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Bodyshaming bei Männern. Ursachen, Merkmale, Auswirkungen und Handlungsansätze für die Soziale Arbeit

Titre: Bodyshaming bei Männern. Ursachen, Merkmale, Auswirkungen und Handlungsansätze für die Soziale Arbeit

Dossier / Travail , 2021 , 20 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Anna-Lena Krems (Auteur)

Travail Social
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die Arbeit beschäftigt sich mit einem Thema, das in Deutschland selten konkret adressiert wird – Bodyshaming. Noch weniger wird dabei über männliche Betroffene gesprochen. Bodyshaming meint die Abwertung anderer aufgrund von Äußerlichkeiten. Diese ist geprägt durch gesellschaftlich etablierte Schönheitsideale und wird begünstigt durch Medien und das soziale Umfeld. Besonders in Bezug auf männliche Betroffene mangelt es an Studien und empirischen Forschungsergebnissen zu den Auswirkungen des Bodyshamings. Zunehmend steigt jedoch der soziale Druck und damit der Handlungsbedarf für die Soziale Arbeit.

Zunächst geht es um eine genaue Definition des Begriffs Bodyshaming. Zudem wird ein Überblick über die Ausmaße des sozialen Problems gegeben. Es folgt eine kritische Auseinandersetzung mit Schönheitsidealen und deren Wandelbarkeit. Wichtig ist weiterhin eine Betrachtung der Ursachen und der begünstigenden Einflüsse, die zu Bodyshaming im Allgemeinen, und speziell bei Männern, führen. Daran schließt sich an, welche Folgen und Auswirkungen diese Erfahrungen auf die Betroffenen haben können. Des Weiteren wird kurz über Gründe gesprochen, warum der Problematik besonders bei Männern kaum Beachtung geschenkt wird. Abschließend geht es um Initiativen und Handlungsansätze, durch welche die Gesellschaft und die soziale Arbeit Bodyshaming präventiv und reaktiv entgegenwirken können.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Bodyshaming – Definition, Merkmale und Ursachen

2.1 Begriffe und Verbreitung

2.1.1 Exkurs: Cyber-Mobbing

2.2 Schönheits- und Männlichkeitsbilder im Wandel

2.3 Ursachen, Faktoren und begünstigende Einflüsse auf Bodyshaming bei Männern

2.4 Ursachen für die Marginalisierung der Problematik bei männlichen Betroffenen

3. Auswirkungen des Bodyshaming

4. Bodyshaming und Soziale Arbeit

4.1 Gesellschaftliche Initiativen und Handlungsaufforderungen

4.2 Berührungspunkte und Handlungsebenen für Soziale Arbeit

5 Fazit und Ausblick

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, das in Deutschland selten adressierte Phänomen des Bodyshamings mit besonderem Fokus auf die männliche Bevölkerung zu beleuchten, um den Handlungsbedarf für die Soziale Arbeit aufzuzeigen und präventive sowie reaktive Lösungsansätze zu diskutieren.

  • Definition und Ausmaße des Bodyshamings
  • Wandel von Schönheits- und Männlichkeitsbildern
  • Ursachen und psychologische Auswirkungen bei Männern
  • Marginalisierung männlicher Betroffenheit
  • Handlungsfelder und Präventionsansätze für die Soziale Arbeit

Auszug aus dem Buch

2.3 Ursachen, Faktoren und begünstigende Einflüsse auf Bodyshaming bei Männern

Die grundlegenden Ursachen für Bodyshaming finden sich auf psychologischer und gesellschaftlicher Ebene und lassen sich gut identifizieren. Einige davon treffen sowohl auf Frauen als auch auf Männer zu, andere scheinen besonders letztere einer stärkeren Gefahr der Demütigung aufgrund von körperlichen Merkmalen auszusetzen. Im Folgenden sollen einige dieser Einflüsse erläutert werden.

Die wohl meistgenannten Faktoren als Nährboden für Bodyshaming, sind Medien und soziale Netzwerke. Johanna Zierl, Psychotherapeutin an einem Wiener Institut für Menschen mit Essstörungen, bemerkt in ihrer Tätigkeit einen „erheblich steigenden, medial verursachten Druck, dem vor allem jüngere Männer ausgesetzt sind.“ (Lichtenegger 2015). Grund dafür mag sein, dass der Jugendliche, in der Pubertät, als Phase der Identitätsentwicklung, auf der Suche nach einem passenden Selbstkonzept ist (vgl. Schmidt 2018, S. 42). Kinder und Jugendliche werden durch die Medien einem „bestimmten Schönheitsideal ausgesetzt, welches sich in ihren Vorstellungen über den eigenen Körper verfestigt“ (ebd.). Besonders belastend ist dabei die kontinuierliche Präsenz dieser Ideale (ebd. S.3). Eine Befragung der Techniker Krankenkasse aus dem Jahr 2012 ergab, dass 99% der Teilnehmer*innen (1000 Schüler*innen zwischen 14 – 20 Jahren) das Internet nutzen (vgl. Techniker Krankenkasse 2012, S.3). 88% sind aktive Mitglieder in Netzwerken und 63% sind dabei täglich aktiv (vgl. Techniker Krankenkasse 2012, S.3). Die Nutzung sozialer Netzwerke ist seitdem nicht zurückgegangen und Jugendliche sind, nahezu unkontrolliert, der Allgegenwärtigkeit verfestigter Schönheitsideale ausgesetzt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik des Bodyshamings ein und verdeutlicht den Mangel an Forschung sowie den steigenden Handlungsbedarf für die Soziale Arbeit in Bezug auf männliche Betroffene.

