausblick

6.4 Praktische Implikationen

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Bachelorarbeit untersucht, wie die Big Five Persönlichkeitsdimensionen mit der Arbeitszufriedenheit im Homeoffice während der Covid-19-Pandemie zusammenhängen, um bestehende empirische Kontroversen zu klären und den Einfluss situativer Faktoren zu beleuchten.

  • Zusammenhang zwischen den Big Five Persönlichkeitsdimensionen und Arbeitszufriedenheit
  • Einfluss der Homeoffice-Bedingungen unter Covid-19-Rahmenbedingungen
  • Analyse von dispositionellen und situationalen Prädiktoren
  • Identifikation relevanter Kontrollvariablen für Arbeitszufriedenheit

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Big Five Ansatz

Der Big Five Ansatz ist ein psychologisches Konzept zur Erfassung der Persönlichkeit, dessen grundlegende Annahme darauf basiert, dass sich Persönlichkeitsunterschiede zwischen Individuen auf fünf Persönlichkeitsdimensionen bzw. Faktoren zurückzuführen lassen (Lang & Lüdtke, 2005). Diese sind Neurotizismus, Extraversion, Offenheit für Erfahrungen, Gewissenhaftigkeit und Verträglichkeit (McCrae & Costa, 1985). Goldberg (1990) bezeichnet diese bipolaren, als Kontinuen zu verstehenden Faktoren (Viswesvaran & Ones, 2000) als „Big Five“.

Sie scheinen über die Lebensdauer, verschiedene Bewerter*innen, Fragebögen und Kulturen hinweg sehr robust zu sein (Costa & McCrae, 1992). Den fünf Faktoren sind hierarchisch jeweils sechs weitere Facetten bzw. Subdimensionen zugeordnet, mit denen eine differenziertere Beschreibung der Persönlichkeit möglich ist (Lang & Lüdtke, 2005). Bezüglich dieser besteht jedoch nur ein geringer Konsens (John & Srivastava, 1999), sodass auch die Big Five teilweise unterschiedlich definiert werden (McCrae & John, 1992). Der Big Five Ansatz entstand sowohl unter Forscher*innen, die sich dem lexikalischen Ansatz verschrieben haben, folglich persönlichkeitsbeschreibende Adjektive aus dem Lexikon faktoranalytisch untersucht haben (vgl. Goldberg, 1990), als auch unter Forscher*innen, die davon ausgingen, dass Persönlichkeitsunterschiede größtenteils durch genetische Unterschiede bedingt sind (differentiell bzw. klinisch) (Lang & Lüdtke, 2005).

Dem lexikalischen Ansatz folgend, führten zunächst Faktorenanalysen aller in Wörterbüchern enthaltenen Adjektiven der anglo-amerikanischen Sprache zu 35 Persönlichkeitsvariablen, welche jedoch in späteren Analysen auf die zuvor beschriebenen fünf Faktoren reduziert wurden. Diese Ergebnisse konnten mittlerweile für verschiedene Sprachen repliziert werden, u.a. für das Deutsche, Spanische und Chinesische (Gerlitz & Schupp, 2005). Angesichts der hohen Übereinstimmungen wurden der lexikalische Big Five Ansatz und das differentielle bzw. klinische Fünf-Faktoren-Modell (FFM) zu einem „einheitlichen Konzept der Persönlichkeitsforschung“ zusammengefasst (ebd., S.3). Aufgrund ihres deskriptiven Charakters stellen sie keine Persönlichkeitstheorien im eigentlichen Sinne dar, sondern liefern einen Ansatz zur Ordnung und Strukturierung von Persönlichkeitseigenschaften (Lang, 2008). Trotz der großen Verbreitung und Akzeptanz des FFM und Big Five Ansatzes wird an diesen kritisiert, dass fünf Faktoren zur Beschreibung von Persönlichkeitsunterschieden nicht ausreichen, da die Persönlichkeit sehr komplex sei (McAdams, 1992; Mershon & Gorusch 1988).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung des Homeoffice während der Covid-19-Pandemie und definiert die Forschungsfrage bezüglich der Arbeitszufriedenheit.

