Die Verwendung der ISO-Norm bei der Gestaltung eines Risikomanagement-Prozesses bietet den Vorteil einer weltweiten Verbreitung und Anerkennung des Risikomanagement-Standards, der bei international agierenden Unternehmen einen Argumentationsvorteil gegenüber ihren Geschäftspartnern mit sich bringen kann. In diesem Assignment soll der Risikomanagement-Prozess in Verbindung mit der ISO-Norm 31000 detaillierter untersucht werden. Ziel dieser Arbeit ist es, anhand eines fiktiven Fallbeispiels, den Risikomanagement-Prozess nach der ISO 31000 mit den dafür verwendeten Methoden zu illustrieren.
Täglich werden wir mit Risiken konfrontiert. Das Risiko eines Autounfalls auf dem Weg zur Arbeit, das Risiko dass der Zug zu spät kommt oder auch ganz aktuell die Risiken der Corona-Krise. Dies gilt natürlich auch für die Unternehmenswelt. Der zunehmende internationale Wettbewerb, immer schnellere Produktzyklen sowie Spezialisierungen in der Wertschöpfungskette, führen zu immer komplexeren Risiken, mit denen sich das Unternehmen auseinandersetzten muss. Risikomanagement war daher schon immer notwendig und hat sich in den letzten Jahrzenten zunehmend weiterentwickelt. Bestimmte Industriezweige wie beispielsweise die Automobil- oder Luftfahrtindustrie wurden schon früh mit diesem Thema konfrontiert. Während das Risikomanagement in verschiedenen Bereichen zur Anwendung kommen kann, ist das allgemeine Vorgehen, der sogenannte Risikomanagement-Prozess immer gleichbleibend. Der Prozess variiert nicht, egal ob es sich um das Projekt-Risikomanagement bei dem Bau einer industriellen Anlage oder um die Entwicklung eines neuen Fahrzeugmodelles handelt.
Inhaltsverzeichnis
Darstellungsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Zielsetzung
1.2 Aufbau des Assignments
2 Grundlagen
2.1 Das Risikomanagement
2.2 Von der DIN-Norm bis zur ISO-Norm 31000
3 Risikomanagement nach der ISO 31000
3.1 Einordnung des Risikoprozesses in die ISO 31000
3.2 Der Risikomanagement-Prozess
4 Das Fallbeispiel der Premium Air
4.1 Zusammenhang herstellen
4.2 Risikoidentifikation
4.3 Risikoanalyse
4.4 Risikobewertung
4.5 Risikobewältigung
4.6 Risikoüberwachung
4.7 Risikokommunikation
5 Resümee
Anhang
Literaturverzeichnis
Häufig gestellte Fragen
Was ist die ISO 31000?
Die ISO 31000 ist ein international anerkannter Standard für Risikomanagement, der Leitlinien für den Aufbau eines konsistenten Risikomanagement-Prozesses bietet.
Welche Vorteile bietet die ISO 31000 für Unternehmen?
Sie ermöglicht eine weltweite Anerkennung des Risikomanagements, was besonders für international agierende Unternehmen ein wichtiger Argumentationsvorteil gegenüber Partnern ist.
Wie läuft der Risikomanagement-Prozess ab?
Der Prozess umfasst die Schritte Risikoidentifikation, Risikoanalyse, Risikobewertung, Risikobewältigung, Risikoüberwachung und Risikokommunikation.
Gilt der Prozess für alle Branchen gleich?
Ja, das allgemeine Vorgehen ist laut ISO 31000 immer gleichbleibend, egal ob es sich um den Bau einer Industrieanlage oder die Entwicklung eines neuen Fahrzeugmodells handelt.
Was ist das Ziel der Risikobewältigung?
Ziel ist es, Maßnahmen festzulegen, um identifizierte Risiken zu vermeiden, zu vermindern, zu übertragen oder bewusst zu akzeptieren.
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- Jean Brückmann (Autor), 2020, Risikomanagement nach der ISO 31000, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1161197