Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Sociologie - Droit et Délinquance

Graffiti als kriminalistisches Phänomen. Ein kurzer Überblick über Taten, Täter und Motive

Titre: Graffiti als kriminalistisches Phänomen. Ein kurzer Überblick über Taten, Täter und Motive

Dossier / Travail , 2018 , 23 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Kriminalist M.A. Marcus Schermann (Auteur)

Sociologie - Droit et Délinquance
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Die vorliegende Arbeit bildet einen Auszug aus einer Masterarbeit ab, die sich mit dem Phänomenfeld Graffiti im Kontext Eisenbahn beschäftigt. Die Betrachtungen reichen von der rechtlichen Einordnung von Graffititaten über Täter und deren Motive bis hin zu der Untersuchung von Tatphasen mit Bezug zu eisenbahntypischen Infrastrukturen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Phänomenologie

2.1 Allgemein

2.2 Geschichte des Kriminalitätsphänomens Graffiti in Form des Style Writing

2.3 Rechtliche Einordnung

2.4 Tatobjekte

2.5 Tatzeiten

3 Techniken nach Siegl

3.1 Auftragen

3.2 Abtragen

3.3 Komprimieren

3.4 Inhalte

4 Tathergang

4.1 Vortatphase

4.2 Haupttatphase

4.3 Nachtatphase

5 Tatwerkzeuge

6 Tätertypen

7 Motivation

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht Graffiti als kriminalistisches Phänomen, wobei ein besonderer Fokus auf dem Kontext von Eisenbahnverkehrsunternehmen und der strafrechtlichen sowie präventiven Einordnung liegt.

  • Historische Entwicklung und Verbreitung des Style Writing
  • Rechtliche Einordnung von Graffiti als Sachbeschädigung
  • Kriminalistische Analyse von Tathergang und Tatphasen
  • Untersuchung von Tätertypen und deren Motivationsstrukturen
  • Bedeutung der Dokumentation und Verbreitung im Internet

Auszug aus dem Buch

4.1 Vortatphase

Bei den großen Pieces handelt es sich möglicherweise seltener um Spontanhandlungen eines Einzelnen. Von planerischen Vorbereitungshandlungen ausgehend kann angenommen werden, dass die betreffende Abstellung im Vorfeld ausgewählt und gesichtet, möglicherweise auch Observiert wird.

Als weitere Vorbereitungen werden laut Buchholz durch die Täter Skizzen, so genannten Sketches, gefertigt. Das Piece wird zuerst auf dem Papier in sogenannten Black Books geübt, in denen Skizzen von Zügen bereits vorgefertigt sind. Diese Skizzen sind für verschiedene Zugtypen und –arten ausgelegt. Buchholz führt weiter an, dass ebenfalls in Black Books, wie in einer Art Tagebuch, zurückliegende Taten dokumentiert werden und sich Mitglieder der Crew oder befreundete Sprayer in diesen verewigen. Aus diesen Gründen gelten die Bücher für die Ermittlungsbehörden als wichtiges Beweismittel.

Zudem führt Skrotzki an, dass in Vorbereitung einer Tat Rollen innerhalb der Gruppe verteilt werden und erst dann die Tatausübung am Objekt erfolgt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit beleuchtet das Phänomen Graffiti aus kriminalistischer Perspektive unter besonderer Berücksichtigung von Eisenbahnverkehrsunternehmen.

2 Phänomenologie: Dieses Kapitel liefert eine geschichtliche Einordnung des Style Writing, analysiert die rechtlichen Rahmenbedingungen gemäß StGB und definiert potenzielle Tatobjekte und Tatzeiten.

3 Techniken nach Siegl: Hier werden die verschiedenen technischen Herangehensweisen wie Auftragen, Abtragen und Komprimieren beschrieben sowie die inhaltliche Ebene der Graffiti erläutert.

