In dieser Arbeit werden Merkmale und Wirkungszusammenhänge von Digitalisierungsstrategien im Bereich des betrieblichen Wissensmanagements beleuchtet. Das Ziel besteht einerseits in der Erörterung und Aufführung entsprechender Begriffsdefinitionen. Darüber hinaus gilt es, die unterschiedlichen Ansätze hinsichtlich ihrer Vor- und Nachteile zu vergleichen und diese kritisch zu hinterfragen.
Die Arbeit beschäftigt sich unter anderem mit dem Begriff Wissen und bietet einen Überblick und Erkenntnisgewinn zum digitalen Wissensmanagement. Ferner beschäftigt sie sich mit der grundlegenden Betrachtung von Tools des digitalen Wissensmanagements. Die kritische Reflexion der Thematik und die Betrachtung von potenziellen Prognosen erfolgen im Schlussteil dieser Ausarbeitung.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Aufgabe, Zielstellung und Vorgehensweise der Arbeit
1.2 Problemstellung und Relevanz des Themas
2 Theoretische Grundlagen und Definitionen
2.1 Wissen
2.2 Wissensgesellschaft
2.3 Wissensmanagement
2.4 Digitalisierung
3 Digitales Wissensmanagement
3.1 Charakteristika digitalen Wissensmanagements
3.2 Tools digitalen Wissensmanagements
3.2.1 IT-basierte Tools
3.2.2 Nicht IT-basierte Tools
4 Fazit und kritische Reflexion
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, einen systematischen Überblick über das digitale Wissensmanagement zu geben, relevante Begriffsdefinitionen zu erörtern sowie verschiedene Werkzeuge und deren Wirkungszusammenhänge kritisch zu beleuchten.
- Grundlagen von Wissen, Wissensmanagement und Digitalisierung
- Charakteristika des digitalen Wissensmanagements in der "Wissensgesellschaft 4.0"
- Analyse IT-basierter Wissensmanagement-Tools wie Cloud Computing und Soziale Netzwerke
- Untersuchung nicht IT-basierter Ansätze wie Storytelling und Communities of Practice
- Kritische Reflexion von Vor- und Nachteilen der verschiedenen Instrumente
Auszug aus dem Buch
3.1 Charakteristika digitalen Wissensmanagements
„Wissensmanagement ist die systematische Erfassung von internem und externem Wissen, das für die aktuelle und künftige Wettbewerbssituation eines Unternehmens relevant ist.“ Wie im Vorfeld bereits beschrieben, ist das 21. Jahrhundert durch die Digitalisierung von Wertschöpfung und Alltag, mittels entsprechender computergestützter Technologien gekennzeichnet. Die heutige digitale Gesellschaft wird daher auch häufig als „Wissensgesellschaft 4.0“ bezeichnet. In der Vergangenheit prägten Schlagworte wie die industrielle Revolution, Computer, Internet oder auch Artificial Intellegence die Vorläufer dieser Gesellschaft. Die erwähnten Technologien, eröffnen im Informations- und Kommunikationsumfeld innovative Chancen und Möglichkeiten, mit Daten und Informationen – den bereits definierten Grundlagen des Wissens – umzugehen, sorgen für Komplexitätsreduktionen und stellen relevante Ausprägungen für das digitale Wissensmanagement dar. Darüber hinaus verändert das digitale Wissensmanagement – welches im Gegensatz zum analogen Wissensmanagement, nicht nur durch die eindeutige Bindung von Wissen an Individuen geprägt ist – grundlegende Informations-, Kommunikations- und Interaktionsprozesse der Menschen untereinander, vor allem auch im unternehmerischen Umfeld.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Dieses Kapitel stellt die Zielsetzung und Vorgehensweise der Arbeit vor und erläutert die Relevanz des Themas im Kontext der Wissensgesellschaft.
2 Theoretische Grundlagen und Definitionen: Hier werden die zentralen Begrifflichkeiten wie Wissen, Wissensgesellschaft, Wissensmanagement und Digitalisierung definiert und theoretisch eingeordnet.
3 Digitales Wissensmanagement: Dieses Kapitel analysiert die Merkmale des digitalen Wissensmanagements und vergleicht IT-basierte sowie nicht IT-basierte Werkzeuge hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit.
4 Fazit und kritische Reflexion: Zum Abschluss werden die Ergebnisse zusammengefasst und die Bedeutung einer nutzerfreundlichen Auswahl an Wissensmanagement-Tools kritisch reflektiert.
Schlüsselwörter
Wissensmanagement, Digitalisierung, Wissensgesellschaft, Wissensressource, IT-basierte Tools, Nicht IT-basierte Tools, Wettbewerbsfähigkeit, Wissenstransfer, Digitalisierungsstrategien, Wissensgesellschaft 4.0, Wissensabflüsse, Wissensgenerierung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit den Merkmalen und Wirkungszusammenhängen von Digitalisierungsstrategien im Bereich des betrieblichen Wissensmanagements.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des Wissensbegriffs, die Rolle der Digitalisierung sowie der Vergleich von verschiedenen IT-basierten und nicht IT-basierten Wissensmanagement-Werkzeugen.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das primäre Ziel besteht darin, einen systematischen Überblick über die Entwicklung des digitalen Wissensmanagements zu geben und die Vor- und Nachteile gängiger Instrumente kritisch zu hinterfragen.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse und Erörterung, um Begriffe zu definieren sowie bestehende Ansätze und Tools gegenüberzustellen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit thematisiert?
Der Hauptteil konzentriert sich auf die Charakteristika des digitalen Wissensmanagements und die detaillierte Vorstellung spezifischer Tools wie Wikis, Cloud Computing, Wissenslandkarten und Storytelling.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit am besten?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Wissensmanagement, Digitalisierung, Wissensgesellschaft 4.0 und den praktischen Einsatz von IT-gestützten sowie analogen Wissenswerkzeugen charakterisiert.
Warum ist Wissensmanagement für moderne Unternehmen so wichtig?
Wissen gilt als kritischer Produktionsfaktor. In einer von Globalisierung und Innovationsdruck geprägten Welt hilft Wissensmanagement dabei, Wettbewerbsvorteile zu sichern und Wissensabflüsse durch Fluktuation zu minimieren.
Welche Rolle spielen "Communities of Practice" im Wissensmanagement?
Sie dienen als themenspezifische Netzwerke, die den informellen Austausch von Erfahrungen und die Bündelung individueller Lernprozesse fördern, um kooperative Problemlösungen zu erzielen.
Gibt es Risiken beim Einsatz digitaler Wissensmanagement-Tools?
Ja, laut Autor besteht bei einem Überangebot an Tools die Gefahr, Mitarbeiter zu überfordern. Zudem müssen Aspekte wie Datensicherheit und die Akzeptanz der Nutzer bei der Implementierung beachtet werden.
Warum wird auch der Einsatz nicht IT-basierter Werkzeuge empfohlen?
Der Autor betont, dass durch direkte, nicht IT-basierte Kontakte persönliche Beziehungen gestärkt werden können, was einer möglichen Entfremdung entgegenwirkt.
- Citar trabajo
- Thorsten Schüller (Autor), 2021, Digitales Wissensmanagement. Merkmale und Wirkungszusammenhänge von Digitalisierungsstrategien im Bereich des betrieblichen Wissensmanagements, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1162817