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Technologietreiber COVID-19. Auswirkungen sozialer Präsenz auf das Organisationale Commitment

Titre: Technologietreiber COVID-19. Auswirkungen sozialer Präsenz auf das Organisationale Commitment

Texte Universitaire , 2020 , 43 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Nico Paulheim (Auteur)

Organisation et administration - Divers
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Résumé Extrait Résumé des informations

Ziel der Arbeit ist es, ein Untersuchungskonzept und ein dazu passendes Messinstrument hinsichtlich der Auswirkungen der sogenannten sozialen Präsenz auf das Commitment von Unternehmen zu entwickeln.

Die Entwicklung soll dabei den gängigen Standards der Objektivität, Reliabilität und Validität entsprechen. Die aktuelle Arbeit zielt zudem auf die Auseinandersetzung des Autors mit empirischen und analytischen Vorgehen ab, wobei das Untersuchungskonzept und Messinstrument als Basis für weiterführende Studien herangezogen werden kann.

Im Zuge des Coronavirus SARS-CoV-2 sind weltweit und seit Januar 2020 auch in Deutschland alle Menschen mit der aktuellen Situation konfrontiert. Als Resultat wurden durch die Bundesregierung Maßnahmen zur Bekämpfungen eingeführt und stetig angepasst, wobei am 23. März 2020 erstmals ein Lockdown ausgerufen wurde. Neben privaten Einschränkungen, ist auch die Wirtschaft von den Folgen betroffen. Durch ansteigende Infektionszahlen müssen Unternehmen auf Kurzarbeit, Hygienekonzepte und Homeoffice zurückgreifen, wobei ein Großteil der Arbeitnehmer nicht mehr vom Arbeitsplatz aus arbeiten darf und sich demzufolge an die neuen Bedingungen anpassen muss. Als Alternative und Überbrückung der räumlichen/physischen Beschränkung greifen Unternehmen deshalb immer häufiger zur Beschäftigung via Homeoffice. Laut einer IHK-Studie arbeiten durchschnittlich 65% der Arbeitnehmer von Zuhause, wobei die Anzahl in verschiedenen Branchen variieren. Vergangene Studien weisen hierbei jedoch darauf hin, dass Deutschland bei Homeoffice-Beschäftigungen bisher unter dem EU-Durchschnitt liegt. Zusätzlich wird in Studien die hohe Anwesenheitskultur und der Rückstand von Deutschland (und Europa) hinsichtlich der Digitalisierung kritisiert.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Ausgangslage und Problemstellung

1.2 Zielsetzung

1.3 Aufbau der Arbeit

2 Theoretische Grundlagen der sozialen Präsenz und des organisationalen Commitments

2.1 Soziale Präsenz von Mitarbeitern im Unternehmen

2.1.1 Home Office und veränderte Umstände der Arbeitnehmer

2.1.2 Begriffsdefinition und Eingrenzung von sozialer Präsenz

2.1.3 Theorie des Mediengehalts

2.1.4 Forschungsstand und Messmethoden sozialer Präsenz

2.1.5 Technologieakzeptanzmodell nach Venkatesh und Davis

2.2 Organisationales Commitment

2.2.1 Begriffsdefinition und Abgrenzung von Commitment

2.2.2 (Weiterentwickeltes) Drei-Komponenten-Modell

2.3 Zusammenfassung der Theorie und Hypothesenbildung

3 Methodisches Vorgehen

3.1 Forschungsdesign

3.2 Operationalisierung der Variablen

3.3 Konstruktion des Fragebogens

4 Diskussion

4.1 Kritische Reflexion

4.2 Selbstreflexion: Lernerfolg

4.3 Schlussfolgerungen für die Praxis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein fundiertes Untersuchungskonzept sowie ein präzises Messinstrument zu entwickeln, um die Auswirkungen der sozialen Präsenz in virtuellen Arbeitsumgebungen auf das organisationale Commitment von Mitarbeitern in Beratungsunternehmen zu erfassen und wissenschaftlich zu analysieren.

  • Analyse der sozialen Präsenz in der computervermittelten Kommunikation (CMC).
  • Untersuchung der Einflussfaktoren auf das organisationale Commitment im Home Office.
  • Integration des Technologieakzeptanzmodells nach Venkatesh und Davis als intervenierende Variable.
  • Entwicklung eines quantitativen Fragebogens unter Anwendung anerkannter Messdimensionen.
  • Kritische Reflexion der Gütekriterien Objektivität, Validität und Reliabilität im Forschungsprozess.

