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Berücksichtigung von nichtmonetären Anreizen in verschiedenen Motivationstheorien

Title: Berücksichtigung von nichtmonetären Anreizen in verschiedenen Motivationstheorien

Term Paper , 2002 , 22 Pages , Grade: 3,0

Autor:in: Boris Hoppen (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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Der Mensch kann in der heutigen Gesellschaft nicht nur losgelöst von seinem Umfeld als Produktionsfaktor gesehen werden. Er ist je nach Sichtweise und Problemstellung Produktionsfaktor (Kostenfaktor), bewusstes Individuum und Mitglied einer Gruppe. Die Behandlung personalwirtschaftlicher Problemstellungen kann deshalb nicht ausschließlich mittels betriebswirtschaftlichen Erkenntnissen erfolgen. Für eine erfolgreiche Problemlösung sind zusätzlich die Erkenntnisse der Psychologie, Soziologie, Physiologie, Ergonomie und Kommunikationstheorie heranzuziehen. In der „Human-Relations“- Bewegung z.B. wurde in den sozialen Kontakten der Mitglieder einer Arbeitsgruppe untereinander eine wesentliche Einflussgröße für das Arbeitsverhalten gesehen.

In dieser Arbeit soll erörtert werden, ob und inwiefern nichtmonetäre Anreize in verschiedenen Motivationstheorien berücksichtigt werden. Hierzu werden zunächst die Begriffe des Motivs, der Motivation und der Arbeitsmotivation erläutert. Im weiteren Verlauf werden nichtmonetäre Anreize definiert und von den monetären Anreizen abgegrenzt. Im Hauptteil werden verschiedene Motivations-theorien vorgestellt, die zu den Inhaltstheorien zählen. Es soll herausgearbeitet werden, ob und inwieweit diese verschiedenen Theorien die Existenz von nicht-monetären Anreizen berücksichtigen. In diesem Zusammenhang stellt sich auch die Frage nach dem Nutzen von Motivationstheorien, insbesondere für die unternehmerische Praxis

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Motivation

2.1 Motiv

2.2 Arbeitsmotivation

3 Nichtmonetäre Anreize

3.1 Aufstiegsmöglichkeit u. Ausbildungsmöglichkeit

3.2 Gruppenmitgliedschaft

3.3 Betriebsklima

3.4 Führungsstil und -verhalten

3.5 Arbeitsinhalt

3.6 Arbeitsplatzgestaltung

3.7 Betriebliches Vorschlagswesen

4 Motivationstheorien

4.1 Die Theorie der Bedürfnishierarchie von Abraham H.Maslow

4.1.1 Zur Berücksichtigung von nichtmonetären Anreizen durch Maslow

4.2 Herzbergs ,,Zwei-Faktoren-Theorie“

4.2.1 Zur Berücksichtigung von nichtmonetären Anreizen durch Herzberg

4.3 Die Machttheorie von David C. McClelland

4.3.1 Zur Berücksichtigung von nichtmonetären Anreizen durch Mc Clelland

4.4 Zusammenfassung

5 Kritik an den Motivationstheorien

6 Schlussbetrachtung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit nichtmonetäre Anreize in klassischen Motivationstheorien berücksichtigt werden und welche Bedeutung diese für die unternehmerische Praxis haben. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Integration von immateriellen Anreizfaktoren in die Konzepte von Maslow, Herzberg und McClelland.

  • Definition und Abgrenzung von Motiven, Motivation und Arbeitsmotivation.
  • Systematische Erfassung nichtmonetärer Anreize wie Arbeitsinhalt, Führungsstil und Betriebsklima.
  • Analyse der Inhaltstheorien von Maslow, Herzberg und McClelland hinsichtlich ihrer Anreiz-Berücksichtigung.
  • Kritische Würdigung der Übertragbarkeit von Motivationstheorien auf die betriebliche Praxis.

Auszug aus dem Buch

3.5 Arbeitsinhalt

Zur Gestaltung des Arbeitsinhalts gehört unter anderem die Maßnahme des job enlargements. Diese besteht in einer quantitativen Erweiterung der Arbeitstätigkeit im horizontalen Aufbau der Arbeitsteilung. Es werden also gleichartige, stark zersplitterte Tätigkeiten aus mehreren Arbeitsplätzen in einem zusammengefasst. Damit wird eine Ausweitung der Aufgabenvielfalt zur Ganzheitlichkeit der Aufgabe herbeigeführt, um Ermüdungs-, Monotonie-, Sättigungs- und Entfremdungserscheinungen entgegenzuwirken. Gleichzeitig wird die Qualifikation eines jeden Angestellten erhöht, da die neue Aufgabe durch mehrere vor- oder nachgelagerte gleichartige Aufgaben angereichert wird.