4 Tathergang: Das Kapitel gliedert den Tathergang in Vor-, Haupt- und Nachtatphase, um typische Vorgehensweisen und Planungsstrukturen der Täter zu verdeutlichen.

5 Tatwerkzeuge: Hier werden die typischen Utensilien von Sprayern, wie Farbdosen, Caps und Markern, sowie deren Funktion und polizeiliche Relevanz dargestellt.

6 Tätertypen: Es erfolgt eine Analyse der Sprayer-Szene auf Basis polizeilicher Kriminalstatistiken und eine Differenzierung in verschiedene Tätergruppen wie den "harten Kern" oder Gelegenheitssprüher.

7 Motivation: Das Fazit der Motivation untersucht die psychologischen und subkulturellen Anreize, wie Ruhm (Fame) und Anerkennung, und diskutiert die Rolle der Internetpräsenz.

Schlüsselwörter

Graffiti, Kriminalistik, Sachbeschädigung, StGB, Style Writing, Eisenbahnverkehr, Tathergang, Prävention, Crew, Sprayer, Tatobjekte, Black Books, Motivation, Kriminalitätsphänomen, Ermittlung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit Graffiti als kriminelles Phänomen, analysiert die Hintergründe, Techniken und Täterstrukturen und betrachtet die Auswirkungen auf Eisenbahnverkehrsunternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die rechtliche Einordnung, die Tatphasen, die Motivation der Akteure sowie die spezifischen Bedingungen, unter denen Graffiti im öffentlichen Verkehrsraum entstehen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die deskriptive Analyse des Phänomens zur Unterstützung polizeilicher Ermittlungsarbeit und zur Verbesserung von Präventionsmaßnahmen für Verkehrsunternehmen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt einen deskriptiven und analysierenden Ansatz, basierend auf einer Auswertung vorhandener Fachliteratur, Studien und polizeilicher Kriminalstatistiken.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in Phänomenologie, technische Vorgehensweisen, Tathergang, Werkzeuge, Tätertypen und die Motivationsanalyse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Graffiti, Kriminalistik, Sachbeschädigung, Style Writing, Tätertypen, Motivation und Prävention.

Warum gelten "Black Books" als Beweismittel?

Da in diesen Büchern Skizzen für zukünftige Taten sowie Dokumentationen bereits begangener Graffiti festgehalten werden, sind sie wertvoll für die Identifizierung von Sprayern.

Welche Rolle spielt das Internet für Graffitisprayer?

Das Internet dient als Medium zur Selbstdarstellung, Dokumentation der Taten über den Zeitpunkt der Reinigung hinaus und zur Vernetzung innerhalb der internationalen Szene.

Ist Graffiti an Zügen nur eine Sachbeschädigung?

Rechtlich wird es nach § 303 StGB als Sachbeschädigung verfolgt, wobei das Ausmaß und die physikalische Veränderung der Oberfläche für die Erfüllung des Tatbestands entscheidend sind.

Wie gehen Crews typischerweise bei einer Tat vor?

Crews arbeiten arbeitsteilig und strukturiert, wobei Rollen wie der "Watchman" zur Überwachung der Umgebung verteilt werden.

Fin de l'extrait de 23 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Graffiti als kriminalistisches Phänomen. Ein kurzer Überblick über Taten, Täter und Motive
Université
Steinbeis University Berlin
Note
1,3
Auteur
Kriminalist M.A. Marcus Schermann (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
23
N° de catalogue
V1162302
ISBN (PDF)
9783346587831
ISBN (Livre)
9783346587848
Langue
allemand
mots-clé
Graffiti Kriminalität Sachbeschädigung Graffito Straftaten Jugendkriminalität Kriminalistik Kriminologie
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Kriminalist M.A. Marcus Schermann (Auteur), 2018, Graffiti als kriminalistisches Phänomen. Ein kurzer Überblick über Taten, Täter und Motive, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1162302
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  23  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint