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Das allgemeine Persönlichkeitsrecht in Deutschland und den Vereinigten Staaten. Eine rechtsvergleichende Analyse

Título: Das allgemeine Persönlichkeitsrecht in Deutschland und den Vereinigten Staaten. Eine rechtsvergleichende Analyse

Ensayo , 2021 , 19 Páginas , Calificación: 2,75

Autor:in: Anke Wiards (Autor)

Derecho - Otros sistemas jurídicos, derecho comparado
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In dieser Arbeit wird ein Blick auf das deutsche allgemeine Persönlichkeitsrecht und das amerikanische
Recht auf Privacy geworfen. Rechte zum Schutz der eigenen Persönlichkeit sind in unserer westeuropäischen Gesellschaft nicht wegzudenken. Der Rest der Welt sieht das aber nicht zwingen genauso. Folgend wird auf das allgemeine Persönlichkeitsrecht in Deutschland und dem damit zu vergleichendem Recht auf Privacy in den Vereinigten Staaten eingegangen.

Beide Rechte befinden sich seit langem in der Entwicklung und sind noch weit von einer abschließenden Reglung entfernt. Hierbei spielen gerade der ständige Wandel und die Weiterentwicklung der Gesellschaft und der Umwelt eine große Rolle. Besonders gewichtig hierbei ist die Digitalisierung, welche bestehende Rechtssystem vor eine komplett neuen und rechtliche ungeregelte „Dimension“ stellt. Als Startschuss der sogenannten „digitalen Revolution“ galt der damals von Bill Gates entwickelten Apple 1. 1993 liefen lediglich 1 % des weltweiten Informationsflusses über das Internet. 2000 waren es bereits 51 % und 2007 fast 100 %.

Man könnte dem Internet somit einen der gewichtigsten Aspekte der „digitalen Revolution“ zuschrieben. Innerhalb von 14 Jahren wuchs der Nutzungsprozentualsatz demnach um 96 %. Ein großer Teil des Lebens befindet sich heute im Internet. Dieses bringt gerade eine erhöhte Kollidierungsgefahr mit dem Interesse der Meinungs- und Medienfreiheit mit sich. Der Schutz unserer Persönlichen Interessen sollte dennoch gewährleistet werden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

A. Einleitung

B. Vergleichende Analyse

I. Historischer Ursprung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts

1. Deutschland

2. USA

II. Entwicklung und gewährleisteter Schutz des Allgemeinen Persönlichkeitsrechts und das Recht auf Privacy

1. Deutschland

a) Allgemeines Persönlichkeitsrecht

b) Zivilrechtlich

2. USA

a) Fallgruppen im Deliktsrecht

3. Prägenden Fälle der jeweiligen Nationen

a) Deutschland

(1) Soraya-Entscheidung

(2) Marlene Dietrich Entscheidung

b) USA

(1) Katz v. United States

(2) New York Times Co. v. Sullivan

III. Entschädigungssystem der in Rede stehenden Länder

1. Deutschland

2. USA

IV. Vergleich

C. Schlussteil

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht in Deutschland und dem Recht auf Privacy in den Vereinigten Staaten systematisch zu analysieren, um ein Verständnis für die divergenten rechtlichen Ansätze in westeuropäischen und US-amerikanischen Gesellschaften zu schaffen.

  • Historische Entwicklung des Persönlichkeitsschutzes und des Rechts auf Privacy.
  • Gegenüberstellung der verfassungsrechtlichen und zivilrechtlichen Schutzmechanismen.
  • Analyse prägender Fallbeispiele zur Rechtsprechung in beiden Nationen.
  • Untersuchung der jeweiligen Entschädigungssysteme bei Rechtsverletzungen.
  • Einfluss der Digitalisierung auf das Spannungsfeld zwischen Schutzrechten und Medienfreiheit.

Auszug aus dem Buch

I. Historischer Ursprung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts

Angefangen bei Hugo Donellus, welcher in seiner Schrift <commentarioum iuris civillis libri> von 1590, Rechte unabhängig vom Hab und Gut einem Menschen zuschriebt, das sog. Naturrecht (Recht auf Leben, Freiheit, Wertschätzung und körperliche Unversehrtheit). Dieses wurde von Putendorf, Thomasius und Wolff während des 17. und 18. Jahrhunderts weiterentwickelt. Zur selben Zeit philosophierte Immanuel Kant über das sog. Vernunftrecht, welches zwar auf Donellus Theorie basierte, jedoch gewichtige Neuerungen enthielt und Aspekte wie die eigene Freiheit und Unabhängigkeit in der Vernunft des Menschen verwurzelte.