2 Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel erläutert die Big Five Persönlichkeitsdimensionen, das Konstrukt der Arbeitszufriedenheit sowie die definitorischen Grundlagen des Homeoffice.

3 Fragestellung und Hypothesen: Hier werden auf Basis des Person-Environment-Fit-Ansatzes fünf spezifische Hypothesen zum Zusammenhang zwischen Persönlichkeit und Arbeitszufriedenheit im Homeoffice abgeleitet.

4 Methodik: Dieses Kapitel beschreibt die quantitative Online-Befragung von 227 Probanden, die Operationalisierung der Variablen und die statistische Auswertung mittels Regression.

5 Ergebnisse: Die deskriptiven und inferenzanalytischen Auswertungen der Daten werden präsentiert, einschließlich der Regressionsergebnisse zu den Einflüssen der Persönlichkeit und Kontrollvariablen.

6 Diskussion: Die Ergebnisse werden interpretiert, Limitationen der Studie aufgezeigt und praktische Implikationen für Unternehmen und zukünftige Forschung abgeleitet.

7 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen, insbesondere die untergeordnete Rolle der Persönlichkeit im Vergleich zu situativen Faktoren.

Schlüsselwörter

Homeoffice, Arbeitszufriedenheit, Big Five, Covid-19-Pandemie, Wirtschaftspsychologie, Persönlichkeitsdimensionen, Telearbeit, Online-Befragung, Person-Environment-Fit, Arbeitsbedingungen, Neurotizismus, Gewissenhaftigkeit, Kontrollvariablen, Varianzanalyse, Berufszufriedenheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen den Big Five Persönlichkeitsdimensionen und der Arbeitszufriedenheit von Arbeitnehmern im Homeoffice unter den besonderen Bedingungen der Covid-19-Pandemie.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind Persönlichkeitspsychologie, Arbeitszufriedenheit und die Arbeitsform Homeoffice, jeweils im spezifischen Kontext der durch die Pandemie erzwungenen Digitalisierung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es zu explorieren, ob und wie die Big Five Persönlichkeitseigenschaften die Arbeitszufriedenheit im Homeoffice beeinflussen und welche weiteren situativen Kontrollvariablen dabei eine Rolle spielen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde ein quantitativer Online-Fragebogen mit 227 Teilnehmern durchgeführt, wobei die Daten mittels bivariater Korrelationen und multipler hierarchischer Regression analysiert wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden der theoretische Hintergrund zu den Konstrukten, die Ableitung der Hypothesen, die methodische Durchführung der Studie sowie die deskriptiven und inferenzanalytischen Ergebnisse und deren Diskussion dargestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Homeoffice, Arbeitszufriedenheit, Big Five, Covid-19-Pandemie, Arbeitsbedingungen und Persönlichkeitspsychologie.

Welche Persönlichkeitsdimension hatte laut der Studie den stärksten Einfluss auf die Arbeitszufriedenheit?

Neurotizismus zeigte den stärksten signifikanten negativen Zusammenhang zur Arbeitszufriedenheit im Homeoffice, während der Einfluss der anderen Big Five Dimensionen geringer ausfiel.

Welchen Einfluss hatten situative Faktoren im Vergleich zu Persönlichkeitseigenschaften?

Die Studie zeigt, dass situative Faktoren (wie HO-Ausstattung, HO-Vorliebe und HO-Pflicht) einen größeren Teil der Varianz der Arbeitszufriedenheit erklären als die Big Five Persönlichkeitsdimensionen.

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Details

Titel
Big Five Persönlichkeitsdimensionen und die Arbeitszufriedenheit im Homeoffice während der Covid-19-Pandemie
Hochschule
Hochschule Darmstadt
Note
1,3
Autor
Melina Mende (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
66
Katalognummer
V1160542
ISBN (PDF)
9783346560032
ISBN (Buch)
9783346560049
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Big Five Arbeitszufriedenheit Homeoffice Home Office Covid-19 Persönlichkeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Melina Mende (Autor:in), 2021, Big Five Persönlichkeitsdimensionen und die Arbeitszufriedenheit im Homeoffice während der Covid-19-Pandemie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1160542
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  66  Seiten
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