Bei der Arbeitsform der job rotation ändert sich nur die horizontale Dimension. Nach gewissen Zeitintervallen wird der Arbeitsplatz gewechselt, wobei es zu Umlernprozessen kommt. Der Herausforderungscharakter von Tätigkeiten, auch im Zeitablauf zu meistern, wird beibehalten. Gleichzeitig erhält der Mitarbeiter einen Überblick über den gesamten Arbeitsablauf eines bestimmten Arbeitsbereichs und erkennt, wie sich seine Tätigkeit in das gesamte Betriebsgeschehen einordnet. Bei dieser Arbeitsform wird ebenfalls der Gedanke, die einseitige Belastung und die Monotonie der Arbeit zu vermindern, umgesetzt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Problematik der personalwirtschaftlichen Motivation und Vorstellung der Zielsetzung der Arbeit.

2 Motivation: Herleitung des Begriffs der Motivation aus psychologischer Sicht und Differenzierung der Arbeitsmotivation in extrinsische und intrinsische Faktoren.

3 Nichtmonetäre Anreize: Definition und Kategorisierung von nichtmonetären Anreizen wie Ausbildung, Betriebsklima und Arbeitsplatzgestaltung.

4 Motivationstheorien: Untersuchung der Bedürfnishierarchie nach Maslow, der Zwei-Faktoren-Theorie nach Herzberg und der Machttheorie nach McClelland hinsichtlich der Integration nichtmonetärer Anreize.

5 Kritik an den Motivationstheorien: Diskussion der Grenzen theoretischer Motivationskonzepte und der Problematik ihrer praktischen Anwendung.

6 Schlussbetrachtung: Fazit zur Bedeutung nichtmonetärer Anreize in der modernen Personalführung und Resümee zur praktischen Anwendbarkeit der Theorien.

Schlüsselwörter

Motivation, Arbeitsmotivation, Nichtmonetäre Anreize, Maslow, Herzberg, McClelland, Job Enrichment, Job Enlargement, Betriebsklima, Führungsstil, Inhaltstheorien, Personalführung, Arbeitszufriedenheit, Human Relations, Motivationsforschung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie nichtmonetäre Anreize in etablierten Motivationstheorien verankert sind und welche Relevanz diese für die Motivation von Mitarbeitern in Unternehmen haben.

Welches ist das zentrale Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, herauszuarbeiten, ob und inwieweit die Theorien von Maslow, Herzberg und McClelland nichtmonetäre Anreize berücksichtigen und welchen Nutzen Führungskräfte daraus ziehen können.

Welche Themenfelder stehen im Vordergrund?

Die zentralen Themen sind Motivationstheorien, die Abgrenzung von monetären zu nichtmonetären Anreizen sowie die praktische Gestaltung der Arbeitsmotivation in Unternehmen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Literaturanalyse, bei der bestehende Motivationstheorien auf ihre explizite oder implizite Behandlung nichtmonetärer Anreize hin geprüft werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Theorien von Maslow, Herzberg und McClelland detailliert vorgestellt und hinsichtlich ihrer Anreiz-Berücksichtigung sowie ihrer praktischen Auswirkungen analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Arbeitsmotivation, nichtmonetäre Anreize, Inhaltstheorien, Job Enrichment und Personalführung.

Wie unterscheidet Herzberg zwischen verschiedenen Motivationsfaktoren?

Herzberg differenziert zwischen Hygienefaktoren, die Unzufriedenheit verhindern (Contextfaktoren), und Motivatoren, die tatsächlich Arbeitszufriedenheit auslösen (Contentfaktoren).

Warum wird die Anwendung von Motivationstheorien in der Praxis oft kritisiert?

Kritiker wie Sprenger weisen darauf hin, dass die Modelle oft von utopisch rationalen Bedingungen ausgehen und die Komplexität menschlicher Motive in der Realität nicht vollständig erfassen können.

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Details

Title
Berücksichtigung von nichtmonetären Anreizen in verschiedenen Motivationstheorien
College
Carl von Ossietzky University of Oldenburg  (Personal u. Oranisation)
Course
Personal 1
Grade
3,0
Author
Boris Hoppen (Author)
Publication Year
2002
Pages
22
Catalog Number
V11626
ISBN (eBook)
9783638177368
ISBN (Book)
9783638641982
Language
German
Tags
Motivation nichtmonetäre Anreize Motivationstheorien
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Boris Hoppen (Author), 2002, Berücksichtigung von nichtmonetären Anreizen in verschiedenen Motivationstheorien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/11626
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