Kant unterschied in seiner Theorie mithin in Natur- und Vernunftrecht, wobei er lediglich dem ersten das Recht auf Freiheit zu schrieb. Die genannten Theoretiker gelten in Deutschland wohl als die prägenden Köpfe des allgemeinen Persönlichkeitsrechts. Abschließend ist Germanist Otto von Gierke, welcher Mitte des 19. Jahrhunderts erstmals Rechte des Einzelnen aber auch vermögensrechtliche Aspekte im Rahmen der bereits genannten Theorien der verbundenen Rechtsaspekte. Er führt damals das Beispiel einer unzulässigen Briefveröffentlichung durch Dritte auf, welche sich in der sog. „Leserbrief“-Entscheidung von 1954 verwirklichte.

Schließlich ist das APR durch die sog. „Eppler“-Entscheidung in Art. 1 und 2 Grundgesetz (GG) als verfassungsrechtliches Grundrecht garantiert worden. Neben dem Garant auf Schutz der eigenen Würde gegenüber Jedermann und dem Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit, beinhaltete es besondere Ausprägungen beispielsweise (bsp.) in Form vom Recht am eigenen Bild §§ 22ff. Kunsturhebergesetz (KUG) und dem Recht am eigenen Namen § 12 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB).

Zusammenfassung der Kapitel

A. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit des Persönlichkeitsschutzes in der modernen Gesellschaft unter dem Einfluss der fortschreitenden Digitalisierung.

B. Vergleichende Analyse: Dieses Hauptkapitel untersucht die historischen Wurzeln, die spezifischen Schutzkonzepte sowie prägende Gerichtsurteile zum Persönlichkeitsrecht in Deutschland und zum Recht auf Privacy in den USA.

C. Schlussteil: Der Schlussteil fasst die wesentlichen Unterschiede zusammen, wobei der deutsche Fokus auf den umfassenden Schutz des Individuums dem amerikanischen Vorrang der Redefreiheit gegenübergestellt wird.

Schlüsselwörter

Persönlichkeitsrecht, Privacy, Recht auf Privacy, Deutschland, USA, Spährentheorie, Deliktsrecht, Common Law, Grundgesetz, Verfassungsrecht, Schadensersatz, Unterlassungsanspruch, Medienfreiheit, Persönlichkeitsschutz, Rechtsvergleich.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt einen rechtsvergleichenden Überblick über den Schutz der Persönlichkeitsrechte in Deutschland und dem Recht auf Privacy in den USA.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die historische Genese, die verfassungsrechtliche Einbettung, die Deliktsrechtsgruppen sowie die jeweilige Rechtsprechung in beiden Ländern.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie beide Rechtssysteme mit der Herausforderung umgehen, das Individuum gegenüber Medien und Eingriffen Dritter zu schützen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die rechtsvergleichende Methode zur Gegenüberstellung von deutschen und amerikanischen Rechtskonzepten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil wird detailliert auf die historischen Ursprünge, die Spährentheorie, spezifische Fallgruppen des Deliktsrechts sowie prominente Fallentscheidungen eingegangen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Persönlichkeitsrecht, Privacy, Rechtsvergleich, Schadensersatz und Spährentheorie charakterisiert.

Wie unterscheidet sich der Schutz von Personen des öffentlichen Lebens?

In Deutschland genießen auch Personen des öffentlichen Lebens einen grundrechtlichen Schutz, während in den USA deren Schutz oft hinter der Informationsfreiheit der Öffentlichkeit zurücktritt.

Welche Rolle spielt die Spährentheorie in Deutschland?

Die Spährentheorie ist ein zentrales Werkzeug der deutschen Rechtsprechung, um mittels einer Einzelfallabwägung die Zulässigkeit von Eingriffen in die Intim-, Privat- oder Sozialsphäre zu bewerten.

Warum lehnen die USA den postmortalen Schutz bei Privacy weitgehend ab?

Das Recht auf Privacy wird in den USA primär als Schutzgut lebender Individuen gegen aktuelle Beeinträchtigungen gesehen, wohingegen der postmortale Schutz im deutschen Recht stärker als Ausprägung des Persönlichkeitsrechts verankert ist.

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Detalles

Título
Das allgemeine Persönlichkeitsrecht in Deutschland und den Vereinigten Staaten. Eine rechtsvergleichende Analyse
Universidad
University of Lisbon
Calificación
2,75
Autor
Anke Wiards (Autor)
Año de publicación
2021
Páginas
19
No. de catálogo
V1161429
ISBN (PDF)
9783346565785
ISBN (Libro)
9783346565792
Idioma
Alemán
Etiqueta
privacyrights comparativelaw usa germany Urheberpersönlichkeitsrecht MarleneDietrich right to be let alone kant Persönlichkeitsrecht Allgemeines Persönlichkeitsrecht rechtsvergleichende Analyse Soraya Soraya-Entscheidung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anke Wiards (Autor), 2021, Das allgemeine Persönlichkeitsrecht in Deutschland und den Vereinigten Staaten. Eine rechtsvergleichende Analyse, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1161429
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