Auszug aus dem Buch

2.1.2 Begriffsdefinition und Eingrenzung von sozialer Präsenz

Wie im vorhergehenden Abschnitt beschrieben, erfordert die Verlagerung des Arbeitsplatzes eine Kommunikation auf Basis von Technologien. Auf Grundlage neuer Konferenzformen in Audio- und Videoformat wurde bereits in den 1970er Jahren diskutiert, inwieweit derartige Medien herkömmliche Face-to-Face-Konferenzen ablösen und deren Informationsaustausch in Unternehmen verändern können (vgl. Wiest, 1995, S.33). Short, Williams und Christie (1976, S.65) entwickelten folglich ein Modell zur qualitativen Vergleichbarkeit der Medientypen und definieren soziale Präsenz als subjektiv wahrgenommene Qualität eines Mediums: „We hypothesize that communications media vary in their degree of Social Presence, and that these variations are important in determining the way individuals interact." Thematisch lässt sich das Thema demzufolge der Kommunikationswissenschaften, Organisationssoziologie und -psychologie einordnen (vgl. Wiest, 1995, S.33). Im Hinblick auf das Grundmodell der Kommunikation lassen sich als Bestandteile Sender, Informationen und Empfänger nennen. Zur Übertragung der Informationen zwischen mindestens zwei Personen ist ein Kanal bzw. Medium notwendig, welches die Information mithilfe eines Signals übermittelt. Die übermittelten und kodierten Informationen müssen vom Empfänger folglich dekodiert werden, damit die Botschaft interpretiert werden kann (vgl. Bauernfeind, 1995, S.21). Menschliche Kommunikation beschränkt sich hierbei nicht nur auf verbale Botschaften, sondern schließt nonverbale Interaktion ein (vgl. Lubienetzki, Schüler-Lubienetzki, 2020, S.7). Die Beschreibung des Kommunikationsbegriffs aus informationstechnischer Sichtweise ist im Zusammenhang mit dieser Arbeit unvollständig, da bei Kommunikationen nicht nur Informationen ausgetauscht werden, sondern auch soziale Beziehungen eingegangen werden (vgl. Scherr, 2018, S.229). Laut dem Duden beschreibt Präsenz die Anwesenheit bzw. bewusst wahrgenommene Gegenwärtigkeit. Im Hinblick auf kommunikative Aspekte kann hierbei festgestellt werden, dass die Präsenz folglich Auswirkung auf die Kommunikation der anderen Person hat und unabhängig von der verbalen Kommunikation wahrgenommen werden kann (vgl. Strauß, Strucholz, 2018, S.17).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der pandemiebedingten Arbeit im Home Office ein und definiert das Ziel der Arbeit, ein Messinstrument für soziale Präsenz und Commitment zu entwickeln.

2 Theoretische Grundlagen der sozialen Präsenz und des organisationalen Commitments: Das Kapitel erläutert die theoretischen Konzepte der sozialen Präsenz, der Technologieakzeptanz und des Drei-Komponenten-Modells des Commitments als Basis für die empirische Untersuchung.

3 Methodisches Vorgehen: Hier wird das Forschungsdesign detailliert beschrieben, einschließlich der Operationalisierung der Variablen und der methodischen Konstruktion des Online-Fragebogens.

4 Diskussion: Das Kapitel bietet eine kritische Reflexion der methodischen Gütekriterien sowie eine Zusammenfassung der Konsequenzen und Ableitungen für die berufliche Praxis.

Schlüsselwörter

Soziale Präsenz, Organisationales Commitment, Home Office, Technologieakzeptanzmodell, computervermittelte Kommunikation, Drei-Komponenten-Modell, Video-Konferenzen, Arbeitspsychologie, Mitarbeiterbindung, Online-Umfrage, quantitative Forschung, Interdependenz, Kommunikationstechnologie, Management, Arbeitsleistung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der wahrgenommenen sozialen Präsenz bei der Nutzung von Desktop-Videokonferenzen und dem organisationalen Commitment von Mitarbeitern in einem Beratungsunternehmen während der Zeit der Home-Office-Pflicht.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von sozialer Präsenz, die Theorie des organisationalen Commitments, die technologische Akzeptanz von Softwaretools sowie die methodische Gestaltung von empirischen Befragungen im Arbeitskontext.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das Hauptziel ist die Entwicklung eines validen Untersuchungskonzepts und eines dazu passenden, empirisch fundierten Messinstruments, das die Auswirkungen der sozialen Präsenz auf das Commitment zur Organisation und zum Vorgesetzten quantifizierbar macht.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erkenntnisgewinnung verwendet?

Die Arbeit nutzt einen quantitativen Forschungsansatz. Hierbei wird ein standardisierter Online-Fragebogen verwendet, dessen Items auf bewährten wissenschaftlichen Modellen (z.B. von Biocca, Harms und Gregg sowie Meyer und Allen) basieren und für den speziellen Untersuchungskontext angepasst wurden.

Was wird im theoretischen Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretische Herleitung der Variablen: soziale Präsenz als mehrdimensionales Konstrukt, das Drei-Komponenten-Modell des Commitments sowie das Technologieakzeptanzmodell (TAM) von Venkatesh und Davis, das als intervenierende Variable dient.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Begriffe sind soziale Präsenz, Commitment, Home Office, Technologieakzeptanz und computervermittelte Kommunikation (CMC).

Warum ist die Wahl des Beratungsunternehmens als Einzelfallstudie relevant?

Die Wahl ist relevant, da dieses Unternehmen stark von der Umstellung auf Home Office betroffen ist und eine hoch qualifizierte Belegschaft beschäftigt, deren Bindung an das Unternehmen trotz räumlicher Distanz strategisch kritisch für den Erfolg ist.

Welche Bedeutung kommt dem Pretest bei der Fragebogenkonstruktion zu?

Der Pretest dient dazu, Verständlichkeit, Schwierigkeit und Zeitaufwand der Fragen zu prüfen sowie Befragungsfehler zu minimieren, um sicherzustellen, dass das Messinstrument trotz der neuen Zielgruppe valide und reliable Daten liefert.

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Résumé des informations

Titre
Technologietreiber COVID-19. Auswirkungen sozialer Präsenz auf das Organisationale Commitment
Université
Nürtingen University; Geislingen
Note
1,0
Auteur
Nico Paulheim (Auteur)
Année de publication
2020
Pages
43
N° de catalogue
V1161577
ISBN (PDF)
9783346582973
ISBN (Livre)
9783346582980
Langue
allemand
mots-clé
Soziale Präsenz Commitment Organisationales Commitment Medien Technologie Corona Covid19 Technologieakzeptanz Venkatesh Davis Drei-Komponenten-Modell Home Office Mediengehalt Fragebogen Empirische Forschung Empirie
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Nico Paulheim (Auteur), 2020, Technologietreiber COVID-19. Auswirkungen sozialer Präsenz auf das Organisationale Commitment, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1161577
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Extrait de  43  pages
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