2 Bodyshaming – Definition, Merkmale und Ursachen: Dieses Kapitel definiert den Begriff, analysiert den Wandel von Körperbildern und untersucht die soziopsychologischen Ursachen, die insbesondere Männer anfällig für Bodyshaming machen.

3. Auswirkungen des Bodyshaming: Es werden die gravierenden psychischen, körperlich-somatischen und sozialen Folgen dargestellt, die von Selbststigmatisierung bis hin zu Essstörungen reichen können.

4. Bodyshaming und Soziale Arbeit: Das Kapitel diskutiert gesellschaftliche Initiativen und leitet daraus konkrete Handlungsfelder für die Soziale Arbeit ab, um Prävention und Unterstützung zu leisten.

5 Fazit und Ausblick: Das Fazit resümiert die Ergebnisse und betont die Notwendigkeit eines gesellschaftlichen Umdenkens sowie einer aktiven Rolle der Sozialen Arbeit als Vorbild.

Schlüsselwörter

Bodyshaming, Männlichkeit, Schönheitsideal, Soziale Arbeit, Cybermobbing, Körperbild, Selbststigmatisierung, Muskeldysmorphie, Identitätsentwicklung, Medienkompetenz, Prävention, Diskriminierung, psychische Gesundheit, Genderforschung, soziale Medien.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Thema Bodyshaming, speziell unter dem Aspekt der männlichen Betroffenheit, und beleuchtet dessen Ursachen, Merkmale und Auswirkungen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Felder umfassen die Definition von Bodyshaming, den Einfluss medialer Schönheitsideale, psychologische Belastungen bei Männern und die Rolle der Sozialen Arbeit.

Was ist das primäre Ziel der Belegarbeit?

Ziel ist es, das Bewusstsein für die oft marginalisierte Problematik des Bodyshamings bei Männern zu schärfen und Handlungsansätze für Fachkräfte der Sozialen Arbeit aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der kritischen Analyse bestehender Studien und fachwissenschaftlicher Erkenntnisse.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition und Ursachenforschung, die Darstellung der gesundheitlichen Folgen sowie die Diskussion von Interventionsmöglichkeiten in der Sozialen Arbeit.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Bodyshaming, Männlichkeitsbilder, Muskeldysmorphie, Selbststigmatisierung und Prävention.

Warum wird das Thema Bodyshaming bei Männern oft marginalisiert?

Die Arbeit führt dies primär auf tradierte Genderrollen zurück, die es Männern erschweren, Gefühle oder Ängste zu äußern, sowie auf die historische Wahrnehmung des Themas als reine „Frauenproblematik“.

Welche Rolle spielen soziale Netzwerke bei der Entstehung von Bodyshaming?

Soziale Medien fungieren als Plattformen, die unrealistische Schönheitsideale durch ständige Präsenz und Aufmerksamkeitsökonomie verfestigen und so den Druck auf Jugendliche massiv erhöhen.

Was versteht man unter dem Begriff Muskeldysmorphie?

Es handelt sich um eine Form der Essstörung, bei der ein extrem starkes Bedürfnis besteht, muskulös zu sein, was oft zu exzessivem Training, Substanzmissbrauch und einer verzerrten Körperwahrnehmung führt.

Welchen Beitrag kann die Soziale Arbeit leisten?

Sozialarbeiter können durch Medienkompetenztraining, die Förderung von Resilienz und das Aufbrechen von Rollenbildern in geschlechterhomogenen Gruppen aktiv gegen Bodyshaming vorgehen.

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Résumé des informations

Titre
Bodyshaming bei Männern. Ursachen, Merkmale, Auswirkungen und Handlungsansätze für die Soziale Arbeit
Université
Neisse University Görlitz
Cours
Grundlagen der Genderforschung
Note
1,0
Auteur
Anna-Lena Krems (Auteur)
Année de publication
2021
Pages
20
N° de catalogue
V1162844
ISBN (PDF)
9783346586834
ISBN (Livre)
9783346586841
Langue
allemand
mots-clé
bodyshaming männern ursachen merkmale auswirkungen handlungsansätze arbeit
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anna-Lena Krems (Auteur), 2021, Bodyshaming bei Männern. Ursachen, Merkmale, Auswirkungen und Handlungsansätze für die Soziale Arbeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1162844
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Extrait de  20  pages
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